Harald Löffler Wilhelma-Kalender 2015

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Inhaltsangabe zu „Wilhelma-Kalender 2015“ von Harald Löffler

Einfach grandios: Dieser Wilhelma-Kalender für das Jahr 2015 besticht durch seine großartigen Aufnahmen. Jedes Kalenderblatt bietet auf der Vorderseite ein fantastisches Tierfoto; auf der Rückseite folgt ein Doppelporträt, welches das Tier und seinen Pfleger in der Wilhelma zeigt – begleitet von einem originellen Text, der den Alltag des ungewöhnlichen Paares schildert. Faszinierend!

Ungewöhnliche, spannende und rührende Bilder und Geschichten von Tieren und Menschen

— nicolecarina
nicolecarina
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  • Ein tierisch gutes neues Jahr!

    Wilhelma-Kalender 2015
    nicolecarina

    nicolecarina

    20. October 2014 um 21:05

    2015 wird echt tierisch: mit dem neuen Wilhelma-Kalender begleiten einen Erdmännchen, Giraffe, Tiger & Co. nicht nur auf großformatigen, schönen Fotos durchs Jahr, es gibt zudem jede Menge Geschichten aus einem der schönsten zoologisch-botanischen Gärten Deutschlands sowie spannende Infos zu den vorgestellten Tierarten. Fotografiert von Raubkatzenliebhaber Harald Löffler und geschrieben von Markus Heffner, freier Journalist und Co-Autor der Kinderbücher über die Wilhelma. Außerdem sind spannende Reportagen aus Stuttgart sein Spezialgebiet und als Vater erlebt er die Wilhelma so hautnah, dass er mittlerweile ein echter Insider ist. Da ist zum Beispiel Tierpfleger Gerd Lorenz, der schon seit seiner Ausbildung 1975 in der Wilhelma arbeitet und ein spezielles Händchen für Giraffen hat. Er weiß genau, wann er aufpassen muss, denn Giraffen sind wohl ziemlich schreckhaft und schlagen dann schon mal mit beiden Vorderhufen gleichzeitig aus. Auch, dass die Wiederkäuer recht streng riechen, schreckt den Pfleger nicht. Dafür hat bereits einige Giraffengeburten erleben dürfen, bei denen die Jungen regelrecht ins Leben plumpsen. 2013 kam so Giraffenmädchen Anna zur Welt, der jüngste Nachwuchs im Stuttgarter Giraffengehege. Oder Harald Aberle und die Leistenkrokodile: jeden Montag ist Showtime im Reptilienhaus. Dann springt das einzige weiße Leistenkrokodil der Wilhelma bis zu drei Meter weit aus dem Wasser, um die Beute zu schnappen, die Pfleger Harald alias Crocodile Harry auf einem Felsvorsprung in Aussicht hält. Sechs Jahre Training waren notwendig, bevor die atemberaubende Show 2012 zum ersten Mal öffentlich zu sehen war. Auch heute noch eine einzigartige Dressurleistung in ganz Europa. Was wäre die Wilhelma ohne ihre Blüten, Pflanzen und Bäume. Allein 90 Magnolien stehen auf dem Gelände und verwöhnen Besucher mit einer zartrosa Blütenpracht, die im Frühling fast wie ein Feuerwerk explodiert. Sie sind die heimlichen Lieblinge der Landschaftsgärtnerin Evelyne Gehrung, die immer wieder nachschaut, dass keiner der Besucher auf die Bäume klettert. Auch 70 Mammutbäume wachsen in der Wilhelma in den Himmel, einige davon sogar aus eigens gezogenen Samen. Der schwindelfreie Bastian Donderer kümmert sich um das kleine Mammutbaumwäldchen mit aller Hingabe. Um einen Stamm zu umarmen, braucht es im dicksten Fall mindestens drei Personen, je nachdem wie lange die Arme eben sind. Eine faszinierend schöne Lotusblüte hat es stellvertretend für alle Pflanzen als Model und Hauptdarstellerin aufs Aprilfoto geschafft. Im Mai reißt dann ein Rotgesichtmakake sein Maul mit den scharfen Eckzähnen ganz schön weit auf und auf der Rückseite lernen wir die Orang-Utan-Frau Caroline kennen, die ihre Pflegerin Julia Kaiser immer wieder aufs Neue überrascht, weil sie so wissbegierig, geschickt, geduldig und ziemlich intelligent ist. Im Juni balzen zwei Graureiher durch die Luft und der Juli gehört einem niedlichen Kap-Klippschiefer, der frech seine rosa Zunge rausstreckt. Vermutlich prüft er, woher der Wind gerade weht. Natürlich dürfen die beliebten Elefanten und Gorillas nicht fehlen. Zum Glück haben Jahr und Kalender noch ein paar Monate für weitere rührende und überraschende Geschichten von Mensch und Tier.   Mit die schönsten Fotomodels sind Jürgen Deisenhofer und Eisbär Anton. Sie beschließen das Jahr als "Dezember-Paar" und waren bis zu Antons Tod mehr als 20 Jahre lang ein gutes Team. Und irgendwie sahen sie sich auch ein bisschen ähnlich, finde ich.

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