Harald Martenstein

 3.8 Sterne bei 175 Bewertungen
Autor von Gefühlte Nähe, Vom Leben gezeichnet und weiteren Büchern.
Harald Martenstein

Lebenslauf von Harald Martenstein

Eine Stimme, die für Kontroversen sorgt: Der deutsche Schriftsteller, Redakteur und Kolumnist Harald Martenstein erblickte am 9 September 1953 in Mainz das Licht der Welt. Nach dem Abitur studierte Martenstein in Freiburg Geschichte und Romanistik. Heute arbeitet er als Autor und Journalist. Er betreute im "ZEIT-Magazin" die Kolumne "Martenstein" und ist außerdem Redakteur für den Berliner "Tagesspiegel". Seit Herbst 2007 hat Harald Martenstein eine eigene Radiokolumne auf Radioeins und tretet zudem regelmäßig in Fernsehsendungen auf. 2004 wurde er mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis geehrt. Sein Roman "Heimweg" wurde im September 2007 mit der Corine ausgezeichnet, 2010 erhielt er den Curt-Goetz-Ring. Außerdem sind seine Kolumnensammlungen "Männer sind wie Pfirsiche-Subjektive Betrachtungen über den Mann von heute mit einem objektiven Vorwort von Alice Schwarzer" und "Der Titel ist die halbe Miete-Mehrere Versuche über die Welt von heute" veröffentlicht worden. Neben einer kritischen Betrachtung der deutschen Gesellschaft, hat er sich auch mit der Vaterschaft und dem Geschlechterverhältnis beschäftigt.

Neue Bücher

Jeder lügt so gut er kann
 (1)
Neu erschienen am 01.10.2018 als Hardcover bei C. Bertelsmann.

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Harald MartensteinVom Leben gezeichnet
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Vom Leben gezeichnet
Vom Leben gezeichnet
 (27)
Erschienen am 11.09.2017
Harald MartensteinGefühlte Nähe
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Gefühlte Nähe
Gefühlte Nähe
 (28)
Erschienen am 09.05.2012
Harald MartensteinDer Titel ist die halbe Miete
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Der Titel ist die halbe Miete
Der Titel ist die halbe Miete
 (19)
Erschienen am 08.06.2010
Harald MartensteinSchwarzes Gold aus Warnemünde
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Schwarzes Gold aus Warnemünde
Schwarzes Gold aus Warnemünde
 (19)
Erschienen am 14.11.2016
Harald MartensteinMänner sind wie Pfirsiche
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Männer sind wie Pfirsiche
Männer sind wie Pfirsiche
 (13)
Erschienen am 01.09.2009
Harald MartensteinAnsichten eines Hausschweins
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Ansichten eines Hausschweins
Ansichten eines Hausschweins
 (10)
Erschienen am 09.01.2018
Harald MartensteinWachsen Ananas auf Bäumen?
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Wachsen Ananas auf Bäumen?
Wachsen Ananas auf Bäumen?
 (12)
Erschienen am 11.11.2013
Harald MartensteinHeimweg
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Heimweg
Heimweg
 (15)
Erschienen am 05.01.2009

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Neue Rezensionen zu Harald Martenstein

Neu
melli_2897s avatar

Rezension zu "Jeder lügt so gut er kann" von Harald Martenstein

Regt zum Nachdenken an
melli_2897vor 3 Tagen

Mit der Kolumne von Martenstein hatte ich bisher kaum Kontakt. Ich kannte seinen Namen á la "Hab schon mal von ihm gehört" und wusste, dass er ab und an Standpunkte vertrat, mit denen er bei vielen aneckte. Aber gerade das macht ihn aus meiner Sicht interessanter und vielleicht auch irgendwie sympathischer. Es gibt wohl kein langweiligeres Buch als das, bei dem der Autor die eigene Meinung hundertprozentig widerspiegelt.

Martenstein begibt sich in seinen Kolumnen in die unterschiedlichsten Themengebiete: von Politik & Gesellschaft bis zu Hunden und dem eigenen Elterndasein. Wie es bei Sammlungen von Kurztexten üblich ist, sind manche Kapitel wirklich absolut lesenswert, während andere recht schwach sind. Hier vertrete ich jedoch die Meinung "Jeder hat mal einen schlechten Tag" - auch Autoren werden nicht immer von der Muse geküsst…

Ich war überrascht davon, dass ich nach manchen Kapiteln etwas ratlos war. Zu einigen Themen hatte ich noch keine ausgeprägte Meinung, über andere hatte ich einfach noch nicht nachgedacht und wusste nicht so recht was ich von der Kolumne halten sollte. Das ist in diesem Falle aber definitiv nicht negativ zu werten! Das Buch hat mir einige Denkanstöße gegeben, mit denen ich mich in der nächsten Zeit auseinandersetzen werde - ist doch schön, wenn man länger etwas von einem Buch hat.

Ob das Buch ein echter "Schenkelklopfer" war? Wenn ich ehrlich bin: Nein. Es gab immer wieder Stellen, an denen ich Schmunzeln musste, aber mehr auch nicht. Trotzdem würde ich das Buch (eine Mischung aus scharfsinnigen Beobachtungen, kleinen Alltagsanekdoten und einer Portion Selbstironie) als durchaus unterhaltsam bezeichnen. Ich verstehe jedenfalls nun, warum Martenstein eine so treue Leserschaft um sich versammeln konnte.

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Anteks avatar

Rezension zu "Brüh im Glanze dieses Glückes" von Harald Martenstein

Deutschland und ich, sind wir Freunde?
Antekvor 6 Monaten

„Deutschland und ich, wir beide kennen uns nun schon eine halbe Ewigkeit.“ Mit diesen Worten beginnt Harald Martenstein seine Sammlung an Texten über Deutschland. Er nennt „Drei Dinge, die ich an Deutschland mag: Die Jahreszeiten, die alten Damen in den Konditoreien, die Seen“, kann aber auch sagen, „Ich kenne aber auch seine Macken: Pedanterie, Jähzorn und seine Berliner“ und ist der Meinung „Deutschland sieht verdammt gut aus für sein Alter, Defizite bestehen im charakterlichen Bereich.“ Nach diesen einleitenden Gedanken erhält man als Hörer sechzehn weitere Titel, alle zwischen drei und fünf Minuten, in denen er sich dem widersprüchlichen Wesen der Deutschen widmet. 


Ich kannte den ZEIT-Kolumnisten Harald Martenstein, der seit vielen Jahren immer wieder über sein Heimatland schreibt, bisher nicht. Als Kolumnist ist es ihm eigen seine eigene Meinung ungefiltert, ohne Blatt vor dem Mund, kund zu tun, und das bekommt man hier auch geboten. Ein „Fanblick wie eine Vierzehnjährige auf Justin Bieber“ auf Deutschland ist von ihm nicht zu erwarten, hier werden die Macken auf die Schippe genommen.


Wie bei jeder Sammlung konnte mich nicht jeder Beitrag völlig begeistern. So war die Lesereise z.B. nicht ganz so meines. Aber ich konnte oft schmunzeln und grinsen, so erfährt man z.B. beim Thema was die deutsche Leitkultur ausmacht, davon, dass er in Montenegro in der Hotelsauna mit einer „Mischung aus Abscheu Ekel und Verachtung“ angeschaut wurde und dann erst erkannte, dass er als einziger nackt ist. Ein Drittel aller Deutschen hat sich schon einmal nackt in der Öffentlichkeit gezeigt, das wusste ich ebenso nicht, wie dass es Nackt-Kreuzfahrten oder einen Nudistenlauf gibt. Ganz oft habe ich mir gedacht, ja ganz genau so ist es, wenn z.B. Fahrgäste im ICE von einem Toten auf den Gleisen noch den Verdienstausfall einfordern wollen, sich Mütter zuerst gar nicht kümmern und dann übermäßig für ihre Sprösslinge Partei ergreifen oder auch Straftäter mit Samthandschuhen angefasst werden. Besonders mutig fand ich seinen Blick auf die bisherigen Bundeskanzler, bei denen jeder eine Beschreibung bekommt. Hier reicht das Spektrum von „verwittertes Großväterchen“ über „einer ohne Basis in seiner Partei“ bis hin zu „prinzipienloser selbstverliebter Macho“. Ganz große Klasse auch seine Auswahlkriterien für den nächsten. Sargpflicht wird in Baden Württemberg zur Sargkaufpflicht und die Frage was pietätloser ist, wenn eine Urne zu Hause im Regal einstaubt oder jemand auf das Grab uriniert, wirklich besonders pointiert und gelungen habe ich auch den Abschnitt zum Bestattungswesen empfunden.


Sehr gut gefällt mir, dass der Autor dieses Hörbuch selbst eingelesen hat. Besser könnte wohl niemand wissen, wo es dem nötigen Sarkasmus, wo dem lächelnden Unterton oder auch der deutlich erkennbaren Entrüstung bedarf. Zudem hat Harald Martenstein eine äußerst angenehme Stimme, wovon bei mir auch immer ganz wesentlich der Hörgenuss abhängt. Ich habe ihm wirklich sehr gern zugehört.


Alles in allem auf jeden Fall hörenswert und auch wenn mich nicht alles voll begeistert hat, sind sehr gute vier Sterne und eine Empfehlung von meiner Seite drin.

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Alison_Frasers avatar

Rezension zu "Nettsein ist auch keine Lösung" von Harald Martenstein

Amüsante und aus dem Leben gegriffene Geschichten.
Alison_Fraservor 7 Monaten

Die Texte seiner ZEIT-Kolumne werden kontovers diskutiert. Mir gefällt, wie Harald Martenstein damit umgeht - er feuert das Ganze noch an, in dem er diverse Leserbriefe drucken lässt. Unter anderem wegen ihm habe ich die ZEIT abonniert. Für mich war das Buch deswegen eine Freude.

Die Texte des Autors geben seine Meinung schonungslos ehrlich wieder. Aufgrund dieser Ehrlichkeit und Offenheit tritt er so manchen Menschen auf die Füße und weckt die ein oder andere unangenhme Emotion. Seine Beiträge sind vielleicht provokativ, die meisten sind aber durchaus nachvollziehbar.

Abgesehen von dem hohen Unterhaltungswert, den seine Texte haben, kann man aus seinen Kolumnen auch immer etwas lernen, was mich als Nerd und Klugscheißerin sehr freut. Jetzt weiß ich zum Beispiel, wieso das Cover so gewählt wurde - der Kittler ist eine Katze, die wie Adolf Hitler aussieht.


Die Texte sind nicht länger als drei Buchseiten lang und deswegen gut auf dem Arbeitsweg oder in der Mittagspause zu lesen.


Interessant sind sie für jeden Leser, der sich für alltägliche Themen wie Partnerschaft, Familie, Haustiere, die Geserllschaft und die Politik interessiert. Hier kommt jeder auf seine Kosten.

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Harald Martenstein wurde am 08. September 1953 in Mainz (Deutschland) geboren.

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