Harald Jacobsen

 3.4 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Mordsregatta, Friesenschädel und weiteren Büchern.

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Fördelüge

Erscheint am 13.03.2019 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

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Mordsregatta

Mordsregatta

 (5)
Erschienen am 04.02.2013
Friesenschädel

Friesenschädel

 (3)
Erschienen am 23.07.2014
Offene Rechnungen

Offene Rechnungen

 (3)
Erschienen am 30.10.2009
Offene Rechnungen: Krimi

Offene Rechnungen: Krimi

 (1)
Erschienen am 08.10.2015
Das Geheimarchiv

Das Geheimarchiv

 (2)
Erschienen am 19.08.2008
Kielbruch

Kielbruch

 (0)
Erschienen am 21.06.2014
Fehlende Erinnerungen

Fehlende Erinnerungen

 (0)
Erschienen am 21.05.2010

Neue Rezensionen zu Harald Jacobsen

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ChrischiDs avatar

Rezension zu "Friesenschädel" von Harald Jacobsen

Familienfehden
ChrischiDvor 4 Jahren

Wie so häufig bei Familienfehden, weiß niemand mehr, wie es eigentlich angefangen hat, doch man zieht es knallhart weiter durch. So auch die Mommsens und Boysens aus Bredstedt. Fokke Mommsen hat sich bisher aus sämtlichen Streitigkeiten herausgehalten und dem Dorf sogar den Rücken gekehrt. Doch jetzt wird der Oberkommissar von seiner Sippe eingespannt, denn ein Mommsen steht unter dem Verdacht, einen Boysen ermordet zu haben. Quasi inkognito soll er ermitteln, um den wahren Täter zu schnappen. Dass dabei nicht alles glatt läuft, versteht sich von selbst, und der Krieg untereinander wird noch erbitterter – wenn dies überhaupt möglich ist...

Man sollte meinen, dass die Zeit, in der sich ganze Familienclans gegeneinander aufgelehnt haben, inzwischen vorbei ist. Doch schaut man in das eigentlich beschauliche Bredstedt, zeigt sich, wie sehr man daneben liegen kann. Zwischen den Mommsens und den Boysens herrscht Krieg, nur einige ganz wenige versuchen sich herauszuhalten. Zu ihnen gehört Fokke Mommsen, seines Zeichens Oberkommissar. Doch wie lange er an seinem Entschluss noch festhalten kann, wird sich zeigen. Dem Leser erscheinen die Streitigkeiten wahrlich als Kleinigkeiten, darüber würde man meist normalerweise gar kein so großes Aufheben machen. Aber vermutlich ist auch niemand in einer solchen Atmosphäre aufgewachsen, in der jede Handlung der verfeindeten Sippe auf die Goldwaage gelegt wird.

Die Ermittlungen laufen kreuz und quer, vor allem diejenigen von Fokke. Denn er muss nicht nur im Geheimen ermitteln, da er ansonsten seinen Job riskiert, sondern sich auch noch Ratschläge seiner Familie anhören. Wenn er diesen dann entweder nicht nachkommen kann oder will, wird es manches Mal mehr als heikel. Wie er diesen Lebensstil so lange ausgehalten hat, ist dem Leser ebenfalls ein Rätsel, doch man sollte sich nicht von dem eigentlichen Fall ablenken lassen.
Von Anfang an wird Spannung aufgebaut, die auch immer wieder kontinuierlich gesteigert wird. Die Streitigkeiten untereinander tragen jedoch manchmal dazu bei, dass in manchen Passagen die Spannungskurve leicht zurückgeht. Glücklicherweise fängt der Autor dies jedes Mal auf, und so häufig passiert es auch nicht, so dass man schon bald wieder voller Elan bei der Sache ist.

Es wird ein Spinnennetz aus Hinweisen gewoben, das keine konkrete Richtung zulässt. Man begibt sich auf Spurensuche und ist dankbar für jedes noch so kleine Indiz, auch wenn es sich womöglich wieder einmal um eine Sackgasse handelt. Im letzten Drittel etwa wird das Geschehen dann allerdings zu deutlich und die Hinweise zu offensichtlich. Da hätte man sich gewünscht, die gewohnten Wendungen ebenfalls weiterhin zu finden, um nicht sofort auf des Rätsels Lösung zu kommen.

„Friesenschädel“ wartet, neben Spannung und Familienzwist, mit Lokalkolorit auf. Der Leser wird abgeholt und mitgenommen in eine Ermittlung der besonderen Art.

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silberfischchen68s avatar

Rezension zu "Mordsregatta" von Harald Jacobsen

Interessant dank Kieler Woche...
silberfischchen68vor 5 Jahren

Ein interessantes Ambiente bot dieser Krimi mit der Kieler Woche, der auch ausführlich von dem ganzen Treiben und Drumherum erzählte. Die handelnden Personen hatten Persönlichkeit, nichts verschwamm und sie kamen mir schnell näher.  Leider war es bei der Soko-Leiterin ein bisschen zu viel des Guten, sie hatte ausreichend Probleme mit ihrer Homosexualität, musste man ihr auch noch ein derart arrogantes A** als Vater an die Seite stellen?

Die Geschichte war hauptsächlich dank der Kieler Woche kurzweilig zu lesen, ansonsten passierte nicht wirklich viel und der Mangel an Verdächtigen machte das Ganze auch sehr absehbar.

Trotz zusätzlich noch kleiner Logikfehler und mitunter arg gestelzter wörtlicher Rede vergebe ich mal wohlwollend drei Sterne.

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I_love_bookss avatar

Rezension zu "Das Geheimarchiv" von Harald Jacobsen

Rezension zu "Das Geheimarchiv" von Harald Jacobsen
I_love_booksvor 7 Jahren

"Das Geheimarchiv" erschien mir auf den ersten Blick als ein spannendes Hörbuch, gespickt aus geheimen Missionen und noch geheimeren Entdeckungen. Ich hab mich richtig darauf gefreut mal wieder etwas aus diesem Genre-Mix zu hören.

Zum Inhalt:
Es beginnt alles in Afghanistan, als der Oberleutnant der Kommandospezialkräfte, kurz KSK, Christian Pauls beobachtet, wie einige geheimnisvolle Kisten mit Unterlagen entdeckt wurden. Für ihn war dieses Ereignis anfangs nicht wichtig und doch veränderte es sein Leben von jetzt auf gleich völlig. Plötzlich ist er mittendrin im Kampf der Nationen und deren Geheimdiensten und er wird zum Ziel - stets und ständig ist sein Leben in Gefahr, er wird entführt, befreit, entführt, gefoltert, befreit… im Grunde genommen weiß er nicht, wem er überhaupt noch trauen kann! Seinem Vorgesetzten? Anderen Geheimdiensten? Es wird klar, dass eine geheime Macht im Verborgenen die Strippen zieht und dabei ist, Weltherrschaft zu erlangen. Pauls hat sein Leben immer für sein Land riskiert und er wird alles dafür tun, dieser Geheimorganisation jegliche Macht zu entreißen.

Mein Fazit:
Ich finde es echt toll, dass die Handlungen in Deutschland und Europa stattfinden, denn eins ist klar: Es gibt auch bei „uns“ fantastische Kulissen, die es wert sind in Büchern als Schauplätze niedergeschrieben zu werden.
Nichts desto trotz finde ich die Handlung von "Das Geheimarchiv“ nicht gerade atemberaubend sondern eher mittelmäßig. Natürlich ist viel Action und Spannung sowie eine Menge Hintergrundwissen zum Thema Militär, Spezialkräfte, Kommandostrukturen und Geheimdienste vorhanden. Aber am Ende hatte ich vor lauter Spezial Kommando-Action absolut den Überblick verloren, worum sich die Handlung tatsächlich dreht. Was war nochmal so wichtig an den ach so geheimen Dokumenten aus Afghanistan gewesen? Um ehrlich zu sein: Ich hab es total vergessen!
Ebenso finde ich, dass sich viele Handlungen (Das x-malige entführen und befreien der Hauptfigur.) wiederholten und ebenso einige Dialoge - ich war kurz davor das Hörbuch vorzeitig abzubrechen. Manchmal ist eben weniger doch mehr.

Da Rezensionen am Ende doch immer subjektiv sind, würde ich niemals sagen, dass dieses Hörbuch nicht lohnenswert ist - schließlich sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden.

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