Harald Nicolas Stazol

 3.6 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Affairencharakter, Wer hat Angst vor Bettina W.? und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Harald Nicolas Stazol

Affairencharakter

Affairencharakter

 (9)
Erschienen am 05.10.2012
Ich bin gerne Deutscher

Ich bin gerne Deutscher

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Erschienen am 01.10.2011
Porcella

Porcella

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Erschienen am 11.03.2010
Wer hat Angst vor Bettina W.?

Wer hat Angst vor Bettina W.?

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Erschienen am 27.08.2013

Neue Rezensionen zu Harald Nicolas Stazol

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Rezension zu "Affairencharakter" von Harald Nicolas Stazol

Bekenntnisse eines Dandys
Thalavor 5 Jahren

Ich mag Bücher, die nicht alltäglich sind. So auch Stazols „Affairencharakter“. Stazol trägt seinen inneren Monolog nach außen, mal sinniert er über die Politik, mal über Hamburg, mal über die Liebe. Er berichtet auch schonungslos über seine manische Zeit, in der er sich selbst für den Prinzen von Preußen ausgab und sich ins finanzielle Aus katapultierte. Seine Eindrücke beschreibt er in nicht chronologischer Reihenfolge, was sicherlich manche Leser verwirren wird.

Stazol beschreibt sich selbst als Dandy, inszeniert sich auch gern als solcher. Ihn umgibt eine Aura der Eleganz und Reichtum, noblesse oblige, und auch wenn das Bankkonto leer ist. Dann eben im Maßanzug zum Amt. Er vereint Gegensätze und spaziert durch die Hamburger Gesellschaft, ganz wie ein Flaneur. Zeitweise arrogant, dann wieder am Boden zerstört. Seine Muse will nur seine Muse sein und keine Beziehung. Schwierig, wenn man sich in die Muse verliebt hat.

Ein interessantes Portrait einer schillernden Persönlichkeit, wunderbar umgesetzt-wahrlich eine Perle der Literatur!

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hannelore_bayers avatar

Rezension zu "Affairencharakter" von Harald Nicolas Stazol

Ungewöhnliche Affairen
hannelore_bayervor 5 Jahren

Nach dem ersten Kapitel wollte ich dieses ungewöhnliche Buch eigentlich weglegen. Der Schreibstil ist sehr schwierig, ungewohnt und ständig dieser Zynismus. Viele Wörter und Begriffe die ich erstmal googeln mußte. Aber der Autor ein sehr netter Mensch der gut begleitet hat und tiefe Einblicke in sein Leben und seine Krankheit, verknüpft mit dem Geschehen in Deutschland und der Welt, gewährt  . Ich habe den letzten Dandy in Deutschland und einen sehr sensiblen und ich glaube auf Grund seiner Krankheit sehr zerrissenen Menschen kennengelernt.
Dazugelernt habe ich einiges, sprachlich,  in Bezug aufdie manisch-bipolare Depression, Mit seiner Krankheit geht er offen und ohne wenn und aber um!
Ein bißchen heftig war zu Anfang das heftige hin und herspringen in den Kapiteln, meine Gehirnwindungen hatten kräftig zu tun.

Es ist aber ein Buch, daß man unbedingt empfehlen kann, zwar nicht für den Strand oder abends im Bett, es ist auf die ganz spezielle Art des Herrn Stazol sehr unterhaltend. Er plaudert auch ein bißchen aus dem Nähkästchen der Schönen und Reichen.

Ich gebe dem Buch von Herzen 4 Sterne, zu 5 hat´s leider nicht gereicht, weil´s doch ein bißchen schwer war bis es einem an´s Herz gewachsen ist.

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Buecherwurm1973s avatar

Rezension zu "Affairencharakter" von Harald Nicolas Stazol

Ein Blick hinter die Kulisse eines Journalisten
Buecherwurm1973vor 5 Jahren


Harald Nicolas Stazol entführt den Leser mit diesem Essay in seine Welt. Obwohl ich nicht sicher bin, ob der Autor derselbe ist wie der Erzähler im Buch. Seine Interessen sind die schönen Menschen, massgeschneiderte Anzüge und Kunst. Doch er kennt auch die dunkle Seite des Lebens. Er leidet an einer manisch-bipolaren Depression. Die schwindelerregenden Wechsel zwischen Selbstmordgedanken und den manischen Hochs. Die Letzteren treiben in Schulden. Auch der Alkoholismus gehört zur Krankheit. Mit spitzer Zunge erzählt er die Tagesgeschehnisse aus Politik, Promiwelt und was man sonst unter Allerlei liest. Auch mit der Medienwelt rechnet der Erzähler ab.

Der Schreibstil ist aussergewöhnlich. Der Leser hat das Gefühl, dass der Autor einfach alles aufgeschrieben hat, was ihm durch den Kopf ging. Anfangs ist es sehr verwirrend. Ich habe das Lesetempo verringert und besser verstanden, was der Autor mitteilen wollte.

Fazit: Kein Buch für zwischendurch. Es ist für den anspruchsvollen Leser, der gerne hinter die Kulisse der Medienbranche schauen möchte.

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Gespräche aus der Community

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Ploettner_Verlags avatar
Aus dem Tagebuch des letzten Dandys.

"Der spitzen Zunge zweiter Teil":

Mein Verhältnis zur Republik und zu mir selbst - ein einziger Affairencharakter, der sich über das Land gelegt hat.

Da ist (oder besser war) der Schnorrer im Schloss Bellevue, da sind die gierigen Bänker, die durchtriebenen Chefredakteure, die diebischen Amtsinhaber, die schwierigen Ämter, die Presse mit Maulkorb, die schönen Models, die Deutschen ohne Moral und ein Autor, dem nur noch der Humor bleibt. Deutschland, ein Jahr lang beobachtet, begleitet und analysiert, mit politischem Bewusstsein und mit den Augen eines (liebenden) Spötters gesehen.


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