Harald Lüders

 4.6 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Dunkelmacht und Traumtunnel.

Neue Bücher

Traumtunnel

 (2)
Neu erschienen am 04.09.2018 als Taschenbuch bei Westend.

Alle Bücher von Harald Lüders

Dunkelmacht

Dunkelmacht

 (3)
Erschienen am 04.10.2016
Traumtunnel

Traumtunnel

 (2)
Erschienen am 04.09.2018

Neue Rezensionen zu Harald Lüders

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K

Rezension zu "Traumtunnel" von Harald Lüders

Spannend und absolut lesenswert.
kvelvor 2 Monaten

Inhalt, gemäß Buchrückseite:
Mitten in der herrlichen Natur der Südtiroler Alpen liegt das Paradies Mountain Resort, ein Fünf-Sterne-Sanatorium, in dem die Reichen dieser Welt ihre Psycholeiden kurieren. Klinikchef Professor Carlos Mentoff experimentiert mit Trips in die virtuelle Realität – in Full HD unter der Datenbrille. Geht es um Heilung, Gehirnwäsche oder Erpressung? Diese Frage stellt sich der Frankfurter Journalist Mitch Berger, als er den Hilferuf einer bekannten deutschen Schauspielerin erhält. Ein rasanter Psycho-Thriller nimmt seine atemlose Fahrt auf.


Meine Meinung:

Intelligent verwebt der Autor gängige und ungewöhnliche Ansätze und Theorien zum Thema virtuelle Realität, und wohin diese führen kann, und führt diese detailliert und plausibel aus.
Kompliment an den Autor.


Der Roman ist spannend geschrieben und hat einen konsequenten Handlungsbogen. Der Sprachstil hat mir sehr gut gefallen.

Ich finde der Autor hat ein ganz großes Erzähltalent.


Zitat von der Umschlaginnenseite:
„Virtuelle Realität … Die Technik ist vielfältig einsetzbar, im Guten wie im Bösen.

Ein Thriller auf der Höhe der Zeit, ein Buch, in dem das Unwahrscheinliche wahrscheinlich wird ...“

Dem würde ich voll und ganz zustimmen.


Fazit: Spannend und absolut lesenswert.


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Sikals avatar

Rezension zu "Traumtunnel" von Harald Lüders

Traumtunnel
Sikalvor 2 Monaten

Virtuell-Reality, Data-Mining und Big-Data sind in Harald Lüders‘ Buch „Traumtunnel“ nicht nur Schlagworte. Alle diese Begriffe aus der Welt der Informationstechnologie laufen in Lüders‘ Thriller in einem Luxussanatorium in den Südtiroler Alpen zusammen.

 

Aber wozu benötigt ein Sanatorium, in dem es in erster Linie um Heilung und Erholung gehen soll, Daten von Google, Facebook und dergleichen?

Diese Frage stellt sich schon zu Beginn der Frankfurter Journalist Mitch Berger und stolpert dabei nicht nur über dubiose Geschäfte der Sanatoriumsleitung, sondern auch über die Grenzen von Virtuell-Reality.

 

Der Autor zeigt zu Beginn des Buches die Chancen der neuen Methoden in Richtung Datenauswertung und Computersimulation auf und kehrt den guten Seiten dieser Möglichkeiten schnell den Rücken. Es entwickelt sich eine spannende Geschichte, die den Leser bis ins zweite Drittel des Buches durchaus fesselt.

 

Der Schreibstil des Autors mag für so manchen gewöhnungsbedürftig sein. Schon zum Einstieg in die Geschichte hat man das Gefühl als würde man dem Autor nicht schnell genug lesen können. Kurze Sätze, oft ein wenig unzusammenhängend, sollen scheinbar das Gefühl von Geschwindigkeit vermitteln. Das gelingt dem Autor leider nur mäßig und der Leser bekommt eher den Eindruck, die Sätze wären einfach aus einem vorhandenen Baukasten von Sätzen zusammengestoppelt.

 

Auch wird aus der durchaus plausibel wirkenden, spannenden Geschichte gegen Ende ein blutiges Durcheinander. Die Figuren wirken mehr und mehr unkoordiniert, verlieren schnell an Glaubhaftigkeit und die Erzählung beginnt ins Unwirkliche zu kippen – schade um die gute Story.

 

Auffallend sind auch sehr viele Rechtschreibfehler und Stilfehler. So bekommt einer der Protagonisten innerhalb eines Absatzes einen neuen Namen. Sollte es zu einer weiteren Auflage des Buches kommen, wäre ein nochmaliges Korrekturlesen anzuraten...

 

Nach Abzug der 2 Sterne für die (leider) sehr mäßige Umsetzung und die Fehlerhäufigkeit bleiben immer noch 3 Sterne für die Idee.

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Buecherspiegels avatar

Rezension zu "Dunkelmacht" von Harald Lüders

Wie Seilschaften durch böse Taten die Meinungen von Menschen beeinflussen
Buecherspiegelvor 2 Jahren

Aktuell und realitätsnah wirkt der Thriller von Harald Lüders „Dunkelmacht“. Es geht um alte Machtstrukturen, Seilschaften und ein nicht einsehen wollen, dass bestimmte Ereignisse nicht ohne Gewalt zu ändern wären. Die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin sind gewissen Personen beim Verfassungsschutz, hier zum Beispiel Werner Dickmann, und anderer wichtiger Behörden ein Dorn im Auge. In konspirativer Runde beschließen sie, einen Fachmann zu rekrutieren, der für sie eine Flüchtlingsunterkunft in die Luft jagen soll.
Doch sie haben die Rechnung ohne den an sich selbst zweifelnden Journalisten Mitch gemacht. Der, angestellt bei einer Firma, die Dokumentationsfilme nach Auftrag herstellen, endlich wieder einmal seinem ureigensten Job des investigativen Journalismus nachgehen will. Lüders stellt ihn als langsam Fett ansetzenden, zu Selbstzweifeln neigenden Journalisten dar, der so gerne endlich mal wieder etwas richtig machen will. Da kommt ihm die anonym zugestellte DVD wie gerufen, auf der man sieht, wie die NSU-Mörder vor ihrem angeblichen Selbstmord gefilmt werden. Woher kommt die DVD? Und, noch wichtiger, gibt es noch mehr Material von demjenigen, der es ihm zugespielt hat?
Der Autor beschreibt auch eine typische Flüchtlingsfamilie, Vater, Mutter, zwei Kinder, deren Flucht bis nach Deutschland, Aufnahmelager inklusive. Diese Familie soll nun Mitch für einen Fernsehsender begleiten, und es verschlägt ihn ausgerechnet in den Osten. Dorthin, wo ein bekannter Rechtsradikaler seine Fäden zieht, mit dem er noch eine Rechnung offen hat.
Lüders führt viele verschiedene Erzählstränge langsam aufeinander zu, nach dem Motto, jeder kennt jeden über fünf Ecken. Aber es passt. Keine Figur wird vergessen, selbst der Abspann wirkt wie ein versöhnlicher Ausgleich zu der Gewalt, die sich über alle Protagonisten ausschüttet, als wären sie ein Muss in unserer Zeit.
Ob es sich nun um das Erstarken neuer Parteien in Deutschland handelt und, in den Westen geschaut, um einen an sich unpolitischen Menschen, der einen der wichtigsten Machtposition der Welt anstrebt, der Autor lässt den Journalisten Mitch über vieles nachdenken. Die beschriebenen Seilschaften, kaum zu durchdringen, immer wieder erneuert durch nachkommendes Personal, das zusammenhält, komme was wolle, mit den üblichen Tricks aus der Schublade - so weit hergeholt ist das alles nicht. Die Schlagzeilen der vergangenen Tage und Wochen zwischen Amerika und Russland zeigen, es funktioniert noch immer, mit den neuen Techniken nun ein wenig anders, aber der Wille, überall seine Finger im Spiel zu haben und Menschenmassen zu leiten, es hört nicht auf. Aber es sind nicht zu viele Anleihen an die Realität, sondern punktuell eingestreute Tatsachen, mit dem der Autor seine Protagonisten arbeiten lässt.
Von daher wirkt der Thriller, als könnte sich die Geschichte tatsächlich so und nicht anders abgelaufen haben. Der Schreibstil tut sein Übriges dazu, fein gesetzte Übergänge lassen den Spannungsbogen nicht zusammenfallen.

Die Umschlaggestaltung wirkt düster mit dem an ausgehendes Feuer wirkender Schrift und durchzogener grauschwarzer Rauchschwaden. Doch dunkelgraue Schrift auf schwarzem Hintergrund, wie auf der Rückseite genutzt, lässt sich schwer lesen, da macht es fast nichts aus, dass ein kurzes Wort fehlt.

Mehr über den Autor findet man unter www.westendverlag.de/buch/dunkelmacht/#book-author

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