Hape Kerkeling Ich bin dann mal weg

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Inhaltsangabe zu „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling

Mit über vier Millionen verkauften Exemplaren und 100 Wochen an der Spitze der Bestsellerliste ist »Ich bin dann mal weg« eines der erfolgreichsten deutschen Bücher. Nun kommt Hape Kerkelings bewegender und erfrischender Bericht über seine Reise auf dem Jakobsweg in die deutschen Kinos. In der Hauptrolle ist der als Tatort-Kommissar bekannte Devid Striesow zu sehen. Außerdem gehören Martina Gedeck (als Pilgerin Stella), Karoline Schuch (als Pilgerin Lena), Katharina Thalbach (als Kerkelings Oma) und Annette Frier (als Kerkelings Managerin) zum hochkarätigen Ensemble der Buchverfilmung.

Das Buch macht Lust aufs Mitpilgern

— Kelo24

Danke, fürs mitnehmen Hape!

— Perse

Gar nicht meins, aber wohl geschmackssache und vielleicht hatte ich etwas Anderes erwartet

— Feni

Ein Pilgerbericht zum Lachen und zum Nachdenken

— bella__Italia

Das Buch macht nachdenklich. Es wühlt einen ganz schön auf. Sehr gut geschrieben. Ein Danke an den Lektor. :-)

— Lesezeichenfee

Humorvoll und gleichzeitig nachdenklich - ein Buch, das einem noch lange im Kopf bleibt.

— gudrunheller

Musste sehr viel lachen, und war für mich ein Anstoß über mein eigenes Leben nachzudenken.

— Rosalin
  • Rezensionen
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  • Hape Kerkeling - Ich bin dann mal weg

    Ich bin dann mal weg

    Chrissy87

    20. June 2017 um 08:56

    Was habe ich bei diesem Buch nicht alles gelacht. Ich habe mir die Pilgerreise des Hape K. bildlich vorstellen können, so gut war es geschrieben. Das Buch ist eines der wenigen vielleicht sogar das einzige was alle in meiner Familie gelesen haben. Und das soll schon was heißen. Es gibt etliche Szenen an die ich bis heute denken muss und die mir immer noch ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Die Badesituation an der Tränke oder wie er mit fuchtlendem Stap an der Fahrbahn längs läuft. Einfach nur klasse.

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  • Pilgern...

    Ich bin dann mal weg

    Armillee

    06. June 2017 um 12:22

    Mich hat das schon interessiert, weil ich auch mal mit dem Gedanken spielte, zu pilgern. Muss ja nicht gleich der Weg nach Campostella sein.Von HaPe als Komiker, das ist nicht so mein Fall. Aber als Pilgerer, das hat mir sehr gefallen. Nun habe ich ein ungefähres Bild, was einem Pilgerer so alles passieren kann.Erstaunlich auch, auf was für Typen man auf dem Weg stößt. Manches fand ich gefährlich und als Frau alleine, das wage ich wohl nicht.Evtl. werde ich auch noch das erwähnte Buch von Shirley Maclain lesen.Die Kapitel sind in den Marschrouten unterteilt und enthalten Witz und Nachdenkliches.Der Schreibstil ist leicht zu lesen.Diese Geschichte hat mich gut unterhalten.

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  • Schöne Lesestunden, dank Sylvia und Hape

    Ich bin dann mal weg

    Lesezeichenfee

    21. April 2017 um 08:36

    Fee erzählt vom Inhalt (Kurzversion) 2001 beschließt Hape, nachdem er gesundheitliche Probleme hatte, seinen diesjährigen Urlaub anders zu gestalten. In einer Düsseldorfer Buchhandlung sucht er nach seinem neuesten Reiseziel. Jacobsweg der Freude heißt das Buch und zuerst ist er nicht besonders davon angetan, dann lässt er sich mitreißen und bereitet alles vor. 6 Wochen wandern, als Coach-Potatoe. In Bordeaux fängt sein Bericht an und da merkt man schon, dass es nicht einfach wird, dank des Hotels und der tristen Stadt, die ihm noch in Erinnerung ist, in dem er übernachtet und der Bahnbeamtin, die behauptet: Saint-Jean-Pied-de-Port gibt es nicht. Den Anfangsort seiner Wanderung sollte es nicht geben? Er wusste sicher, dass es diesen gab und beharrte auf die Fahrkarte, die er dann auch irgendwann endlich bekam. Erstmal kauft er sich in dem genannten Startort einen Wanderstock, was sich als Glücksfall für ihn herausstellt. Zuerst lief er noch alleine, danach macht er seine Reisebekanntschaften und am Schluss läuft er nach vielen Schwierigkeiten und einigen wenigen Bus-Etappen in Santiago de Compostella ein. Es gibt einige schwarz-weiß Bilder von seiner Wegwerfkamera, die sehr aussagekräftig sind und da kann man sich dann auch ein „Bild“ von seinen wichtigsten Wegbegleiterinnen machen. Schade, dass das nur schwarz-weiß ist, das knallrote T-Shirt von Anne hätte ich gerne in Farbe gesehen.   Inhalt und Meinung Das Buch ist sehr interessant geschrieben. Am Anfang fallen ihm noch einige parallelen zu seinem Aufstieg im Showgeschäft ein und ich dachte schon, was für ein schreckliches Buch. Dann wurde das aber immer weniger und er beschrieb seine Tage und die Menschen, die er traf und die Landschaften. Erst später wird ihm bewusst, wie mörderisch die Tour ist. Sein gelesenes Buch scheint den Weg verklärt zu haben oder irgendwie was unterschlagen zu haben oder aber er kann nicht lesen, wie so manches Mitglied hier. Jedenfalls ist der Weg mörderisch und voller Strapazen. Er beschreibt die Menschen, die er kennenlernt. Er lernt, dass alle eine positive Seite haben, die ihm auf seinem Weg weiterhilft. Irgendwie passt immer eins zum anderen. Wenn er aufgeben will, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Er bekommt viele Erkenntnisse. Jeder Tag hat ein Fazit und er lernt sehr viel daraus. Die Strecke, die er läuft, kann man gleichsetzen mit dem Verlauf des Lebens. Das ist auch nicht immer einfach und selbst Hape hatte es wohl nicht immer einfach. Man muss ruhiger und geduldiger sein, das lernt Hape und das lerne ich auch. In dem Buch steckt sehr viel Wahrheit, vor der man sich nicht verschließen kann, weil sie stimmt. Sie ist nämlich wahr, wirklich wahr. Er ist nicht direkt auf der Suche nach Gott, er ist auf der Suche nach sich selbst. Und er findet sich. Das ist nicht einfach. Genauso wenig, wie für Hape der lange Weg zu vielen Erkenntnissen. Er hat aus dem Weg und den Schwierigkeiten wichtige Fortschritte in seinem Leben gemacht. Hape genießt das Wandern gedankenlos, er denkt an nichts, an wirklich nichts, so verläuft er sich und findet doch tatsächlich eine Abkürzung von etwa 2 km. Gegen Ende des Buches, da gibt es eigentlich sein Leben in Deutschland nicht mehr. Er denkt nicht mehr viel. Er genießt, tut was er tun muss oder will. Er bemerkt, dass das alles richtig ist. Denn wenn er etwas so beschließt und das auch ausführt, fügt sich etwas anderes. Zum Beispiel, dass er seine wichtigen Weggefährtinnen wieder trifft. Gedankenlos, das ist es. Nicht das böse Gedankenlos, sondern wirklich wandern ohne einen bösen Gedanken. Wichtig ist, wenn einem was fieses Widerfahren ist, muss man den Gedanken daran fallen lassen, es verflüchtigt sich und ist weg. Vorbei. Nicht mehr das Gehirn damit belasten, damit macht man sich selber krank. Nein, einfach geschehen lassen. Vergessen, ruhiger werden, ausgeglichener werden. Man lernt auch, dass sich folgendes bewahrheitet: Wie man in den Wald hineinruft, so kommt es zurück. Was bedeutet: Wie man auf die Menschen zu geht, kommt es oft zurück. So hat er denn auch einen Schatten-Menschen. Aber mehr möchte ich nicht verraten.   Fees Fazit Also wie ihr schon gelesen habt, ich bin total begeistert von dem Buch und das findet auch gleich eine neue Leserin. Ich kann dieses Buch wirklich JEDEM empfehlen und bin total begeistert davon. Klar, dass ich hier 5 Sterne gebe.

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  • Das ganze Leben ist eine einzige Wanderung

    Ich bin dann mal weg

    KristinaTiemann

    01. December 2016 um 15:38

    Ich habe das Buch als Metapher für das Leben an sich gelesen. So gesehen ist es eine einzige Wanderung mit Höhen und Tiefen und am besten geht man so durchs Leben wie Hape den 600 km langen Jakobsweg von Saint-Jean-Pied-de-Port nach Santiago de Compostela gewandert ist: Einfach immer weiterlaufen, auch wenn man eigentlich nicht mehr kann und vielleicht sogar aufgeben will. Wer dem Leben vertraut, der bekommt oft unerwartet Schützenhilfe, die einem Glück und neue Kraft fürs Weitermachen schenkt. Das Buch ist sprachlich bestimmt kein Thomas Mann, aber an Weisheit kann es ganz sicher mit den Großen mithalten, einfach weil es einfach ist. Und authentisch.

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  • Irgendwie auch der Weg zu sich selbst

    Ich bin dann mal weg

    Tintenklecks98

    17. September 2016 um 14:11

    Der Jakobsweg nach Santiago de Compostela - viele haben ihn sich auf ihre persönliche To-Do-Liste gesetzt. Manche wahrscheinlich auch, nachdem sie Hapes Buch gelesen haben... Ich mag Hape Kerkeling als Entertainer und Komiker sehr gerne und nun, nach dieser Pilgerreise mit ihm, mag ich seine Persönlichkeit und seine Ansichten umso mehr. "Ich bin dann mal weg" ist natürlich ein Reisebericht, wenn auch ein unbeabsichtigter, aber auch ein ganzes Stück weit Biographie und Erlebnisroman. Ich mochte diesen durchgängigen Witz, unterschwelligen Charme und philosophischen Scharfsinn. Hape schildert nicht nur die Blütezeiten auf diesem Weg, im Gegenteil, er zeigt, wie brutal und gewaltig einem der Jakobsweg gegenübertritt - und am Ende ergeben viele kleine Erkenntnisse eine große. Wie diese lautet? Nun, die erfahrt ihr, wenn ihr diese Reise mit Hape erlebt...

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  • eine schöne Reise

    Ich bin dann mal weg

    cvcoconut

    27. August 2016 um 09:10

    Das Buch zeigt den Weg zur Selbstfindung und erzählt eine Reise über den Jakobsweg bis hin nach Compostella. Ich habe diese Reise sehr genossen, denn ich hatte das Gefühl direkt dabei zu sein. Es war fast ein bisschen schade, als es vorbei war. Man hat Hape Kerkeling mal von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Nicht immer der Komiker, sondern eher der melancholische nachdenkliche Typ. Er hat mich mit seinen Schilderungen selbst viel zum Nachdenken gebracht und alles auch mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Es zeigt auch, was wirklich wichtig ist im Leben und was wirklich zählt. Vielen Dank für diese Geschichte und dieses Erlebnis!

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  • Bitte noch mehr davon

    Ich bin dann mal weg

    sam1313

    12. July 2016 um 15:20

    für einen schönen Urlaubstag

  • von Saint-Jean-Pied-de-Port nach Santiago de Compostela

    Ich bin dann mal weg

    MelanieADowns

    17. June 2016 um 17:23

    Hape Kerkeling ist unbeschreiblich vielseitig, so spricht der beliebte Entertainer Spanisch, Italienisch, Französisch, Englisch und auch Holländisch. Er ist Moderator, Sänger und Kabarettist und leiht gerne seine Stimme auch mal einem liebenswerten Schneemann namens Olaf aus dem Disney Film „Frozen“. Hape ist ebenfalls eine bekennende Couch patato und machte sich plötzlich auf den Weg zu Fuß zum Grab des heiligen Jacob zu laufen. Über 600 Kilometer legt er in 6 Wochen zurück und allein das ist schon eine enorme Leistung. Er Startete in Saint-Jean-Pied-de-Port in das 600 Kilometer entfernte Ziel, Santiago de Compostela. In dieser Zeit verfasst er ein Reise (Pilger) Tagebuch und lernt immer wieder neue Menschen kennen.Mit viel Weisheit berichtet er von seinen Erlebnissen und lässt aber auch eine andere Seite von ihm ans Licht. Einen nachdenklichen, aber trotz allem herzlichen und offenen Menschen. Seine Reise ist mehr eine Suche nach sich selbst, als eine Suche nach Gott. Es macht regelrecht Freude ihn lesend von Etappe zu Etappe zu begleiten. Was wird er las nächstes erleben? Wen trifft er noch alles? Seine unkomplizierte Art zieht einen regelrecht in den Bann und macht es einem schwer dieses Buch aus den Händen zu legen.Wer sich für solche Erfahrungen interessiert, könnte auch bei Shirley MacLaine und Paulo Coelho fündig werden. Auch diese beiden sind den Jakobsweg gegangen.

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  • witzig und mit einer Portion Selbstirronie geschrieben

    Ich bin dann mal weg

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. May 2016 um 19:08

    Hape Kerkeling beschreibt in dem Buch seinen Weg. Mit all seinen Wundern und Schmerzen. Aber er schafft den Weg und er kann stolz auf sich sein ihn gegangen zu sein.

    Ein muss für jeden der Irronie in höchster Vollendung lesen möchte.

    Ich bin dann auch mal weg.

  • Komiker mit Pilgerstab

    Ich bin dann mal weg

    Farbwirbel

    Hape Kerkeling berichtet von seinem Jakobsweg. Eigentlich möchte er zu Beginn nur seine Erfahrungen festhalten, die er samt Pilgerstab und Wanderschuhen auf dem Pfad nach Santiago de Compostella macht. Später bekommt er von einer Freundin den heißen Tipp, daraus ein Buch zu machen. So entsteht also dieser Reisebericht. Ich habe keine Ahnung, ob es Adler in den Pyrinäen gibt. Selbst mein besserwisserisches Vademekum schweigt sich darüber aus; aber so jedenfalls sehen diese Vögel aus. Ich hoffe nicht, dass es sich um Geier handelt, die in mir fette Beute sehen. Schön, dass ich ornithologisch nicht ganz auf der Höhe bin, so kriege ich auch mal zwölf Adler zu sehen! - S. 34 Kerkeling berichtet zu Beginn von seinen Problemen in der Zivilisation. Er verlor sich selbst durch und in der Fernsehwelt. Auf der Suche nach Gott und sich selbst macht er sich, ohne es groß anzukündigen, also auf den Weg. Anfangs lässt er noch einige Etappen aus, fährt mal mit dem Bus eine Strecke und lernt kaum Leute kennen, dafür beschreibt er immer mal wieder Episoden seiner Laufbahn. Später beginnt er dann aber wirklich zu pilgern und lernt Freunde fürs Leben kennen. Die Struktur ist schlicht gehalten. Jeder Ort, manchmal auch zwei, bekommen ein Kapitel, in dem er mal fünf Seiten, mal um einiges Länger von seinern Erlebnissen oder Gedanken berichtet. Der Übergang von Gedankenstrom und Erfahrungsbericht ist dabei fließend und immer wieder stellt sich Kerkeling der Frage, was und wo Gott eigentlich sei. Stets sind auch kleine Schwarzweifotos abgebildet, die Impressionen seiner Wanderung zeigen. Man könnte sagen, dies geschieht zu Untermalung seiner Beschreibung, ich hatte aber öfter das Gefühl, dass es aus Ermangelung von Schreibfähigkeit geschieht, bzw. als Ersatz einer ausführlichen Beschreibung. Damit bin ich auch schon bei meiner Einstellung zu diesem Buch: Es handelt sich bei diesem Reisebericht um eine nette Unterhaltung. Wirklich tiefsinnig erschien es mir jedoch nicht. Auch hatte ich zwischenzeitlich immer wieder das Gefühl, Kerkeling würde sich etwas zu sehr mögen. Eine gesunde Portion Selbstbewusstsein finde ich nicht schlecht, doch war es mir teilweise wirklich zu viel. Das Buch war aber schnell wegzulesen und für eine längere Zugfahrt wirklich ein angenehmer Spaß.

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    • 7
  • Etappe für Etappe

    Ich bin dann mal weg

    NicoleP

    10. May 2016 um 19:23

    Der TV-Entertainer Hape Kerkeling macht sich auf den Weg nach Santiago de Compostela. Jedoch nicht mit Auto oder Bahn, nein, er geht den Weg. Genauer gesagt, Kerkeling pilgert. Nachdem sein Körper ihm klar gemacht hat, dass er eine Pause einlegen muss, zieht er sich aus dem Rampenlicht zurück. Erst weiß er nichts mit sich und seiner Zeit anzufangen, dann aber fällt ihm in der Bibliothek ein Buch zum Pilgern auf dem Jakobsweg in die Hände.Kerkeling wagt das Abenteuer Jakobsweg und sagt seinen Freunden nur „Ich bin dann mal weg“. In einer orangefarbenen Kladdel hält er seine Erlebnisse auf diesem Weg fest. Es wird ein harter Weg und der Leser begleitet ihn dabei.Die Beschreibung der vielen verschiedenen Landschaften und Herbergen geben dem Leser das Gefühl, neben Kerkeling dem Weg zu folgen. Während der langen Etappen denkt er viel über seine Vergangenheit und sich selber nach. Die Reisebekanntschaften, die er auf dem langen Weg macht, sind mitunter ganz schön nervig und mitunter sehr speziell. Doch er findet auch Freunde auf diesem Weg und hat auch die ein oder andere Begegnung, die ihn ins Grübeln bringt. Kerkeling erlaubt dem Leser einen tiefen Einblick in sein Innerstes, einer Welt, in der er einfach Hans Peter ist.Am Ende einer Etappe steht für ihn immer die „Erkenntnis des Tages“. Die gewonnene Erkenntnis aus diesem Buch wird für jeden Leser eine andere sein. Auf die Frage, ob es Gott oder ein Schicksal gibt, wird das Buch keine Antwort geben. Diese Antwort bleibt jedem Leser selbst überlassen.

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  • Unterwegs auf dem Jakobsweg

    Ich bin dann mal weg

    gudrunheller

    01. April 2016 um 09:09

    Ja, ja, ich weiß: Das gebundene Buch ist schon 2006 erschienen und die Taschenbuchausgabe, bei der ich jetzt doch noch zugeschlagen habe,  im November vorigen Jahres (ganz zu schweigen davon, dass die Geschichte schon verfilmt wurde). Ich bin diesmal ein bisschen spät dran, aber dieses Buch ist einfach zu gut, um unrezensiert zu bleiben.2001 macht sich Hape Kerkeling auf den Jakobsweg, in einer Zeit, in der er vermehrt gesundheitliche Probleme hat. Viel Hektik und Stress im Job, höchste Zeit für eine Neuorientierung, will er den Wagen nicht über kurz oder lang an die Wand fahren.Er beschließt, die über 600 km von Saint-Jean-Pied-de-Port in Frankreich bis nach Santiago de Compostela in Spanien allein zu Fuß zu laufen - einziger Reisebegleiter: sein knallroter Rucksack und natürlich der obligatorische Pilgerstab, den er sich gleich zu Beginn seiner Wanderung kauft. Ach ja - und sein Tagebuch, das er sofort ab dem ersten Tag seiner Tour führt, ohne direkt die Absicht zu haben, es zu veröffentlichen.Und so nimmt uns Hape Kerkeling mit in die Landschaften Frankreichs und Spaniens, lässt uns an seinen diversen Fuß- und Kniewehwechen durch die ungewöhnliche Belastung ebenso teilhaben wie an den verschiedensten Begegnungen skurriler Pilger und seltsamer Herbergen - und seinen philosophischen Einsichten, die der Weg ihm bringt. Und als ihn, den Entertainer und Kommunikationskünstler, das dauernde Alleinsein auf der Hälfte der Strecke nahezu zum Aufgeben zwingt, trifft er auf zwei wunderbare Wanderbegleiterinnen, Anna aus England und Sheelagh aus Neuseeland. Zu dritt meistern sie alle Unbillen der zweiten Hälfte des Weges und erhalten schließlich in Santiago de Compostela die so heiß begehrte Pilgerurkunde, die offizielle Bestätigung, dass man  tatsächlich hierher gepilgert ist.Schwer fällt es den dreien, sich nach all der Zeit und all den Erlebnissen wieder zu trennen, wissen sie doch, dass sie diese enge Verbundenheit nie wieder erleben werden - und schwer fällt es mir auch, mich von diesem Buch zu trennen. Am liebsten würde ich gleich selbst meinen Rucksack packen und mich auf den Weg nach Saint-Jean-Pied-de-Port machen...

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  • Hans Peter Kerkeling ...

    Ich bin dann mal weg

    TheSilencer

    31. March 2016 um 14:09

    ... auf'm Jakobsweg.Nun gut. Bestseller haben es bei mir sowieso schwer, weil ich mit einer viel zu großen Erwartung an Bücher herangehe, die einfach nur über den grünen Klee gelobt werden.Kerkeling mag ich. Im TV wie live. Er hat eine gewisse Art, Menschen vorzuführen, ohne unter die Gürtellinie zu gehen.Das alles beginnt recht spannend. Aber leider nur so lange, wie Kerkeling selbst der Gottesfrage gegenüber skeptisch bleibt. Nach der Hälfte des Buches ist dem ganzen leider nichts interessantes mehr abzugewinnen.Im großen und ganzen ist dieses kleine Reisetagebuch seichte Kost, die niemanden weh tut.Wie immer bei Bestsellern finde ich: nett zu lesen, aber den Wirbel um's Buch verstehe ich nicht.

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  • Wirklich mal ein etwas anderes Buch!

    Ich bin dann mal weg

    Meiky

    13. March 2016 um 21:57

    Nach vielen vielen Jahren habe ich dieses Buch endlich von meinen ungelesenen Büchern befreit. Es gibt ja wirklich sehr viele sehr begeisterte Stimmen zu diesen Buch. Leider kann ich mich diesen nicht anschließen. Kurz gesagt: Das war einfach überhaupt nicht meins. Wie wahrscheinlich jeder weiß, geht es in "Ich bin dann mal Weg" über Harpe Kerkelings Pilgerreise über den Jakobsweg. Diese Thematik hat mich eigentlich nie besonders angesprochen, aber weil so viele Menschen begeistert von diesem Buch sind, hat mich einfach interessiert, was es ist, das die Menschen so toll finden. Ehrlich gesagt, habe ich auf diese Frage aber keine Antwort gefunden. Anfangs fand ich es ganz interessant Harpe auf dem Weg zu begleiten. Das Buch ist sehr unterhaltsam und sympathisch geschrieben, aber für mich ist das Erlebte einfach nicht nachvollziehbar gewesen. Die auf dem Weg gefundenen Weisheiten mögen zwar stimmen und wichtig sein, aber mich konnten sie nicht wirklich packen. Auch waren die Begegnungen auf dem Jakobsweg interessant und teilweise witzig, aber für mich als Leser irgendwie auch nichtssagend. Man kann natürlich überhaupt nichts gegen eine Geschichte sagen, wenn es eine wahre Begebenheit ist. Mir ist nur nicht ganz klar warum es in Buchform erschienen ist. Für mich war es nicht lehrreich, nicht emotional und auch nicht wirklich interessant.  Das Buch ließ sich aber sehr gut lesen und, dass ich etwas mehr über Harpe Kerkeling und seine Vergangenheit erfahren habe, fand ich auch wirklich sehr interessant. Leider konnte ich sonst mit dem Buch aber wenig anfangen. Mir fehlt da wohl einfach irgendwie der Zugang. Mich freut es trotzdem, dass sich so viele Menschen für dieses Buch begeistern konnten! Eins steht für mich nach dem Buch auf jeden Fall fest: Eine Pilgerreise kommt für mich nicht in Frage!

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  • Andere Erwartung gehabt

    Ich bin dann mal weg

    iur83

    02. March 2016 um 19:20

    Ich habe das Buch noch nicht mal bis zum Ende gelesen, da es mich sehr gelangweilt hat.

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