Harald Lesch

 4.4 Sterne bei 113 Bewertungen

Lebenslauf von Harald Lesch

Wissenschaft für Jedermann: Der deutsche Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator Harald Lesch wurde 1960 in Gießen geboren. Nach seinem Studium der Physik und Philosophie, das er 1984 mit einem Diplom abschloss, promovierte er 1987 über „Nichtlineare Plasmaprozesse in aktiven galaktischen Kernen“. Nach verschiedenen Lehrtätigkeiten auf der ganzen Welt habilitierte er 1994 zum Thema „Galactic Dyamics and Magnetic Fields“ in Bonn. Heute unterrichtet er an der Ludwig-Maximilians-Universität München als Professor für Physik und an der Hochschule für Philosophie München in Naturphilosophie. Der breiten Öffentlichkeit ist er durch seine Fernsehauftritte und Bücher bekannt geworden. Er moderierte zwischen 1998 und 2007 die Sendung „alpha-Centauri“ und erhält für seine Arbeit im Jahr 2005 den mit 50.000 Euro dotierten Communicator-Preis. Im selben Jahr beginnt er, Bücher zu veröffentlichen, die wie die Fernseharbeit zum Ziel haben, dem Publikum komplexe wissenschaftliche Themen näherzubringen. Mit seiner Familie lebt Harald Lesch in Haar bei München.

Neue Bücher

Wenn nicht jetzt, wann dann?
 (1)
Neu erschienen am 17.09.2018 als Hardcover bei Penguin.
Vom Allergrößten bis zum Allerkleinsten
Neu erschienen am 17.09.2018 als Hardcover bei Komplett-Media.
Wenn nicht jetzt, wann dann?
 (1)
Neu erschienen am 17.09.2018 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

Alle Bücher von Harald Lesch

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Harald LeschKosmologie für Fußgänger
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Kosmologie für Fußgänger
Kosmologie für Fußgänger
 (17)
Erschienen am 01.12.2001
Harald LeschBig Bang, zweiter Akt
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Big Bang, zweiter Akt
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 (9)
Erschienen am 11.07.2005
Harald LeschDer Außerirdische ist auch nur ein Mensch
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Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch
Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch
 (10)
Erschienen am 17.09.2012
Harald LeschDie Menschheit schafft sich ab
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Die Menschheit schafft sich ab
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 (9)
Erschienen am 01.03.2018
Harald LeschDie Entdeckung des Higgs-Teilchens
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Die Entdeckung des Higgs-Teilchens
Die Entdeckung des Higgs-Teilchens
 (8)
Erschienen am 18.11.2013
Harald LeschSternstunden des Universums
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Sternstunden des Universums
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 (6)
Erschienen am 07.11.2011
Harald LeschKosmologie für helle Köpfe
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Kosmologie für helle Köpfe
Kosmologie für helle Köpfe
 (5)
Erschienen am 15.05.2006
Harald LeschDie kürzeste Geschichte allen Lebens
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Die kürzeste Geschichte allen Lebens
Die kürzeste Geschichte allen Lebens
 (5)
Erschienen am 25.02.2008

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Neue Rezensionen zu Harald Lesch

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Rezension zu "Wenn nicht jetzt, wann dann?" von Harald Lesch

Es drängt, aber da geht auch was
michael_lehmann-papevor einem Tag

Es drängt, aber da geht auch was

„Was können wir, was kann der Einzelne tun gegen Hunger, Krieg, Umweltzerstörung, Armut, Ungerechtigkeit, Machtmissbrauch – für eine zukunftsfähige, vermögende, gedeihliche Gesellschaft, für eine Welt, in der wir leben wollen“?

Ja, es sind die gro0ßen Themen. Es ist die Moral. Es ist, auch wenn der Ton im Buch eher sachlich bleibt, auch der erhobene Zeigefinger. Es sind die Themen, die zunächst Ohnmacht hervorrufen, die man aufgrund des ständigen „Zerredens“ auch kaum mehr hören mag.

Aber die Entwicklung zeigt, mit Abwehr reagieren, wegschauen, das Ganze als „Gut-Menschen-Tun“ sprachlich abwerten, das wird nicht reichen und nicht funktionieren, denn an allen Ecken lodert es in der zivilisierten und der natürlichen Welt. Worauf Harald Lesch seit Jahren eloquent und sachlich fundiert hinweist und mit den im Buch zu Wort kommenden Personen nun eine radikale Quintessenz zieht mit ebenso klaren Forderungen an eine konstruktive Haltung des „sich Einbringens“ und nicht länger „Stillhaltens“.

Und wenn nicht jetzt angesichts der Ökologischen existenziellen Probleme, der in den letzten 20, 30 Jahren immens gespreizten Schere zwischen Kapital und einfachem Menschen, dann gilt tatsächlich, wann denn dann? Denn „dann“ wird es faktisch zu spät sein, das kann man aus dem Buch nicht nur als Plädoyer, sondern auch anhand klarer und „harter“ Fakten schnell herauslesen.

Und auch wenn Lesch in den betonten, konstruktiven Möglichkeiten, die der Verantwortung des Menschen gerecht werden würden, nicht unbedingt bahnbrechend Neues in den Raum setzt, das ist ja am Ende auch eine gute Erkenntnis. Das die Möglichkeiten, die jeder in den eigenen Händen hält, seit Langem bekannt sind, durchaus Einsicht hervorrufen. So dass man sich auf die Frage konzentrieren kann, warum diese Möglichkeiten bis dato mit so wenig Durchschlagskraft genutzt wurden.

Vielleicht auch, weil die „Reichen und Mächtigen“ (differenziert natürlich zu betrachten), geschickt immer wieder einen Rahmen für das Gros der Weltbevölkerung herstellen, der überaus hektisch beschäftigt hält, um über den Tag zu kommen?

Und doch gilt: „In der Entscheidung – und wir können jeden Tag neu entscheiden -, in der Tat des Einzelnen liegt das reine Vermögen, die Lösung“.

Was eine stabile, das heißt vor allem, eine gerechte Gesellschaft angeht. Was ein ökologisches Handeln betrifft. Was eine Haltung der freien Verantwortung statt der moralischen Imperative und Appelle angeht. Was die lähmende Angst vor Veränderung lösen kann, was die Metropolen als zukünftig noch stärkere Lebensform des Menschen angeht. Und, und, und.

Alle wesentlichen Bereiche der modernen „Lebensproblematiken“ im globalen Umfang werden im Buch ruhig und sachkundig aufgenommen und, immer wieder, sozusagen als roter Faden im Buch, die möglichen Handlungen des Einzelnen und dessen Verantwortung in den Vordergrund gerückt. Wozu auch das wichtige Ringen um Transparenz und Demokratie in einer Zeit gehört, in der Fakten geleugnet und Lügen leicht geglaubt werden.

Ein leidenschaftliches Plädoyer für ein „Geben wir unser Bestes für eine bessere Welt“, dem viele Leser zu wünschen sind, auch wenn der Ton manches Mal bedrängend und fordernd wird in den vielen Interviews mit engagierten und sachkundigen Menschen, die den Kern des Buches ausmachen.

Bevor es zu spät ist.

„Mit unserer Gier riskieren wir alle ein fürchterliches Urteil des größten Gerichtshofes, den es gibt, der Natur“.

Und ob der Mars da wirklich eine Alternative darstellt, darf, mit aller Demut, die Lesch generell anmahnt, stark bezweifelt werden. Aber auch das rein faktische politische und wirtschaftliche Handeln der Gegenwart lässt überaus starke Zweifel aufkommen, ob die Worte von Lesch in den „wichtigen“ Ohren überhaupt Gehör finden werden. Aber aufgeben gilt nicht.

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Rezension zu "Die Menschheit schafft sich ab" von Harald Lesch

Eine Bestandsaufnahme
KainAutorvor 9 Monaten

Als Rezensent kann und sollte man ein Werk (egal in welcher Form) als das beurteilen, was es sein will - und nicht als das was man selbst gerne gehabt hätte. Denn Erwartungen sind subjektiv. Schauen wir uns einmal das Cover des Buches an, entdecken wir dort direkt unter den Namen der Autoren die Wort "Zum Stand der Dinge". Genau als das sollte man dieses Buch betrachten: Eine Bestandsaufnahme der menschlichen Entwicklung und ihren Einfluss auf die Umwelt. Und genau diese Bestandsaufnahme ist den Autoren meiner Ansicht nach gelungen.

Inhalt:
Lesch kommt zu Beginn des Buches nicht umhin, selbstironisch zu bemerken, dass er anscheinend "... immer mit dem Urknall anfangen muss". Und ebenso ist auch dieses Buch aufgebaut: Über die erste Hälfte wird ein kurzer Überblick über die Entstehungszeiträume des Universums, der Erde, des Lebens und schließlich der Geschichte der Menschheit gegeben. Diese Darstellung verkommt keineswegs zum Selbstzweck, sondern eignet sich dazu sowohl tiefe Ehrfurcht vor der Natur und dem Leben zu wecken als auch zu verstehen wie gewisse Prozesse zusammenhängen und weshalb die Menschen heute so handeln wie sie es tun.
Die zweite Hälfte kommt etwas trockener daher und liest sich eindeutig zäher, ist aber inhaltlich mindestens ebenso wertvoll. Die schlichte Bestandsaufnahme unseres heutigen Handelns und seiner Auswirkungen ist ausgesprochen unreflektiert - und das ist gut so! Hier liegt ein Sachbuch vor, das schlicht und ergreifend Informationen zusammenträgt und präsentiert. Für die Reflektion dieser Themen ist genügend Raum in privaten und wissenschaftlichen Debatten - in einem solchen Buch würde sie schlicht den Rahmen sprengen.
Und ich sage das obwohl ich in einigen Punkten definitiv eine andere Ansicht vertrete als die Autoren! Gentechnik ist in meinen Augen zwar nicht unproblematisch aber auch nicht so rundherum abzulehnen, wie die Autoren es scheinbar tun. Dafür sehe ich die erneuerbaren Energien in vielerlei Hinsicht nicht weniger problematisch als die fossilen Brennstoffe und die Kernenergie und glaube (und da bin ich mit den Autoren wieder im Konsens), dass wir echte Nachhaltigkeit nur durch Mäßigung unserer Bedürfnisse erreichen können. (Was aber wiederum im Widerspruch zu unserer vergangenen und vielleicht auch zukünftigen evolutionären Entwicklung steht, da Mäßigung die Gefahr der Stagnation in sich birgt.)

Form:
Besonders die erste Hälfte präsentiert sich in Harald Leschs gewohnt jovialen Umgangston, der einem gefallen kann oder eben nicht. Dennoch steht außer Frage, dass der Mann die beneidenswerte und unheimlich wichtige Fähigkeit hat, komplexe Sachverhalte einfach zu erklären und damit der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Er gehört damit zu den wenigen Referenten, die Wissenschaft "ins Volk tragen" und damit zu ihrer Akzeptanz beitragen.

Fachliche Qualität:
Mit der Vereinfachung seiner Themen setzt Lesch sich natürlich fachlicher Kritik aus, denn (und das ist ein Grundprinzip der Informationsweitergabe) ein Sachverhalt kann eben nur korrekt ODER einfach beschrieben werden. Mit jeder Vereinfachung und Verallgemeinerung leidet die Korrektheit der Aussage, was natürlich ein gefundenes Fressen für jeden Besserwisser ist, von denen das Internet ja zur Genüge zu bieten hat. Gerade Wissenschaftler die Herrn Lesch vielleicht für seine Vereinfachungen belächeln, sollten sich an dieser Stelle vielleicht mal an die eigene Nase fassen und sich daran erinnern, dass ein normaler Bürger ihren Ausführungen nur in den seltensten Fällen folgen kann. Das kann nicht in ihrem Interesse sein, da es schließlich eben diese Bürger sind, die ihre Forschungen als Steuerzahler überhaupt erst ermöglichen!

Fazit:
Das Buch will eine klare Botschaft senden, das zeigt sich bereits an seinem reißerischen Titel, den die Autoren sicherlich bewusst so gewählt haben. Die Botschaft lautet: "Es kann so nicht weitergehen" und auch wenn man über einzelne Inhalte des Werkes gerne diskutieren kann (und sollte!), so lässt diese Botschaft sich per se nicht in Frage stellen. Mich jedenfalls hat das Buch zum Nachdenken angeregt: Darüber, was sich ändern muss, was wir alle zusammen tun müssen und was ich vielleicht selbst alleine tun kann.
Und damit ist das Buch genau das, was es sein will.

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StMoonlights avatar

Rezension zu "Physik für die Westentasche" von Harald Lesch

Kleiner Physiker to go
StMoonlightvor einem Jahr

Entropie, Supraleiter, Perpetuum mobile, … Die meisten haben diese Begriffe irgendwann einmal gehört, das ein oder andere vielleicht sogar im Schulunterricht durgenommen – und meist längst vergessen. Für alle die sich entweder fragen „Was war das doch gleich noch?“ oder die sich für Physik im Allgemeinen interessieren, gibt es „Physik für die Westentasche“. Als Hörbuch ist das Ganze sogar sehr angenehm, da man es super nebenbei, sei es bei der Hausarbeit oder beim Hobby, hören kann.

Prof. Harald Lesch erklärt hier, anschaulich und leicht verständlich, die große Welt der Physik. Nur eben komprimiert. Die Stimme ist angenehm, so dass auch längeres am Stück hören Spaß macht. (Wer das nicht möchte, kann von Kapitel zu Kapitel springen. Die Reihenfolge ist hier beliebig.) Am besten aber, sind die einfachen Erklärungen, oft an Alltagsbeispielen, so dass vermutlich jeder versteht, was da für ein Prozess abläuft.

Für alle Hobbyphysiker und Wissensdurstigen ein schöner, leichter Happen an Wissen.

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Harald Lesch wurde am 28. Juli 1960 in Gießen (Deutschland) geboren.

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