Der Junge muss an die frische Luft

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Inhaltsangabe zu „Der Junge muss an die frische Luft“ von Hape Kerkeling

"Was, um Himmels willen, hat mich bloß ins gleißende Scheinwerferlicht getrieben, mitten unter die Showwölfe? Eigentlich bin ich doch mehr der gemütliche, tapsige Typ und überhaupt keine Rampensau. Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht "berühmt werden"? Und wieso hat das dann tatsächlich geklappt? Nun, vielleicht einfach deshalb, weil ich es meiner Oma als sechsjähriger Knirps genau so versprechen musste... Hape Kerkeling, der mit seinem Pilgerbericht "Ich bin dann mal weg" seine Fans überraschte und Menschen jeden Alters begeisterte, lädt auf die Reise durch seine Memoiren ein. Sie führt nach Düsseldorf, Mosambik und in den heiligen Garten von Gethsemane; vor allem aber an die Orte von "Peterhansels" Kindheit: in Recklinghausens ländliche Vorstadtidylle und in die alte Bergarbeitersiedlung Herten-Scherlebeck. Eindringlich erzählt er von den Erfahrungen, die ihn prägen, und warum es in fünfzig Lebensjahren mehr als einmal eine schützende Hand brauchte.

Ein ganz tiefsinniges Buch. Danke HaPe!

— burro
burro

nur mit Taschentüchern lesbar

— Beckybecky
Beckybecky

ganz toll und wirklich eine gute Wahl es sich von ihm selbst vorlesen zu lssen

— sternchennagel
sternchennagel

traurig und schön gleichzeitig

— leniks
leniks

»Was, um Himmels willen, hat mich bloß ins gleißende Scheinwerferlicht getrieben, mitten unter die Showwölfe? Eigentlich bin ich doch ...

— Splashbooks
Splashbooks

Ich liebe Hapes Erzählstil und natürlich auch seine beruhigende Stimme. Dennoch ein emotional aufwühlendes (Hör-)Buch.

— liebling
liebling

Die Geschichte eines Lebens, die auch so in vielen andernm Familien hätte passieren können.

— Schumi_HB
Schumi_HB

wenn ich könnte, wurde ich noch einen Stern darufpacken

— saia
saia

Fantastisch gelesen und mitreißend erzählt!

— Lilith79
Lilith79

Hape gibt lustige und sehr berührende Einblicke in sein Leben, phantastisch von ihm gelesen.

— Pucki60
Pucki60

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  • Hape Kerkeling erzählt Dir und nur Dir seine Geschichte ganz persönlich

    Der Junge muss an die frische Luft
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    23. March 2016 um 15:59

    In seinem Buch „Ich bin dann mal weg“ hat Hape Kerkeling auf eine unnachahmlich authentische und unprätentiöse Weise erzählt, wie er zu sich selbst und zu Gott gefunden hat.Einige Jahre später, quasi als ein Geburtstagsgeschenk zu seinem 50. Geburtstag legt er nun ein zweites Buch vor. „Meine Kindheit und ich“ heißt es im Untertitel und Hape Kerkeling erzählt von seinem Aufwachsen in einer großen Familie. Von dem, was da schon früh in ihm schlummerte und dem, was die Verhältnisse und das Schicksal seiner Mutter aus ihm gemacht haben. Man weiß als Leser schon recht früh, dass der kleine Hape Zeuge nicht nur der fortschreitenden psychischen Erkrankung seiner Mutter wurde, von der er sie mit allerlei Späßen abzulenken versuchte, sondern auch, dass er eine ganze Nacht neben ihr lag, als ihr Körper nach der Einnahme von Schlafmitteln schon erkaltet war. Er erzählt von seinen beiden wunderbaren Großmüttern, die ihn am Leben hielten und zu ihm standen, auch davon, wie eine auf ihrem Sterbebett ihm quasi seine Karriere voraussagte.Das Buch ist bewegend von der ersten bis zur letzten Seite und erzählt zwischen den Zeilen von der unglaublichen Kraft, die ein Mensch entwickeln kann, trotz furchtbarer Schicksalsschläge. Resilienz nennen das die Psychologen.In aller Bescheidenheit erzählt Hape Kerkeling davon, ohne missionarischen Impetus, aber immer mit der leisen Hoffnung, dass er mit seinem Beispiel anderen Menschen Mut machen kann, nicht aufzugeben, wenn einen unendliche Schwere niederdrücken will, niemals die Hoffnung aufzugeben, auch wenn es dunkel wird im Leben, und niemals den Glauben zu verlieren an Gottes Liebe und Segen und auch nicht an sich selbst.Ein wunderbares Buch über das Glück des Lebens vom Autor selbst auf eine Weise gelesen, die einen vom ersten Moment an gefangen nimmt und den Eindruck vermittelt, Hape Kerkeling  erzählt Dir und nur Dir seine Geschichte ganz persönlich.

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  • Der junge muss an die frische Luft

    Der Junge muss an die frische Luft
    leniks

    leniks

    15. November 2015 um 19:27

    Das Buch hatte ich schon länger auf meiner Wunschliste, am liebsten als Hörbuch. Dann hatte ich Glück und ich habe es bei einem Gewinnspiel gewonnen. Und trotz des Umfangs von 8 CD habe ich innerhalb kürzester Zeit das Hörbuch durchgehört. Der Auto Hape Kerkeling erzählt hier über die jungere Kindheit   von ihm. Von der Geburt bis zum jugendlichen Alter. Er berichtet von seiner Verwandtschaft, die sich immer rührend um ihn gekümmert hat, vor aber vor allem auch nach dem Tod seiner Mutter. Er scheint ihn sehr schwer verkraftet zu haben. Und wenn man bedenkt, was aus ihm geworden ist, trotz dieser Erlebnisse , kann ich nur sagen, das meine Bewunderung gewachsen ist. Herr Kerkeling hat mit Ernsthaftigkeit, aber auch Wortwitz hier geschrieben. Das Hörbuch werde ich sicherlich nochmal hören.

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  • Tief geblickt

    Der Junge muss an die frische Luft
    karatekadd

    karatekadd

    Hape Kerkeling. Wer kennt den nicht. Ich verbinde ihn mit dem Clip, in dem er die niederländische Königin Beatrix mimte und kurz vor deren Staatsbesuch im Schloss Bellevue vorfuhr, sie wolle „lecker Mittag esse, mit de Bundespräsidenten.“ Aber das hat was mit meinem Job zu tun und der Organisation in der ich arbeite. Das wohl bekannteste Werk ist nun mal ICH BIN DANN MAL WEG. Am 25.10.2009 schrieb ich dazu unter den Buchgesichtern: „Nichts hätte mich überreden können, das Buch zu kaufen, wenn ich es nur in einem Buchladen gesehen hätte. Aber irgendwann saß ich mal bei Freunden, das Buch lag da "rum" und so habe ich die ersten paar Seiten angefangen. Ich find den Kerkeling sowieso ganz gut (von der Figur Horst Schlämmer mal abgesehen), so hat dann dieses Buch den Weg zu mir gefunden. Plastisch, lustig, schmunzelnd-wehleidig beschreibt er seine "Leidenstour". Mit sich und seiner Welt scheint er ja im Reinen zu sein, bis hin zur sexuellen Orientierung. Lesenswert auf jeden Fall ob Katholik oder nicht, ob Wanderfan oder nicht, auf jeden Fall ist das Buch zu empfehlen.“ * * * Und nun also DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT – Meine Kindheit und ich, gelesen von Hape Kerkeling selbst. 465 Minuten Hape Kerkeling.Der am 09. Dezember 1964, und damit genau ein Jahr nach mir geborene Ruhrpottjunge, welcher als Entertainer, Komiker, Schauspieler und gelegentlich als Sänger in der Rundfunk- und Fernsehlandschaft zu sehen ist, hat eine Menge unterschiedlichstes „Zeug“ gemacht. Bekannt ist bestimmt TOTAL NORMAL. Vielleicht auch das verfilmte Hörspiel EIN MANN EIN FJORD. Totaler Klamauk aber hervorragend für das Autofahren geeignet. Oder besser nicht! DARÜBER LACHT DIE WELT war auch so ein typisches Kerkeling Format. Er verkleidete sich oft und „verarschte“ eine Menge Leute, auch prominente. Siehe Beatrix. Übrigens hat er auch den Pandabären Po in KUNG FU PANDA synchronisiert. Und nun also diese Autobiografie. “Jetzt spricht Hape Kerkeling über seine Kindheit; entwaffnend ehrlich, mit großem Humor und Ernsthaftigkeit. Über die frühen Jahre im Ruhrgebiet, Bonanza-Spiele, Gurkenschnittchen und den ersten Farbfernseher; das Auf und Ab einer dreißigjährigen, turbulenten Karriere - und darüber, warum es manchmal ein Glück ist, sich hinter Schnauzbart und Herrenhandtasche verstecken zu können. Über berührende Begegnungen und Verluste, Lebensmut und die Energie, immer wieder aufzustehen.“ (Homepage und Klappentext) In Mocambique erzählt er einem kleinem schwarzen Jungen mit HIV seine Geschichte. (Ob der sie verstanden hat? Noch berührender die Geschichte von dem todsterbenskranken Mädchen, welches unbedingt Horst Schlämmer kennen lernen will. Und sie lernt ihn kennen. Und wie… Das muss man GEHÖRT haben. Vermutlich macht lesen nur halb so viel Spaß. Seine Großmütter waren es, die wohl wirklich einen großen Einfluss auf ihn ausübten. Übrigens hatte Oma Änne ihm „versprochen“, dass er mal was ganz Großes wird im Leben. Oma Berta dagegen prophezeite, dass er zeit seines Lebens alleine bleiben würde, was sich aber auf eine mögliche Frau an seiner Seite bezog. Der Leidensweg der Mutter wird verdammt ausführlich besprochen und auch, dass ihr Freitod verschwiegen wird, damit sie auf dem Kirchhof beerdigt werden kann. Das kann man alles nachlesen. Und wird mal schlucken und mal seinen Spaß dran haben. Am besten übrigens, und ich bin nicht wirklich ein großer Fan von Hörbüchern, hört man es. Es sind schon tiefe Einblicke, die Hape Kerkeling da seinem Publikum gestattet. Für meine Begriffe zu viele, aber das ist ja seine Sache ganz allein. Manches kommt dem Hörer / dem Leser sicherlich ziemlich esoterisch vor, außerdem lässt er gelegentlich durchblicken, dem Buddhismus nahezustehen. * * * Ich bin etwas hin- und hergerissen, so begeistert wie bei ICH BIN DANN MAL WEG, habe ich das Hörbuch nicht beiseite „gelegt“. Es war mir stellenweise auch zu lang. Gelegentlich ausschweifend. Aber es rundet mein Bild dieses Künstlers gut ab. Ich mag wie gesagt, diesen 50zigjährigen Knaben, der irgendwie jeden Jux anders verkauft, als viele sogenannte Commedians. Für Fans ist das Buch sicherlich noch wichtiger. © KaratekaDD

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    • 4
    Sabine17

    Sabine17

    06. September 2015 um 20:42
  • Der Junge muss an die frische Luft: Meine Kindheit und ich, rezensiert von Dominic Schlatter

    Der Junge muss an die frische Luft
    Splashbooks

    Splashbooks

    23. August 2015 um 09:03

    Hape Kerkeling zählt wohl zu den bekanntesten und beliebtesten Entertainer Deutschlands der letzten Jahre. Während seine TV-Auftritte weniger wurden, widmete sich das Allround-Talent nun anderen Leidenschaften. Neben dem Singen zuletzt wieder dem Schreiben. Nach dem Bestseller über Kerkelings Wanderung am Jakobsweg, lieferte er im Oktober des Vorjahres quasi seine Autobiografie ab. Im vorliegenden Buch wird hauptsächlich die Kindheit des Künstlers behandelt, eine Zeit welche für ihn prägend und daher am wichtigsten war. Auf seine zahlreichen, verschiedenen Rollen wie seinem Alter Ego, Horst Schlämmer, geht er nur zu Beginn ein. Hier empfiehlt es sich, das Hörbuch zu konsumieren. Kerkeling liest das Buch selbst und dadurch bekommt das Geschriebene nochmals mehr Tiefe und Emotionen. Gerade an Emotionen mangelt es diesem Werk wahrlich nicht. Unverblümt berichtet Kerkeling über seine Zeit als dickliches "Hanspeterle" in seinem Geburtsort Recklinghausen im Ruhrpott. Dort wimmelt es nur von Verwandten, welche alle eine gewisse Eigenart, haben um diese möglichst bald und wirkungsvoll dem Jungen aufzudrücken. Natürlich darf auch das ortstypische, katholische Milieu der späten 1960er-Jahre nicht fehlen.Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22248/der_junge_muss_an_die_frische_luft_meine_kindheit_und_ich

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  • mit den verschiedenen Stimmen und Dialekten wieder etwas ganz kerkelingtypisches

    Der Junge muss an die frische Luft
    santina

    santina

    19. August 2015 um 13:10

    Ich mag Hape Kerkeling seit ich denken kann. Nachdem ich kürzlich „Ich bin dann mal weg“ gehört habe, war ich sehr gespannt auf dieses Hörbuch. Wie auch schon in seinem ersten Buch gibt er seinem Leser einen tiefen Einblick in das Seelenleben des kindlichen „Peterhansel“ und erneut hänge ich fast acht Stunden wie gebannt an seinen Lippen. Immer wieder schweift Hape Kerkeling ab und erzählt hier und da eine Anekdote um dann wieder den roten Faden seiner Kindheit aufzunehmen. In seiner unnachahmlichen Art bringt er dem Leser auf bodenständige und meist auch sehr unterhaltsame Weise näher, mit welchen Menschen er sich in seiner Kindheit umgeben gesehen hat und wie sie ihn geprägt haben. Er plaudert über die Sonntagsausflüge mit der Oma und über sein erstes Zusammentreffen mit seinem Freund Achim Hagemann. Mit dem notwendigen Ernst schildert er zwischendurch sein Zusammenleben mit der depressiven Mutter und die Ereignisse rund um ihren Tod. Das Buch wirkt authentisch und die Erzählungen sind geradeheraus. Hape Kerkeling gibt dem Hörbuch mit den verschiedenen Stimmen und Dialekten wieder etwas ganz kerkelingtypisches. Die Geschichte seiner Kindheit hat mich bewegt, hin und wieder musste ich mir eine Träne aus dem Auge wischen, wobei nicht alle Tränen aus Traurigkeit geflossen sind, manch eine war auch dem Witz des Autors oder der Freude an einem besonderen Erlebnis geschuldet. Er hat auch hier eine gute Mischung zwischen Tiefgang und Heiterkeit geschaffen und es hat viel Spaß gemacht, seine Geschichte zu hören.

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  • Besser kann man ein Hörbuch nicht präsentieren

    Der Junge muss an die frische Luft
    Lilith79

    Lilith79

    05. February 2015 um 21:21

    Generell bin ich kein großer Fan von Hörbüchern, ich höre sie nur auf langen Autofahrten zur Arbeit, wenn ich im Stau stecke. Ich muss zugeben, dass mich Hörbücher meist nicht so mitreißen wie Bücher und dass ich oft merke, dass ich schnell abgelenkt bin. Als ich gesehen habe, dass Hape Kerkeling seine Autobiographie selbst lies, war ich aber gleich begeistert von der Idee das Buch als Hörbuch zu hören, da ich mir vorstellen kann, dass Hape sehr gut liest und dieser Verdacht hat sich dann auch bewahrheitet. Ich wurde sofort in Hapes Lebengeschichte hineingezogen und ich fand diese Autobiographie spannender als die meisten Romane. Es ist alles dabei, schöne warmherzige Anekdoten, Humor, Tragik und Trauer. Insgesamt überwiegen in diesem Buch nach einem leichten Einstieg  vor allem in der 2. Hälfte sicherlich die traurigen Momente, trotzdem wirkt das Buch nie depressiv oder hoffnungslos. Ich war sehr begeistert von dieser Autobiografie und kann mir sehr gut vorstellen noch mehr Hörbücher anzuhören, die von Hape gelesen werden.

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  • Wunderbarer Hape

    Der Junge muss an die frische Luft
    AngelikaHesse

    AngelikaHesse

    03. January 2015 um 17:28

    Eigentlich lese ich ja lieber, aber wenn Hape Kerkeling seine Biografie schreibt und sie dann noch selbst einliest, dann muss man sich einfach das Hörbuch gönnen! Hape setzt sich in diesem Buch mit seiner Kindheit und seinem persönlichen Trauma, der Verlust der Mutter, auseinander. So, wie er im Nachwort sagt, war die Biografie ursprünglich mit Fokus auf seine Karriere geplant und hat sich dann von selber in die (wie ich finde) richtige Richtung entwickelt. Alte Wunden aufzureißen und offen und ehrlich über sein Gefühlsleben zu reden, ist wohl eine effektive Eigentherapie. Hape erzählt wunderbar mitreißend, läßt Familie und die Personen um ihn herum so plastisch entstehen, dass man meint, man würde mitten im Wohnzimmer der Kerkelings oder im Geschäft der Omma stehen. Dieses Buch ist 100% Hape und ich kaufe ihm jeden Buchstaben ab! SO muss eine Biografie sein. Als Hörbuch einfach toll, da Hape beim Einlesen alles gibt. Wer diesen Mann gerne sieht und ihm genauso gerne zuhört wie ich, dem lege ich das Hörbuch unbedingt ans Herz!

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  • Hapes Jugendjahre

    Der Junge muss an die frische Luft
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    13. December 2014 um 18:50

    Hape Kerkeling arbeitet in diesem Buch seine Jugendjahre auf. Bis kurz vor seinem 8. Lebensjahr wächst Hape behütet auf. Seine Mutter, an der alle Familienangelegenheiten hängen bleiben, ist schwer überfordert und wird schliesslich krank. Die Operation, die sie von ihrem Leiden erlösen sollte, misslingt. Sie verliert jeglichen Geruchs- und Geschmackssinn. Sie wird depressiv und nimmt sich schliesslich das Leben. Dieses tragische Ereignis erlebt der kleine Hape auch noch hautnah mit. Dank seiner Familie, vor allem seinen Grosseltern, übersteht er diese Zeit relativ unbeschadet.   Mit feinen Pointen und zwischendurch einer Prise Sarkasmus erzählt Hape Kerkeling.  Trotz allem spricht er liebevoll von seiner Mutter. Der Hörer spürt wie dankbar, er seiner Grosseltern ist, die ihn aufgefangen haben. Wenn Hape von seinen Familienmitgliedern erzählt, merkt man schnell, woher sein komisches Talent hat, aber andere  Charakterzüge von Hape erkennt man wieder.   Noch nie hat Hape Kerkeling so einen tiefen Einblick sein Leben gegeben.  Er macht es, wie man es sich von ihm gewohnt ist - mit feinem Humor. Berührt habe ich ihm zugehört.

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  • Der Junge muss an die frische Luft – Hape Kerkeling

    Der Junge muss an die frische Luft
    LittleDragonsLibrary

    LittleDragonsLibrary

    12. December 2014 um 10:34

    Klappentext: Mit »Ich bin dann mal weg« hat er Millionen Leser inspiriert, persönliche Grenzen zu überschreiten. Jetzt spricht Hape Kerkeling über seine Kindheit; entwaffnend ehrlich, mit großem Humor und Ernsthaftigkeit. Über die frühen Jahre im Ruhrgebiet, Bonanza-Spiele, Gurkenschnittchen und den ersten Farbfernseher; das Auf und Ab einer dreißigjährigen, turbulenten Karriere – und darüber, warum es manchmal ein Glück ist, sich hinter Schnauzbart und Herrenhandtasche verstecken zu können. Über berührende Begegnungen und Verluste, Lebensmut und die Energie, immer wieder aufzustehen. »Was, um Himmels willen, hat mich bloß ins gleißende Scheinwerferlicht getrieben, mitten unter die Showwölfe? Eigentlich bin ich doch mehr der gemütliche, tapsige Typ und überhaupt keine Rampensau. Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht “berühmt werden”? Und wieso hat das dann tatsächlich geklappt? Nun, vielleicht einfach deshalb, weil ich es meiner Oma als sechsjähriger Knirps genau so versprechen musste …« Hape Kerkeling, der mit seinem Pilgerbericht »Ich bin dann mal weg« seine Fans überraschte und Leser jeden Alters begeisterte, lädt auf die Reise durch seine Memoiren ein. Sie führt nach Düsseldorf, Mosambik und in den heiligen Garten von Gethsemane; vor allem aber an die Orte von »Peterhansels« Kindheit: in Recklinghausens ländliche Vorstadtidylle und in die alte Bergarbeitersiedlung Herten-Scherlebeck. Eindringlich erzählt er von den Erfahrungen, die ihn prägen, und warum es in fünfzig Lebensjahren mehr als einmal eine schützende Hand brauchte. Erster Satz: Niemand, so behaupte ich, kann so überzeugend harmlos und ungefährlich dreinschauen wie ich. Meine Rezension: Als ich davon las, dass eine Autobiografie von Hape Kerkeling erscheint, war für mich klar, dass ich als riesiger Fan von “Kein Pardon” diese sofort lesen muss. Den Film kenne ich auswendig und kann alle Szenen mitsprechen, selbst nach Jahren noch. Ich hatte vermutet, dass es bei seinem Lebensbericht nur kurz um seine Kindheit und hauptsächlich um seinen Weg ins Showbusiness geht. Doch ich wurde sehr überrascht! Er beschreibt seine Kindheit Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre in Gelsenkirchen, wie er einen Großteil seiner Kindheit im Oma Änne’s Laden verbracht und jeden Dorfplausch mitbekommen hat. Dadurch, dass sein Vater beruflich viel durch Europa reiste und nur selten zuhause war und selbst dann nicht viel mit dem kleinen Hans-Peter (wie er zu diesem Namen kam, wird auch erklärt) anfangen konnte, übernahmen seine Tanten und besonders seine Großmütter einen Großteil seiner Erziehung. Seine Beschreibungen fand ich so herzlich und authentisch, man merkt, wie sehr ihm diese Zeit einerseits gefallen hat, andererseits auch sehr geprägt hat. Die Gewalt seiner Mutter ihm gegenüber, ihr Freitod und vorallem die Tipps seiner Großmutter haben ihn zu dem gemacht, den die meisten von uns heute lieben. Seine emotionale Schilderung des Verlustes lässt den Leser aber nicht traurig und bekümmert zurück, sondern sie gibt Kraft. Kraft nach vorne zu blicken. Fazit: Eine absolute Leseempfehlung von mir! Besser noch: das Hörbuch hören, Hape Kerkeling spricht es selbst. Mich hat dieses Buch tief berührt und ich sehe hinter seinem Lächeln nun einen anderen Menschen. 5/5 Punkte

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  • Hapes Kindheit

    Der Junge muss an die frische Luft
    Saralonde

    Saralonde

    29. November 2014 um 15:06

    Ich bin mit Hape Kerkeling aufgewachsen, kannte ihn schon lange vor “Total Normal” und mochte ihn auch immer. “Total Normal” war für mich allerdings schon sein Meisterwerk, im kongenialen Duo mit Achim Hagemann (Hurz!). Als es mir vor einigen Jahren schlecht ging, schenkten mir meine Kollegen in einer Krankmeldungsphase Hapes Buch “Ich bin dann mal weg”, das mir wahnsinnig gut gefallen hat. Dass ich auch dieses Buch lesen wollte, war von vornherein klar. Die Entscheidung für die Hörbuchversion war einfach – kein teures Hardcover und Hape liest selbst. Und das macht er natürlich auf seine unvergleichliche Art, es wäre undenkbar, jemand anderen das Buch lesen zu lassen. Es ist ein sehr, sehr persönliches Buch, in dem Hape nicht nur von seiner Kindheit erzählt, die vom Selbstmord seiner Mutter überschattet war, sondern auch den einen oder anderen prägenden Moment seines späteren Lebens anspricht. Sehr rührend die Episode, die gleich zu Beginn kommt, als er als Horst Schlämmer ein todkrankes Mädchen trifft. Ein wenig gestört hat mich, wie sehr Hape auf das Gutmenschentum pocht, das war mir stellenweise ein bisschen zu viel. Ein paar sehr lustige Anekdoten sind natürlich auch dabei. Ganz viel Anteil an Hapes Leben hatten seine beiden Großmütter und deren wunderbaren Charakter und ihre erstaunliche Toleranz spielen daher in dem Buch eine ganz große Rolle. Richtig schlimm war das Schicksal von Hapes Mutter, die eigentlich eine fröhliche Frau war, bis ihr die Lebensfreude genommen wurde, warum, möchte ich hier nicht sagen, das lest ihr lieber selbst oder hört es euch an. Was Hape da mitgemacht hat, ist nicht zu unterschätzen. Sehr interessant fand ich Hapes These, dass indirekt das Naziregime bis in die siebziger Jahre hinein (und vielleicht noch darüber hinaus?) einen Einfluss auf depressive Menschen hatte, oder besser gesagt darauf, wie mit ihnen umgegangen wurde. So war es undenkbar, jemanden freiwillig in eine psychiatrische Klinik einzuweisen, wo man ihm vielleicht hätte helfen können. Denn wer dort landete, galt eben als “geisteskrank” und wir wissen ja, wie unter den Nazis mit solchen Menschen umgegangen wurde. Gerade, wenn man selbst an einer depressiven Erkrankung leidet, ein wirklich erschreckender Gedanke. Alles in allem eine spannende Biografie, die mir sehr gefallen hat, jedoch nicht ganz an die wunderbare und überraschende Mischung von Humor und Philosophie in “Ich bin dann mal weg” herankommt. Mir ist Hape Kerkeling sehr sympathisch und ich bin gespannt, ob er sein Vorhaben, mit 50 seine Showkarriere endgültig zu beenden, konsequent umsetzt. Falls ja, sollte das jeder respektieren. Er ist nach eigener Aussage kein Mensch, der die Öffentlichkeit braucht, und das glaube ich ihm. Ich bin jedenfalls froh, dass er nicht “Wetten, dass…” übernommen hat, war mir aber auch sicher, dass er das nicht tun würde ;-) Herzlichen Glückwunsch zum baldigen 50., Hape!  

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  • Danke für diesen liebevoll erzählten Lebenseinblick

    Der Junge muss an die frische Luft
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    25. November 2014 um 23:54

    Ich mag Autobiographien nicht besonders. Das hat den Grund, dass sie oft nur dazu dienen mit anderen Personen eine Art Abrechnung zu betreiben. Hier hatte ich allerdings den Eindruck, dass es anders sein könnte, und damit lag ich goldrichtig. Auf dem Cover sieht man einen nachdenklichen, aber irgendwie zufriedenen, in sich ruhenden Hape. Genau so würde ich seinen Blick auf das Leben, welches hinter ihm liegt, beschreiben. Er erzählt von seiner Kindheit, aber er geht auch auf Ereignisse ein, die gar nicht so lange zurück liegen. So „Schlämmert“ er sich z.B. anfangs durch ein Kapitel, doch diesmal ist es anders. Horst Schlämmer ist in in mehrfacher Hinsicht in besonderer Mission unterwegs, und das spürte ich mit jedem Wort. Es ist eine tiefgreifende, berührende Szene, und ich kann gut verstehen dass er sie erzählen wollte, weil sie nachwirkt. Ebenso verhält es sich mit den Erzählungen aus seiner Kindheit und Jugend. Viele Begebenheiten waren glücklich, aber es gab auch Szenen wo ich mich fragte, wie eine Kinderseele so etwas verkraften kann. Was ich an dieser Stelle allerdings erstaunlich fand war, dass er ohne Reue zurück blickt. Selbst wenn er über einige Personen nicht ganz so nette Worte verlieren konnte, blieb er immer sachlich. Die Person oder Entscheidung war damals so – und Punkt. Ich hatte nie den Eindruck, dass ihm an Schuldzuweisungen gelegen war. Das fand ich einerseits erstaunlich, auf der anderen Seite dann auch wieder nicht. Er hat es ja geschafft (oder gerade deswegen?), warum also im Zorn zurück blicken? Trotzdem hat er hier für meine Begriffe viel Größe bewiesen. Womit er auch nicht spart ist Lob. Er hat einigen Menschen viel zu verdanken, und dass weiß er nicht nur, das bringt er auch zum Ausdruck. Auch das bleibt wohl einigen seiner „Autobiographie-Kollegen“ verwehrt: gönnen können… Dass Hape ein hervorragender Sprecher ist, war mir vorher schon klar. Selbstredend musste er seine Lebensgeschichte auch selber erzählen, dass hätte Niemand sonst so einmalig hin bekommen. Danke für diesen liebevoll erzählten Lebenseinblick, der mich in mancher Hinsicht überraschte. Hier lernte ich einen anderen Hape kennen, der diesmal nicht ausgelassen, froh und heiter daher kam. Er war tiefgründig, nachdenklich und berührt dadurch mein Innerstes.

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  • Und wo ist der Rest?

    Der Junge muss an die frische Luft
    extremehappy

    extremehappy

    Dieses Buch war der Renner auf der Frankfurter Buchmesse 2014 - ich kann mir gar nicht vorstellen, wie viele Buchverrückte sich darauf gestürzt haben! Ich hab jedenfalls etliche gesehen. :) Mir ging es auch nicht anders, da ich Kerkelings "Erstlingswerk" "Ich bin dann mal weg" damals verschlungen habe und es echt gut fand. Da ich eher dazu komme, Neuzugänge in Form von Hörbüchern zu lesen, habe ich mich für dieses Exemplar vom HörbuchHamburg-Verlag entschieden, gelesen vom Autor selbst. Er macht das selbstverständlich großartig, ist er ja ein Meister der Maskerade und entsprechend auch der Stimmverstellung, wenn es darauf ankommt. Meine Meinung zu dem Buch ist nun ein bisschen zwiegespalten. Einerseits fand ich es schade, dass in diesen acht Stunden ausschließlich Hapes Kindheit betrachtet wird, denn ich hoffte auch auf eine Beschreibung, wie er es ins Showbiz gebracht hat und was ihm da so für skurrile Menschen und Erlebnisse tagtäglich begegnet sind. Auch fand ich gerade zu Anfang die Schilderung einiger Episoden aus seinem Leben (Dreh im Garten Gethsemane und das Treffen mit aidserkranktem Vater und Sohn in Afrika) irgendwie zu "selbstbeweihräuchernd". Apropos Weihrauch: Mir als Heidin ;) waren auch ein wenig zu viel Gottesgläubigkeit und Hadern mit dem Katholizismus (Hape wäre aus meiner Sicht bei den Evangelen deutlich besser aufgehoben) enthalten. ABER: Das alles liegt sicherlich auch ein Stück weit an "falschen Erwartungen" - denn: Man muss ganz klar sagen, dass der Untertitel "Meine Kindheit und ich" ja schon darauf hinweist, dass mit etwa 18 Jahren Schluss ist. Insgesamt betrachtet waren die oben angemerkten "Minuspunkte" eher kleinere Abstriche. Es ist nämlich auch: Ein hochsensibles Porträt, nicht nur vom Autor selbst, sondern auch von den (geliebten) Menschen um ihn herum. Es ist düster, es ist heiter, und es lässt einen hinter die Fassade des Entertainers blicken. Deshalb hat das Buch auch 4 Sterne bekommen.

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    • 5
    parden

    parden

    21. November 2014 um 06:18
    lord-byron schreibt Will ich auch irgendwann noch lesen.

    Da schließe ich mich an!

  • Sehr berührend und auch amüsant

    Der Junge muss an die frische Luft
    FrolleinJott

    FrolleinJott

    13. November 2014 um 20:18

    Inhalt: Jetzt spricht Hape Kerkeling über seine Kindheit; entwaffnend ehrlich, mit großem Humor und Ernsthaftigkeit. Über die frühen Jahre im Ruhrgebiet, Bonanza-Spiele, Gurkenschnittchen und den ersten Farbfernseher; das Auf und Ab einer dreißigjährigen, turbulenten Karriere - und darüber, warum es manchmal ein Glück ist, sich hinter Schnauzbart und Herrenhandtasche verstecken zu können. Über berührende Begegnungen und Verluste, Lebensmut und die Energie, immer wieder aufzustehen. »Was, um Himmels willen, hat mich bloß ins gleißende Scheinwerferlicht getrieben, mitten unter die Showwölfe? Eigentlich bin ich doch mehr der gemütliche, tapsige Typ und überhaupt keine Rampensau. Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht "berühmt werden"? Und wieso hat das dann tatsächlich geklappt? Nun, vielleicht einfach deshalb, weil ich es meiner Oma als sechsjähriger Knirps genau so versprechen musste ...« Hape Kerkeling, der mit seinem Pilgerbericht »Ich bin dann mal weg« seine Fans überraschte und Leser jeden Alters begeisterte, lädt auf die Reise durch seine Memoiren ein. Sie führt nach Düsseldorf, Mosambik und in den heiligen Garten von Gethsemane; vor allem aber an die Orte von »Peterhansels« Kindheit: in Recklinghausens ländliche Vorstadtidylle und in die alte Bergarbeitersiedlung Herten-Scherlebeck. Eindringlich erzählt er von den Erfahrungen, die ihn prägen, und warum es in fünfzig Lebensjahren mehr als einmal eine schützende Hand brauchte. Meine Meinung: In diesem Fall habe ich mir nicht das Buch, sondern das Hörbuch angeschafft, weil ich schon "Ich bin dann mal weg.." als Hörbuch noch besser und amüsanter als das Buch fand. Ich liebe Hape Kerkeling und seinen Humor und wenn ich seine Stimme höre, habe ich immer sein Gesicht vor Augen. Da muss ich automatisch schmunzeln. Der Titel des Buches verspricht eine amüsante Biografie. Allerdings ist der Inhalt, der hauptsächlich von Hape's Kindheit erzählt, nicht nur witzig und lustig. Er hat als kleines Kind eine sehr schwierige Zeit durchstehen müssen, als seine Mutter unter Depressionen litt und sich letztlich das Leben nahm. Sehr berührend, offen und ehrlich erzählt Hape aus dieser Zeit und welchen Einfluß die Ereignisse auf sein Leben hatten. Dabei spielten beide Großmütter eine wesentliche Rolle, die ihn sehr geprägt haben und letztlich durch ihre Erziehung und ihren Einfluß dazu beigetragen haben, dass Hape seinen Weg gehen konnte und schließlich diese Karriere im Showgeschäft machte. Darüberhinaus gibt es aber auch einiges zum Schmunzeln: wie er über die Ruhrpott-Charaktere seiner Familie und seiner Umgebung spricht oder wie er sich selbst als kleines, dickes Kind mit Pausbacken und Brille beschreibt. Auch finde ich einige Statements die er z.B. zur Institution der Kirche abgibt, sehr gelungen und sie treffen genau meine Meinung. Auch spricht er an, wie vor vielen Jahren sein unfreiwilliges Outing durch Rosa von Praunheim in einer TV-Sendung stattfand und dass er es im Nachhinein für richtig hält. Alle Achtung Hape, das zeugt wirklich von Größe! In diesem Buch habe ich vieles über Hape Kerkeling erfahren, den ich sehr schätze und für den größten lebenden Komiker Deutschlands halte, was ich bisher nicht wußte. Seine Offenheit hat mich richtig beeindruckt. Auch ist sein Schreib- bzw. Redestil sehr angenehm, ich habe seiner Stimme sehr gerne gelauscht. Eigentlich sollte es wohl eine komplette Biografie werden, aber schließlich waren nach der Beschreibung seiner Kindheit schon so viele Seiten gefüllt, dass er es dabei belassen hat. Dennoch hoffe ich auf eine Fortsetzung, denn er hat bestimmt noch viel mehr zu erzählen, was er im Laufe seiner Karriere alles erlebt hat. Am Ende erwähnt er, dass es immer sein Ziel war, die Menschen zum Lachen zu bringen, denen es nicht so gut geht, die eine Aufheiterung gebrauchen können. So wie er es in seiner Kindheit mit anderen Komikern erlebt hat, die ihn durch das TV in schweren Stunden aufgeheitert haben. Und ich glaube, dass es ihm gelungen ist und immer wieder gelingt. Mich hat Hape jedenfalls schon sehr oft zum Lachen gebracht!

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  • Von der Seele geschrieben...

    Der Junge muss an die frische Luft
    Caillean79

    Caillean79

    11. November 2014 um 17:47

    …hat sich Hape Kerkeling diese Autobiografie. Das merkt man an vielen, vielen Stellen – besonders natürlich in den Kapiteln, in denen es um den Tod seiner Mutter geht. Wieviel Leid er als Kind erleben musste und mit wieviel Schuld er sich seither (allein!) auseinandergesetzt hat, ohne dass er dabei seine Lebensfreude verloren hat, ist wohl kaum mit Worten zu messen. Dafür kann man ihm nur Respekt zollen. Erzählt wird die Geschichte von ihm trotz allem in einem freundlichen Ton, der von viel Sinn für Familie zeugt und auch die kleinen Schwächen der einzelnen Personen beschreibt. Gerade das macht sie aber liebenswert und authentisch. Dabei kommt Herr Kerkeling immer wie der nette Junge von nebenan rüber, kaum vom Starrummel beeinflusst und absolut bodenständig. Ein weiteres Mal: Respekt. Und schließlich ein drittes Mal – für seine Entscheidung, sich zurückzuziehen und sich nun mehr dem Privatleben zu widmen. Wer kann das schon, wenn er einmal mittendrin war in diesem Rausch aus Beifall und Ruhm? Warum ich der Biografie trotzdem „nur“ 4 Sterne gebe? Weil ich den Aufbau ein wenig zu überbordend fand. Die Einleitung, bis es mit der eigentlichen Biografie losgeht, war mir zu lang und ich wusste nach einigen Kapiteln immer noch nicht, was mich so recht erwartet. Sicherlich kommen dort viele Sachen zur Sprache, die Herr Kerkeling – neben seinen Kindheitserinnerungen – noch loswerden will. Aus meiner Sicht hätten die aber vielleicht an anderer Stelle besser gepasst und ich fühlte mich anfangs ein wenig „hängengelassen“. Trotzdem – absolut lesenswert.

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