Harald Haarmann

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Alle Bücher von Harald Haarmann

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Harald HaarmannWeltgeschichte der Sprachen
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Weltgeschichte der Sprachen
Weltgeschichte der Sprachen
 (5)
Erschienen am 22.04.2016
Harald HaarmannUniversalgeschichte der Schrift
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Universalgeschichte der Schrift
Universalgeschichte der Schrift
 (3)
Erschienen am 01.10.2010
Harald HaarmannLexikon der untergegangenen Sprachen
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Lexikon der untergegangenen Sprachen
Lexikon der untergegangenen Sprachen
 (3)
Erschienen am 29.11.2004
Harald HaarmannGeschichte der Schrift
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Geschichte der Schrift
Geschichte der Schrift
 (3)
Erschienen am 15.09.2009
Harald HaarmannKleines Lexikon der Sprachen
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Kleines Lexikon der Sprachen
Kleines Lexikon der Sprachen
 (3)
Erschienen am 02.03.2017
Harald HaarmannDas Rätsel der Donauzivilisation
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Das Rätsel der Donauzivilisation
Das Rätsel der Donauzivilisation
 (2)
Erschienen am 08.06.2017
Harald HaarmannDie Indoeuropäer
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Die Indoeuropäer
Die Indoeuropäer
 (2)
Erschienen am 30.03.2012
Harald HaarmannWeltgeschichte der Zahlen
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Weltgeschichte der Zahlen
Weltgeschichte der Zahlen
 (1)
Erschienen am 22.08.2008

Neue Rezensionen zu Harald Haarmann

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zukunftskinds avatar

Rezension zu "Weltgeschichte der Sprachen" von Harald Haarmann

Spannende Thema, sehr schlecht geschrieben
zukunftskindvor 4 Jahren

Es gibt wahrscheinlich nicht Faszinirienderes als die Geschichte der menschlichen Sprache. Harald Haarmann schafft es aber, einem den Spass komplett zu verderben. Ich glaube schon, dass der Autor grosse Ahnung von Thema hat - leider reicht die nicht aus, um ein gutes Buch gär jedermann zu schreiben. Er schmeisst nur mit Fachbegriffen umher, ohne sie jemals zu erklären, springt von einem Thema zum anderen und wieder zurück. Ich brauche ein anderes Buch zu diesem Thema.

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Rezension zu "Die Indoeuropäer" von Harald Haarmann

Rezension zu "Die Indoeuropäer" von Harald Haarmann
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Interessant, was Haarmann über Herkunft, Sprachen und Kulturen der Indoeuropäer in diesem Wissensbüchlein zusammengetragen hat. Für den, der sich noch nie näher mit Sprachwissenschaften und noch weniger mit den Indoeuropäern befasst hat, nicht in allen Teilen unbedingt eine freiwillige Lektüre. Man kann beim Lesen aber bekanntlich auch das überfliegen, was einen nicht interessiert. Das sollte man bei Wissensbüchern anderseits wiederum überhaupt unterlassen. So zeigt man am besten Ausdauer. Sie wird dann auch verschiedentlich belohnt. Derjenige, der es gerne hört, Lateiner genannt zu werden, wird etwa mit der Analyse des Wortes „cantabo“ (das b steht für das Futur und das o für die erste Person) eine neue Eselsbrücke finden oder wieder an sie erinnert werden. Welcher „germanische“ Nachkomme von Indoeuropäern, die in Deutschland früher eher unter dem Namen Indogermanen bekannt waren, würde zum Beispiel im Abschnitt „Der Ariermythos“ nicht gerne lesen, dass der Mythos von der Überlegenheit der „arischen“ Rasse vor allem in den Ländern des britischen Kolonialreiches Verbreitung gefunden hatte. Und wer weiß schon, dass unsere indoeuropäische Urheimat - etwas grob betrachtet - zwischen dem Asowschen Meer und dem Norden des Kaspischen Meeres gelegen hat. Weiter: Muss man sich nicht Gedanken machen, ob all die rassischen Unterscheidungen obsolet sind, dürften doch nicht nur die in dem Buch beschriebenen Wanderungen der Indoeuropäer stattgefunden haben, sondern auch Wanderungen vom nördlichen und östlichen Asien aus in den indoeuropäischen Raum erfolgt sein? Müssen wir nicht überhaupt globaler denken, dürfte nach den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen doch davon auszugehen sein, dass die ersten Menschen aus Afrika gekommen sind und ist doch ebenso wahrscheinlich, dass früher eine Landverbindung im asiatischen Norden mit Amerika vorhanden war, die Migrationen bis nach Südamerika ermöglichte. Und schließlich: Ist nicht die Unterscheidung von Europa und Asien als selbständigen Erdteilen immer schon ein Kunstgriff gewesen, hängen Europa und Asien doch wohl seit eh und je zusammen? Ganz gleich, ob wir nun „eurasisch“ oder überhaupt global denken, das Büchlein regt jedenfalls an, sich Gedanken zu einer übernationalen und übereuropäischen Rasse und damit zu einer über arische Unterscheidungen hinausgehenden „Menschlichkeit“ zu machen. Eine Überlegung, die leider auch noch nach dem Ende des Tausendjährigen Reiches, das nur 12 Jahre Bestand hatte, vonnöten ist. Ich weiß, bei dem Begriff indoeuropäisch geht es vor allem um gemeinsame Sprachwurzeln. Ja, Sprache ist das wichtigste Mittel jeder Kommunikation. Menschliches Denken und Fühlen verbindet aber gleichermaßen.- Noch ein banaler Hinweis: Eine etwaige Neuausgabe sollte sorgfältig lektoriert werden. Ein zusammengeschriebenes deutsches Wort nurmehr, das konsequent in dieser Schreibweise zu lesen ist, gibt es nicht. Einen Dniester, der in der Abbildung 2 richtig mit Dnjestr bezeichnet wird, kennen wir im Deutschen halt nun mal nicht. Und gleich im ersten Satz des Buches eine „Asiatick Society“ kredenzt zu bekommen, schmeckt einem eben nicht. - Außerdem wäre es wünschenswert, wenn ein Wort wie Morphem bereits bei seiner ersten Nennung und nicht erst später durch einen Klammerzusatz erklärt wird. Ein Glossar wird man in einem Buch, das in erster Linie vermutlich den Laien ansprechen will, möglicherweise nicht verlangen dürfen, weil es sehr schwer ist zu entscheiden, was bei einer solchen Vielzahl von Fachbegriffen nun in das Verzeichnis aufgenommen werden soll und was nicht.

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Sokratess avatar

Rezension zu "Das Rätsel der Donauzivilisation" von Harald Haarmann

Rezension zu "Das Rätsel der Donauzivilisation" von Harald Haarmann
Sokratesvor 6 Jahren

Gelungene anspruchsvolle Literatur, die den Spagat schafft, akademische Inhalte so zu vermitteln, dass sie Laien und Fachleute gleichermaßen anspricht. Wer sich für Prähistorische Archäologie, Geschichte bzw. Kulturgeschichte interessiert, wird mit diesem Buch intellektuell eine Bereicherung erfahren: Harald Haarmann widmet sich der sog. "Donauzivilisation", eine erst seit wenigen Jahrzehnten bekannte Hochkultur, die mittlerweile energisch erforscht wird. Deutlich wird dabei, dass zwischen dem 6. und 4. Jahrtausend v. Chr. auf dem Balkan eine Hochkultur lebte, die bereits vor (!) den Mesopotamiern die Schrift kannte und deren Einfluss auf die europäische Kultur offensichtlich größere Ausmaße hat, als man bislang erahnen kann. Haarmann fasst in sehr umfangreicher Weise die aktuellen Forschungsergebnisse zusammen, bewertet, dokumentiert. Das Buch arbeitet mit Bildern und Karten, Grabungsaufrissen und ähnlichem. Ein absolutes Muss für den archäologisch Interessierten Altorientalisten / Ur- und Frühgeschichtler!

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