Einwurf

von Harald "Toni" Schumacher 
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Einwurf
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Inhaltsangabe zu "Einwurf"

März 1987: Toni Schumachers Buch »Anpfiff« erscheint. Seine »Enthüllungen über den deutschen Fußball« werden im In- und Ausland ein Bestseller. Doch Toni Schumacher, den besten Torwart der 80er Jahre, kosten sie den Job: Rauswurf aus der Nationalmannschaft, Rauswurf beim 1. FC Köln.
30 Jahre später: Toni Schumacher ist Vizepräsident des 1. FC Köln. Gemeinsam mit einem neuen Vorstand und dem Team um Trainer Peter Stöger hat er die Geißböcke aus der 2. Liga zurück in die Top 10 der Bundesliga geführt – die beste Plazierung seit 25 Jahren.
Jetzt erzählt Toni Schumacher, wie sein Leben nach dem »Anpfiff« verlief und was es persönlich bedeutet, den schwierigen Weg zu gehen. Zudem skizziert er, wer hierzulande für den ehrlichen und transparenten Sport steht und was getan werden muss, um den deutschen Fußball weiterzuentwickeln. Denn klar ist unter anderem auch, dass der Grat zwischen fortwährendem Doping und beschleunigter Regeneration schmal ist und dass die Liga ungebremst hunderte Millionen Euro für Spielerberater ausgibt. Bei alldem bleibt sich Toni Schumacher treu: Schreibt kritisch und visionär, offen und direkt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453201545
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:29.05.2017

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    Jashrins avatar
    Jashrinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessant auch für Nicht-Fußballfans
    Interessant auch für Nicht-Fußballfans

    Vor einigen Wochen haben mein Mann und ich Toni Schumacher in einer Talkrunde gesehen, wo auch über sein neues Buch gesprochen wurde. Während meinem Mann Toni Schumacher natürlich direkt ein Begriff war, war mir lediglich klar, dass er irgendetwas mit Fußball zu tun hat. In den 80ern war ich noch zu jung, um den riesigen Wirbel mitzubekommen, den Toni Schumachers erstes Buch „Anpfiff“ ausgelöst hat, trotzdem hat mich die Talkshow und das, was mir mein Mann erzählte, doch neugierig gemacht und so habe ich mich ohne tieferen Bezug zum Fußball oder zum FC Köln an die Lektüre des Buches gemacht.
    Der klare und persönliche Stil hat es mir leichtgemacht, mich auf die Person Toni Schumacher einzulassen und mich gemeinsam mit ihm in die mir weitestgehend unbekannte Fußballwelt zu begeben. Sein Motto: „Lieber einen Knick im Lebenslauf als im Rückgrat“ nehme ich ihm ab. Er wirkt aufrichtig und offen und trotz aller (persönlichen) Niederlagen ist er immer noch mit Leib und Seele Fußballer. Nach seinem Rauswurf damals finde ich es bewundernswert, dass er 2012 dennoch das Amt des Vizepräsidenten des 1. FC Köln antrat.
    Für mich war es spannend zu lesen, wie er die Zeit nach dem Erscheinen von „Anpfiff“ empfunden hat. Dass sein Buch Konsequenzen haben wird, davon war ja auszugehen, doch den Skandal, den er damit heraufbeschworen hat, den hatte er selbst nicht erwartet. Vermeintliche Freunde wandten sich ab und einigen wäre es am liebsten gewesen, wenn er niemals wieder im deutschen Fußball hätte Fuß fassen können und dürfen. Unweigerlich frage ich mich, wie diese Leute heute wohl darüber denken.
    Unter Berücksichtigung der heutigen politischen Lage, war der Abschnitt über Toni Schumachers Zeit beim Fenerbahçe Istanbul besonders interessant für mich, da alles doch sehr positiv klang, teils fast übertrieben positiv. Andrerseits muss man ihm zugutehalten, dass er nach den vorrangegangenen Tiefschlägen in der Türkei schnell ein Publikumsliebling war und das tat ihm sicherlich einfach nur gut. Wem wäre es nicht so gegangen?
    Doch so spannend und auch abwechslungsreich sein beruflicher Lebenslauf auch ist, hat mir vor allem der Abschluss des Buches gefallen, der noch einmal sehr persönlich war.
    Mein Fazit: Auch für mich, die höchstens mal EM und WM Spiele schaut, ganz selten mal ein Länderspiel, war dieses Buch dennoch interessant und spannend und ich bin sicher, dass es auch anderen, die keinen so engen Bezug zum Fußball haben, ebenso gehen wird. Doch in erste Linie würde ich dieses Buch Fußballfans bzw. Fans des 1.FC Köln empfehlen, insbesondere, wenn sie den damaligen Skandal, den „Anpfiff“ auslöse, miterlebt haben.

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    mirzas avatar
    mirzavor einem Jahr

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