Harald Lesch , Jörn Müller Sternstunden des Universums

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Inhaltsangabe zu „Sternstunden des Universums“ von Harald Lesch

Unglaubliche Vorgänge im Universum – anschaulich und unterhaltsam erzählt

Harald Lesch, Astrophysiker aus Leidenschaft und über viele Jahre das Gesicht der Fernsehsendung »alpha-Centauri«, und Jörn Müller laden zu einem weiteren Spaziergang durchs Universum. Diesmal stellen sie wundersame Objekte und Ereignisse vor, die selbst Wissenschaftler immer wieder in Staunen versetzen. Man lernt Sterne kennen, die tausende Male leuchtkräftiger und heißer sind als unsere Sonne, begreift mit leichtem Gruseln, wie winzig die Zufallsspanne zwischen Sein und Nichtsein ist, liest die Wetterkarte anderer Planeten oder lässt sich verführen, den Urknall für einen Augenblick links liegen zu lassen.

Mit diesen ungewöhnlichen »Sternstunden des Universums« beweisen Harald Lesch und Jörn Müller einmal mehr, dass wissenschaftliches Denkabenteuer und Lesevergnügen bestens harmonieren können.

Eine tolle Reise mit vielen Informationen durch das Universum und allgemeinverständlichen Erklärungen.

— Talathiel

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  • Anschauliche und unterhaltsame Erklärungen für die Vorgänge im Universum

    Sternstunden des Universums

    Talathiel

    Harald Lesch und Jörn Müller berichten in „Sternstunden des Universums“ von unglaublichen Vorgängen in unserem Universum, darunter merkwürdige Objekte und seltsamen Vorgängen der Astronomie, wie veränderliche Sterne, aber solchen, die viel größer und leuchtkräftiger sind als die Erde. Eta Carinae wird sogar mal richtig unter die Lupe genommen. Außerdem erfährt man, dass es allein in unserem Sonnensystem sehr viel mehr Monde als nur unsere Trabanten gibt, man auf dem Merkur einen doppelten Sonnenaufgang bzw. -untergang erleben kann, und vieles, vieles mehr.Das Autorenduo Harald Lesch/Jörn Müller schafft es, in 14 verschiedenen Kapitel allgemeinverständlich verschiedene Themen aus dem großen Bereich der Astronomie zu erörtern. Der Sprachstil ist dabei nicht nüchtern trocken, sondern wieder sehr lebendig. Man muss es sicher mögen, denn Lesch schreibt ähnlich wie er spricht. Dafür versteht man es aber dennoch gut.Die Erklärungen sind alle gut und stimmig, auch für den Laien nachvollziehbar, auch wenn manch ein Thema sicher anstrengender zu verstehen ist als ein anderes. Als Laie liest man es sicher nicht so schnell weg, da man über manches Nachdenken muss, aber es ist alles sehr informativ. Hilfreich sind hier sicher die vielen Abbildungen (oft farbig), aber auch Graphen etc. Dadurch sind manche Erklärungen besser zu verstehen, wie zum Beispiel Keplers zweites Gesetz („Ein von der Sonne zum Planeten gezogener Fahrstrahl überstreicht in gleichen Zeiten gleich große Flächen.“). Aber es gibt auch viele (farbige) Abbildungen von Himmelskörpern, was ja sowieso ganz hervorragend zum Titel passt. Ansonsten eine gute, nicht zu schwer verständliche, Einführung in die Astronomie bzw. in die Vorgänge unseres Universums. Sehr gelungen finde ich auch den Anhang, wo nicht nur über die exponentielle Zahlenschreibweise sehr großer bzw. sehr kleiner Zahlen informiert wird, sondern es gibt auch ein umfangreiches Glossar zu finden, das von A wie AGN bis X wie X-Bosonen reicht. Daneben gibt es, wie ich es von einem guten Sachbuch erwarte, auch für jedes Kapitel Literaturangaben und natürlich einen Abbildungsnachweis. „Sternstunden des Universums“ nimmt uns mit auf eine tolle Reise mit vielen Informationen, die allgemeinverständlich erklärt werden, dennoch ist es nicht für zwischendurch, da das Thema durchaus seine Aufnahmebereitschaft erfordert.

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  • Rezension zu "Sternstunden des Universums" von Harald Lesch

    Sternstunden des Universums

    HeikeG

    11. March 2012 um 12:58

    Gequantelte Energieänderungen oder Spring, Merkur, spring! . Schon Udo Lindenberg war der Meinung: "Hinterm Horizont geht's weiter!" Nun ist der Begriff Horizont ein weites Feld. Den zuweilen beschränkten menschlichen hat wohl jeder schon einmal erlebt. Ein Beobachter, der sich auf der Erde unter freiem Himmel befindet, sieht den Horizont als Berandungslinie von Erde und Himmel. In der Relativitätstheorie wiederum trennt er Ereignisse (Weltpunkte) von einem Außenbeobachter (Ereignishorizont). Wenn es um die Sichtbarkeit von Gestirnen geht, spielt der Horizont gleichfalls eine Rolle. Das Wort, das aus dem Griechischen kommt und vollständig eigentlich horizon kyklos heißt, bedeutet 'begrenzender Kreis'. Allgemein gilt: Der Horizont trennt Beobachtbares von Unbeobachtbarem. Harald Lesch, der einer breiten Öffentlichkeit durch die Sendereihen "alpha-Centauri" sowie "Abenteuer Forschung" bekannt sein dürfte und Jörn Müller tragen in ihrem Buch ein wenig dazu bei, diese Trennlinie aufzureißen. Sie nehmen den interessierten Leser auf eine spannende und äußerst interessante Reise in die Weiten des Universums und wieder zurück bis ins Innere unserer Grundbausteine mit. . Dabei haben die beiden Physiker dem Fragewörtchen "wie" eine zentrale Bedeutung beigemessen. "Denn mit einem 'wie' beginnen nahezu alle Verständnisfragen. Wie funktioniert das? Wie läuft dieser Prozess ab? Wie kann man sich das erklären?", so die Autoren. Unser Universum ist für diese Fragen geradezu prädestiniert. Es präsentiert jede Menge ungewöhnliche Objekte und verwirrende Vorgänge. Da blasen sich Sterne regelmäßig auf, um sich hernach wieder zusammenzuziehen. "Oder aus den Tiefen des Alls erreicht uns urplötzlich ein nur Sekunden andauernder Strahlungsblitz, der mehr Energie transportiert, als unsere Sonne während ihres rund zehn Milliarden Jahre langen Sternenlebens erzeugt." Da existieren unvorstellbar große Sterne, die, setzte man sie anstelle unserer Sonne, diese nebst Mars verschlucken würden. "Auch die Tatsache, dass das Element Kohlenstoff, der Grundbaustein allen Lebens, in ausreichender Menge im Universum vorkommt, verdankt sich im Grund einem glücklichen Zufall." . In vierzehn Kapiteln stellen Lesch und Müller einige dieser merkwürdigen Objekte und bizarr erscheinenden Vorgänge vor. Dabei ist so ein extravagantes "Theater" wie auf dem Merkur, der mit einem doppelten Sonnenauf- und -untergang aufwartet, noch leicht nachzuvollziehen. Auch der vom ehemaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR geäußerte Slogan: "Überholen ohne einzuholen!" bekommt bei Harald Lesch und Jörn Müller eine praktische, planetare Anwendbarkeit. Mitunter setzt der vermittelte Stoff allerdings ein gutes physikalisches Grundverständnis voraus. Vor allem dann, wenn einem Begriffe wie Schleifen-Quantengravitation, Triple-Alpha-Prozess, Charm- und Strange-Quark (nicht zum Verzehr bestimmt!), Myon-Neutrino oder Leptonen um die Augen wirbeln. Doch versuchen die beiden Autoren den Stoff auch einem interessierten Laien gut verständlich und gewohnt humorvoll zu vermitteln. Zumal es nicht einmal den "Experten" gelingt, alles zu verstehen. Denn "noch immer bedürfen viele Theorien einer Bestätigung durch Experiment oder Beobachtung. Der Faszination tut das jedoch keinen Abbruch." Schon Einstein soll gesagt haben: "Wenn man gar nicht gegen die Vernunft sündigt, kommt man zu überhaupt nichts." Warum also nicht aus einem vielleicht isolierten Horizont einen vertrauten machen. Egal, ob es dahinter nun weitergeht oder nicht. Man muss sich ja nicht gleich mit den "Losern" unseres Sonnensystems - den Asteroiden - identifizieren. Warum Loser? Lesen Sie selbst. Es lohnt sich.

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