Harald Havas

 3.8 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von ASH, ASH 2: Spurensuche und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Harald Havas

Geboren 1964 in Wien, Studium der Publizistik und Romanistik, lebt als Journalist, Übersetzer, Buch-, Drehbuch-, Comic- und Spiele-Autor in Wien. Zahlreiche Publikationen, zuletzt „Der Mann, der den Neusiedlersee trocken legen wollte“ (Metroverlag, 2013).

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Austrian Superheroes #24

Neu erschienen am 11.05.2020 als Geheftet bei Indiekator.

Alle Bücher von Harald Havas

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Cover des Buches ASH9783959811330

ASH

 (3)
Erschienen am 21.11.2016
Cover des Buches Austrian Superheroes #19783950402735

Austrian Superheroes #1

 (2)
Erschienen am 01.03.2016
Cover des Buches ASH 2: Spurensuche9783959816182

ASH 2: Spurensuche

 (2)
Erschienen am 17.01.2018
Cover des Buches Unglaubliches Wien9783993007072

Unglaubliches Wien

 (3)
Erschienen am 16.01.2014
Cover des Buches Wiener Sammelsurium9783854313755

Wiener Sammelsurium

 (2)
Erschienen am 01.01.2006
Cover des Buches ASH 3: Lange Schatten9783959811668

ASH 3: Lange Schatten

 (1)
Erschienen am 14.12.2018
Cover des Buches Die grössten Gefahren Österreichs9783854314103

Die grössten Gefahren Österreichs

 (1)
Erschienen am 16.10.2006
Cover des Buches Das Austropop-Sammelsurium9783800073689

Das Austropop-Sammelsurium

 (1)
Erschienen am 29.09.2008

Neue Rezensionen zu Harald Havas

Neu

Rezension zu "ASH" von Harald Havas

Da wären sie dann...
LukeDanesvor 6 Monaten

Superhelden begleiten mich, seit ich lesen kann, also seit meinem fünften Lebensjahr, und das wären dann mittlerweile 48 Jahre. Meine Comicsammlung besteht zu 99% aus amerikanischen Originalcomics, welche ich seit 1977 sammle, und so möchte ich mir selbst (angeberischerweise) ein relativ fundiertes Wissen in Punkto Marvel, DC, Image und Co. attestieren.

Aufgewachsen bin ich zwar mit den Helden, die Stan Lee, Jack Kirby, Steve Ditko, Roy Thomas und die anderen kreativen Köpfe bei Marvel in den Sechzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts erschufen, und somit kann man mir also eine geschmackliche Prägung in diese Richtung unterstellen. Doch wenn man sich einmal ein wenig auf dem Weltmarkt der Superhelden umsieht und über den amerikanischen Tellerrand hinausblickt, so findet man in fast jedem Land irgendeine Comicserie, welche dem Lokalkolorit mit eigenständigen Kämpfern für das Gute Tribut zollt.

Sieht man sich die Namen der Superhelden an, kann man nicht umhin hinter der ganzen Sache eine Comedy zu erwarten. CAPTAIN AUSTRIA JR., LADY HEUMARKT, DONAUWEIBCHEN und BÜROKRAT sind nicht wirklich das, was man erwartet, bei ernsthafter Unterhaltung. Dieses Vorurteil führt sich jedoch selbst ad absurdum, wenn man die Namen der amerikanischen Superhelden in die deutsche Sprache übersetzt. Ich werde mir jetzt nicht die Mühe machen, denn das ist eigentlich bekannt – WOLVERINE = Vielfraß usw..

Die ganze Geschichte beginnt irgendwie mittendrin und das Universum der AUSTRIAN SUPERHEROES existiert scheinbar schon so lange wie es MARVEL oder DC gibt. Man hält sich nicht lange mit Vorgeplänkel auf, sondern schickt die vier Helden sofort in einen Kampf gegen einen übermächtigen Gegner, dem sie (natürlich) unterliegen und sich somit als Team erst einmal finden müssen. Doch werden die Originstorys und diverses Hintergrundwissen Stück für Stück als Backstory nachgereicht und man bekommt ein Gefühl für die handelnden Figuren und deren Hintergrund.

Der Zeichenstil mutet durchgehend amerikanisch-independent an, und hat nichts von dem von mir erwarteten franco-belgischen Einschlag. Nichts wirkt wie ein Funny, denn die ganze Geschichte hat zwar ihre humorigen Seiten doch arten die nicht in Klamauk oder Cartoon aus. Wenn ich unbedingt einen Vergleich heranziehen müsste, so wäre der bei den GREAT LAKES AVENGERS, welche John Byrne in den Neunzigern des vergangenen Jahrtausends in den WEST COAST AVENGERS entwickelt hatte, oder bei seinen später entstandenen NEXT MEN.

Konnten mich also die austrialischen Superheroes begeistern?

Das konnten sie, denn nach einer persönlichen Auszeit von Superhelden im Medium Comic, hatte ich einen wirklich diebischen Spass dabei, einmal etwas zu lesen, das so viel Lokalkolorit hat, das man auch die Schauplätze irgendwie nachvollziehen kann – selbst als Nichtösterreicher.

Das erste Abenteuer ist geschafft. Ein Team aus Individualisten – im Stile der AVENGERS oder JUSTICE LEAGUE – wurde zusammengestellt und selbst der Umstand, dass das Universum der ASH bereits existierte, bevor sich die „Rückkehr der Helden“ ereignet, tut allem keinen Abbruch.

Wer sich also einmal von Local Heroes begeistern lassen möchte und nicht zu sehr Wert auf Mainstream legt, der wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen.

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J

Rezension zu "ASH" von Harald Havas

Ein Anfang, bin gespannt, was daraus wird.
johannes_quintenvor 2 Jahren

Es ist der Start eines Comicuniversums von europäischen Superhelden, da es diese bislang nur sehr spärlich, und meist als Satire gibt.
Diesmal soll es ernst gemeint sein. Natürlich gibt es Situationen, die ungewollt komisch sind, und Einiges wirkt etwas gezwungen. Man ist eben auf dem Weg und gibt sich Mühe.
Die Hauptcomics und auch die Nebengeschichten werden von verschiedenen Zeichnern gezeichnet. So gibt es einige Gute bis sehr gute und einige sehr miese Zeichner. Man ist froh, wenn beispielsweise wieder Andi Paar (einer der Hauptzeichner) "dran" ist.
Einige Helden, wie "der Bürokrat" sind interessant und phantasievoll, andere sind (hauptsächlich Captain Austria) sind schon fast Plagiate, sowohl vom Namen, Design als auch Backgroundstory.
Lady Heumarket beispielsweise ist nicht hübsch oder jung(also ungewöhnlich für weibliche Superheldinnen),  hat einen doofen namen, redet ( wie leider einige Charaktere) einen nervigen österreischer Dialekt, ist aber ein sympathischer und interessanter Charakter und hat eine gute Hintergrundgeschichte.
Alles in Allem gibt es noch viel zu verbessern, aber es macht Spaß zu lesen und hat Potenzial. Wird auf jeden Fall weiter gelesen.

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Rezension zu "Wiener Sammelsurium" von Harald Havas

Ein echtes Mischmasch von Wichtigem und Unwichtigem aus Wien
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

„Wiener Sammelsurium“ ist ein Konglomerat hat aus wirklich Wissenswertem, Tratsch und allerlei Vernachlässigbarem aus Wien.

Diese Auflage aus 2014 ist heute Ende August 2017 natürlich wieder an einigen Stellen überholt. Denn Wien und seine Menschen sind dynamisch.
Die erwähnte Verlängerung der U-Bahn Linie 1 ist erfolgreich abgeschlossen und am 02. September findet tatsächlich die Eröffnung statt.

Sehr informativ sind die Aufzählungen zahlreicher „echt“ Wiener Dialektausdrücke, die eigentlich aus dem Englischen (tramway), aus dem Französischen (Kombinege) oder aus einer der vielen Sprachen, die einst in der Habsburgermonarchie gesprochen wurden, entlehnt und eingedeutscht wurden. Wer weiß denn schon, dass die (unaussprechliche) „Gattehose“ eigentlich aus Ungarn stammt (gatya = Unterhose)? Eben!

Besonders gut hat mir die Rubrik „Almas Männer (Auszug)“ gefallen. Es geht hier um Alma Mahler-Werfel, die als Muse viele Männer betörte und als Ehefrau mehrere Ehemänner beinahe um den Verstand brachte. Die Liste ist beachtlich, wenn auch nicht vollständig.

Obwohl ich bei Freunden und Bekannten als „Quelle des unnützen Wissens“ gelte, habe auch ich noch ein paar bislang unbekannte Tatsachen kennengelernt.

Wer also G’schichtlen, Anekdoten oder nur einfach Statistiken aus Wien und um Wien lesen und dabei schmunzeln möchte, ist hier genau richtig.


Sehr ansprechend sind auch die abgebildeten Zeichnungen.

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