Harald Mayer Die Pilotenkonferenz

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Inhaltsangabe zu „Die Pilotenkonferenz“ von Harald Mayer

Der Roman 'Die Pilotenkonferenz' führt Sie ein in eine Welt zwischen Verstand, Intuition und Gefühl. Lernen Sie, warum Sie Entscheidungen treffen wie Sie sie treffen. Der Roman vermittelt konzentriertes Wissen zum Thema Entscheidungsfindung und lässt Sie viel über Ihre eigene Persönlichkeit und Psychologie erfahren. Wie treffen wir unsere Entscheidungen? Durch logisches Nachdenken? Oder intuitiv, geprägt von Gefühlen und evolutionärem Erbe? Wann übernimmt welcher Teil des Gehirns das Kommando? Wann sollten wir wem die Führung überlassen? Haben wir überhaupt die Wahl? Was beeinflusst uns, ohne dass wir uns dessen bewusst sind? Wie kann es sein, dass wir in bestimmten Situationen fast systematisch Fehlentscheidungen treffen? Und können uns analytische Verfahren wirklich weiterhelfen? Sie möchten mehr darüber erfahren – und das, ohne sich in Fachbüchern zu verlieren? Dann begleiten Sie Tom durch zwei aufregende Tage und lernen Sie dabei Interessantes – auch über sich selber.   Tom, Absolvent mehrerer Eliteuniversitäten, ist einer anonymen Einladung zu einem Kongress über Entscheidungsfindung gefolgt. Einerseits ist er neugierig, was es auf diesem Gebiet für ihn noch zu lernen gibt, andererseits ist ihm die Veranstaltung suspekt: warum wird so ein Geheimnis um diese Tagung gemacht, und wer und welche Interessen stecken wirklich dahinter? Während er neue Erkenntnisse gewinnt, hecken dunkle Mächte einen perfiden Plan aus. Dass es interessant werden würde, hatte er gehofft. Dass es so enden würde, hätte er nicht ahnen können. Sie lesen einen Roman und werden dabei nebenbei viel über das Thema Entscheidungsfindung erfahren. Keine Sorge, Sie benötigen dazu keinerlei Vorkenntnisse. Wer an weiterer Vertiefung im Roman angesprochener Themen interessiert ist, findet zu allen relevanten Kapiteln des Romans Anmerkungen am Ende des Buches. Dort werden weitere Beispiele und Erläuterungen sowie Quellenangaben und weiterführende Literatur aufgeführt.

Warum wir entscheiden, wie wir entscheiden? Unterhaltsame Lektüre liefert Hilfe zu Alltagsaufgaben. Tolle Figuren, überraschende Handlung.

— Zmei
Zmei

Besteht die Möglichkeit, dass Sie danach auf manche Dinge ganz anders schauen können und zu grundliegend anderen Entscheidungen fähig sind.

— Wedma
Wedma

Gekonnte Darlegung der Entscheidungsvorgänge im Gehirn!

— mabuerele
mabuerele

Wir werden viel mehr in unseren Entscheidungen beeinflusst, wie wir denken! Fazsininierend & erschreckend zugleich :)

— suggar
suggar

Unterhaltsamer, zum Schluss auch spannender Roman mit Lerneffekt!

— Isador
Isador

Informationen zur Entscheidungsfindung unterhaltsam weitergegeben

— Schnuck59
Schnuck59

Verstehen, wie Entscheidungen zustande kommen. Was führt und beeinflusst uns. Einen Roman lesen und sich selber besser kennenlernen.

— Haramara
Haramara

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  • Leserunde zu "Die Pilotenkonferenz: Warum Sie entscheiden wie Sie entscheiden - ein Roman mit Lerneffekt" von Harald Mayer.

    Die Pilotenkonferenz
    Haramara

    Haramara

    Liebe Lovelybooker, ich freue mich auf meine erste eigene Leserunde, zu der ich Euch herzlich einlade! Worum geht's? In meinem Roman 'Die Pilotenkonferenz' dreht sich alles um das Thema Entscheidungsfindung. Wie entscheiden wir eigentlich? Von unserer Vernunft geleitet oder doch eher intuitiv oder unbewusst? Was beeinflusst uns, oft ohne dass wir es merken? Unter welchen Umständen treffen wir besonders oft Fehlentscheidungen? Wie frei ist unser Wille wirklich? Wer sich für diese und ähnliche Fragen interessiert und viel Interessantes dazu - wahrscheinlich auch über sich selbst - in Form eines leicht lesbaren Romans erfahren möchte, darf sich besonders angesprochen fühlen, genauso wie alle, die auch beruflich oder im Studium mit Entscheidungsfindung zu tun haben (analytische Entscheidungsinstrumente werden ebenso wie der den BWLern bestens bekannte Homo oeconomicus unter die Lupe genommen).   Das Ganze, wie gesagt, leicht verdaulich als Roman: Tom, Absolvent mehrerer Eliteuniversitäten, ist einer anonymen Einladung zu einem Kongress über Entscheidungsfindung gefolgt. Einerseits ist er neugierig, was es auf diesem Gebiet für ihn noch zu lernen gibt, andererseits ist ihm die Veranstaltung suspekt: Warum wird so ein Geheimnis um diese Tagung gemacht, und wer und welche Interessen stecken wirklich dahinter? Während er neue Erkenntnisse gewinnt, hecken dunkle Mächte einen perfiden Plan aus. Dass es interessant werden würde, hatte er gehofft. Dass es so enden würde, hätte er nicht ahnen können.   Ich verlose 15 Bücher (5 'echte' Bücher und 10 eBooks Format MOBI oder PDF. Als Gegenleistung bitte aktiv an der Leserunde teilnehmen und auf jeden Fall abschließend eine Rezension bei Lovelybooks und Amazon schreiben. Auch wer kein Losglück hatte, ist natürlich in der Leserunde willkommen! Ich mache natürlich auch mit und freue mich auf Eure Beiträge.   Da manche von Euch leider keinen E-Book Reader haben, hier ein kleiner Tipp: Amazon bietet auch die Kindle App für PC, Smartphone oder Tablet an. So kann man das Buch auch auf dem Rechner im MOBI-Format lesen.   Mehr zum Buch könnt Ihr übrigens unter www.die-pilotenkonferenz.de finden, u.a. anderem 2 Exposés (eins zum Plot und eins zu den verarbeiteten fachlichen Themen).   Video zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=DzpdjyYxDcI   Klappentext: Verstehen, wie Entscheidungen zustande kommen. Vor allem Ihre eigenen. Erfahren Sie, was Sie dabei führt und beeinflusst, oft ohne Ihr Wissen. Lernen Sie sich selbst besser kennen.   Mit 'Der Pilotenkonferenz' lesen Sie dazu kein Fachbuch, sondern einen Roman, der Wissen kurzweilig 'en passant' vermittelt.   Tom, Absolvent mehrerer Eliteuniversitäten, ist einer anonymen Einladung zu einem Kongress über Entscheidungsfindung gefolgt. Einerseits ist er neugierig, was es für ihn noch zu lernen gibt, andererseits ist ihm die Veranstaltung suspekt: warum wird so ein Geheimnis um diese Tagung gemacht, und wer und welche Interessen stecken wirklich dahinter? Während er neue Erkenntnisse gewinnt, hecken dunkle Mächte einen perfiden Plan aus.

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  • Die Pilotenkonferenz

    Die Pilotenkonferenz
    Blaustern

    Blaustern

    02. November 2015 um 16:10

    Der junge Tom hat seinen Abschluss an der Eliteuniversität mit Bravour bestanden und wird nun zu einer Konferenz des „Vereins der Piloten mit Herz und Verstand“ eingeladen. Merkwürdig ist nur, dass er nicht weiß, von wem die Einladung stammt noch wer der Organisator ist und warum ausgerechnet er eingeladen wird. Trotzdem entscheidet er sich dafür teilzunehmen. Er bekommt einen Mentor gestellt, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Chris. Doch seine brennendsten Fragen kann er ihm auch nicht beantworten. Das Thema ist Entscheidungsfindung. Vorträge finden statt. Warum entscheiden wir so wie wir entscheiden? Doch was ist das eigentliche Ziel dieser Veranstaltung, die einen so hohen Preis hat? Hier werden in Romanform mit einem spannenden Geschehen aktuelle Erfahrungen präsentiert. In den unterschiedlichen Vorträgen, die Tom besucht, werden die Tatsachen dargelegt, die anschließend noch einmal in einer Diskussion durchleuchtet werden. So erfahren auch wir zusammen mit Tom Neuigkeiten zum Thema Entscheidungsfindung und wie der Mensch von gewissen Stellen dabei beeinflusst wird, manchmal wird man sogar regelrecht gesteuert, ohne es zu merken. All das ist möglich durch die neueste Gehirnforschung. Sehr interessant ist auch, wie sich diese Leute die Statistiken geraderücken, damit sie für bestimmte Personen passgerecht sind. Man kann hier eine Menge lernen und darüber nachdenken und ist so in Zukunft besser gewappnet. Zum leichteren Verständnis werden Praxisversuche dargeboten, die gut nachvollziehbar sind. Und ein jeder sollte gut auf sein Unterbewusstsein aufpassen. ;)

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  • Der kluge Kopf läuft praktisch nur hinterher?

    Die Pilotenkonferenz
    Zmei

    Zmei

    24. April 2015 um 13:20

    Den Roman „Die Pilotenkonferenz“ habe ich schnell durchgelesen und fand ihn sehr informativ, unterhaltsam und kurzweilig.  Es gibt eine Reihe von aktuellen Themen. Im Wesentlichen geht es um Entscheidungen und wie sie getroffen werden. Auch Tom, die Hauptfigur, muss sein Problem lösen und sich zwischen zwei Frauen entscheiden: einer flüchtigen, aber recht eindrucksvollen Bekanntschaft und seiner langjährigen Freundin. Nach der Pilotenkonferenz weiß er die Antwort und macht seinen Antrag. Von all den im Buch erwähnten Wissenschaften habe ich keine besonders große Ahnung, aber das muss man auch nicht, um zu begreifen, worum es geht, warum es so ist, wie es ist und wie man das gewonnene Wissen im Alltag anwenden kann: Alles ist klar und einfach erklärt. Besonders amüsant fand ich den Abschnitt, wo es um den Umgang mit Daten und Statistiken geht. So leicht geht es also, sie in rechtes Licht zu rücken, damit sie demjenigen am besten passen, der sie verwendet, um z.B. seine Kundschaft von eigenen Produkten zu überzeugen. Es gibt auch ein Kapitel, das den Hackern und ihren Aktivitäten gewidmet ist. Auch die Nano-Bots, die winzigen Stoffe, die zu Menschenmanipulation verwendet werden können, spielen im Roman eine Rolle. Wie sie funktionieren und welche Folgen deren Einsatz haben kann, das ist schon der Stoff für einen Sci-Fi angehauchten Thriller, diesen Teil des Romans habe ich mit besonders großem Interesse gelesen. Die Vorträge sind schon recht aufschlussreich. Die Diskussion um das Stapelexperiment und emotionales Gedächtnis waren mir neu wie lehrreich. Auch ein weitverbreitetes Phänomen der Besitztumfalle ist leicht und bildhaft erklärt. Das wird bestimmt im Alltag beim Ausmisten helfen. Besonders aufregend fand ich im Kapitel 24 „Freier Wille?“ folgende Zeilen: „…das bedeutet ja, wir können gar nicht sicher sein, ob wir aufgrund bewusster Überlegungen handeln, wie wir handeln, oder eben wie bei diesem Experiment von unbewussten Prozessen gelenkt werden. Und wir ahnen nichts davon.“ und „… Das hieße also, dass die Entscheidungsinstanz gar nicht das Bewusstsein, sondern das Unterbewusstsein ist. Der kluge Kopf läuft praktisch nur hinterher.“ Der Inhalt ist also schon recht reichhaltig und regt zum Nachdenken an. Die Figuren sind prima ausgearbeitet, vielfältig und man ist gerne in deren Gesellschaft. Man schaut und lauscht gespannt zu, was sie nun einem berichten, was sie tun werden. Die Handlung hat mich überzeugt, sie wartet hier und dort mit manchen Überraschungen auf. Der Roman hat einige Züge von einem Krimi, stellenweise von einem Sci-Fi, auch einige Verschwörungstheorien schwingen mit. Fazit: Ich habe „Die Pilotenkonferenz“ gerne gelesen und kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. Ich vergebe die wohl verdienten 5 Sterne.

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  • Eine Reihe nützlicher Informationen für Ihre zukünftigen Entscheidungen und gute Unterhaltung

    Die Pilotenkonferenz
    Wedma

    Wedma

    20. April 2015 um 19:18

    Wie entscheiden wir? Mit dem Kopf oder mit dem Bauch? Welche Entscheidungen erweisen sich später als „die Richtigen“: Diejenigen, die man plakativ wie unkompliziert den Gesprächspartnern präsentieren und gut begründen kann oder diejenigen, die man kaum in Worte fassen mag? Oder ist es vielleicht eine Mischung aus Kopf- und Baucheinflüssen, die die besten Entscheidungen ermöglicht? Tom, ein junger Mann, Absolvent bester Bildungseinrichtungen, nimmt an einem Kongress teil, einer Jahrestagung von VPHV (Verein der Piloten mit Herz und Verstand). Dort treten renommierte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung auf und referieren zum Thema Entscheidungsfindung. Diese Veranstaltung ist halbwegs geheim, zumindest findet sie regelmäßig unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Teilnehmer sind Vertreter diverser Berufsfelder, ein bunter Mix aus Wissenschaftlern, langgedienten wie frisch gebackenen Praktikern aus der Wirtschaft, jungen, noch werdenden Führungskräften, etc. So hat Tom einen Mentor Chris, der ihm zur besseren Orientierung zur Seite gestellt wurde. Chris hat eine erfolgreiche Karriere in der Wissenschaft und Wirtschaft hinter sich und verfolgt nun eigene, für den Leser zunächst mysteriös anmutende Projekte. Es gibt aber auch Annegret, die Frau, die ihre Entscheidungen lieber aus dem Bauch heraus trifft und dabei nicht unbedingt falsch liegt. Es gibt noch einige andere spannende Figuren, die in den Diskussionen zwischen den Vorträgen teilnehmen und für die Vielfalt der Meinungen, sowie auch zum Schluss für einige überraschende Wendungen sorgen. Die Reihenfolge der Vorträge ist schon an sich spannend. Am Anfang steht die Klassik der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi): ein emeritierter Professor referiert über Homo Oeconomicus, dem „strengen Prinizipienreiter“ und seinem äußerst rationalen Entscheidungsverhalten. Dieser wird als Basis genommen, um die Grenzen der klassischen Werkzeuge der Wiwi-Lehre aufzuzeigen und die Wichtigkeit wie Notwendigkeit der verhaltensorientierten Ökonomie dem Leser nahezulegen. „Wir sind nicht ausschließlich am monetären Nutzen orientiert, sondern berücksichtigen auch subjektive Motive und Bedürfnisse sowie unseren spezifischen Informationsstand. Da hier individuelle Faktoren eine Rolle spielen, sprechen wir hier von subjektiver Rationalität.“ Das Diktator-Spiel, das zwischen den Teilnehmern gespielt und anschließend erläutert wird,  ist dabei eine gute wie anschauliche Hilfe. Keine Sorge: Im wissenschaftlich angehauchten Stil sind lediglich einige wenige Beiträge verfasst. Die Sprache dieses Werkes ist leicht und verständlich. Der Autor hat den Spruch von Albert Einstein beherzigt: „Wenn du es einem Sechsjährigen nicht erklären kannst, dann verstehst du es selbst nicht.“ und vermittelt spielerisch wie unterhaltsam die Kerninhalte der gängigen Wiwi Konzepte, insbesondere die der Verhaltenstheorie. Die Infovermittlung geschieht auch in zahlreichen Dialogen der Teilnehmer. Sie sind teils lebhafte Diskussionen zu den gerade gehörten Themen, teils Dinge, die die Handlung des Romans vorantreiben. Alles in allem ist es eine gute wie anspruchsvolle Unterhaltung. Besonders gut hat mir gefallen, dass die oft unterschätzte Bedeutung der psychologischen Prozesse bei der Entscheidungsfindung hervorgehoben wurde. Aus dem Munde einer recht imposanten Erscheinung, Dr. Mara Mo, einer hochintelligenten, erfolgreichen Wissenschaftlerin, wie umwerfend attraktiver Frau kommen diese Inhalte besonders überzeugend. Auch der Einfluss oft unbewusst wahrgenommener äußerer Ereignisse, die nicht viel mit der Sache zu tun haben, aber bei der Entscheidungsfindung ihre Rolle mitspielen, wird ans Licht gerückt, damit Tom und mit ihm auch die Leser, solcher Faktoren bewusst werden und damit entsprechen umgehen können. Die Richtung weg vom streng Rationalen bis zu der Frage, ob unsere Entscheidungen, ja unser Wille in der Tat frei wären, wird in diesem Roman anhand von vielen einleuchtenden Beispielen und der Handlung illustriert. Erfreulich fand ich auch, dass solche Phänomene wie Priming und Framing, die alltäglich in den Medien, Wirtschaft und Politik erfolgreich genutzt, dem Publikum aber weitestgehend unbekannt, bei der Pilotenkonferenz behandelt und den Lesern gut erklärt werden. Das sind gute Werkzeuge, um die Hoheit über Freiheit der eigenen Entscheidungen bei sich zu behalten und nicht Opfer der geschickten Informationsdarbietung mancher Wirtschafts- wie Politikakteure zu werden. Ich habe mir hier, offen gestanden, etwas mehr Beispiele gewünscht. Der umfangreiche Anhang, der die weiterführende Literatur wie einige nicht im Haupttext aufgeführten Passagen beinhaltet, konnte mir da nicht wirklich weiterhelfen. Aber für diejenigen, die sich nach dieser Lektüre mehr über die angesprochenen Themen wissen wollen, ist der Anhang ein guter Wegweiser. Der Roman kann sowohl für diejenigen interessant und nützlich sein, die die gängigen Wiwi-Theorien und Konzepte fürs Studium brauchen: Statt die Körnchen der Wahrheit mühsam aus den dicken BWL-Folianten und deren staubigen Sprache entlocken zu wollen, lieber gleich „Die Pilotenkonferenz“ lesen. So hat man einen guten wie effizienten Einstieg in die Materie, so wie einen guten Überblick der Problematik. Aber auch die Leser, die sich schlicht Gedanken darüber machen, ob ebendiese Gedanken heutzutage immer noch frei sind und ob es auch dabei bleibt, wie es im alten Volkslied heißt („Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten…“), würden auf ihre Kosten kommen. Und auch einfach diejenigen, die nichts gegen eine intelligente Unterhaltung haben und nach einem Buch suchen, das sowohl zum Nachdenken anregt, als auch einige spannende wie vergnügliche Momente bietet, können gerne zu Pilotenkonferenz greifen. Das letzte Drittel ließ mich schon an einige Krimis oder auch ferner an Dystopien denken. Eine gelungene Liebesszene ist auch dabei. Ich könnte noch weitere Punkte besprechen, möchte aber den Rahmen nicht endgültig sprengen und sage: Ich habe den Roman gerne gelesen und einige Dinge dazu gelernt, trotz dem, dass ich in der Hinsicht doch etwas vorbelastet bin. Fazit: Sowohl die Idee, als auch deren Ausführung fand ich ausgesprochen gut. Dafür vergebe ich besonders hell leuchtende vier Sterne und eine Leseempfehlung. Lesen Sie es. Dadurch gewinnen Sie nicht nur für Ihre zukünftigen Entscheidungen eine Reihe nützlicher Informationen: Es besteht auch die Möglichkeit, dass Sie danach auf manche Dinge im Leben ganz anders schauen können und zu grundliegend anderen Entscheidungen fähig sind. Und das ist einer der Vorzüge der guten Bildung, nicht wahr?

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  • Warum wir entscheiden, wie wir entscheiden

    Die Pilotenkonferenz
    mabuerele

    mabuerele

    15. March 2015 um 20:28

    „...Sich selbst zu kennen, ist sicher ein entscheidender Schlüssel, um gute Entscheidungen zu treffen...“ Tom ist Absolvent einer Eliteuniversität. Dann erhält er die Einladung zu einem Kongress. Er weiß weder, warum die Wahl auf ihn gefallen ist, noch, wem er die Einladung zu verdanken hat. Auch der Sponsor des Kongresses bleibt im Dunkeln. Tom zur Seite wird Chris als Mentor gestellt. Der Autor hat wissenschaftlich Erkenntnisse in eine spannende Handlung verpackt. Es geht um die Frage, warum wir entscheiden, wie wir entscheiden. Das Buch lässt sich angenehm lesen. Wissenschaftliche Fakten werden ausreichend erklärt und an praktischen Beispielen verdeutlicht. Trotzdem verlangt das Thema die volle Konzentration des Lesers. Als stilistische Mitte hat der Autor zwei Formen der Wissensvermittlung verwendet. Einerseits besucht Tom verschiedene Vorträge, andererseits finden ausführliche Gespräche am Rande der Tagungen statt. Besonders inhaltsreich sind die Diskussionen mit Chris. Die Spannung nimmt die Geschichte unter anderem aus Toms Fragen nach dem Sponsor der Veranstaltung und seinen Unbehagen über die Hintergründe der Einladung. Das Buch zeugt davon, dass es sich der Autor ausführlich mit der Materie auseinandergesetzt hat. Eine Vielzahl von Fakten, zum Beispiel über unser Gehirn, wechselt mit konkreten Experimenten und praktischen Beispielen. Was beeinflusst unsere Entscheidungen? Hat der Mensch einen freien Willen? Welche Bedeutung haben Emotionen im Entscheidungsprozess? Was manipuliert unser Entscheidungsvermögen? Das sind nur einige der Fragen, dem sich der Roman widmet. Dabei liest sich das Ganze keinesfalls trocken. Der lockere Schriftstil und geschickte Aufbau der Wissensvermittlung wecken stets erneut das Interesse. Selbst Äußerlichkeiten wie das Aussehen der Referenten dient der Veranschaulichung von des eigentlichen Themas. Das Buch verfügt über einen umfangreichen Anhang. Dort werden nicht nur weitere Fakten zu einzelnen Kapitel angeführt, sondern auch Literaturhinweise für Interessenten gegeben. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern mir eine Menge neuer Erkenntnisse vermittelt. Gleichzeitig weist es punktuell auf die Gefahren der menschlichen Beeinflussung durch neue Technik hin.

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  • Entscheidungstheorie als Roman

    Die Pilotenkonferenz
    irismaria

    irismaria

    13. March 2015 um 17:05

    "Die Pilotenkonferenz: Warum Sie entscheiden, wie Sie entscheiden" von Harald Mayer ist gleichzeitig ein Roman und ein informatives Buch zum Thema Entscheidungsfindung. Vielleicht angeregt durch die Beobachtung, dass sich Leser lieber für einen Roman als für ein Sachbuch entscheiden, hat der Autor viele aktuelle Studien und wissenschaftlichen Erkenntnisse in eine spannende Geschichte eingebunden. Die Story dreht sich um Tom, einen jungen Mann, der sein Studium erfolgreich abgeschlossen hat. Er wird zu einer geheimnisvollen Konferenz eingeladen, die der "Verein der Piloten mit Herz und Verstand" veranstaltet. Bei der Konferenz wird er von einem Mentor begleitet und hört Vorträge zum Thema Entscheidungsfindung, aber die Organisatoren geben ihre Identität nicht preis und man rätselt beim Lesen mit, was das Ziel der Konferenz ist und ob Tom vielleicht massiv manipuliert werden soll. "Die Pilotenkonferenz“ ist sehr gut lesbar und bringt auf unterhaltsame Weise viel Wissen rüber. Mir ging es so, dass ich bei den einzelnen Themen auch mein eigenes Entscheidungsverhalten reflektiert habe.

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  • Informativ und unterhaltsam

    Die Pilotenkonferenz
    Leela

    Leela

    10. March 2015 um 02:19

    Tom, der sein fertiges Studium in der Tasche hat, wird zu einem geheimnisvollen Verein zu einem Kongress eingeladen, der das Thema "Entscheidung" zum Inhalt haben soll. Alles wirkt sehr mysteriös auf Tom und als er sich entschließt, daran teilzunehmen, erfährt er allerhand zu diversen Aspekten der Entscheidungsfindung, z.B., wie diese im psychologischen Sinen funktioniert. Im Hintergund des Kongresses braut sich jedoch eine Bedrohung zusammen... Bücher, die Themen wie die Entscheidungsfindung oder ähnliches zum Inhalt haben, kenne ich eher als ziemlich trocken. Wer sich für das Thema wirklich interessiert und es für etwas anderes benötigt, wird damit glücklich werden, aber in meiner Freizeit würde ich so etwas wahrscheinlich nicht lesen. Umso mehr gefiel mir die Idee, so etwas in eine spannende Romanhandlung einzubauen. Und wirklich: Das Buch kann halten, was es verspricht. Wie Entscheidungsfindung funktioniert wird in mehreren Kapiten anschaulich dargelegt; vieles davon wirkt theoretisch, aber das ist in Ordnung, zumal Praxisansätze in vielen Büchern sowieso eher bemüht wirken. Ein paar gute Ansätze, wie man selbst Entscheidungen besser fällen kann, sind jedoch vorhanden. Wirklich gut gefiel mir außerdem, wie all dies in die Handlung des Buches eingebaut wurde, die immer spannender wird. Ein guter Mix - informativ und überhaupt nicht trocken.

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  • Deine Entscheidung?! - Denkste!

    Die Pilotenkonferenz
    suggar

    suggar

    09. March 2015 um 18:41

    "Tom, Absolvent mehrerer Eliteuniversitäten, ist einer anonymen Einladung zu einem Kongress gefolgt. Einerseits ist er neugierig, andererseits ist ihm die Veranstaltung suspekt: Warum wird so ein Geheimnis um diese Tagung gemacht, und wer und welche Interessen stecken wirklich dahinter? Während er neue Erkenntnisse gewinnt, hecken dunkle Mächte einen perfiden Plan aus." Der Autor Harald Mayer schafft es in seinem Roman ein Thema aufzugreifen, welches im Normalfall nicht zum Lesen einlädt bzw. meist trocken und wenig attraktiv verpackt in Büchern vorzufinden ist. Mit seinem Protagonisten Tom wird man auf eine Tagung geschickt und lernt dabei verschiedene Faktoren der Entscheidungsfindung und deren Störfaktoren kennen. Durch praktische und leicht verständliche Beispiele erlebt man so manche Überraschung, die die eigene Denkweisen und Ansichten verändern. Sehr gut haben mir die Anmerkungen am Ende des Buches zu den einzelnen Kapiteln gefallen, die das viele theoretische noch besser verständlich rüber bringen und für den Interessierten auch vertiefende Literatur empfiehlt. Leider hat es für 5* nicht ganz gereicht, da ich mir von dem Buch ausser Theorie auch etwas mehr Praxis/Anleitungen gewünscht hätte, um das viele neu hinzugewonnene Wissen besser in den Alltag einbringen zu können.

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  • Warum entscheide ich so, wie ich entscheide?

    Die Pilotenkonferenz
    Isador

    Isador

    07. March 2015 um 21:20

    Das Buch "Die Pilotenkonferenz: Warum Sie entscheiden, wie Sie entscheiden" von Harald Mayer vermittelt Wissen, wie der Titel schon verrät, zum Thema Entscheidungsfindung. Die Vermittlung dieses Wissens erfolgt in Romanform. Tom, der gerade sein Studium erfolgreich abgeschlossen hat, erhält eine Einladung zu einem Kongress, in dem es um das Thema "Entscheidung" geht. Angeblich wird die Veranstaltung von einem "Verein der Piloten mit Herz und Verstand" (VPHV) durchgeführt und gesponsert von einem reichen Chinesen, den nicht mal die Vereinsmitglieder kennen. Tom erscheint das Ganze sehr geheimnisvoll. Der Kongress beinhaltet verschiedene Vorträge bei unterschiedlichen Referenten, die Tom besucht. Durch die Beschreibung dieser Vorträge erfährt der Leser in unterhaltsamer Form vieles zu den unterschiedlichsten Aspekten der Entscheidungsfindung. So werden Fachbegriffe wie z. B. Priming, Framing sowie verschiedene Experimente aus diesem Gebiet wie zum Beispiel das "Stapel-Experiment" erklärt. Auch statistische Fallstricke und psychologische Hintergründe werden beleuchtet. Im Laufe des Romans wird die Handlung immer spannender und ich hatte sehr viel Freude beim Lesen und war gespannt auf den Schluss, der dann für mich überraschend war. Dank des flüssigen Schreibstils und der netten Geschichte hatte ich nicht das Gefühl, dass ich Wissen vermittelt bekomme - das ist quasi nebenbei passiert. Und wer mehr zu den einzelnen Themen wissen möchte, wird im Anhang fündig, wo weiterführende Informationen zur Verfügung gestellt werden. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre, die ich sicher noch öfters zur Hand nehmen werde! 

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  • Manipulation überall - man muss nur wissen wo und wie

    Die Pilotenkonferenz
    Schnuck59

    Schnuck59

    02. March 2015 um 17:35

    Dr. Harald Mayer beschreibt in seinem Buch „ Die Pilotenkonferenz“ warum wir entscheiden, wie wir entscheiden. In diesem Roman deckt er zwei Gebiete ab –Unterhaltung durch die Geschichte um eine anonyme Einladung und Informationen zum Thema Entscheidungsfindung. Tom nimmt eine anonyme Einladung zu einem Kongress an, bei dem es darum geht warum man tut was man tut. Beim VPHV, Verein der Piloten mit Herz und Verstand, ist alles sehr geheimnisvoll. Ein reicher Chinese, der an einem Projekt zur Manipulation von Menschen arbeitet, sponsert diese Veranstaltung. Durch die Inhalte des Kongresses erhält der Leser die Hintergründe und Beispiele bezüglich der Beeinflussung unserer Entscheidungen. Schlagwörter wie Rationalität, Priming, Framing und statistische Fallen werden erklärt. Auch psychologisches Hintergrundwissen wird dargestellt. Hier hat mir die Erläuterung der psychologischen Grundfunktionen – Denken, Fühlen, Intuition und Empfinden – in Bezug auf das Thema sehr gut gefallen. Ab jetzt sind mir statistische Fallen bekannt und ich hoffe, dass ich sie in der nächsten Statistik erkennen kann. In den Anmerkungen zu den einzelnen Kapiteln gibt es zusätzliche Beispiele, Links, Quellenangaben und Literaturhinweise. Mir hat die Verbindung von Unterhaltung und Informationen sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und die Sachverhalte zum Thema sind gut nachvollziehbar. 

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