Harald Martenstein Gefühlte Nähe

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Inhaltsangabe zu „Gefühlte Nähe“ von Harald Martenstein

23 Männer – und eine Frau Harald Martensteins neuer Roman besticht durch eine genaue Beobachtung des Paarungsverhaltens im ausgehenden 20. Jahrhundert. Er beschreibt 23 Männer in archetypischen Situationen, die eines gemeinsam haben: dieselbe Frau; eine Frau, die wir nur als N. kennenlernen. An ihrem Liebesleben und Lebenslauf reiht Harald Martenstein die unterschiedlichen Männer wie Verhältnisse auf – ein Roman in 23 Liebesabenteuern. Die Geschichten und Situationen ergänzen sich, zeigen Verhaltensmuster, ergeben eine Sittengeschichte im Privaten – aber sie sind vor allem eins: überraschend komisch und eigensinnig.

23 Fantasien eines Autors

— Alira
Alira

Das Beste Buch, dass ich seit langem gelesen habe!

— LoverlyMartl
LoverlyMartl

Echt lustige Idee eine Geschichte aufzuziehn. Anfangs total begeistert, konnte ich zum Ende hin den Faden nicht halten. Es war dann zuviel.

— SandraWer
SandraWer

Ein Buch wie das Liebeslieben seiner Protagonistin: Zunächst unbekümmert vom (un)vermeidlichen Beziehungsfrust eingeholt.

— janmikael
janmikael

sehr sehr gut - nur das Ende ist ... verwirrend. Ich möchte den Autor fragen, wie es weiter geht!

— Kleines91
Kleines91

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  • Die Projektionen des Herrn M

    Gefühlte Nähe
    Alira

    Alira

    14. April 2017 um 10:14

    Frau N ist eine ganz Schlimme, das wird bereits klar, als sie sich ihrem ersten Opfer aufdrängt. Zu dieser Zeit ist sie noch Jungfrau, das Opfer ist ihr Lehrer. Doch ihr wahres Dilemma kristallisiert sich bald heraus: Sie kann sich nicht entscheiden. Die einzige Konstante ihrer 22 weiteren Männer-Beziehungen ist eine Musikkassette, die sie für ihren jeweiligen Liebhaber aufnimmt. Aber weil sie so vielen Männern das Herz gebrochen hat, muss auch sie selbst tragisch enden: Sie kauft sich – nachdem ihr auch schon Zähne gefehlt hatten und sie aus der Gosse gerettet wurde - als 60jährige im Hormonrausch(?!) einen Afrikaner, den sie nach Europa exportiert. Das Ganze liest sich gut und ist auch von der Idee her nicht schlecht, klingt für mich aber zu sehr nach persönlicher Abrechnung des Herrn M mit seiner eigenen „N“.

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  • Das Leben der N.

    Gefühlte Nähe
    SandraWer

    SandraWer

    30. May 2016 um 19:11

    Das Buch handelt meistens mehr indirekt als direkt von N. Immer aus der Sicht der Männer aus gesehen, die gerade in sie verliebt waren. Angefangen in der Schulzeit bis zu ihrem Tod, lernt man N. aus der Perspektive verschiedenster Männer, mit unterschiedlichsten Charakteren kennen. Manche davon sind hoffnungslos in N. verliebt, für manch anderen ist sie nur ein aufregender Seitensprung. Wie auch immer ist N., für mich hieß sie Nina, zeitweise habe ich auch Nadine in Erwägung gezogen, eine sehr attraktive und bei Männern erfolgreiche Frau. Sie ist aber auch sehr selbstzentriert und eigenwillig. In jedem Fall fand ich das Buch durchwegs lustig zu lesen, zum Ende hin, waren es mir dann aber doch zu viele Männer, dass ich den Überblick etwas verloren habe. Die Beziehung hatten sehr unterschiedliche Längen, trotzdem wird jedem Mann ein Kapitel gewidmet. Deshalb fällt es mir nun schwer N.s Leben gedanklich zu rekonstruieren.Auf alle Fälle sehr nettes und unterhaltsames Buch!

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  • gefühlte Nähe

    Gefühlte Nähe
    janmikael

    janmikael

    21. March 2016 um 09:02

    In Gefühlte Nähe wird das (Liebes)Leben einer Frau aus Sicht ihrer Liebhaber und Verehrer geschildert. Das Buch beginnt mit viel Elan und Leidenschaft und erhält durch die wiederkehrenden Figuren einen spannenden Nährboden. Mitunter werden die späteren Männerstimmen nicht sympathischer, jedoch von einem steten Schuss Selbstironie und der kurzweiligen Schreibe des Autors getragen. Wer ein nur locker-munteres Buch erwartet wie es zumeist die Kolumnen von Harald Martenstein sind, sollte wohl ein anderes seiner Exemplare vorziehen. Wer sich aber auf dieses Experiment mit seinen unterschiedlichen Erzählstimmen und der Tragik, die so viele Liebschaften mit sich bringen können, einlässt, erhält eine interessante Studie der auf- und abtauchenden Männer und der stets selben Protagonistin. Nicht wenige scheinen sich an ihr zu verlieren und alles auf Spiel zu setzen, was gerade im späteren Verlauf der Schilderungen zu viel reflektierter Frustverarbeitung führt. Die Protagonistin bleibt stets unnahbar und gegen Ende drängt sich zunehmend ein Eindruck auf: Einige Kapitel hätt's nicht gebraucht. Was Kritik zu sein vermag, ist vielleicht vielmehr die Perfektion dieses Buches, in dem allen Erzählstimmen und dem Leser eines gemeinsam scheint: Der Protagonistin nur gefühlt nahe (gewesen) zu sein.

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  • Die unglaublichen Facetten von Beziehungen

    Gefühlte Nähe
    Duffy

    Duffy

    25. September 2015 um 11:54

    N. ist zwar nur eine der Hauptpersonen, aber es ist die Frau, um die es geht. Martenstein arbeitet ihr Liebesleben in verschiedenen Männerbeziehungen auf. Dabei treffen auch einige der Männer immer mal wieder aufeinander, doch an sich ist es ein Buch mit 23 Episoden, das die Not der Männer mit der sehr eigenwilligen und kapriziösen Dame im Laufe ihres ebenfalls vielen Schwankungen unterwofenen Lebens schildert. Daraus ergibt sich eine interessante Palette von Beziehungsmodellen und Reaktionen der Herrschaften untereinander. Martenstein hat diesen Episodenroman sehr feinfühlig konstruiert und in seinen sehr profunden Stil verpackt. Auch und gerade weil das Ganze bisweilen auch absurde Züge trägt, ist es umso authentischer. Ein wenig rätselhaft mutet der Schluss an, den wahrscheinlich nur der Autor richtig zu deuten weiß.

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  • Paarpsychologie pur!

    Gefühlte Nähe
    ThomasJendrosch

    ThomasJendrosch

    09. August 2014 um 15:43

    Spät entdeckt, dann aber ganz schnell gelesen: "Gefühlte Nähe" ist Psychologie pur. Es geht um Paarbeziehungen aus Männersicht. Der nüchterne, mitunter lakonisch-sarkastische Schreibstil ist ein Genuss. Martenstein gelingt großes Kino, weil vor dem geistigen Auge des Lesers fremde Leben vorüberziehen. So entsteht ein geradezu gespenstisches Gefühl von Nähe und Vertrautheit, das einen zum Voyeur - und manchmal auch zum Männerversteher macht.  Ein Buch, das Lust- und Erkenntnisgewinn zugleich liefert. Dafür gibt es volle fünf Sterne!

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  • Rezension zu "Gefühlte Nähe" von Harald Martenstein

    Gefühlte Nähe
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    03. March 2012 um 14:04

    Selten habe ich in den letzten Jahren einen Roman gelesen, in dem es um Beziehungen ging zwischen Frauen und Männern, bei dem ich so amüsiert, so angetan war. Ein Roman, der mich unterhalten hat im besten Sinne. Ich kannte Harald Martenstein seit Jahren durch seine witzigen und hintersinnigen Kolumnen aus der ZEIT und entsprechend waren meine Erwartungen an einen Roman, der im Klappentexte versprach, „von den verschiedenen Spielarten der Zuneigung, vom Wunsch nach Nähe und Distanz, von der ganzen Bandbreite der Gefühle“ zu erzählen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Am Beispiel von N., einer Frau, die in „23 Paarungen“ in ihrem Lebenslauf alle Höhen und Tiefen des Liebeslebens mit seinen oft skurrilen und irrationalen Verhaltensmustern erlebt, zeichnet Martenstein mit viel Komik und seinem ureigenen Stil eine ganze „Sittengeschichte im Privaten“. Eine ungewöhnlich unterhaltsame Lektüre mit tausend neuen Erkenntnissen über die Chemie zwischen den Frauen und den Männern.

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  • Rezension zu "Gefühlte Nähe" von Harald Martenstein

    Gefühlte Nähe
    Ronne

    Ronne

    08. February 2011 um 22:21

    Die Geschichte von N. beginnt im Schullandheim und mit ihrem Lehrer der ihr verfallen ist und führt weiter über Männer die verschiedener nicht sein könnten. N.s Gefühle, Gedanken, nichts erfährt man, alles wird aus der Sicht der Männer in ihrem Leben erzählt. Es ist erstaunlich wie sie immer wieder neu beschrieben wird. Ein wunderbares Buch, nicht nur für Männer. Seit ich es gelesen hab bin ich ein großer Fan von Harald Martenstein.

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  • Rezension zu "Gefühlte Nähe" von Harald Martenstein

    Gefühlte Nähe
    einMalTee

    einMalTee

    16. January 2011 um 14:10

    Ein Leben in einem Buch. Ein Leben geschildert aus ihren Bekanntschaften. Ein Leben erzählt von 23 Männern. Das Leben von N. (nur so lernen wir sie kennen) ist aufregend, hin- und hergerissen, voller Veränderungen und dem stetigen Drang nichts Bleibendes zu haben. Zumindest was Männer angeht, in ihrem Job will sie schon Kontinuität. Die dreiundzwanzig Bekanntschaften, die ihr Leben bestimmen sind alle unterschiedlich. Mit der frühen Liebe zu einem Lehrer beginnt das episodenhafte Buch des Journalisten Martenstein. Jede Begegnung bring immer viele Hoffnungen mit sich, die meist zerstört werden durch das oft sprunghafte Verschwinden N.s oder ihre Initiative zur Beendigung der Beziehung. Doch einige Namen ziehen sich durch ihr ganzes Leben. Da ist ihr Schulfreund Doubeck, der nie beliebt war, N. aber immer wieder begegnet und hilft. Sie stürzt von Lebensweise zu Lebensweise und lernt die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Kreise kennen. Was sie allerdings denkt, warum sie so sprunghaft lebt und was sie wirklich will, das bleibt immer ein Stück im Verborgenen. Denn die meisten Männer sind doch eben fixiert auf „das eine“. Und wenn sie dann weg ist, na gut, den einen lässt es mehr verzweifeln als manch anderen. N. scheint ein ziemlich verschrobener Typ zu sein. Bei ihr geht es immer nach vorne, doch meist sind ihre Wege sehr verschnörkelt und undurchsichtig. Die meisten Geschichten sind auf ihre Begebenheiten im Bett fokussiert und die gefühlte Nähe, die da mitspielt. Martenstein schreibt locker, lustig und intelligent. N.s Liebhaber sind oft von einem unterschiedlichen Schlag und das wird in Wortwahl und Satzkonstruktion deutlich. Schlau gemacht. „Gefühlte Nähe“ ist ein schönes Buch für zwischendurch, in das man an vielen Stellen mehr erkennen kann, als drinsteht. Denn es ist wirklich spannend ein Leben aus vielen so differenzierten Augen zu beobachten.

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  • Rezension zu "Gefühlte Nähe" von Harald Martenstein

    Gefühlte Nähe
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    05. December 2010 um 12:11

    Frau und Männer Die Veränderung des Bildes vom Mann, die teils herzzerreißende Anklage des männlichen Geschlechtes an die moderne Frau, die seit mehr als 30 Jahren den althergebrachten Männeridealen den Zahn zieht, keine Taschentücher mehr fallen lässt und gar auf Verständnis und Körperhygiene samt entsprechender Fitness des Körpers besteht, füllt die Gazetten seit Jahren. Hinzu tritt seit kurzem noch die innere weibliche Auseinandersetzung um den rechten Weg und die rechte Haltung zur Gleichberechtigung auf höchst ministrabler Ebene. Eine Menge Stoff also, der im Raume steht, um das Verhältnis von Mann und Frau, genauer, das Liebesverhältnis, einer genauen Betrachtung zu unterziehen. In den Reigen derer, die sich dieses Thema in den letzten Jahren auf ihre (Druck-) Fahnen geschrieben haben, reiht sich nun auch Harald Martenstein ein. 23 Paarungen, das hießt genauer: Eine Frau und 23 Männer, eine Frau, die durchaus auf der Suche ist, von Beginn an, in dem sie als schwärmende und gleichzeitig durchtrieben Schülerin den (Buch-} Raum betritt bis hin zum Ende, in dem sie einen alternden Gigolo und Drittwelt Frauenverführer wie ein Schoßhündchen mit nach Hause nimmt, natürlich erst, als er in ihre Bedingung einwilligt, für fünf Jahre ihr treuer Geliebter zu bleiben. Soweit also ist es gekommen mit der Suche und Sehnsucht nach einem erfüllten Paarleben, dass die Illusion eines solchen sich von N., der Protagonistin des Buches, im Urlaub erkauft werden muss. Aber durchaus folgerichtig ist diese Ankunft deutlich neben dem eigentlich gesetzten Ziel, betrachtet man die Jahre dazwischen mitsamt der 21 verflossenen Männer und versuchten Liebschaften. Denn diese Männer sind es, die eigentlich zu Wort kommen, die in einem Kaleidoskop von Geschichten und Geschichtchen ihre Zeit mit N. schildern und, das wird Seite für Seite deutlicher, trotzt ihrer manches Mal anrührenden Anhänglichkeit weder die innere Kraft haben, neben N. zu bestehen noch letztendlich ein gutes Haar an ihr lassen. Niemand der auftretenden Personen im Buch ist wirklich sympathisch, das wird schon nach den ersten Seiten deutlich. N. selbst mit ihrem übertriebenen Eigensinn und ihrer durchaus berechnenden Seite, die anscheinend ganz gerne sich nach dem nächsten passenden Mann umschaut. Und die Männer, von ganz weich bis Frauenflüsternd, von naiv umschwärmend bis innerlich abgehalftert, auch sie vermögen es nicht, als Sympathieträger zu wirken. So ergibt sich auf den gut 220 Seiten des Buches ein, in direkter, wenig komplexer, Sprache vorgetragener, ernüchternder Blick auf die Liebe und das Leben als Paar der modernen Zeit. Die, zum Ende des Buches hin, aufgeschwemmte, pekuniär verarmte und mittlerweile völlig reizlose Protagonistin, die im Alkoholrausch nur mehr von einem Schriftsteller nebenbei benutzt wird, nicht mehr, kann wohl als ein symbolisches Bild der Suche nach der wahren Leibe und der wahren Liebe selbst aus den Augen Martensteins verstanden werden. Mehr als Illusionen und gegenseitiges Ausnutzen, mehr als Frauen, die Männer für eigene Gelüste ausquetschen und dafür späterhin durchaus zu bezahlen haben, gibt es wohl nicht. Das Buch ist leicht und schnell zu lesen, birgt so manche treffende Beobachtung und zieht aus diesen Beobachtungen klare Schlüsse. Ob diese Schlussfolgerungen tatsächlich in so einfacher Form zutreffen oder hier nur wunde Stellen des Autors zum Vorschein kommen, das muss natürlich jeder Leser für sich selber entscheiden und am eigenen Leben abgleichen. So, wie es im Buch steht, so gibt es das, keine Frage. Aber nur so? Da wären grundlegende Anfragen gestattet an den Charakter der Frau als ständig der gleichen Strategie folgend und die Dumpfheit der Männer, die ständig sofort darauf hereinfallen. Aber eines gelingt so durchaus, eine innere Auseinandersetzung und Abgrenzung mit dem Buch und das hat ja schon einigen Wert.

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  • Rezension zu "Gefühlte Nähe" von Harald Martenstein

    Gefühlte Nähe
    phoebe caulfield

    phoebe caulfield

    23. November 2010 um 09:55

    "Bärchen" Marteinstein ist ein kurzweiliges, unterhaltsames aber streckenweise auch nachdenkliches Buch gelungen. Natürlich erinnert die Struktur stark an "Amanda Herzlos" von Jurek Becker. Und wo Becker durch seine nur drei Männerperspektiven psychologisch runde Charaktersudien gelingen, bleibt Marteinsein mit seinen 23 Perspektiven doch stets etwas sehr an der Oberfläche. Weder konnte ich für N. noch einen ihrer Liebhaber irgendeine Symphatie aufbringen. Aber die Überschneidungen und Verschlingungen der verschiedenen Entwicklungswege sind spannend zu lesen. Durch die jeweiligen Erzählperspektiven kann sich der Leser nie sicher sein, was denn nun "wirklich" passiert ist. Manches bleibt der eigenen Phantasie oder Erfahrung überlassen. Trotzdem ist Marteinstein ein feiner Beobachter widersprüchlicher Gefühlswelten und menschlicher Schwächen.

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