Harald Korall Ich habe sie alle im Schlaf getötet

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Inhaltsangabe zu „Ich habe sie alle im Schlaf getötet“ von Harald Korall

Der Würger vom Mansfelder Land verbreitete Schrecken und Angst. Im Jahr 1991 wurden zwischen Harz und Saale zwei Mädchen tot aufgefunden – gefesselt, vergewaltigt, ertrunken. Das Urteil gegen den Tatverdächtigen ist eine der ersten lebenslangen Freiheitsstrafen in den neuen Bundesländern. An ihrem zwölften Geburtstag erdrosselte Heiko seine Schwester, versteckte sie im Bettkasten und zündete ihr Zimmer an. Er war neidisch auf ihre vielen Geschenke, fühlte sich benachteiligt. Harald Korall stellt authentische Kriminalfälle vor, erhellt sachkundig Ursachen und Hintergründe der Taten, ergründet sensibel menschliche Tragödien und deckt seelische Abgründe auf.

Interessant geschriebene Zusammenfassungen spektakulärer, auch wohlbekannter Fälle

— Andrea2810
Andrea2810

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    Ich habe sie alle im Schlaf getötet
    Andrea2810

    Andrea2810

    14. May 2014 um 22:22

    Das kann man sich wohl beim Lesen des Buches manchmal fragen. Die hier beschriebenen Fälle sind vielfältig und decken ein breites Spektrum von Straftaten ab. Von Banküberfällen über Vergewaltigung bis hin zu Mord und Raub. Vor allem zeigt dieses Buch aber auch die Menschen hinter der Tat.Es zeigt die Sicht des Opfers, aber auch des Täters und versucht in gewisser Weise Rechtfertigungsgründe für die Taten zu finden. Auch zeigt dieses Buch, dass nicht jeder Mörder wie ein potenzieller Mörder aussieht, sondern teilweise unscheinbar, ja sogar schüchtern auftritt. Empehlenswert für alle, die sich für reale Straftaten interessieren und auch eine bessere Sicht auf die Geschehnisse bekommen wollen als nur durch die Presse. Allerdings ist das Buch durchaus auch beängstigend, wenn man erkennt, dass bei bestimmten Menschen aus scheinbar harmlosen Situationen ein solcher Hass entstehen kann, der sogar zu einem Mord führt. Das Buch - von einem Gerichtsreporter geschrieben - fällt auf durch die klare und flüssige Sprache und durch den Wechsel der Perspektiven. Dadurch wird dem Leser ein guter Einblick in die Seite des Opfers, sowie des Täters gewährleistet. Die Fälle sind hier als "leichte Kost" aufgearbeitet und kurz gehalten, weshalb sie auch als Abwechslung zu einem normalen Roman, sozusagen "für zwischendurch" zu empfehlen sind.

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