Ein wenig Leben

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Inhaltsangabe zu „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara

"Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. "Ein wenig Leben" ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.

Toll geschrieben - aber meiner Meinung nach einfach zu lang, um den Leser so richtig an der Stange zu halten ...

— passionelibro
passionelibro

Ich habe die letzten Zeilen mit einer Gänsehaut gelesen. Das Buch beschäftigt einen noch lange nachdem man fertig ist.

— Selin89
Selin89

Sie werden nicht nur dieses Buch verschlingen, ebenso wird es auch Sie verschlingen und ganz lange nicht mehr loslassen.

— JulesBarrois
JulesBarrois

Heftiges Leiden auf knapp 1000 Seiten

— Bibliomania
Bibliomania

Es ist nicht in Worte zu fassen wie sehr mich dieses nervenaufreibende Buch mitgenommen und nachhaltig bewegt hat!

— bookexperiences
bookexperiences

Mir fehlen die Worte für ein so aufwühlendes, emotionales, anstrengendes und forderndes Buch wie dieses.

— Marina_Nordbreze
Marina_Nordbreze

Keine leichte Lektüre, aber eine lohnende. Große Emotionen, ohne kitschig zu sein.

— TanyBee
TanyBee

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  • Ein wenig Leben - ist immer noch besser als gar kein Leben!

    Ein wenig Leben
    Selin89

    Selin89

    16. February 2017 um 10:50

    Eigentlich möchte ich gar nicht so viel über den Inhalt schreiben und somit potentiellen Lesern damit die Geschichte vorwegnehmen. Vielmehr möchte ich auf die Gefühle eingehen, die ich beim Lesen dieser großen Geschichte empfunden habe und teilweise, auch nach Beenden der Lektüre, immer noch empfinde. Ein wenig Leben - auf knapp 1000 Seiten handelt die Geschichte gar nicht mal von wenig Leben. Schließlich lernen wir die Protagonisten kennen, wo sie alle vier Anfang 20 sind und studieren. Aber begleiten sie dann auf ihrem Lebensweg bis sie mindestens Anfang oder sogar Mitte 50 sind. Aber ein langes Leben - zeitlich gesehen - bedeutet nicht automatisch, dass es auch ein schönes, liebenswertes Leben ist.  Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte ist Jude, einer der vier Studenten. Um ihn kreist ein großes, mysteriöses Geheimnis, das erst von Zeit zu Zeit gelüftet wird. Natürlich ahnt mal als Leser etwas. Die Ahnung wird auch bestätigt, aber noch zehnmal heftiger, als man gedacht hätte. Die Geschichte wühlt einen auf, man denkt sich "Ist gut, ist gut - ich habs verstanden, bitte Hanya Yanagihara hör auf, so so so detailliert die Szene zu schildern!" Aber genau das ist es, was diesen Roman ausmacht und definiert.  Oft bemängel ich an anderen Romanen, dass die Figuren nicht tiefgründig beschrieben werden. Oder dass man viel zu wenig über sie erfährt. Ein wenig Leben ist nicht so, sondern verschlingt einen selbst. Man leidet mit und muss zwischendurch Lesepausen einlegen, um das soeben gelesene erst einmal sacken zu lassen, zu verdauen. Um dann von Neuem das Lesen fortzusetzen.  So viele schlimme Dinge auch passieren oder passiert sind - ich möchte die Lektüre von Ein wenig Leben nicht missen. Die Geschichte ist nichts für schwache Nerven. Aber sie lässt einen in vielen Punkten auch etwas Schönes, Positives und Tröstliches abgewinnen. So viel schlimme Dinge Jude auch widerfahren sind - es sind ihm (er selbst hat es nie so richtig glauben und annehmen können überhaupt Mensch zu sein) auch viele schöne Dinge (und Menschen!) widerfahren, die sein Leben lebens- und liebenswert gemacht haben. Es war im wahrsten Sinne des Wortes wirklich "nur" ein "wenig" Leben, aber eins, das Wert war, erzählt zu werden. Mich wird dieser Roman sicherlich noch lange in Gedanken beschäftigen. Eine absolute Leseempfehlung.

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  • Trotz allem ein Leben

    Ein wenig Leben
    Buecherschmaus

    Buecherschmaus

    07. February 2017 um 22:27

    Es ist schwer, über ein Buch zu schreiben, das im Moment in aller Munde ist. Einige Leser diskutieren die Optionen Weiterlesen oder Abbrechen. Das war für mich nie die Frage, obwohl der Text dem Leser so einiges zumutet.Da ist natürlich zunächst der schiere Umfang des Textes, 958 Seiten, die müssen erst einmal gelesen werden.Aber viel schwerer zu bewältigen ist das, worüber Hanya Yanagihara in „Ein wenig Leben“ schreibt. Das Buch ist mit so viel Leid, Trauer, Grausamkeit, Ungerechtigkeit und Verzweiflung angefüllt, dass es das Lesen wirklich zu einer Herausforderung macht, an den Nerven zehrt und die Leserin tatsächlich so manches Mal an ihre Grenzen führt.Andererseits sind aber auch so viel Liebe, Wärme, Freundschaft und Solidarität enthalten, dass es stellenweise ganz hell erstrahlt. Helles Licht und absolute Düsternis – an den Graustufen dazwischen lässt uns die Autorin weniger teilhaben.Worum geht es? Zu Beginn wird eine Freundschaftsgeschichte erzählt. Vier junge Männer lernen sich auf dem College kennen, teilen sich ein Zimmer, viel Zeit und unzählige gemeinsame Erlebnisse. Es soll, mit einigem Auf und Ab, eine Freundschaft fürs Leben werden. Zunächst lernen wir die Vier auch gleichberechtigt kennen, den aus reichem Haus stammenden zuverlässigen, bodenständigen Malcolm, den etwas leichtfertigen, lebensfrohen Jean-Baptiste, JB genannt, dessen alleinerziehende Mutter sich mit viel Einsatz nach oben gearbeitet hat, den aus einer provinziellen, verarmten Farmerfamilie ausgebrochenen Willem und den rätselhaften, zurückgezogenen Jude.Sehr bald fokussiert sich die Geschichte aber auf das besondere Verhältnis zwischen Willem und Jude und wird letzterer und seine tragische Geschichte immer mehr Mittelpunkt des Romans.Jude wurde als Neugeborenes im wahrsten Sinne des Wortes weggeworfen, wuchs nacheinander in einem Kloster und einem Heim auf. Unsagbares geschieht ihm sowohl in dem einen wie in dem anderen. Doch die Flucht aus beiden Einrichtungen zieht Jude jeweils in noch größeres Leid. Gewalt, Erniedrigung, Missbrauch und ein traumatisches Erlebnis, das zu lebenslanger Behinderung und regelmäßig auftretende Schmerzen führt, bestimmen sein Leben bis zu seinem 15. Geburtstag. Unsagbares, denn Jude wird über das ihm zugefügte Leid niemals wirklich sprechen können. Er ist hoch traumatisiert, verweigert sich aber einer möglicherweise hilfreichen Therapie. Aber wäre sie hilfreich? Wieweit kann hier überhaupt noch medizinisch geholfen werden? Jude jedenfalls verschließt sich, verdrängt, versucht zu vergessen und wird doch allein schon wegen seiner körperlichen Einschränkungen immer wieder an seine Vergangenheit erinnert. Einzig dem befreundeten Arzt Andy öffnet er sich ein wenig.Durch seine ungewöhnliche Intelligenz und eine gehörigen Portion Glück schafft Jude eine atemberaubende Karriere als Anwalt, findet nicht nur in den anderen drei Jungen großartige, stets solidarische Freunde, sondern auch in seinem Professor an der Universität, Harold, und seiner Frau Julia eine wunderbare Ersatzfamilie.Freundschaft, beruflicher Erfolg, Liebe, Reichtum und Anerkennung tun ihm gut, aber können niemals seine schrecklichen Erinnerungen vergessen lassen. Das kann für Momente nur selbst zugefügter Schmerz. Die Schilderungen dieser Autoaggressionen, dieses tiefen, tiefen Selbsthasses gehören auch für die Leserin zu den schmerzhaftesten Abschnitten in diesem zutiefst schmerzhaften Buch. Die Autorin geht so dicht ran, schildert so explizit. Das muss man als Leser aushalten können.Die Unüberwindbarkeit des kindlichen Traumas, die Tatsache, dass weder Erfolg, Geld, noch nicht einmal Freundschaft oder gar reine, aufrichtige Liebe in irgendeiner Form Verletzungen lindern können, widerspricht allen Hoffnungen, die man gemeinhin so hegt. Und auch die Zeit heilt keine Wunden, vergehen doch die Jahrzehnte, ohne dass Vergessen möglich wäre.Das steht so eklatant im Widerspruch zu der Vorstellung von der Machbarkeit des Glücks, des gelungenen Lebens und gewiss zum amerikanischen „Pursuit of Happiness“.Dabei enthält das Buch so viel von dem, was für Viele das „gute Amerika“ ausmacht. Das Streben nach Erfolg, die Freiheit zu tun, was einem liegt, Freundschaft, kulturelle und ethnische Vielfalt, Selbstentfaltung.„Doch dies war die Ära der Selbstverwirklichung, in der es als willensschwach und schändlich galt, sich mit etwas Geringerem als dem absoluten Lebenstraum abzufinden.“Dabei spielt das Buch natürlich in einem ganz besonderen New Yorker Milieu.„Ganz New York war von den Ambitionierten bevölkert. Oft war es das Einzige, was die Menschen hier gemeinsam hatten.“Geld spielt hier keine Rolle. Ob als Anwalt, Architekt, bildender Künstler oder erfolgreicher Schauspieler, die vier Freunde bringen es zu was. Apartments rund um die Park Avenue oder in hippen Künstlervierteln, Landhäuser in Conneticut, Vernissagen, Partys und Dinner sind die Schauplätze. Man jettet rund um die Welt und trifft sich auch mal zum Geburtstagskaffee in Paris. Familie, Ehe, lockere Partnerschaft oder auch ständig wechselnde Beziehungen – alle Lebensformen sind gleichberechtigt möglich. Dieses Milieu existiert tatsächlich in bestimmten Biotopen der Stadt, hier sind ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung oder Abweichungen von der Norm belanglos. Es ist ein Lebensstil, wie Hanya Yanagihara im Interview sagte, der allem entgegensteht, was durch den neuen amerikanischen Präsidenten propagiert wird. Einem Präsidenten, der Sinnbild sei für das „alte Amerika“, das hier in einer letzten Kraftanstrengung noch einmal die Macht an sich reißt, bevor es vergeht.„In dem New York, das Malcolm und seine Familie bewohnten, verliefen die Trennlinien nicht zwischen Schwarz und Weiß, sondern zwischen Steuerklassen“Andererseits ist diese Welt natürlich extrem weit von der Lebenswirklichkeit der meisten Amerikaner entfernt. Diese werden sich in dem Buch wohl kaum wiederfinden.Hanya Yanagihara erzählt ihre Freundschaftsgeschichte über dreißig Jahre. Sie blendet zurück in die Kindheit und Jugend, spult vor und zurück, raunt dem Leser zu „Später, als es richtig schlimm wurde…“ und greift damit tief in die erzählerische Trickkiste. So weit wie die Kritikerin Ursula März, die darin Anleihen an die Trivialliteratur sieht, möchte ich nicht gehen, aber ihr zustimmen, dass Yanagiharas Schreiben schon ein wenig manipulativ ist. Sie weiß jedenfalls, wie man den Leser an den Text bindet.Dabei sind ihre Sache die großen Emotionen. Furchtbare Dinge beschreibt sie sehr detailliert, erzählt fast in Echtzeit, geht so nah ran, dass es weh tut. Auf der anderen Seite sind die guten Momente im Roman oft ein wenig zu schön. Besonders in der Schilderung der Freundschaften wird es gern opulent.Hanya Yanagihara ist ein Anwalt der Freundschaft. Diese selbstgewählte Gemeinschaft strahlt über alles hinweg, ersetzt auf deutlich stabilere Art und Weise die traditionelle Familie. Und doch sinnieren ihre Figuren immer wieder auch über Kinderlosigkeit.„Ohne Kinder, was ist da der Sinn des Ganzen? Stellt ihr euch die Frage nie? Woher sollen wir wissen, dass unser Leben irgendeinen Sinn hat?“Der Sinn des Lebens, der Wert des Lebens ist das große Thema des Romans. Die unglaubliche Verletzlichkeit des Menschen, das Leid, das ihm, vor allem durch Seinesgleichen zugefügt werden kann. Aber auch die Würde, die in jeder einzelnen Existenz liegt. Jude fällt es schwer, diese Würde in seinem eigenen Leben zu finden.„Und auch wenn er sich nicht den Kopf darüber zerbrach, ob sein Leben einen Wert hatte, hatte er sich doch immer gefragt, warum er, warum so viele andere überhaupt weiter lebten; es fiel ihm mitunter schwer, sich selbst dazu zu bewegen, und doch lebten so viele Menschen, so viele Millionen, Milliarden von Menschen, in unvorstellbarem Elend, waren mit Entbehrungen und Krankheiten von obszönem Ausmaß konfrontiert. Und machten unverdrossen immer weiter. War ihr Wille zum Weiterleben vielleicht gar keine bewusste Entscheidung, sondern ein evolutionäres Programm?“.„Er hätte es als Traurigkeit bezeichnen können, aber es war keine mitleidige Traurigkeit; es war eine umfassender Traurigkeit, eine, die all die armen, strebsamen Menschen einzuschließen schien, die Milliarden, die er gar nicht kannte, die alle ihr Leben lebten, eine Traurigkeit, in die sich Verwunderung und Ehrfurcht angesichts dessen mischten, wie sehr sich die Menschen allerorten anstrengten zu leben, mochten ihre Tage noch so hart, ihre Lebensumstände noch so ungünstig sein. Das Leben ist so traurig, dachte er in solchen Momenten. Es ist so traurig, und trotzdem tun wir es alle. Wir hängen alle daran; wir suchen alle nach etwas, das uns Trost spenden kann.“Für Jude liegt dieser Trost oft nur in der Selbstverletzung. Obwohl er danach giert zu hören,„dass sein Leben, so unbegreiflich es auch sein mag, trotz allem ein Leben ist.“Trotz allem ein Leben. Und so wird Hanya Yanagiharas Buch neben dem Lob der Freundschaft zur großen Feier des Lebens in all seinen Ausprägungen, einer Verteidigung seiner Würde, einer unbedingten Anerkennung seines Wertes. Und ein Zeugnis seiner Zerbrechlichkeit.Ein Buch mit einer großen Aussage. Ein großes Buch!

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    • 8
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Die Themen-Challenge geht 2017 in eine weitere Runde und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wenn ihr eine besondere Leseherausforderung sucht, dann seid ihr bei dieser Challenge genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich (Marina) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt dazu eine persönliche Nachricht hier auf LovelyBooks an mich mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2017 bis 31.12.2017. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2017 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, in dem der Protagonist ein Haustier hat Ein Buch, auf dessen Cover ein Fahrzeug zu sehen ist (Flugzeug, Auto, Zug, etc.) Ein Buch, welches in einem Land spielt, in dessen Name kein "a" vorkommt Ein Buch eines bereits verstorbenen Autors Ein Buch, dessen Titel mit demselben Buchstaben beginnt und endet Ein Buch über eine wahre Begebenheit Ein Buch, das einer deiner Freunde bei LovelyBooks in seiner Bibliothek als bereits gelesen gelistet und auch zumindest mit Sternen bewertet hat. (Wenn du noch keine Freunde hast, findest du hier in der Challenge bestimmt ganz schnell welche :-)) Ein Buch, dessen Autor aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt Ein Buch, welches in der Stadt spielt, in der du wohnst (bzw. in der nächstgrößeren Stadt oder in einer Stadt, in der du 2017 mehrmals warst) Ein Buch, dessen Cover vorrangig grün ist Ein Buch, das hauptsächlich in den USA spielt, jedoch nicht in New York Ein Buch, auf dessen Cover die untere Hälfte einer Person abgebildet ist (Beine oder Füße) Ein Buch, welches eine Landkarte enthält Ein Buch, das mindestens 500 Seiten lang ist Ein Buch, dessen Autor im selben Jahr geboren ist wie du Ein Buch, das mindestens 50 LovelyBooks-Mitglieder in ihrer Bibliothek haben. (Du findest die Anzahl, wenn du auf der Buchseite oben mit der Maus über die Sternebewertung fährst.) Ein Buch eines Literatur-Nobelpreisträgers Ein Buch, das du 2016 begonnen, aber nicht zu Ende gelesen hast Ein Buch, das der jeweilige Autor als erstes veröffentlicht hat - das Debüt des Autor Ein Buch, dessen Titel eine Zahl (ausgeschrieben oder in Ziffernform) enthält Ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht Ein Buch, das nicht in unserer Welt spielt (sondern in einer Fantasy-Welt, im Weltraum, etc.) Ein Buch, das maximal 3 cm dick ist Ein Buch, das noch keine einzige Sterne-Bewertung auf LovelyBooks hat. (Auf der Buchseite sind in diesem Fall die Sterne oben grau und nicht gelb.) Ein Buch, das von zwei oder mehr Autoren geschrieben wurde Ein Buch, bei dem Vor- und Nachname des Autors mit demselben Buchstaben beginnt. Ein Buch, bei dem ein Wort (Gegenstand) aus dem Buchtitel auch auf dem Cover abgebildet ist Ein Buch, das du in einer stationären Buchhandlung zum regulären Preis gekauft hast. (Nicht online oder als Mängelexemlar) Ein Buch, das du als E-Book gelesen oder als Hörbuch gehört hast Ein Buch, das auf LovelyBooks mit durchschnittlich 4 Sternen bewertet ist. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch, das höher als 22 cm ist Ein Buch, auf dessen Cover mehrere Streifen zu sehen sind Ein Buch aus einem Verlag, aus dem du 2017 bisher noch kein Buch gelesen hast Ein Buch, dessen Titel nur in Großbuchstaben geschrieben ist Ein Buch, dessen Titel kein "e" enthält Ein Buch, dessen Verfilmung 2017 ins Kino kommt Ein Buch, zu dem es eine Leserunde auf LovelyBooks gibt, an der ihr auch teilgenommen habt (mindestens 5 Beiträge in Leseabschnitten wurden geschrieben). Ein Buch, dessen Hauptfigur über 50 Jahre alt ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 5 Wörtern besteht Ein Buch, in dessen ISBN (ISBN-13) eine Zahl genau 4-mal vorkommt Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2017 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal (außer bei Aufgabe 18).* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmerliste: A AberRushAcida-2Adujaadventurouslyaga2010AglayaAgnes13AleidaaljufaAlondriaANATALandymichihellianna1911AnnaboAnnaKatharinaKathiAnne42AnneMayaJannikaAnni04Ann-KathrinSpeckmannAnrubaapfelkindchen123Arachn0phobiAArgentumverdeAspasiaatsabhasi2Azalee B ban-aislingeachbandmaedchenBeaSurbeckBecky_BloomwoodBeeLubellast01Bellis-Perennisbeyond_redemptionBiancaWoeB_iniBioinaBirkentochterblack_horseBlacksallyBluebell2004BlueSunsetbookgirlbook_lover_6booksaremybestfriendsBosniBrixiaBuchgespenstBuechermomente C Caillean79carathisCarigosCaroasChattysBuecherblogCherryGraphicsChrissisBücherchaosChucksterClaudia-MarinaCode-between-linesConnyKathsBookscrimarestricrimesscrumbCWPunkt D daneegoldDarcydaydreamindia78DieBertadiebuchrezensiondigraDiondivergentDonnaVividownblackangelDreamcatcher13dreamily1Dubdadda E Ela_FritzscheEldfaxiElkeel_loreneelmidiEmotionenEngelchen07engineerwifeEnysBookserazer68Ernie1981Even F _franziiiiiii_faanieFantwordFeniFjordi93FlamingoFornikafranzziFreelikeaBirdFrenx51Fulden G GelisglanzenteGluehsternchenGrOtEsQuEgst H hannelore259hannipalannihappytannyHenny176Herbstmondhexe959753HeyyHandsomehisterikerHisuiHaruHortensia13 I IamEveIcelegsichundelaineIgelmanu66imago_magistriIMG_1001Isar-12isipisi J Jacky_JollyJadrajala68JamiijanakaJanina84jasaju2012Jashrinjenvo82Johanna_TorteJosy-Jule16JulesWhethetherJulia_liestjuli.buecherJulie209 K kalestrakalligraphinKarin_KehrerKasinkatha_strophekatjalovesbookskattiiKayvanTeeKerstinThkingofmusicKleine1984kleinechaotinkleine_welleKleinerKometKnoppersKnorkekn-quietscheentchenKodabaerkornmuhmeKuhni77Kurousagi L LaDragoniaLadyIceTeaLadyMoonlight2012LadySamira091062LaMenschLandbieneLarii-MausiLarryPiLaurax3lehmaslenicool11LeonoraVonToffiefeelesebiene27LeseJetteLese-KrissiLeseratz_ 8Lesezirkelleyaxlieberlesen21LilawandelLilli33LimitLesslinda2271lLissyLit-TripLiz_MacSharylizzie123LooooraLostHope2000louella2209Lovely90LrvtcbLuilineLuzi92lyydja M mabuereleMali133marpijemartina400MarveyMary2Mary-and-Jocastamelanie1984MelEMelvadjamia0503miahMiamouMichicornMimasBuchweltMinniMira20MiracleDaymiramiepMiriSeemisanthropymisery3103MissErfolgmiss_mesmerizedMissMoonlightMissSnorkfraeuleinMissStrawberryMissSweety86mistellormondymrc0Mrs_Nanny_OggMurphyS91 N NachtorchideenaninkaNelebooksnemo91NewspaperjunkieNightflowerniknakNisnisnoitaNookinordbrezeNynaeve04 O once-upon-a-timeOnlyHope1990Ophiuchus P Pachi10pamNpardenPaulamybooksandmepeedeePhilipPhiniPiiPinocaPippo121PMelittaMPucki60 Q QueenelyzaQueenSize R rainbowlyRitjaRoni88 S sakuSakukosameaSanjewelSarah9070schafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeSchneeeule129SchnutscheschokokaramellSeelensplitter (Blog)ShineOnSickSikalSkybabesolveigSomeBodysommerleseSnordbruchSophiiiespozal89StarletStaubfinger12StefanieFreigerichtstefanie_skySteffi1611SteffiZiStehlbluetensteinchen80sternblutsunlightSuskaSxndy_03 T TalathielTalliannaTaluziTamileinTanja13TatsuThe iron butterflyTheBookWormthelauraverseTina2803Tine13Tini_STiniSpeechlesstintentraumweltToniarwTraubenbaerTraumTante U ulrikeu V Valabevalle87vb90Veritas666Vivy_navk_tairenVroniMarsVucha W wampyWaschbaerinwerderanerWermoewewidder1987WilliaWolly X Y YaBiaLinaYolandeYvetteH Z zazzleszessi79

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    • 3023
  • Von den dunklen und hellen Seiten des Lebens....

    Ein wenig Leben
    Clari

    Clari

    06. February 2017 um 16:56

    Vier Studenten unterschiedlicher Hautfarbe, Herkunft und Zukunftspläne finden sich in New York zusammen. Sie kennen sich vom College, und man lernt sie nach und nach in ihren sehr verschiedenen Charakteren und Leidenschaften kennen. Zuerst ist die Erzählung ein sanftes Herantasten an die gegenwärtigen Lebensbedingungen ihrer Protagonisten. Da ist JB, der Künstler, Malcolm, der Architekt aus reichem Elternhaus, Willem, der Schauspieler werden will und Jude St.Francis, der geheimnisvolle und von heftigen Schmerzattacken gepeinigte letzte in der Runde, der sein Jurastudium beendet hat. Die vier Freunde befinden sich nach dem Ende ihres Studiums auf der Suche. Es geht ihnen um gute Jobs, die nicht so leicht zu finden sind, um das Leben und den Sinn ihres Tuns, um Ablösung von herkömmlichen Bindungen, um neue Erfahrungen, um Liebe, Sex und Freundschaft! Letztere hält sie zusammen. Sie sprechen viel miteinander. Reich oder arm, weiß oder schwarz spielt die geringste Rolle, obwohl diese Merkmale sicher auch bei der Identitätsfindung von Belang sind. Ganz allmählich wird der Leser in Bann gezogen von ihrem Lebensdrang, ihren Fragen aneinander, auch von den Alltäglichkeiten wie Umzüge, Wohnungs- oder Jobsuche. Man begleitet die Jungs durch ihr halbes Leben. Sie sind sehr verschieden von Charakter und Herkunft! Jude trägt offensichtlich ein schweres Schicksal mit sich. Er ist der Geheimnisvolle und mehr und mehr die zentrale Figur, von dem man nur wenig weiß, der sich nie äußert und doch von allen geliebt wird. Fesselnd und atemberaubend in ihrer Dramatik und von grausamer Düsternis scheint seine Kindheit überschattet gewesen zu sein. Was hatte es mit dem Heim oder dem Kloster auf sich? Er fügt sich selber Leiden zu, indem er sich mit Rasierklingen verletzt, um die Vergangenheit und seinen Selbsthass, der aus dieser Vergangenheit resultiert, zu ertragen. Nach außen hin bleibt er verschlossen, liebenswert und liebenswürdig, und jeder bemüht sich, hinter sein Geheimnis zu kommen. Vorsichtig führt uns die Autorin in die Tiefen der Beziehungen. Hier ist von Hass, menschlicher Destruktivität, von Misstrauen und echter Zuneigung, von Kränkungen, Verstehen und nicht zuletzt von einer tiefen und unverbrüchlichen Freundschaft und homosexuellen Beziehung die Rede. Als Leser ist man erschlagen von der Wärme der Gefühle und dem Zusammenspiel von Liebe und Freundschaft, von Glück und Verzweiflung. Es ist ein Buch, das einen zum Weinen bringt! Hanya Yanagihara beschreibt das Amerika, das wir kennen; ein Amerika, von dem so mancher junge Mensch träumen mag. Vom Auf und Ab der Möglichkeiten, von Verlusten, vom Abstand des Kleinen zum Großen, von Chancen und von der schier unbegrenzten Freiheit, die junge Menschen beim Aufbruch ins Leben erhoffen dürfen. Die einen finden ein bescheidenes Glück, und die anderen sind geplagt von Sehnsucht nach der einen wahren und großen Liebe und von der Unerfüllbarkeit erhoffter Lebensträume. Die Wahrheit ist fast immer eine andere! Hier erleben wir ein Amerika, das es heute nicht mehr gibt! Fast setzt der Roman einen Schlusspunkt unter das freie, liberale Vielvölkerstaatengemisch, das in den Vorstellungen der westlichen Welt die wahre Freiheit Amerikas verkörperte. Bis zur letzten Seite kann man sich von den Geschehnissen nicht lösen. Der Roman wird vermutlich den Literaturbetrieb in diesem Frühjahr heftig beschäftigen!  

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  • Aufwühlend, in jeglicher Hinsicht wahrhaftig und bereichernd!

    Ein wenig Leben
    bookexperiences

    bookexperiences

    31. January 2017 um 14:57

    In diesem, im mehrfachen Sinne, gewaltigen Werk von Hanya Yanagihara geht es um so vieles im Leben, das im Grunde nicht in Worte zu fassen ist. Wie vom Verlag angekündigt, verspüre ich das dringende Bedürfnis darüber zu reden und zu schreiben, finde im gleichen Augenblick aber nicht die passenden Worte, um auszudrücken, wovon es handelt oder was es mit mir gemacht hat. Vielleicht schrecke ich sogar etwas davor zurück, mich an den Laptop zu setzen. Starre anfangs auf die weisse Seite. Innerlich noch immer zutiefst betroffen von dem menschlichen Wunsch nach ein wenig Leben. Jude, Willem, JB und Malcolm lernen sich zu Schulzeiten kennen. Ohne recht zu wissen, was sie genau zusammenführt, sind sie von da an durch ein enges Band miteinander verbunden. Es ist eine Freundschaft, die sie alle auf unterschiedlichste Art und Weise durch ihr gesamtes Leben begleiten wird. Die Grenzen erreicht und darüber hinausgeht. In die Brüche zu gehen scheint und an unerwarterter Stelle noch weiter an Intensivität zunimmt. Im wesentlichen Bestandteilen basiert eine solche Freundschaft auf Vertrauen. Ein kontinuierliches Geben und Nehmen, Loyalität und Ehrlichkeit als Grundpfeiler. Was ist aber, wenn sich einer im Freundeskreis anders verhält? Nicht in das gewohnte Schema passt. Viel ist es nicht, was Willem, JB und Malcolm über Jude wissen. Was seine Kindheit betrifft können sie lange Zeit lediglich Spekulationen anstellen. Wortwörtlich im Dunkeln tappen. Versuchen mehr herauszubekommen, um schließlich erneut auf eine Mauer des Schweigens zu treffen. Hakt man weiter nach, weil man mehr erfahren möchte oder nimmt man das oft abweisende Verhalten in Kauf, um sich stattdessen stärker auf die schönen Momente zu konzentrieren? Viel schlimmer und elementarer ist aber die Frage, wie man  reagiert, wenn der beste Freunde sich selbst auf schlimmste Weise Schmerzen zufügt. Um damit andere Schmerzen auszuschalten. Nicht die Kontrolle über Erinnerungen zu verlieren. Erlebnisse, die sich tief eingegraben haben, zumindest für eine gewisse Zeit zu vergessen, zu unterdrücken. In diesen Momenten habe ich als Leserin die gleiche schier unerträgliche Hilflosigkeit empfunden und habe gedanklich verzweifelt nach einer Lösung, einem Ausweg gesucht. Aber gibt es diesen Ausweg überhaupt? Ab wann ist es genug und wer entscheidet das? Manche Bücher liest man nicht nur, man lebt sie. Ich kann mich nicht erinnern, wann gedruckte Buchstaben auf mich zuletzt so präsent, emotional und aufwühlend gewirkt haben. Anhand der Kindheit von Jude werden die grauenvollsten Abgründe menschlichen Seins Realität. Das Lesen dieser Geschichte geht eindeutig an die Substanz. Es hat mich tief getroffen. Zwischendurch musste ich es kurz auf die Seite legen, tief durchatmen und das zuvor Gelesene verarbeiten. Schließlich war ich an einem gewissen Punkt angelangt und stellte mir ernsthaft die Frage, ob ich es weiter ertrage oder besser aufhöre. Ein Gedanke an Jude und die anderen und die Frage war schnell beantwortet. Aufgeben gibt es nicht. Ich wollte diesen Weg unbedingt bis zum Ende gehen, egal wie es ausgeht. Denn auch im wahren Leben weicht man in schwereren Zeiten nicht voneinander, sondern ist füreinander da. Während des Lesens habe ich dieselbe Luft wie sie geatmet, in Gedanken die gleichen Schmerzen durchlitten, aber auch die unbändige Freude in glücklichen Zeiten gespürt und mich mit ihnen auf einer ganz eigenartigen, außergewöhnlichen Ebene verbunden gefühlt.  Es war und ist als würde ich sie alle wahrhaftig und persönlich kennen. Ihre Leben und meins sind automatisch ineinander übergegangen. „Ein wenig Leben“ konfrontiert den Leser unverhohlen mit den schwärzesten Schattenseiten des Lebens, zeigt im gleichen Atemzug aber auch die Bedeutung von menschlichen Beziehungen auf. Die bedingungslose, innige Freundschaft zwischen Freunden, aber auch innerhalb von Familien. In diesem großen Roman wird nicht nur auf die Bewältigung und den Kampf mit schweren Traumata eingegangen, sondern auch die Kostbarkeit des Zusammenhalts zwischen Menschen bis ins kleinste Detail offengelegt. Für mich war es ein beängstigendes, in jeglicher Hinsicht wahrhaftiges und vor allem bereicherndes Leseerlebnis!

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  • Ein schwieriges, ein aufwühlendes Buch, über welches man sprechen sollte.

    Ein wenig Leben
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    30. January 2017 um 18:49

    "Sie werden über dieses Buch sprechen wollen." – So wirbt Hanser Berlin für "Ein wenig Leben". Und oh ja. Noch nie habe ich einen so wahren Werbespruch gehört (abgesehen von "Dafür stehe ich mit meinem Namen."). Ich MÖCHTE über dieses Buch sprechen, denn über dieses Buch muss man sprechen, sonst zieht es einen sehr tief nach unten. Gelesen habe ich "Ein wenig Leben" schon vor über zwei Wochen. Und so im Nachhinein ist es doch ganz gut, dass ich nicht direkt eine Rezension geschrieben habe. Denn zuerst fehlten mir die Worte für dieses aufwühlende, emotionale, anstrengende und fordernde Buch. Mit ein bisschen Abstand und Reflexion sollte es jetzt aber besser gelingen, diese Sprachlosigkeit in Worte zu fassen. Beginnen wir diese Annäherung an "Ein wenig Leben" von außen nach innen. Das Cover. Der erste Eindruck ist eher ein "Hm, was soll das denn?". Begeisterung sieht anders aus. Und diese Hürde, die sich das Buch hier selbst aufstellt, muss erst einmal überwunden werden. Hanya Yanagihara sagt selbst, dass das Foto (Peter Hujars Fotografie »Orgasmic Man«) "übergriffig [...], zu intim, zu herausfordernd" ist. Und damit passt es während und nach der Lektüre einfach fabelhaft zum Text. Chapeau also an den Verlag (sowohl an amerikanischen als auch an den deutschen), dass man sich doch für genau dieses Bild entschieden hat. Manchmal muss man den Leser etwas abschrecken, um die richtige Stimmung für das Buch zu schaffen. Eigentlich möchte ich an dieser Stelle nicht zu viel über den Inhalt sprechen. Nicht, weil ich niemanden spoilern möchte, die Geschichte von "Ein wenig Leben" ist keine Geschichte, bei der Spoiler ausschlaggebend wären. Das Problem ist eher – wo anfangen? Wie fasst man ein Mammut-Werkt von 958 Seiten zusammen, wenn sich die wirklichen Emotionen, das wirkliche Leid im Kopf des Lesers abspielen? Wir haben also vier Freunde. Malcolm, JB, Willem und Jude St. Francis. Sie lernen sich im College kennen, aus der Jugendfreundschaft wird ein Band, welches die nächsten 30, 40 Jahre nicht abbricht. Die vier sind eine Einheit, so verschieden sie auch sind, so unterschiedlich ihre Lebensentwürfe auch sein mögen. Malcolm ist Architekt und versucht krampfhaft die Checkliste eines normalen erwachsenen Lebens zu erfüllen - Haus, Frau, Kind. JB ist Künstler, der den Weg zum großen Ruhm sucht, Willem Schauspieler, der nicht fassen kann, dass er plötzlich Erfolg hat und Jude ist Rechtsanwalt mit der wohl dunkelsten Vergangenheit und einer Krankheit, die ihn im Verlauf der Geschichte immer mehr einschränkt. Anfangs war ich begeistert, wie viel Zeit sich die Autorin nimmt, jeden der vier Freunde genauer zu beleuchten. So konnte man sich wirklich ein Bild der Beziehung der vier Männer machen. Im Laufe der Geschichte rücken dann aber Willem und Jude als Hauptdarsteller in den Mittelpunkt, was einerseits verständlich, aber andererseits auch schade ist, weil ich gerade Malcolm, den "normalen" Typen in dieser Vierer-Konstellation interessant fand, er aber immer mehr in den Hintergrund gerückt wird. Der Fokus bei "Ein wenig Leben" ist auf Willem und Jude gerichtet. Willem, ein Mann, der in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist und sich von seiner Familie abgewendet hat, um ein anderes Leben führen zu können. Jude hingegen hatte nie eine Familie, er ist im Kloster aufgewachsen und auf Irrwegen im College gelandet, seine Vergangenheit bleibt selbst für seine engsten Freunde ein Buch mit sieben Siegeln. Erst im Verlauf der Geschichte öffnet sich Jude Willem und lässt ihn einen Blick auf all die Schrecken werfen, die er erleiden musste. Hanya Yanagihara gelingt es, in einem relativ nüchternen Ton die großen Gefühle des menschlichen Lebens zu beschreiben. Liebe, Hass, Angst, Wut, Ekel, Freude, Trauer – all das vermischt sich zu einer intensiven Charakterstudie. "Ein wenig Leben" ist anstrengend und fordernd den Leser, sich auch mit sehr erschreckenden Themen auseinanderzusetzen. Für mich persönlich am schwierigsten waren die sehr detaillierten und ausufernden Beschreibungen zu Judes selbstverletztendem Verhalten. Ich bin da vielleicht auch etwas empfindlich, aber bei den Szenen musste ich regelmäßig das Buch kurz weglegen, weil mir wirklich schlecht wurde. Was aber irgendwie auch für Hanya Yanagihara spricht. Sie zwingt dem Leser die dunkelsten Seiten ihrer Protagonisten auf und schafft so eine Intimität, die dafür sorgt, dass man sich emotional an die Protagonisten bindet. Ein schwieriges Buch bleibt "Ein wenig Leben" trotzdem. Ich kann nicht sagen, dass ich das Buch mochte. Ich kann das Buch niemanden guten Gewissens empfehlen. Aber lesenswert ist es allemal.

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  • Lebensbuch

    Ein wenig Leben
    serendipity3012

    serendipity3012

    30. January 2017 um 18:28

    Lebensbuch  Der Verlag kündigt den Roman selbstbewusst an: „Sie werden über dieses Buch sprechen wollen.“ So etwas kennt man, klar, der Verlag möchte das Buch verkaufen, aber mir war schon nach wenigen Seiten der Lektüre klar, dass er hier recht behalten würde, dass hier etwas anders war: Ich wollte über das Buch reden, ich musste. Und das habe ich getan, ich habe Menschen, mit denen ich mich oft über meine Lektüre austausche, von „Ein wenig Leben“ erzählt, davon, wie sehr mich die Geschichte in ihren Bann zog, dass ich so etwas noch nie oder doch zumindest seit langer Zeit nicht gelesen hatte und dass sie sie unbedingt lesen müssten, – um dann zurückzurudern, nur keine zu hohen Erwartungen zu wecken, die dann der Grund sind, warum sie das Buch dann doch nicht so sehr lieben werden, wie ich es geliebt habe. Und ich habe sogar Menschen in meinem Umfeld von dem Roman erzählt, mit denen ich nie über meine Lektüre rede, da sie einfach keine Leser sind, es musste sein, auch wenn sie es nicht lesen werden, schon allein aufgrund der 960 Seiten, die das Buch umfasst, denn vermutlich versucht man es als Nicht- oder Wenigleser nicht mit einem Roman dieses Umfangs, wenn man darüber nachdenkt, es doch einmal (wieder) zu versuchen. Hanya Yanagiharas Roman „Ein wenig Leben“ hat mich so mitgerissen, berührt und überwältigt, wie es noch nie oder zumindest seit sehr langer Zeit nicht der Fall war. Zum Inhalt möchte ich nicht viel sagen. Der Verlagstext geht nicht ins Detail, ich wusste nicht, was mich erwartet und das war hier genau richtig. Bestimmte Teile in der Geschichte entblättern sich Schicht für Schicht und die Autorin schafft es, dass man sich gleichzeitig wünscht und nicht wünscht, dass diese verborgenen, fehlenden Teile ans Licht kommen. Man weiß früh, dass ihre Kenntnis schmerzen wird. Vier junge Männer lernen sich auf dem College kennen, und sie bleiben ein Leben lang Freunde. JB ist Künstler, Malcolm macht als Architekt Karriere, Willem wird Schauspieler, Jude ein hervorragender Jurist. Nicht alle vier stehen in „Ein wenig Leben“ gleichermaßen im Fokus. Vor allem sind es Jude, dessen Vergangenheit auch für seine Freunde lange völlig im Dunkeln liegt und von der wir nur wissen, dass ihm Schlimmes widerfahren sein muss, und Willem, der charismatische Schauspieler, der auch als er berühmt geworden ist, nie aufhört, ein guter Freund zu sein und immer mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Jude und Willem haben eine ganz besondere Verbindung. Es gibt noch einige weitere Charaktere, die eine große Rolle in der Geschichte spielen. Insgesamt erzählt Yanagihara über 30 Jahre im Leben ihrer Protagonisten. Ihr Roman ist vor allem eine Geschichte über Freundschaft, über Liebe, über die Frage, was diese beiden bewirken können, was sie ausmacht und ob sie Retter in der Not sein können. Kann Freundschaft alles bewältigen? Oder gibt es das doch: Dass jemand so beschädigt, so traumatisiert ist, dass ihn auch Menschen, die ihn lieben, nicht retten können? „Ich glaube, der Trick bei Freundschaften besteht darin, Menschen zu finden, die besser sind als man selbst – nicht klüger, nicht cooler, sondern liebenswürdiger und großzügiger und nachsichtiger -, und sie dann für das wertzuschätzen, was sie dir beibringen können, und ihnen zuzuhören, wenn sie dir etwas über dich sagen, ganz egal wie schlecht – oder gut – es ist, und ihnen zu vertrauen, was der schwierigste Teil ist. Aber auch der beste.“ Kapitel III.1 Das Erstaunliche an Yanagiharas Roman ist, wie er sich permanent zwischen zwei Polen bewegt: zwischen einer tiefen, einer schier bodenlosen Hoffnungslosigkeit, die in „Ein wenig Leben“ absolut nachvollziehbar ist und einer ebenso starken, unwiderruflichen Hoffnung darauf, dass alles gut werden kann. Dabei erzählt die Autorin in einer einfachen, klaren Sprache, die stets auf den Punkt kommt, obwohl ihre Sätze teilweise lang und verschachtelt sind, sie ausholt, etwas in anderen Worten neu erläutert, wobei immer eine neue Nuance hinzukommt, sie sich also nie wiederholt, sondern nur das Bild dessen, das sie gerade in Szene gesetzt hat, abrundet und vervollkommnet. So habe ich auch keine der 960 Seiten als zu viel empfunden, bin völlig abgetaucht in das Leben der Protagonisten, habe mich mitnehmen lassen, mich in die Hände der Autorin bzw. Erzählers des Romans begeben. Die Figuren geraten Yanagihara absolut lebensecht, wie Menschen aus Fleisch und Blut sieht man sie vor sich. Manchmal werden sie direkt beschrieben, meist erlebt man sie in Aktion, wird uns beim Lesen gezeigt, wie sie sind, sehen wir ihnen in bestimmten Situationen zu. Solche einzelnen Situationen und Begebenheiten pickt sich die Autorin heraus, während anderes, das für die Geschichte nicht entscheidend ist, schnell zusammengefasst wird. In diesen Episoden aber geht sie sehr in die Tiefe, benötigt nur wenige Sätze, um uns gefangen zu nehmen, direkt dabei sein zu lassen und völlig in den Bann der Geschichte zu ziehen. Hanya Yanagihara konzentriert sich in ihrem Roman auf ihre Figuren und ihre Beziehungen untereinander. Ihre Geschichte spielt sich hauptsächlich in New York ab, wir müssen uns irgendwann in der Gegenwart befinden, so viel wird durch die dargestellte Lebenswirklichkeit deutlich, aber uns werden keine Jahre genannt, geschichtliche, politische Ereignisse bleiben außen vor, auch wenn eine bestimmte Geisteshaltung, die die Kreise, in denen die Freunde sich bewegen, immer präsent ist. „Ein wenig Leben“ hat mich umgehauen. Hanya Yanagihara bewegt sich scheinbar spielend zwischen Wucht und Leichtigkeit, fern von jedem Kitsch und Pathos. Es ist bodenlos traurig, birgt aber stets ein wenig Hoffnung in sich, ist durchzogen von einer ungeheuren Warmherzigkeit. Eine Warmherzigkeit, die dazu führt, dass das Buch mit den Abgründen, die es beschreibt, nicht unerträglich wird. Bezeichnend ist auch, dass es gerade die Stellen in der Geschichte sind, die noch mehr berühren, in denen nicht die Trauer und die Grausamkeiten im Vordergrund stehen, sondern jene, in denen es ein wenig Licht gibt, Zuversicht, Ein wenig Leben, oder doch gerade nicht nur ein wenig, sondern mehr als das. Der Roman hat mich nicht nur während der Lektüre beschäftigt, er hat mich auch dann nicht losgelassen, als ich gerade nicht gelesen habe. „Ein wenig Leben“ ist ein großartiger Roman über – kurz gesagt – das Leben. Über große Fragen, über den Sinn. Ein Lebensbuch – für mich. So herausragend, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass irgendetwas in nächster Zeit auch nur annähernd in seine Nähe kommen kann. 

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  • Blick in die Hölle

    Ein wenig Leben
    JulesBarrois

    JulesBarrois

    30. January 2017 um 09:47

    Ein wenig Leben – Hanya Yanagihara (Autor), Stephan Kleiner (Übersetzer), 960 Seiten, Verlag: Hanser Berlin (30. Januar 2017), 26 €, ISBN-13: 978-3446254718  Ein wenig Leben präsentiert sich, zumindest am Anfang, als eine bescheidene Chronik der Art und Weise, wie das Leben in einer kleinen Gruppe von Leuten zusammenhängt, die ein Stück Geschichte gemeinsam haben, als Katalog einer schrittweisen Ansammlung der Dinge ihres Lebens: die Arbeitsplätze und Wohnungen, die One-Night-Stands und Freundschaften und Groll, die Möbel und Kleidung, Liebhaber und Ehepartner und Häuser. Yanagihara folgt den Spuren von vier talentierten und künstlerischen Freunden von ihren gemeinsamen Collegetagen bis sie jetzt, als sie sich mit Anfang dreißig in und um New York City zu etablieren beginnen. Folgt ihrem Sex und Essen und Schlaf und Freunde und Geld und Ruhm. Es ist wie eine Studie über eine geschlossene Gesellschaft, ihre Sprache, ihre Rituale und ihre geheimen Codes. Vier College-Freunde haben das Studium an einer unbenannten Universität abgeschlossen (scheinbar Harvard) und sind auf dem Weg in ihr berufliches Leben. Malcolm, ein Mischlingskind, arbeitet in einem Architekturbüro und lebt noch bei seinen reichen Eltern. Sein Vater ist ein unerhört reicher, afroamerikanischer Finanzier. J.B (Jean Baptist) ist ein homosexueller, haitianischer, ehrgeiziger Künstler an der Schwelle zum Erfolg. Er wurde von seiner Mutter allein erzogen. Er malt gegenständlich und konzentriert sich auf das Malen seiner Freunde. Willem, gutaussehend, stattlich und liebenswürdig von isländischer-schwedischer Abstammung arbeitet als Kellner und denkt an eine Schauspielkarriere. Und da ist Jude, faszinierend und verwundet, ein brillanter, gequälter Protagonist, über den die anderen drei wenig herausfinden können. Er hat keine klare Rassenzugehörigkeit, seine Sexualität scheint verwischt oder nicht existent. Vor allem hat er ein dunkles Geheimnis, das sein Leben und das seiner Freunde überschattet. Diese gehen aber nicht den offenen Fragen nach, sondern feiern seine Unterschiede. JB nennt ihn den Post-Mann „... post-sexuell, post-ethnisch, Post-Identität, Post-Vergangenheit." (Seite 129) Alle vier sind gottlos und postmodern. Aufwärts und voran geht es für alle. Aber es ist keine glückliche Geschichte. Zunehmend konzentriert sich der Roman auf Jude und Willem. JB und Malcolm verschwinden weitgehend von der Bühne und machen ihre eigenen, eher unwahrscheinlichen Sprünge zum amerikanischen Traum. Ein wenig Leben dreht sich um Jude, und Willem spielt eine führende Rolle dabei. „Willem war gut für ihn, aber er war schlecht für Willem.“ (Seite 649) Wir werden schichtweise tiefer in Judes Elend und sein geheimes Leid gezogen, sehen ihn sich ritzen, bemerken Narben auf seinem Rücken, verstehen, dass es vor vielen Jahren einen Unfall gab, der seine Beine stark beschädigt hat. „ … die Schmerzen, die an seiner Wirbelsäule hinab in eines seiner Beine krochen, als hätte man einen Holzpflock in Flammen gesetzt und in ihn hineingebohrt.“ (Seite 139) Und wir erkennen, dass das Geheimnis seines Lebens der erzählerische Motor ist, der den Roman antreibt. Der Roman führt uns auf eine über 900-seitige Reise durch das Leben eines emotional und körperlich geschädigten Jude St. Francis, und das Leben seiner Freunde, die zwischen ihm und den Dämonen oder Hyänen, die er sieht und peinvoll spürt, stehen. Es ist ein Buch der Selbstbeobachtung, das seinen Focus setzt auf die Grenzen der Freundschaft, die Tiefen des Schmerzes, auf  individuelles Leid, auf Selbstverletzung und auf die Schande, die ein Mensch mit diesem unseligen Erbe kaum ertragen kann. Yanagihara füttert uns in Rückblenden mit Geständnissen über Judes Leben, Rückblenden, die elektrisieren und gleichzeitig entsetzlich sind. Jude ist Mann, der mehr und mehr Geduld und liebevolle Pflege erfordert. Die frühe Freundschaft ist so warm beschrieben, dass dieser lebendige Teil des Buches unwiderstehlich ist. Willem und Judes Liebe für einander existiert auf einer höheren Ebene, mit Willem als den liebevollen Elternteil, den Jude nie hatte. Hanya Yanagihara schreibt einen üppigen, fast wollüstigen Prosa-Stil, der zwischen dem exquisiten und maßlos schwankt, mit langen und kraftvollen Beschreibungen. Es gibt aber auch etwas Kühles, Unerbittliches in der Art und Weise, wie Yanagihara den Leser mit Judes Leiden konfrontiert. Yanagihara gibt diesem unerbittlichem Leiden und dem tiefen Schmerz eine intime, innere Stimme. Ein überbordendes Werk, groß, emotional und voller Trauma. Ihr Stil erinnert mich an Donna Tartt, die gleiche schockierende erzählerische Energie, die gleiche faszinierende Sprache. Und immer wieder schieben sich bei mir die Bilder von Hieronymus Bosch in die Lektüre, Bilder die das Unheimliche in einer Weise zur Darstellung bringt, die uns deshalb so unmittelbar berührt, weil sie nicht mit dem Anonymen und dem Unbekannten agiert, sondern weil sie uns Vertrautes und Bekanntes vor Augen führt, weil sie die Schmerzen der Hölle und deren Fremdheit, dieses gleichzeitig im Feuer brennen und zugefroren sein, weil sie die Schmerzen und das Leiden von Höllenqualen anschaulich macht. Der Ort der Qual ist immer genau dort, wo Deine Gedanken hängen. Lesen Sie unbedingt dieses Große menschliche Epos, die perfekte Chronik unserer Zeit der Angst, des Leidens und des Überlebens, mit all ihren Begleitdramen und Träumen. Es gibt keine Ruhe, keine Atempause, keine verbindlichen Überzeugungen, die uns zusammenhalten, und es gibt eine Lücke zwischen Träumen und Wirklichkeit. Dem großen Leben, das sie wollten, steht das kleine Leben gegenüber, das sie führten. Sie werden nicht nur dieses Buch verschlingen, ebenso wird es auch Sie verschlingen und ganz lange nicht mehr loslassen. Es ist dunkel und traumatisch, aber ein erfrischender Roman über moderne Freundschaft. So notwendig in diesen Zeiten der Angst.   Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Hanser Verlages https://www.hanser-literaturverlage.de/themen/ein-wenig-leben Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de  

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

    aba

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareen anushka Arietta Arizona ban-aislingeach Barbara62 BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettin Caroas Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 Dion erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Gela_HK Ginevra Gruenente Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestra katrin297 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized Nane_M naninka Nil parden Petris Pocci schokoloko29 serendipity3012 Sikal sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee TanyBee Tinchen07 TochterAlice vielleser18 Xirxe Yolande

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  • Schlimm, schlimmer, Jude

    Ein wenig Leben
    Bibliomania

    Bibliomania

    26. January 2017 um 19:49

    Dies ist die Geschichte von vier Männern: JB, Malcolm, Willem und Jude. Oder vielmehr ist es Judes Geschichte. Die vier lernen sich auf dem College kennen und bleiben ihr Leben lang befreundet. Jeder macht seine eigene Karriere, die sehr unterschiedlich ausfällt und doch verlieren sie sich nie ganz aus den Augen. Aber der eigentlich Star, der wirkliche Protagonist ist Jude. Jude, der so mysteriös, so verschwiegen und introvertiert ist. Jude, der humpelt, aber niemandem erzählen will weshalb. Die Freundschaften sind unterschiedlich eng und manche Verbindungen wichtiger als andere. Nach und nach erfährt man Judes wahre Geschichte. Eine dramatische Vergangenheit, die auf jeder Seite schlimmer und schlimmer wird. Und doch liest sich die Geschichte sehr gut, hat die Autorin einen tollen Schreibstil. Hanya Yanagihara beleuchtet verschiedene Perspektiven, sodass jede Persönlichkeit ihren Raum bekommt, auch wenn es eigentlich Judes Geschichte ist und bleibt. Teilweise hatte ich das Gefühl die Autorin will unbedingt und um jeden Preis schockieren (was ihr gelingt). Manche Vorkommnisse scheinen mir doch etwas übertrieben und doch bleibt die Befürchtung, wer einmal in diese Kreise geraten ist, wird aus ihnen nie mehr entkommen.

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  • Für mich jetzt schon das Buch des Jahres!

    Ein wenig Leben
    Evibtf

    Evibtf

    23. January 2017 um 09:26

    Das Buch ist inhaltlich ein harter Brocken: erschütternd, brutal und voller Schmerz. Der einziger Sonnenstrahl, der jedoch diese ganze Finsternis zu überstrahlen mag, ist Freundschaft und grenzenlose, aufopferungsvolle Liebe. Die Lektüre ist für einen anspruchsvollen Leser gedacht. Es ist weniger eine Handlung, vielmehr seitenlange Betrachtungen, Beschreibungen, Empfindungen, Gedankenfolgen. Ich persönlich empfand das nie als langweilig, denn die Sprache ist unglaublich schön, ich will fast schon sagen "geschmeidig". Unmerklich, aber stetig zieht die Sprache in ihren Bann und lässt nicht los. Gespeist werden diese Betrahtungen und ko (s.o.) durch Schlüsselereignisse, die jedoch in einigen wenigen Sätzen dargelegt werden. Der Schwerpunkt des Romans liegt immer im psychologischen Aspekt: was macht dies oder jenes mit den Figuren, wie reagieren sie auf bestimmte Ereignisse, Vorfälle, was empfinden sie danach, warum, was hat es für zur Folge. Nichtdestotrotz ist das Buch nie langweilig. Die Spannung, basierend auf der geheimnisvollen Vorgeschichte der Hauptfigur, bleibt auf knapp 1000 Seite stets erhalten. Mal sind es kurze Rückblicke, die wie feine Perlen über die Geschichte verstreut sind, und erstmal nur vage Andeutungen für den Leser sind. Anhand deren kann man nur Vermutungen anstellen, die jedoch so ungeheuer sind, dass man es selbst nicht glauben kann. Dann folgen irgendwann lange Sequenzen, in denen die Geschichte Teil für Teil erzählt wird, und der Leser stellt erschüttert fest, dass die ungeheuren Vermutungen bei weitem nicht so schlimm waren, wie man es sich ausmalte.  Für mich ein großartiges Buch, dass trotz (oder gerade) durch seine Düsternis die Wichtigkeit der Freundschaft, Liebe und Menschlichkeit hervorhebt.

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  • Großes Gefühlskino

    Ein wenig Leben
    TanyBee

    TanyBee

    30. December 2016 um 13:49

    Willem, Jude, JB und Malcolm lernen sich auf dem College kennen und aus dieser Zimmergemeinschaft entsteht eine wahre Freundschaft. Später wohnen sie alle in New York und können sich mit ihren Jobs zuerst kaum über Wasser halten. Aber sie sind sehr leidenschaftlich in ihren jeweiligen Berufen: JB ist Künstler, Willem Schauspieler, Malcolm Architekt und Jude Jurist. Mehr möchte ich über den Inhalt gar nicht verraten, denn "Ein wenig Leben" ist sehr ungewöhnlich und lebt auch vom Überraschungseffekt, mit einer Handlung dieser Art hätte ich nicht gerechnet. Ich muss gestehen, dass ich große Probleme hatte in das Buch hinein zu finden. Bei anderen Büchern brauche ich vielleicht 50 Seiten, um zu wissen worum es geht und wer wer ist. Hier habe ich bestimmt 200 Seiten gebraucht, bis ich richtig im Lesefluss war. Aber durchhalten lohnt sich! Die Lektüre hat so starke Emotionen bei mir ausgelöst: Es sind Tränen geflossen, ich habe mich geekelt, war wütend, wollte manches Mal jemanden schütteln und war froh und erleichtert. An einige Stellen wollte ich das Buch auch gar nicht weiterlesen. Und doch bin ich froh, dass ich es getan habe, denn insgesamt ist es einfach faszinierend, besonders, was es in mir als Leser auslöst. Freundschaft ist das stärkste Thema bei "Ein wenig Leben". Was sollten Freunde füreinander tun? Was hält Freundschaft aus, was kann sie verzeihen? Ist die Vergangenheit wichtig für eine Freundschaft? Oder nur das hier und jetzt? Der Maler unter den Männern, JB, malt Bilder, die fast ausschließlich seine Freunde zeigen. Die Beschreibung dieser Bilder haben mir die Hauptfiguren noch realer erscheinen lassen und es waren mit meine Lieblingsstellen im Buch. „Ein wenig Leben“ ist ein Roman, dass man nicht einfach mal schnell lesen kann. Das liegt natürlich einerseits an der Anzahl der Seiten, aber auch daran, dass man das gelesene erst einmal verarbeiten muss. Ich lese wirklich jeden Tag und habe trotzdem mehrere Wochen gebraucht. Keine leichte Lektüre, aber dafür umso beeindruckender! Sehr berührend, ohne dabei kitschig zu sein. Klare 5 Sterne für diese literarische Überraschung.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 04.02.2017: _Jassi                                           ---  15 Punkte alina_2212_                                ---   0 Punkte AmberStClair                             ---   47 Punkte Arachn0phobiA                         ---   23 Punkte BeeLu                                         ---   26 Punkte Bellis-Perennis                          ---   61 Punkte Beust                                          ---   39 Punkte Bibliomania                               ---   28 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   27 Punkte Buchgespenst                         ---  38.5 Punkte ChattysBuecherblog                ---   42 Punkte CherryGraphics                     ---   28.5 Punkte Code-between-lines                ---  15 Punkte Eldfaxi                                       ---   22 Punkte Ercimay                                     ---     0 Punkte Farbwirbel                                ---   11 Punkte fasersprosse                            ---     3 Punkte Frenx51                                     ---   18 Punkte glanzente                                  ---   10 Punkte GrOtEsQuE                               ---   28 Punkte hannelore259                          ---   26 Punkte Hortensia13                             ---   20 Punkte Igelchen                                    ---     8 Punkte Igelmanu66                              ---   45 Punkte janaka                                       ---   28 Punkte jasaju2012                               ---     8 Punkte jenvo82                                    ---   24 Punkte kalestra                                    ---     8 Punkte katha_strophe                        ---   22 Punkte kathi_liebt_buecher               ---     2 Punkte Kattii                                         ---   24 Punkte Katykate                                  ---   15 Punkte Kerdie                                      ---   35 Punkte Kidakatash                              ---     0 Punkte Kleine1984                              ---   25 Punkte Kuhni77                                   ---   21 Punkte KymLuca                                  ---   20 Punkte LadyMoonlight2012               ---   10 Punkte LadySamira090162                ---   28 Punkte Larii_Mausi                              ---     6 Punkte Lehnistina                               ---   6 Punkte (bitte Gesamtpunkte im Sammelbeitrag angeben) Leseratz_8                                ---   12 Punkte lieberlesen21                          ---      5 Punkte lievke14                                   ---     0 Punkte louella2209                            ---     14 Punkte lyydja                                       ---   16 Punkte mareike91                              ---    20 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---   5 Punkte MissSternchen                          ---   8 Punkte mistellor                                   ---   48 Punkte Mone97                                    ---   20 Punkte natti_Lesemaus                        ---  11 Punkte Nelebooks                               ---    88 Punkte nordfrau                                   ---   36 Punkte PMelittaM                                 ---   23 Punkte PollyMaundrell                           ---   9 Punkte Pucki60                                        ---   4 Punkte QueenSize                                 ---   22 Punkte Readrat                                      ---   16 Punkte SaintGermain                            ---   29 Punkte samea                                           ---   7 Punkte schadow_dragon81                  ---   18 Punkte Schmiesen                                  ---   47 Punkte Schokoloko29                               ---   8 Punkte Somaya                                     ---   39 Punkte SomeBody                                ---   35 Punkte Sommerleser                           ---   23 Punkte StefanieFreigericht                  ---   39 Punkte Veritas666                                   --- 10 Punkte vielleser18                                 ---   29 Punkte Vucha                                         ---   44 Punkte Wermoeve                                 ---    7 Punkte widder1987                               ---   20 Punkte Wolly                                          ---   25 Punkte Yolande                                       --   23 Punkte

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  • Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa

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    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa! Zum Ende des Jahres widmen wir uns dieses Mal bei der LovelyBooks Lesechallenge nicht einem einzelnen Buch, sondern drehen die Spieß um und schreiben selber! Rezensionen nämlich! Nachdem wir das ganze Jahr über so viel gelesen haben, nutzen wir die besinnliche Zeit, um all die Rezensionen zu schreiben, die während des Jahres liegengeblieben sind!Beim großen LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon wollen wir dafür sorgen, dass der Stapel der unrezensierten Bücher schrumpft und wir frisch und fröhlich ins neue Jahr starten können! Macht mit, rezensiert, was das Zeug hält und gewinnt mit etwas Glück großartige Buchpakete mit neuen Büchern, die auf eure Rezensionen warten!Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 dreht sich beim LoReSchreMa alles um eure Rezensionen bei LovelyBooks. Wir wollen mit euch Tipps und Tricks zum Schreiben von Rezensionen austauschen, darüber sprechen, wie man Kritik in Rezensionen gut verpackt und selbstverständlich durch all die vielen Rezensionen stöbern, die ihr im letzten Jahr gelesen habt!Als großartiges Finale gibt es zum Ende des LoReSchreMa einen Lesemarathon vom 27.12. bis 01.01.2017, mit dem wir das Jahr gebührend ausklingen lassen! Schließlich wollen wir dann direkt mit neuen Rezensionsstoff ins neue Jahr einsteigen!Was ist ein LoReSchreMa?LoReSchreMa steht für "LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon". Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 möchten wir uns Zeit dafür nehmen, das vergangene Lesejahr Revue passieren zu lassen und all die Rezensionen zu schreiben, die bisher auf der Strecke geblieben sind. Natürlich müsst ihr nicht die gesamte Zeit über Rezensionen schreiben, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns darüber austauschen können, welche Rezensionen wir geschrieben haben.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres LoReSchreMa begleiten möchte. Dasselbe gilt natürlich auch für den Lesemarathon am Ende der Aktion. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier während der Aktion kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Rezensionen zu lesen und dadurch vielleicht das ein oder andere Buch zu entdecken. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #loreschrema - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Zu gewinnen gibt es auch etwas! Unter allen Usern, die hier ihre neu erstellten Rezensionen mit uns teilen, verlosen wir 5 Buchpakete von LovelyBooks mit neuem Lesestoff für euch! Wir freuen uns schon sehr auf den LoReSchreMa und sind gespannt, welche Rezensionen in dieser Zeit entstehen!

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