Harald Nicolas Stazol Affairencharakter

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Inhaltsangabe zu „Affairencharakter“ von Harald Nicolas Stazol

„Der spitzen Zunge zweiter Teil“:
Mein Verhältnis zur Republik und zu mir selbst – ein einziger Affairencharakter, der sich über das Land gelegt hat. Da ist (oder besser war) der Schnorrer in Schloss Bellevue, da sind die gierigen Bänker, die durchtriebenen Chefredakteure, die diebischen Amtsinhaber, die schwierigen Ämter, die Presse mit Maulkorb,
die schönen Models, die Deutschen ohne Moral und ein Autor, dem nur noch der Humor bleibt. Deutschland, ein Jahr lang beobachtet, begleitet und analysiert, mit politischem Bewusstsein und mit den Augen eines (liebenden) Spötters gesehen.

Ein Roman von und über eine schillernde Persönlichkeit: schonungslos, rasant, manisch, philosophisch, markant, politsch!

— Thala

Das ist mal ein Buch, das ich nicht missen möchte! Intelligent, rasant, sensitiv und charismatisch, Fazit: Lesen!

— Bücherwurm
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  • Bekenntnisse eines Dandys

    Affairencharakter

    Thala

    25. August 2013 um 15:50

    Ich mag Bücher, die nicht alltäglich sind. So auch Stazols „Affairencharakter“. Stazol trägt seinen inneren Monolog nach außen, mal sinniert er über die Politik, mal über Hamburg, mal über die Liebe. Er berichtet auch schonungslos über seine manische Zeit, in der er sich selbst für den Prinzen von Preußen ausgab und sich ins finanzielle Aus katapultierte. Seine Eindrücke beschreibt er in nicht chronologischer Reihenfolge, was sicherlich manche Leser verwirren wird. Stazol beschreibt sich selbst als Dandy, inszeniert sich auch gern als solcher. Ihn umgibt eine Aura der Eleganz und Reichtum, noblesse oblige, und auch wenn das Bankkonto leer ist. Dann eben im Maßanzug zum Amt. Er vereint Gegensätze und spaziert durch die Hamburger Gesellschaft, ganz wie ein Flaneur. Zeitweise arrogant, dann wieder am Boden zerstört. Seine Muse will nur seine Muse sein und keine Beziehung. Schwierig, wenn man sich in die Muse verliebt hat. Ein interessantes Portrait einer schillernden Persönlichkeit, wunderbar umgesetzt-wahrlich eine Perle der Literatur!

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  • Leserunde zu "Affairencharakter" von Harald Nicolas Stazol

    Affairencharakter

    Ploettner_Verlag

    Aus dem Tagebuch des letzten Dandys. "Der spitzen Zunge zweiter Teil": Mein Verhältnis zur Republik und zu mir selbst - ein einziger Affairencharakter, der sich über das Land gelegt hat. Da ist (oder besser war) der Schnorrer im Schloss Bellevue, da sind die gierigen Bänker, die durchtriebenen Chefredakteure, die diebischen Amtsinhaber, die schwierigen Ämter, die Presse mit Maulkorb, die schönen Models, die Deutschen ohne Moral und ein Autor, dem nur noch der Humor bleibt. Deutschland, ein Jahr lang beobachtet, begleitet und analysiert, mit politischem Bewusstsein und mit den Augen eines (liebenden) Spötters gesehen. Nehmen Sie an unserer Leserunde zusammen mit dem Hamburger Autor Harald Nicolas Stazol teil.

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  • Ungewöhnliche Affairen

    Affairencharakter

    hannelore_bayer

    11. August 2013 um 15:41

    Nach dem ersten Kapitel wollte ich dieses ungewöhnliche Buch eigentlich weglegen. Der Schreibstil ist sehr schwierig, ungewohnt und ständig dieser Zynismus. Viele Wörter und Begriffe die ich erstmal googeln mußte. Aber der Autor ein sehr netter Mensch der gut begleitet hat und tiefe Einblicke in sein Leben und seine Krankheit, verknüpft mit dem Geschehen in Deutschland und der Welt, gewährt  . Ich habe den letzten Dandy in Deutschland und einen sehr sensiblen und ich glaube auf Grund seiner Krankheit sehr zerrissenen Menschen kennengelernt. Dazugelernt habe ich einiges, sprachlich,  in Bezug aufdie manisch-bipolare Depression, Mit seiner Krankheit geht er offen und ohne wenn und aber um! Ein bißchen heftig war zu Anfang das heftige hin und herspringen in den Kapiteln, meine Gehirnwindungen hatten kräftig zu tun. Es ist aber ein Buch, daß man unbedingt empfehlen kann, zwar nicht für den Strand oder abends im Bett, es ist auf die ganz spezielle Art des Herrn Stazol sehr unterhaltend. Er plaudert auch ein bißchen aus dem Nähkästchen der Schönen und Reichen. Ich gebe dem Buch von Herzen 4 Sterne, zu 5 hat´s leider nicht gereicht, weil´s doch ein bißchen schwer war bis es einem an´s Herz gewachsen ist.

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  • Ein Blick hinter die Kulisse eines Journalisten

    Affairencharakter

    Buecherwurm1973

    08. August 2013 um 23:14

    Harald Nicolas Stazol entführt den Leser mit diesem Essay in seine Welt. Obwohl ich nicht sicher bin, ob der Autor derselbe ist wie der Erzähler im Buch. Seine Interessen sind die schönen Menschen, massgeschneiderte Anzüge und Kunst. Doch er kennt auch die dunkle Seite des Lebens. Er leidet an einer manisch-bipolaren Depression. Die schwindelerregenden Wechsel zwischen Selbstmordgedanken und den manischen Hochs. Die Letzteren treiben in Schulden. Auch der Alkoholismus gehört zur Krankheit. Mit spitzer Zunge erzählt er die Tagesgeschehnisse aus Politik, Promiwelt und was man sonst unter Allerlei liest. Auch mit der Medienwelt rechnet der Erzähler ab. Der Schreibstil ist aussergewöhnlich. Der Leser hat das Gefühl, dass der Autor einfach alles aufgeschrieben hat, was ihm durch den Kopf ging. Anfangs ist es sehr verwirrend. Ich habe das Lesetempo verringert und besser verstanden, was der Autor mitteilen wollte. Fazit: Kein Buch für zwischendurch. Es ist für den anspruchsvollen Leser, der gerne hinter die Kulisse der Medienbranche schauen möchte.

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  • Nicht alltäglicher Lesestoff

    Affairencharakter

    gaby2707

    Dieses Buch ist nichts für einfach mal für Zwischendurch, keine Sommer- oder Urlaubslektüre. Wer von diesem Buch etwas haben will, muss sich Zeit nehmen und darauf einlassen. Eine Reise in die Gedanken von HNS. Mit spitzer Zunge und einer Portion Ironie nimmt HNS Deutschland, die Deutschen, den Jet-Set, die Politik und die Presse auf´s Korn und macht "Affairen" daraus. Er kennt sie alle: die die oben sind, die, die gerne oben wäre und die, die tief gefallen sind. Aber auch mit sich selbst geht er nicht zimperlich um, nennt sich Prinz von Preussen und seine Wohnung in einem Hamburger Abrisshaus dient Partys als willkommene Lokation. Schonungs-los offen geht er mit seiner psychischen Krankheit um, klärt mich auf und nimmt mich im Wahn mit auf seine Reisen. Oft kommen seine Selbstbe-schreibungen arrogant und selbstverliebt rüber. Aber er gesteht sich auch hin und wieder Unsicherheiten ein und übt leise Selbstkritik. Immer dabei seine Muse, ein junges Modell, die er braucht, wie die Luft zum Atmen.  Da ich doch anfangs und auch zwischendurch immer mal wieder Schwierig-keiten hatte, dem Erzählten zu folgen, gibt es von mir 4 von 5 Punkten. Ich habe ein Buch gelesen, dass es zu lesen lohnt - aber man muss sich die Zeit dafür nehmen.

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  • Außergewöhnlich anders

    Affairencharakter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Es handelt sich bei "Affairencharakter" definitiv um ein außergewöhnliches Buch. Zu Beginn der Lektüre war ich noch relativ positiv gestimmt. Es gefiel mir gut, wie das Buch zum Nachdenken anregte, was zum Einen durch den Schreibstil des Autors, der viele Sprünge in Zeit und Raum einschließt, zum Anderen aber auch durch das Thema erreicht wurde. Sicher viel der Einstieg dadurch nicht gerade leicht, aber dennoch konnte ich mich festlesen. Im Kapitel "Affaire orange" wird die manische Depression sehr gut beschrieben. Dieses Kapitel war auch mein Lieblingskapitel. Danach ging es leider abwärts... Der Schreibstil blieb anhaltend kompliziert, was nach einer Weile einfach ermüdend war. Ständig musste ich mich neu orientieren... Dazu kamen Themen, die mir einfach zu allgemein abgehalten wurden. Der rote Faden hat mir generell gefehlt, es wirkte alles recht zusammenhangslos. Auch wenn das vielleicht zum Protagonisten bzw. zum Thema passt - es stört beim Lesen und zwar sehr. Ich sehnte das Ende des Buches zum Schluss immer weiter herbei...  Ich habe wirklich nichts gegen Bücher, die etwas "anders" sind und lese auch generell nicht nur "leichten Stoff", aber dennoch hatte ich mit dem Buch meine Probleme. Daher bin ich auch ratlos, wem ich dieses Buch empfehlen soll. Ich gebe 3/5 Sterne: Es hatte gerade am Anfang gute Aspekte und einige Kapitel konnten mir durchaus gefallen. Leider konnte es mich wie gesagt nicht komplett mitreißen - dafür war es zu verwirrend. 

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  • Affairencharakter

    Affairencharakter

    Solengelen

    28. July 2013 um 18:34

    Dieses Buch war ganz außergewöhnlich. Kein Werk für die "Urlaubssonnenliege", nein man muss beim Lesen am "Ball" bleiben.  Der Protagonist selbstkritisch?!?, ironisch?!?, arrogant?!?, selbstverliebt?!?, auch mal eine kleine Unsicherheit spürbar???, manchmal etwas herablassend, unbedingt dazugehören wollen?!? Die Muse eine feste und gleichzeitig unsichere "Größe" im Leben des Schriftstellers. Statt Kapitel gibt es Affairen, eine gut gewählte Alternative, wie ich finde. Alles in allem nicht leicht zu lesen, aber wunderbar "zelebriert" ja ich möchte fast sagen eine "Inszenierung"? Aber da ich zwischendurch mit einigen Irrungen und Wirrungen zu "kämpfen" hatte, diesmal nur 4 Punkte.  Kann ich nur weiterempfehlen, allerdings für Leser, die etwas "Anderes" suchen und keinen leichten Lesestoff.

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  • Affairencharakter

    Affairencharakter

    romantic devil

    Affairencharakter ist ein sehr ungewöhnliches Buch. Ein Essay über einfach alles Mögliche. Hier geht es um Politik, Mode, über Arroganz, Hartz IV, Reichtum und Armut, Liebe, Geld, Geschichte, Wulf, Dominik Strauß-Kahn, Kachelmann, Alkohol, Einsamkeit, Freunde, Familie und vor allem auch um die Bipolare Störung. Die Bereiche im Buch über diese Krankheit und die Auswirkungen auf das Leben des betroffenen, empfinde ich als die stärksten des Buches. Sonst ist das Buch auf Grund seines ungewöhnlichen Stils und dem vielen Hin- und Herspringen von Thema zu Thema, von Begebenheit zur Begebenheit wohl nichts für jeden. Mir hat das Buch teilweise sehr gut gefallen, andere Kapitel weniger, da ich es einfach nur als wirr und konfus, ohne Zusammenhang und Sinn empfand. Dennoch waren viele spitze, scharfzüngige Bemerkungen, einiges zum Schmunzeln, viel zum Nachdenken und einiges Bedrückendes dabei. Ein sehr vielschichtiges und ungewöhnliches Buch.

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    HNS

    27. July 2013 um 20:32
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