Kirche, öffne dich! Hat die Kirche noch Zukunft?

von Harald Glööckler 
4,3 Sterne bei6 Bewertungen
Kirche, öffne dich! Hat die Kirche noch Zukunft?
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Einblick in Glanz und Gloria und der tiefen Sehnsucht nach Leben - authentisch und herausfordernd

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Diskussionswürdiges Buch voller Ansätze

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Inhaltsangabe zu "Kirche, öffne dich! Hat die Kirche noch Zukunft?"

Er gehört zu den schillerndsten Persönlichkeiten Deutschlands: Kaum ein anderer ist so bekannt für Glamour und spektakuläre Auftritte wie der "Prince of POMPÖÖS" Harald Glööckler.

Doch er hat auch eine unbekanntere Seite: Wie so viele glaubte Harald Glööckler als Kind an Gott - doch ein unsensibler Pfarrer schreckte ihn ebenso davon ab, diesen Gott in der Kirche zu suchen, wie so mancher Kirchgänger, der Wasser predigte und Wein trank. Und so suchte er sich seinen ganz eigenen Weg zum Glauben.

Dennoch ist er überzeugt: Die Kirche hat die beste Botschaft der Welt und könnte unzähligen Menschen Halt und Hoffnung bieten - sie müsste sich nur endlich besser verkaufen. Und wenn jemand weiß, wie das geht, dann Harald Glööckler!

Lassen Sie sich von seinen ebenso herausfordernden wie überzeugenden Ansätzen überraschen.

Die Kirche hat die beste Botschaft der Welt - sie müsste sie nur endlich besser verkaufen!
Wir brauchen eine Kirche, die uns auffängt, wenn wir stürzen,
die uns hält, wenn wir stolpern,
die uns wärmt, wenn wir an der Kälte der Welt frieren,
die uns zu essen gibt, wenn wir hungern,
und die uns umarmt, wenn wir versagt haben.

Harald Glööckler

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783863342135
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:200 Seiten
Verlag:adeo Verlag
Erscheinungsdatum:27.08.2018

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    Lesesternvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Einblick in Glanz und Gloria und der tiefen Sehnsucht nach Leben - authentisch und herausfordernd
    Erwartungen und Bekenntnisse

    "Kirche öffne dich" von Harald Glööckler, ein Buch, das mich neugierig gemacht hat und das ich mit großem Interesse angefangen habe zu lesen.
    Der Einstieg war sehr intensiv und ich war sehr berührt von Glööcklers persönlichen und teilweise traumatischen Kindheitserfahrungen.
    Durch diese Erlebnisse hat er negative Prägungen erlitten und die Ignoranz der Kirche hierzu hat ihn zutiefst enttäuscht. 

    Das kann ich sehr gut verstehen und ich finde es beachtenswert, dass er aus diesem Trümmerhaufen eine Vision entwickelt hat mit dem Ziel "Menschen glücklich zu machen."

    Dass er sich mit der Bibel intensiv beschäftigt hat, merkt man an den vielen Zitaten, die er im Laufe des Buches verwendet. Seine Erkenntnisse daraus kann man weitgehend nachvollziehen.
    Auch seine Einstellungen zum Thema Erwachsenen Taufe und falsche Moralvorstellungen finde ich berechtigt und bieten gute Anregungen über traditionelle Strukturen in der Kirche nachzudenken. 
    Die weiteren Kapitel enthalten eine große Themenvielfalt, gehen aber leider nicht in die Tiefe.
    Auffällig ist für mich, dass der Autor Kirche und Glaube ständig vermischt, vieles wird pauschalisiert. Dass der christliche Glaube eine persönlich gelebte Beziehung zwischen Gott und Mensch ist und nur durch den Weg über Jesus Christus geht, wird stark minimiert. Stattdessen werden wir mit Engelserfahrungen, positiver und negativer Energie, Grundgedanken aus anderen Weltreligionen und vielem was esoterisch anmutet, konfrontiert. "Ein perfekter Cocktail" von alldem, was zu Glööcklers Lebenseinstellung passt und diese unterstützt.

    Ebenso empfinde ich die Auswahl seiner Bibelzitate sehr individuell.

    Auch bei der Kirche selbst erfolgt keine Differenzierung. Er trennt kaum zwischen katholischer und evangelischer Kirche und die Freikirchen werden bei seiner Betrachtungsweise leider gar nicht berücksichtigt.
    Positiv erwähnt er die besonderen "Gottesdienst Spezial" (GO-SPECIALS), die für kirchenferne Menschen gedacht sind und in Form von Events hauptsächlich in KInos stattfinden. 
    Bei manchen Passagen im Buch habe ich den Eindruck Motivations Strategien zu lesen. So stellt Glööckler auch die Frage nach einem Coach für die Einübung des Glaubens. Für alles im Leben holt man sich heutzutage einen Coach, also frage ich Sie:Wieso nicht auch in einer so essentiellen Sache wie dem Glauben und der Suche nach sich selbst?"(s. S.165 )
    Das ist für mich eine wichtige Aussage und ich wünsche ihm sehr, dass er es nicht nur fordert, sondern auch für sich selbst einen solchen Begleiter und gleichzeitig Seelsorger sozusagen als "Holy Personal Trainer" findet. Damit der Weg den er Richtung Glauben begonnen hat, weiter entwickelt wird ,sowohl unterstützend als auch korrektiv. 
    Alles in allem gibt es viele positive Ansätze in seinem Buch und manche Kirchenkritik ist auch berechtigt. Und trotzdem stelle ich die Frage: warum ist er nicht wieder eingetreten, wenn die Kirche, wie er sagt : " Die beste Botschaft der Welt hat". Um etwas zu verändern, sollte man auch dabei sein, alles andere ist für mich inkonsequent.

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    CharlieKayas avatar
    CharlieKayavor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Diskussionswürdiges Buch voller Ansätze
    Diskussionswürdiges Buch voller Ansätze

    Harald Glööckler konzentriert sich in diesem Buch intensiv auf die Selbstpräsentation und Vermarktung der Kirche, wobei er seine eigene Person und die des Lesers durchaus aktiv mit einbezieht.

    Als erstaunlich gläubig und diesbezüglich belesen tritt Glööckler in diesem Buch als Vorschlagender auf. Er prangert nicht an, doch er hinterfragt verstaubte Rieten und Kultur der Kirche. Ist es nicht schon längst an der Zeit aus veralteten Konstrukten sich herforzuheben und die Kirche zu revolutionieren? Ihm ist dabei bewusst, dass Veränderung seine Zeit braucht, doch darf man über neue Weg durchaus nachdenken. Er beschreibt dabei nicht nur praktische Beispiele, wie die GoSpecial-Gottesdienste, sondern hinterfragt zum Beispiel die Funktionalität der Taufe. Dabei gibt es Denkansätze, freues Gedankengut und er sagt selbst: "Es gibt viele Wahrheiten!"

    Eine perfekte Lösung wird es nicht geben, doch wir sollten uns, auch in kirchlichen Dingen in der Gegenwart bewegen. Und warum kein frischer Wind im alten Mief? Man muss nicht allem zustimmen, aber man kann sich überlegen, ob die andere Wahrheit vielleicht doch etwas für sich haben könnte. Veränderungen sind nicht böse, nur weil sie anders oder neu sind. Die Zeit bringt Veränderungen mit sich und der Mensch ist in ihr.

    Es ist ein Buch zum Nachdenken, inspirieren lassen und viiiel diskutieren. Man darf auch "Nein" sagen, "Da mache ich nicht mit." Aber man darf auch "Ja" sagen. Und ein bisschen genießen

    "Der Mensch kann ohne Kirche sein. Die Kirche aber nicht ohne den Menschen." H.Glööckler

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    Taluzis avatar
    Taluzivor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Es regt zum Nachdenken an. Er hat ganz richtig erkannt, dass die Kirche sich weiter entwickeln und auf die Menschen zu gehen muss.
    Warum soll ich das Schlechte sehen, wenn ich das Gute sehen kann

    Kirche und Harald Glööckler verbindet man nicht unbedingt miteinander. Denn Harald Glööckler ist eine recht schillernde Persönlichkeit. Etwas was die Kirche heute so gar nicht mehr ist.

    Harald Glööckler war als Kind sehr gläubig, aber im Laufe der Jahre schreckte ihn die Intuition Kirche ab. Dennoch hat er seinen Glauben nie ganz verloren.

    Er fordert von der Kirche sich der heutigen Zeit anzupassen, denn die Menschen brauchen offene Seelsorge. Die Kirche könnte den Menschen Halt, Orientierung und Hoffnung auch heute noch geben bzw. wieder geben, wenn sie sich öffnen würde.


    In seinem Buch „Kirche öffne dich“ rechnet Harald Glööckler mit seinen Erfahrungen, die er mit der Kirche gemacht hat ab. Das Buch lässt sich gut lesen. Der Schreibstil spricht einen an. Der Autor berichtet von seinen persönlichen Erfahrungen, stellt provokante Fragen und Thesen auf und macht Vorschläge was sich ändern könnte. Er hat sich intensiv mit der Bibel und dem Glauben auseinandergesetzt, allerdings könnte er in manchen Kapiteln noch etwas mehr in die Tiefe gehen, z. B. Kapitel 12 „Toleranz der Religionen“.

    Vorbildlich ist wie Harald Glööckler sich selber und andere Menschen respektiert und herausfordert sich weiter zu entwickeln. Besonders sich selber als Persönlichkeit als etwas besonderes zu betrachten und auch den eigenen Lebensweg aktiv zu gestalten.

    Seite 14 „ Wir leben in einer Dualität und haben immer zwei Möglichkeiten, die Dinge zu sehen. Das Glas ist halb leer oder halb voll, das Leben ist beschissen oder wunderbar. … Warum soll ich das Schlechte sehen, wenn ich das Gute sehen kann.“

    Wunderbar ausgedrückt, diese positive Einstellung zum Leben. Aber sollte nicht dies gerade die Kirche den Menschen vermitteln?

    Jeder sollte sich fragen, was erwarte ich und was kann ich dafür tun.

    „Kirche öffne dich“ von Harald Glöökler regt zum Nachdenken an. Er hat ganz richtig erkannt, dass die Kirche sich weiter entwickeln und auf die Menschen zu gehen muss.

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    Faidits avatar
    Faiditvor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Überraschend tiefgründig und auf den Punkt gebracht!
    Gar nicht pompöös, sondern menschlich nah

    Ein paar Wochen bevor ich dieses Buch in die Hände nahm, habe ich ein Interview mit Harald Glööckler im Radio gehört und war von seinen Aussagen bezüglich der Kirche und seinen negativen Kindheitserlebnissen getroffen und berührt. Die Tiefgründigkeit seiner Gedanken und Aussagen überraschte mich sehr, da ich ihn als schillernden Prominenten für oberflächlich und materiell hielt. Und damit hatte ich genau das getan, was man als christlich eingestellter Mensch eben nicht tun sollte und was genau auch eines der ersten Themen in seinem Buch ist - nämlich nicht über andere zu richten!   

    Die Erfahrungen von Herrn Glööckler, die in seinem Radio-Interview kurz angesprochen wurden, haben mich sofort an meine eigenen Kindheitserfahrungen mit der Kirche erinnert, die mich letztendlich auch von ihr entfernten, weil ich mit meinen Fragen und Sorgen von Priestern und Nonnen alleine gelassen wurde und keine eindeutigen und befriedigenden Antworten sondern nur Floskeln zu hören bekam. Angefangen hat diese Entfernung bei mir als Kind von weniger als 10 Jahren, das sich sehr enttäuscht von Gott fühlte, weil Er meine kindlich frommen Gebete nicht so erhörte, wie es mir von der Kirche bei Gott gefälligem Leben versprochen wurde und die ich eifrig und vertrauensvoll auf Knien, unter Tränen und von Herzen in den Himmel sandte. Doch die erwartete Hilfe kam nicht, um meinen allabendlich betrunkenen Vater bitte vom Alkohol abzubringen. Irgendwann sah ich darum schon im Kindesalter keinen Sinn mehr im Beten und weitere Erfahrungen bis ins junge Erwachsenenalter führten bei mir ebenfalls wie beim Autor trotz starkem Engagement in der Kirche und Teilnahme an Seminaren und mehreren Gottesdiensten in der Woche letztendlich mangels Antworten zum Bruch. Da die Existenz Gottes für mich zweifelsfrei immer feststand und auch noch heute feststeht, muss irgendetwas bei seiner „Verwaltung“ hier auf Erden falsch laufen. Inzwischen habe ich meine eigene Sichtweise entwickelt, welche ziemlich konform mit der des Autors geht und die Gott nicht mehr mit Religion und Kirche verbindet. Seither ist Gott mehr denn je der Mittelpunkt meines Lebens. Wenn ich die Kirche also dahingehend betrachte, dass diese von ihr unbefriedigt beantworteten Fragen mich nach langer Suche ebenfalls Jesus sehr nahe gebracht haben, muss ich dieser Institution heute für ihre lieblose Denkweise sogar danken.

    Mich interessierte vor dem Lesen des Buches besonders, wieso – so wie es der Buchtitel suggeriert - Herr Glööckler trotz seiner Erfahrungen noch immer an der Kirche festhalten kann; welche Argumente seiner Ansicht nach für und welche gegen die Kirche sprechen. Und hier wies mich dieses einfach verständliche und simple Buch darauf hin, dass es mit meiner Vergebung und Nächstenliebe noch nicht zum Besten steht.
    Beim subjektiven Schreibstil des Autors fühlt man sich in dessen privateste Erfahrungen und Gedanken eingeweiht. Mutig und offen spricht Herr Glööckler über seine traumatischen Erlebnisse und seine Meinung in Bezug auf Kirche und Religion, ohne dabei der Kirche etwas wütend nachzutragen, sondern er im Gegenteil tolerant und mit christlicher Güte anspricht, wo es in der Institution hakt. Über die Richtigkeit von Religionsansichten und ihren Quellen kann man ohnedies bis in alle Ewigkeit streiten und wird nie auf einen Nenner kommen. Und die Kirchen brauchen sich nicht zu ändern, so lange sie Gemeindemitglieder haben, die völlig mit ihnen konform sind und hinter den Dogmen über Tod und Verdammnis stehen. Denn auch wenn diese Ansicht aus marketingtechnischen Gründen heute von kaum einem katholischen Pfarrer mehr öffentlich gepredigt wird, so ist sie dennoch biblisch verankerte Grundlage der christlichen Religionen und ein großer Widerspruch zur ebenfalls gelehrten Liebe Jesu. 

    Dieses Buch, in dem kurz und knackig viele Fragen zusammengefasst werden, die so manchen Christen beschäftigen, gibt auch Hilfe auf der Suche nach Antworten. Es eignet sich sehr gut, nicht nur die Kirchenobrigkeiten, sondern auch den einzelnen Menschen bei der Nase zu packen, wieder ein bisschen wachzurütteln und zum Nachdenken und Hinterfragen anzuregen. Über die tiefgründigen Äußerungen und Belesenheit von Herrn Glööckler war ich sehr überrascht. Wenn jeder auf der Welt ein bisschen von seiner Güte und Toleranz hätte, würde sie um einiges besser werden.

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    Annette126vor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Ein mit viel göttlichem Segen geschriebenes Buch - was mich sehr begeistert und erfreut hat - mit viel tiefgründigem Gedankengut dabei......
    Im Glauben liegt immer die Wahrheit

    Das Buch des sehr guten Autors kommt aus dem christlichen Bereich und muntert einen dazu auf, über etwas ganz wichtiges im Leben nachzudenken. ...........Wenn man das Cover betrachtet - sieht man darauf einen gut aussehenden Harald G.. auf dem Titelbild - welcher eine wichtige Botschaft zu überbringen hat - die noch für viele Diskussionsrunden sorgen wird. Worum es dabei geht: ..........Wir alle kennen den lieben Harald G.. Er ist eine sehr berühmte Persönlichkeit. Man denkt zunächst gar nicht - das er an Gott glaubt - aber das täuscht. Als Kind war sein Glaube an Gott stark - allerdings hatte er einen nicht so guten Pastor. Dieser gab ihm zu verstehen - Gott ist nicht in der Kirche.....Somit hat er sich einen eigenen Weg zum Glauben gesucht. Und in diesem ebook/Buch erfährt man mehr darüber, er lädt euch alle auf die Reise ins tiefgründige ein..........Wer kommt alles mit???...................Ich habe mir dieses gute Buch in aller Ruhe durchgelesen - weil es Gottes Wille gewesen ist. Es wurde sehr verständnisvoll, klar, leicht - rum nach gedankenanregend - geschrieben. Man merkt von Anfang an, das Gott beim Schreiben des Buches mit dabei gewesen ist. Sehr gefallen haben mir z.B. die wunderbaren Gedichte - eines davon sogar von dem wunderbaren Rilke. Was mich wirklich sehr erfreut hat. Mein Gesamteindruck von diesem Buch ist daher sehr gut. ........Fazit: Ich vergebe für dieses sehr wertvolle und gute ebook/Buch daher sehr gerne die vollen 5 Sterne und ein sehr großes Lob an Autor und Verlag. Die gedankliche Kirchenreise hat mir wirklich sehr gutgetan, habe sie auch sehr genossen...........

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    Arwen10s avatar
    Arwen10vor einem Monat
    Eine Diskussionsgrundlage zum Thema Glaube und Kirche

    Hat die Kirche noch Zukunft ? Was sich ändern muss. Das ist der Untertitel dieses Buches. Der Autor Harald Glööckler ist sicherlich eine der schillernsten und bekanntesten Personen hier in Deutschland. Mir ist der Autor aus der Presse und dem Fernsehen bekannt. Umso erstaunter war ich über sein Buch zum Thema Kirche.

    Dem Leser begegnet hier ein Mann, der erstaunlich belesen und informiert ist über alles, was das Thema Kirche und Glaube angeht. So gibt es hier im Buch einige Themen, die der Autor mit tiefsinnigen Gedanken bereichert und die dadurch auch ein guter Beitrag zur Diskussion sein dürften. Natürlich gibt es hier auch einiges zur Einstellung des Autors zu lesen, die ich nicht immer teile. Manches fand ich sehr konträr, gerade weil der Autor vorher tiefsinnige Gedanken zur Bibel gebracht hat, die zeigten, dass er auch da sich auskennt.

    Dem Autor geht es auch darum, dass die Kirche Heimat für die Menschen ist und ihnen im Leben und in ihren Schwierigkeiten beisteht. In den weiteren Ausführungen kann ich nicht immer folgen. Der Glaube soll zwar modern rüberkommen, aber nicht mit dem Zeitgeist gehen. Wichtige Aussagen, die Jesus in der Bibel persönlich macht, werden hier nicht anerkannt, z.B. über Himmel und Hölle und über den Weg, der nur über Jesus zu Gott führt.  Ich verstehe den Autor durchaus und auch den Respekt, den er anderen Menschen entgegenbringt, die andere Wege gehen. Trotzdem ist es dem Zeitgeist angepasst, der den Menschen so sieht, das letztendlich jeder machen kann, was er möchte und er dann trotzdem im Einklang mit Gott ist.  Das hat weniger mit dem Thema Kirche zu tun, denn nicht jede Kirche sieht die Bibel als Gottes Wort. Hier ist die Entscheidung des Einzelnen gefragt.

    Was mir neben den Ausführungen des Autors zum Thema Glauben im Gedächtnis bleibt, ist der ungeheure Respekt und die besondere Wertschätzung, die er anderen Menschen gegenüber hat. Das ist heute in dieser Form sehr selten und durchaus sollten wir liebenswerter zu unseren Mitmenschen sein, wie man auch an Beispielen im Buch erkennen kann.

    Der Autor hat eine tragische Familiengeschichte und ein paar unschöne Erlebnisse in der Kindheit, die im Buch auch zur Sprache kommen. Ohne Frage ist das, was leider auch ein Teil der Kirche ist so ungeheuerlich, dass man hier nur sprachlos ist, wie die Kirche sich hier nur so verhalten kann. Vieles der hier angesprochenen Kritik an der Kirche ist leider nur allzu wahr. Trotzdem bedeutet Zugehörigkeit zu einer Kirche nicht gleich Glaube. Glaube ist unabhängig von der Kirche und gründet sich auf ganz andere Dinge. Ohne Frage gab es einige Punkte in der Geschichte der Kirche, wo sie sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat und sicherlich falsch gehandelt hat. Gerade für Glaubende ist das Thema sehr schmerzhaft.

    Am Ende des Buches bleibt mir als Fazit: Der Autor hat viele Probleme der Zeit erkannt und sie beim Namen genannt. Das Buch ist sicherlich eine gute Diskussionsgrundlage für viele Bereiche des Glaubens und der Kirche und ich hoffe, dass die Leser trotz dem momentanen Wirrwarr in Kirche und Welt, die Wahrheit finden.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Arwen10s avatar
    Der Autor ist sicherlich vielen schon bekannt. Hier sein Buch zum Thema Kirche und Glaube. Ich danke dem adeo Verlag für die Unterstützung der Leserunde.


    Beachtet bitte die Hinweise zur Bewerbung



    Harald Glööckler Kirche, öffne dich ! Hat die Kirche noch Zukunft ?



    Kirche, öffne dich! Hat die Kirche noch Zukunft?



    Zum Inhalt:

    Harald Glööckler, eine der schillerndsten und bekanntesten Persönlichkeiten Deutschlands, spricht in diesem Buch allen aus der Seele, die von Kirche und Religion enttäuscht sind.

    Wie so viele glaubte er als Kind an Gott - doch ein unsensibler Pfarrer schreckte ihn ebenso davon ab, diesen Gott in der Kirche zu suchen, wie so mancher Christ, der Wasser predigte und Wein trank. Und so suchte er sich seinen ganz eigenen Weg zum Glauben.

    Dennoch ist er überzeugt: Die Kirche könnte unzähligen Menschen Halt und Hoffnung bieten - sie müsste sie nur besser erreichen. Und wenn jemand weiß, wie das funktionieren kann, dann der "Prince of POMPÖÖS" Harald Glööckler.

    Seine überraschenden, tiefgründigen und kritischen Gedanken laden dazu ein, neu über Kirche, Glauben und "die beste Botschaft der Welt" nachzudenken.

    "Ich widme dieses Buch all den wunderbaren Menschen, die in diesem großartigen Experiment Leben auf der Suche sind nach mehr. Nach einem Sinn, nach dem Wohin und Woher."
    Harald Glööckler




    Stimmen zum Buch

    • „Seine Beziehung zum Allmächtigen ist für den Exzentriker noch heute eine wichtige Stütze im Leben. Glööckler: 'Gott ist niemand, der ver- oder beurteilt. Gott macht mir immer Mut. Er fordert mich auf, mein Leben zu leben und zu genießen. Gott freut sich, wenn wir ein erfülltes Leben führen.'“ BILD
    • „Tiefgründig und überzeugend berichtet er von eigenen persönlichen Enttäuschungen und lädt dazu ein, neu über Kirche, Glaube und Hoffnungen nachzudenken.“ Neue Welt
    • „Durch seine Geschichten über seine Jugend und seine Beziehung zur Kirche und seinem Heimatdorf wird Harald Glööckler hier überraschenderweise sehr intim, zeigt seine innere Verletzlichkeit und Zerrissenheit und seine Emotionen, die seinem Publikum sonst häufig verborgen bleiben. Da muss man als Leser den Hut ziehen. Interessant ist, mit welchem theologischen Wissen Glööckler aufwarten kann.“ iNNJOY


    Zur Leseprobe:


    https://www.adeo-verlag.de/index.php?id=201&sku=835213




    Infos zum Autor:


    Harald Glööckler wurde 1965 in Zaisersweiher geboren. Nach einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann gründete er 1987 sein erstes eigenes Mode-Geschäft mit Partner Dieter Schroth in Stuttgart. Er wurde durch seine Mode und seine Auftritte im Teleshopping und diversen Dokus über sein Leben in Deutschland und England bekannt. Heute designt er Mode, Kosmetik, Taschen, Häuser und vieles mehr und vertreibt seine Produkte wie z.B. Tapeten in über 80 Ländern. Er ist auch als Motivationscoach, Maler und Skulpteur tätig. Sein Credo: Jede Frau ist eine Prinzessin. 2009 rief er den mit 5.000 Euro dotierten Harald Glööckler Angel Award ins Leben, mit dem er jedes Jahr Frauen ehrt, die sich durch Menschlichkeit und soziales Engagement hervorgetan haben.






    Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 23. September 2018, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage:  Warum möchtet ihr mitlesen  ?





    Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung:



    Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.
    Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.


    Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das bedeutet , dass das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen ist und so spielen christliche Werte im Buch eine wichtige Rolle. Dieser Hinweis ist für Leser, die kein christliches Buch lesen möchten. Es darf immer jeder mitlesen !

    Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

    Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.


    ACHTUNG : ICH HABE LEIDER DAS PROGRAMM ZUM LESEN DER ADRESSEN NICHT UND BENÖTIGE VON DAHER EURE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG. AUCH WENN IHR EURE ADRESSEN BEI DER BEWERBUNG SCHON ANGEBT.

    ICH GEHE DAVON AUS, DASS DIE BEWERBER DEN TEXT LESEN. ES ERFOLGT DAHER VON MIR KEIN ANSCHREIBEN NACH DER AUSLOSUNG ! ICH BITTE UM VERSTÄNDNIS, DASS ICH KEIN BUCH VERSCHICKEN KANN,WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE.


    Diese Regelung gilt nur bei mir und hat nichts mit Lovelybooks zu tun.







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    Letzter Beitrag von  Lesesternvor 4 Stunden
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