Harald Martenstein Männer sind wie Pfirsiche

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Inhaltsangabe zu „Männer sind wie Pfirsiche“ von Harald Martenstein

Subjektive Betrachtungen über den Mann von heute mit einem objektiven Vorwort von Alice Schwarzer – der Glossenband von Harald Martenstein Ob Harald Martenstein vor wachsender Rinderfeindlichkeit in Deutschland warnt, oder ob er erläutert, wie man Steuerverwaltungen in den Wahnsinn treiben kann, indem man statt 94 Cent 49 Cent überweist – immer trifft der Egon-Erwin-Kisch-Preisträger ins Herz deutscher Empfindsamkeit. 52 notwendige Abschweifungen über das alltägliche Leben am Beginn des 21. Jahrhunderts – nicht nur für die eingefleischten Martenstein-Fans.

Ganz amüsant.

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  • Rezension zu "Männer sind wie Pfirsiche" von Harald Martenstein

    Männer sind wie Pfirsiche
    Duffy

    Duffy

    10. November 2012 um 08:12

    "Subjektive Betrachtungen über den Mann von heute". So wird der Band vorgestellt und das ist natürlich eine Steilvorlage für den Mann, den man mit dem unsäglichen Begriff "Kult" schon zu Lebzeiten belegt und dessen "Lebenszeichen"-Kolumnen in der ZEIT genauso bekannt sind, wie einst Rowohlts Ergüsse in derselben Zeitschrift. Und was nun das Schreiben dieser Kolumnen angeht, ist Martenstein ein Meilenstein in dieser Disziplin, der sich nicht nur humoristisch seinen Themen nähert, sondern auch mit der Chuzpe des aktiven Beobachters, dessen Aufmerksamkeit den kleinen Details machmal mehr gilt, als den philosophischen Zusammenhängen. Wie sehr Martenstein für seine Bemühungen geschätzt wird, zeigt auch, dass die unvermeidliche Alice Schwarzer ein Vorwort geschrieben hat. Wobei wahrscheinlich ihr Name mehr aussagt, als das Geschriebene. Egal, für Martenstein-Fans ein willkommenes Geschenk, für alle anderen eine Gelegenheit, den "Kult" mal kennenzulernen. Daumen hoch!

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  • Rezension zu "Männer sind wie Pfirsiche" von Harald Martenstein

    Männer sind wie Pfirsiche
    berka

    berka

    15. July 2008 um 15:37

    Marten ist ein Dortmunder Stadtteil. Berühmte Steine gibt es dort meines Wissens nicht. Ich landete mal unbeabsichtigt da, als ich meinen Großvater in Ickern besuchen wollte und am Castroper Bahnhof die Bahn in die falsche Richtung bestieg. 'Männer sind wie Pfirsiche' von Harald Martenstein wäre damals ein guter Zeitvertreib gewesen. Alice Schweizer verfasste das Vorwort. Sie war offensichtlich bei jener legendären Martenstein-Lesung in Waldbröl anwesend, bei der ein deutscher Schriftsteller und Vielschreiber russisch-jüdischer Herkunft schlecht wegkam. Aber um den geht es hier nicht. Richtig gut lesen sich die in diesem Band gesammelten Kolumnen, wenn man dem Autor schon mal zugehört hat. Man stellt sich dann beim Lesen seinen Tonfall vor. Häufig genug begegnet er einem ja in letzter Zeit, u. a. im Radio. Bei westropolis übrigens auch, und das nicht nur in diesem Beitrag. Titel stören ihn nicht weiter. Oft wird im ersten Absatz die Überschrift kurz gestreift, um dann von Hölzchen auf Stöckchen zu springen. Und trotzdem beim Thema zu bleiben. Die Titel der ursprünglich in der 'Zeit' erschienenen Kolumnen wurden für das Buch geändert, in eine einheitliche Form ('Über ...') gebracht und alphabetisch geordnet. Ein erstaunlich häufig wiederkehrendes Thema: der Nationalsozialismus. Wenn er z. B. Grass im Zusammenhang mit 'Mein Kampf' abhandelt wird einem allerdings leicht schwindlig. Nie mehr als 3-4 Seiten. Kleine Häppchen die man gut dosiert zu sich nehmen kann. Aber auch größere Portionen sind verträglich: man kommt ja beim Spanier auch mit Tapas über die Runden. Warum schreibt er eigentlich nicht über Tapas? St. Pauli und Mainz 05 dürfen nicht fehlen. Wie Bärlauch (das m. E. noch zu gut wegkommt), Herpes (für das er sich aber gar nicht interessiert), Zwiebeltöpfchen (die Trendartikeln zum Opfer gefallen sind), der November-Blues (der uns auch in diesem Jahr nicht erspart bleiben wird) und (für Kolumnisten unvermeidlicher) Alkoholismus auf Parties. Kein Thema ist vor ihm sicher. Taktlos, aber ich muß es einfach los werden: in der Kategorie 'Bei der Geburt getrennt' tritt Martenstein für mich gemeinsam mit jenem unsäglichen Kölner Karnevalisten Hans Süper an. Sicher unbeabsichtigt. Warum diese Bemerkung hier hineingehörte werden Sie am Ende verstehen. Eigentlich hätte ich ihn gern verrissen, weil mich die zur Zeit vorherrschende Martenstein-Lobhudelei langsam nervte. 'Bambi der Kolumnistenszene' hätte ich ihn dann genannt. Allerdings hatte ich noch nicht viel von ihm gelesen. Zum verreißen sind seine Texte viel zu schade, wie Sie sicher schon bemerkt haben. Im Internet sind die Kolumnen übrigens auch noch zu finden. Dies ergaben Stichproben. Bei der 'Zeit', unter Lebenszeichen. Man kann also Geld sparen und hat ein Buch weniger im überfüllten Bücherschrank. Aber: keine Gewähr für Vollständigkeit! Noch etwas: wenn Sie einen Eindruck gewinnen möchten, wie eine Martenstein-Kolumne 'über Lennon' funktioniert: achten Sie mal auf die Anfangsbuchstaben der Absätze dieser Rezension. Allerdings steht hier mehr über Martenstein als bei Martenstein über Lennon. Hoffe ich. Ich hätte ihn damals in Marten wirklich gut gebrauchen können, als ich an der Endstation auf die Bahn in Gegenrichtung wartete.

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