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Insider2199

vor 8 Monaten

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Wir haben beschlossen in der  INSIDER-Voting-Challenge  zusammen "Ein wenig Leben" von Hanna Yanagihara zu lesen. 

Wir beginnen am  01.03.2017.  

Das Buch sollte bis zum 31.03.2017 beendet und rezensiert werden. 
Rezensieren ist keine Pflicht für die Leserunde, aber für die Challenge notwenig, um Lose zu bekommen. Kann also jeder selbst entscheiden. 

Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.  


Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke.

Viel Spaß uns allen :)

Autor: Hanya Yanagihara
Buch: Ein wenig Leben

Insider2199

vor 8 Monaten

Plauderecke

Hallo, willkommen in der LR. Da ich einige Bücher diesen Monat für die Challenge lesen möchte, starte ich gleich mit dem hier, weil es Überlänge hat. Schließe heute Abend ein anderes Buch ab und werde also am Mittwoch Abend mit Lesen beginnen ...

AberRush

vor 8 Monaten

Plauderecke

Ging wohl wiedr nicht ohne Buchgewinn, was? Ganz komisch.
Ich bin dabei und freue mich auf euch.

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Insider2199

vor 7 Monaten

Teil 1: Lispenard Street
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@schokoloko29

Ja, die Autorin hat im Interview ausgesagt, es sei ihr bewusst, dass das Ritzen mehr ein weibliches Phänomen sei, komme aber auch ab und zu bei Männern vor. Und ja, die Thematik ist ziemlich heftig.

Insider2199

vor 7 Monaten

Teil 7: Lispenard Street (und Fazit)

So hier endlich meine Rezi, ist natürlich ein Jahre-Highlight bei mir:

"Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara
https://www.lovelybooks.de/autor/Hanya-Yanagihara/Ein-wenig-Leben-1348789250-w/rezension/1442736041/ (24.3.2017) ★★★★★

schokoloko29

vor 7 Monaten

Teil 2: Der Postmann
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Ich lese jetzt das zweite Kapitel. Mir fällt irgendwie auf, dass Jude überall gut ankommt und ich kann es als Leser nicht nachvollziehen warum er so beliebt ist. Auch was ist das bindende Element der Clique. Weshalb verstehen sie sich so gut?? Irgendwie ist man immer noch außen vor.

Miamou

vor 7 Monaten

Teil 4: Das Gleichheitsaxiom
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Insider2199 schreibt:
Ich würde am liebsten in das Buch reinkriechen und diesen Caleb erschlagen. Wie kann man nur so grausam sein, einen behinderten Menschen so zu schlagen? Ich kann ja nachvollziehen, dass er ein Problem mit schwächeren Menschen hat, aber was können die denn für ihr Leid? Gar nichts. Er denkt wohl alle, die ein Leiden haben, jammern nur unnötig rum und können keine Schmerzen ertragen. Ja es gibt solche wehleidigen Menschen, ist wohl die Mehrheit, aber es gibt auch Ausnahmen wie Jude, die wirkliche Schmerzen haben und sich kaum, oder nie beschweren.

Ich fand diese Szenen auch ganz, ganz furchtbar...sie hatten für mich etwas von einem hässlichen Machtspiel! Was sich übrignes für mich über den gesamten Abschnitt gezogen hat. Alle mit denen Jude zu tun hatte, machten ihn so gefügig, dass er abhängig von ihnen wurden. Und sowas sind einfach nur grausliche Machtspiele!

Miamou

vor 7 Monaten

Teil 4: Das Gleichheitsaxiom
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Insider2199 schreibt:
Doch, den Satz kann ich sehr gut nachvollziehen. Er kann 1000 Leute um sich rum haben, die ihn lieben, das ist völlig gleichgültig - das Problem ist seine eigene Einstellung von sich selbst und die ist sehr negativ, er fühlt sich nicht wert geliebt zu werden. Das wiederum kommt von seinem Background, weil man ihm immer zu verstehen gegeben hat, dass er so wie er ist nicht okay ist. Wenn dann jemand kommt, der ihm Gutes tun, misstraut er ihm, weil er selbst nicht glaubt, dass er dieses Gute verdient hat, somit tut sein Unterbewusstsein alles, um das Gute wieder zu verlieren (= Selbstsabotage), damit sein negatives Denken von sich wieder Bestätigung findet. Ähnlich ist es mit dem Ritzen. Ihm wurde früher Schmerzen zugefügt, dann nicht mehr, also hat er dies selbst übernommen, das bestätigt wieder seine Einstellung, dass er nur Leid und Schmerzen verdient hat. Er hasst sich selbst ohne Ende, daher glaubt er, dass auch andere ihn hassen müssen, daher kommt der Satz. Es ist ein ziemlicher Teufelskreis. Er bräuchte dringend eine Therapie, dieses ganze Trauma, das er verdrängt, darüber müsste er eigentlich reden und endlich über das Kind, das er früher war, weinen. Aber so lange er das alles in sich reinfrisst, wird das nie weggehen.

So sehe ich das auch. Im Grunde ist er wirklich ein armer Kerl. Andererseits ist er jetzt schon erwachsen und natürlich...er hatte eine Sch...kindheit, aber mittlerweile sollte er doch die Erfahrung gemacht haben, dass es auch anders sein kann und dass er selbst auch etwas dazubeisteuern kann, dass er angenommen werden kann (was er ja ohnehin wird, er lässt es nur nicht zu). Aber du hast natürlich recht...er ist in einem argen Teufelskreis.

Miamou

vor 7 Monaten

Teil 4: Das Gleichheitsaxiom
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Insider2199 schreibt:
Der Selbstmord-Versuch war heftig, aber nicht überraschend, eigentlich wäre er sogar früher zu erwarten gewesen.

Ich habe das Buch jetzt eine zeitlang auf der Seite liegen gehabt, weil ja immer wieder Andeutungen gemacht wurden, dass Jude ein schlimmes Ereignis bevorsteht. Und ich hatte daher ein wenig Bammel weiterzulesen. Seinen Selbstmordversuch will ich nicht verunglimpflichen, aber ich finde auch, dass er nicht überraschend kam.

Viel fordender fand ich Judes Erzählungen aus seiner Kindheit.

Miamou

vor 7 Monaten

Teil 4: Das Gleichheitsaxiom
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@Insider2199

Mich hat das auch sehr gewundert! Therapie nur als "Empfehlung" fand ich auch zu wenig...

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