Seit 2015 erscheint Harald Nachförgs Kolumne »Abwärts mit Nachförg« regelmäßig im Magazin »Bergwelten«, in der er mit viel Witz und Freude von seinen Bergerlebnissen erzählt. So lautet die Beschreibung des Verlages.
Nun, Humor ist etwas ganz Individuelles und so kann ich dieses Buch nur teilweise lustig finden. Stellenweise ist Nachförgs Macho-Gehabe, das er seiner Frau und den beiden Töchtern gegenüber an den Tag legt, schwer zu ertragen. Ja, pubertierende Töchter sind nicht einfach, und ja, es gibt viele Menschen, die lieber an den Stand fahren oder einen Städteurlaub machen, als auf Berge klettern wollen. Ich finde, jede/r soll Urlaub machen, wie er/sie will. Keines ist schlechter oder besser als das andere. Sich darüber lustig zu machen, wenn die korsische Verwandtschaft lieber ans Meer fahren will, als bei sengender Hitze auf Bergen herumlatschen will, zeugt von einer gewissen Unreife.
Zahlreiche seiner „Abenteuer“ scheinen das Ergebnis zünftiger Wirtshausrunden mit seinen Freunden zu sein. Dass keiner dieser illustren Runde ernsthaft zu Schaden gekommen ist, grenzt an ein Wunder.
Fazit:
Leider ist dieses Buch nicht mein Geschmack. Vielleicht gefällt es ja anderen Lesern. 2 Sterne






