Harald Nachförg

 4.7 Sterne bei 3 Bewertungen

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Kannst dich noch erinnern?

Kannst dich noch erinnern?

 (3)
Erschienen am 21.12.2017
Alles bestens

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Erschienen am 07.07.2011

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Rezension zu "Kannst dich noch erinnern?" von Harald Nachförg

So war das damals!
MissStrawberryvor 10 Monaten

Harald Nachförg hat hier einige seiner Texte aus der Kolumne „Kannst dich noch erinnern?“ zusammengestellt. Es wird nicht die gute alte Zeit in den Himmel gehoben, sondern einige amüsante Anekdoten aus den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren zusammengestellt. Ja, einiges war toll damals, aber bei anderen Dingen können wir froh sein, dass es sie nicht mehr gibt. Oder vermisst hier jemand die Dia-Vorführungen von Freunden und Bekannten? Ich nicht. Die Geschichten sind flott und spaßig und drehen sich meist um sehr viel mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Das macht Spaß!

Ein paar mehr Fotos, ein paar größere Fotos und vielleicht weniger spezifische österreichische Ausdrücke (oder ein kleines „Wörterbuch“ am Ende oder vorangestellt) hätten mir sehr gefallen. Ja, das Buch kommt aus Österreich, dennoch ist es für Nicht-Österreicher ein wenig schwierig, diese Wörter zu verstehen (und teils auch die andere Grammatik, beispielsweise „einem Wurlitzer“ oder „im Facebook“ oder „wem aller“). Ansonsten ein sehr amüsantes Buch, das ein paar alte Erinnerungen hochholt, aber auch neue alte Dinge erzählt. Alles kannte ich nicht, was das Lesen aber keinesfalls beeinflusst hat. Harald Nachförg hat eine tolle Art, um ein Stichwort herum etwas zu erzählen. Das liest sich gut, das liest man gern – ich hatte für vier Sterne Spaß!

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Flatters avatar

Rezension zu "Kannst dich noch erinnern?" von Harald Nachförg

nostalgisch und unterhaltsam
Flattervor einem Jahr

Zum Inhalt: Klappentext

"Außerdem besaß mein Vater die Gabe, nach einem dezenten Fußtritt meiner Mutter, aus dem beginnenden Schnarchen heraus sofort losreden zu können - wenn auch nicht immer sachbezogen."


Ob er über einen familiären Dia-Abend, froschgrüne Skischuhe, Schallplatten in der Sonne oder über die mollige Luft in der hölzernen Umkleidekabine des Freibads schreibt - wenn sich Harald Nachförg (Jahrgang 1961) an früher erinnert, nimmt er einen mit auf eine vergnügliche Reise in Kindheit und Jugend. Federleicht, mit viel Witz und Liebe zum Detail erzählt. Ein großes Lesevergnügen.


Meine Meinung:

Schon bereits mit der ersten Geschichte fühlt man sich um Jahrzehnte zurückversetzt. Man sieht sich selbst, wie man immer wieder den Bandsalat der Musikkassettte mit einem Bleistift aufrollt. Oder wie man sich bei der rhythimischen Skigymnastik alle Knochen verrenkt. Und wer erinnert sich nicht an die Fototapete mit Strand und Palmen? Ein Must-Have seinerzeit. Die Kolumnen des Autors im Magazin Servus in Stadt & Land erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Schreibstil ist lustig und man fliegt nur so durch die Geschichten hindurch. Unterhaltsame Anekdoten, die uns eine kleine Zeitreise unternehmen lassen. Unsere Kinder würden bei dieser Lektüre wohl verständnislos mit dem Kopf schütteln. Aber die Generation 40plus findet sich hier in ihre Jugendzeit zurückversetzt. 


Cover:

Das Cover ist im Retrodesign gehalten und passt zur Geschichte.


Fazit:

Herrlich zu lesen, ich habe viel gelacht und in Erinnerungen geschwelgt.

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Sikals avatar

Rezension zu "Kannst dich noch erinnern?" von Harald Nachförg

Unterhaltsame Rückblicke in vergangene Jahrzehnte
Sikalvor einem Jahr

Der Autor Harald Nachförg (Jahrgang 1961) nimmt eine Generation mit auf eine amüsante Reise in die 60er, 70er und 80er Jahre. Bereits mit der ersten Geschichte ist man wieder zurückversetzt um Jahrzehnte, sieht sich selbst mit Schraubenzieher, Tixo und Jolly-Bleistift bewaffnet, dem Knitterchaos der Musikkassette den Kampf anzusagen. In diesem Stil geht es weiter und man muss mehr als einmal schmunzeln ob der skurrilen Botschaften aus Kindheit und Jugend. Vermutlich sind diese Storys nur für die Generation ab mindestens 40+ so zum Lachen – unsere Kinder würden den Kopf schütteln.

 

Die Kolumnen des Autors erscheinen regelmäßig in „Servus in Stadt & Land“. Hier zusammengefasst in einem „Kannst dich noch erinnern?“-Buch kann man so manches noch einmal Revue passieren lassen, was bereits vergessen schien. So gönnte man sich z.B. den Strand an der Wand (die Fototapete) oder bekam das große Zittern während man die tiefste Hocke der Welt vor dem Fernseher nachahmen wollte (Schigymnastik). Apropos Fernseher – dieser hatte immerhin bereits zwei Programme vorzuweisen. War man nicht gerade auf der Schipiste und schwebte mit dem Einsersessellift über die Landschaft, konnte man sich seiner Sammlung an Lindefiguren widmen oder mit dem Kettenkarussell über die Köpfe der Zuschauer fliegen. Ebenso gibt es Geschichten über die Tränen, die man um Lassie weinte und das wichtigste Utensil für alle SchülerInnender, den coolsten Taschenrechner aller Zeiten: den TI-30.

 

Man fühlt sich zurückversetzt, denkt daran wie man selber mit dem Klick-Klack den Eltern auf den Nerv ging oder wie man auf der Sportwoche den Adabei-Ribiselwein testete.

 

Viele Impressionen des Autors kann ich gut nachvollziehen, in Erinnerungen schmökern und wieder auffrischen. Einfach herrlich!

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