Harald Parigger

 3,6 Sterne bei 133 Bewertungen
Autor von Die Hexe von Zeil, Der schwarze Mönch und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Harald Parigger wurde 1953 in Flensburg geboren und studierte in Würzburg Geschichte und Germanistik. Nach seiner Promotion in Geschichte wurde er zunächst Lehrer an einem Gymnasium, arbeitete anschließend am Haus der Bayerischen Geschichte in München und war dreizehn Jahre lang Direktor des Gymnasiums Grafing. Von 2013 bis 2019 leitete er die Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit in München.Pariggers Leidenschaft ist die Alltags- und Sozialgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Neben wissenschaftlichen Aufsätzen zur Geschichte und Germanistik schreibt er Lyrik, Theaterstücke und Geschichten, vor allem für Kinder, und historische Erzählungen für junge und erwachsene Leser. In allen seinen Veröffentlichungen legt Parigger Wert darauf, Menschen möglichst wirklichkeitsnah zu beschreiben und historische Tatsachen aufzuzeigen.Im ›Schwarzen Mönch‹ erzählt Parigger vom 15-jährigen Gerhard Speyer, der einem unheimlichen Mönch zu Kinderkreuzzügen nach Palästina folgt. Die Geschichten beruhen auf historischen Tatsachen, die Geschehnisse im Detail sind erfunden. Darauf legt Parigger Wert: »Es gibt an keiner Stelle so etwas wie Geschichtsklitterung, Schönung oder Fälschung.« Harald Parigger lebt heute mit seiner Familie in der Nähe von Rosenheim. 

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Harald Parigger

Cover des Buches Die Hexe von Zeil (ISBN: 9783505120152)

Die Hexe von Zeil

 (28)
Erschienen am 01.01.2003
Cover des Buches Der schwarze Mönch (ISBN: 9783423705196)

Der schwarze Mönch

 (25)
Erschienen am 01.12.1998
Cover des Buches Im Schatten des schwarzen Todes (ISBN: 9783423706339)

Im Schatten des schwarzen Todes

 (19)
Erschienen am 01.02.2001
Cover des Buches Der Dieb von Rom (ISBN: 9783401511047)

Der Dieb von Rom

 (12)
Erschienen am 18.09.2017
Cover des Buches Verrat am Bischofshof (ISBN: 9783785571835)

Verrat am Bischofshof

 (5)
Erschienen am 01.09.2010
Cover des Buches Der Safranmord (ISBN: 9783401509884)

Der Safranmord

 (5)
Erschienen am 10.11.2016
Cover des Buches Der Galgenstrick (ISBN: 9783401510484)

Der Galgenstrick

 (4)
Erschienen am 06.06.2018
Cover des Buches Barbara Schwarz und das Feuer der Willkür (ISBN: 9783401061245)

Barbara Schwarz und das Feuer der Willkür

 (3)
Erschienen am 01.06.2007

Neue Rezensionen zu Harald Parigger

Cover des Buches Der Safranmord (ISBN: 9783401029702)
TimeFliesAways avatar

Rezension zu "Der Safranmord" von Harald Parigger

Spannender Mord, langweilige Charaktere
TimeFliesAwayvor 7 Monaten

Eh. Der Schreibstil ist flüssig und ich mag auch den sarkastischen Unterton, aber alles andere... Naja. Die Story an sich ist auch noch ganz gut, durch den Schreibstil liest es sich auch ganz schnell. Die Charaktere aber sind so der größte Minuspunkt für mich.

Bei Phillip vor allem hat der Autor immer wieder gegen die Regel "show, don't tell" verstoßen (bzw. nicht angewendet), was recht nervig war. Lorenz mag Phillip irgendwie und auf irgendeinem Level ist das auch verständlich, allerdings fragt man sich, wieso. Phillip war durchgehend respektlos, arrogant, ignorant, undankbar und hat die beiden in Schwierigkeiten gebracht. Hat er sich danach aber geändert? Nicht mal annähernd. Character development gleich null.

Lorenz ist außerdem irgendwie dieses große Genie, das heutzutage als Privatdetektiv arbeiten könnte. Alles schön und gut, aber der Junge ist 15 und hat einen Mord in 2 Nächten gelöst. Kann schon sein, dass man dafür nur etwas Menschenverständnis braucht und immer alle Sinne offen, aber trotzdem... etwas übertrieben.

Abgesehen davon ist es natürlich auch wieder sexistisch, vor allem was Lorenz und Maria angeht. Obwohl Christine schon recht gut geschrieben ist, auf dem Level das Buches. Naja, die Story spielt auch um 1300, also was will man da großartiges erwarten. Außer, dass Lorenz halt in die Kategorie "not like other guys" fällt, was die Frauen angeht, aber wohl doch nicht so sehr, denn auch er muss sexistisch sein...

Cover des Buches Komm, Bruder Tod, so bleich und rot (ISBN: 9783423713856)
Sternenstaubfees avatar

Rezension zu "Komm, Bruder Tod, so bleich und rot" von Harald Parigger

Komm, Bruder Tod, so bleich und rot
Sternenstaubfeevor 8 Monaten

Dieses ist mein drittes und bisher liebstes Buch von Harald Parigger. Es bietet so viel von dem, was ich gerne lese.

Die Geschichte spielt im Jahr 1213 im Kloster. Es geht um Mord und Geheimnisse. 

Ich mag Geschichten, die im Mittelalter spielen. Es ist für mich einfach faszinierend zu lesen, wie die Menschen damals lebten oder gelebt haben könnten.

Dann geht es um einen Mord und ich liebe Krimis und die Ermittlungsarbeit. 

Auch Geschichten, die im Kloster spielen, faszinieren mich irgendwie. Vielleicht, weil das Leben dort so anders ist als das alltägliche Leben. 

Und dann geht es um ein Geheimnis, das aufgedeckt werden soll. Auch das ist eigentlich immer spannend! 

Diese Kombination hat mich auf jeden Fall überzeugt. Ich fand das Buch sehr fesselnd und gut geschrieben; es konnte mich sehr gut unterhalten! 

Cover des Buches Der Dieb von Rom (ISBN: 9783401511047)
Ariuss avatar

Rezension zu "Der Dieb von Rom" von Harald Parigger

Ein historischer Roman mit Stärken und Schwächen!
Ariusvor 2 Jahren

Der Dieb von Rom ist eine, zu Beginn gemächlich Abenteuererzählung, die auf das Ende hin immer rasanter wird. Die Identifikation mit dem aufbrausenden Teenager Marius, der mit seinem Vater nicht zurechtkommt, dürfte jugendlichen Lesern einfach fallen.

Mit dieser historischen Erzählung tauchen wir in die Zeit des römischen Reiches unter der Herrschaft Kaiser Augustus ein. Gemeinsam mit der Hauptfigur, dem fünfzehnjährigen Marius, erfährt der Leser nicht nur was es bedeutet, in dieser vergangenen Zeit zu leben, sondern auch, dass das scheinbar moralisch Falsche immer auch zwei Seiten hat.

Im Jahr 23 vor Christus erlebt der Junge Marius, was es bedeutet, Haus und Heimat zu verlieren: Gaius Cilnius Maecenas, dessen Land Marius Eltern bewirtschaften, macht von seinem Recht Gebrauch, die Familie von ihrem Land zu vertreiben. Mit der Begründung, dass sie wegen mehrerer schlechten Ernten ihre Pacht nicht mehr aufbringen können, macht er sie zu mittellosen Bürgern. Besonders den Sohn der Familie, Marius, trifft die plötzliche Armut hart, denn abgesehen von einem alten Sklaven und einem noch älteren Maultier sowie einem Karren mit wenigen Möbeln, ist der Familie nichts geblieben.

Harald Parigger bringt in dieser Erzählung die Zeit des Augustus und das Leben im römischen Reich, besondere der Armen in der Weltstadt Rom, den Lesern näher. Wer sich für die Zeit vor Christus, als Rom noch eine Weltmacht war, interessiert, ist hier richtig.  Störend ist nur, dass Gewalt und Kriminalität einen hohen Stellenwert in der Handlung haben, und die moralischen Dilemmas, die daraus resultieren nicht genügend reflektiert werden. 

Abenteuergeschichten rund um einen Dieb kommen bei Lesern meist gut an. Denken wir dabei an den „Dieb von Bagdad“ oder „Robin Hood“. Dennoch gibt es dabei mehrere Facetten, die nicht so ehrbar sind. Das beispielsweise die Sklaven der von Marius beklauten Reichen oftmals für das Verbrechen verantwortlich gemacht werden, weil sie den Dieb ins Haus gelassen haben, wird zwar erwähnt, jedoch nicht ausreichend behandelt. Gerade, da es sich um ein Kinderbuch handelt, sollte diese Tatsache thematisiert werden. Und sei es nur dadurch, dass Marius deswegen moralische Bedenken äußert. Ansonsten besteht die Gefahr, dass jüngere Leser diese Robin Hood Mentalität als gut und erstrebenswert erachten.

Der Schreibstil ist locker, die Geschichte rasch gelesen. Doch fehlt es der Handlung an der nötigen Tiefe. Die Opfer von Marius Diebestouren ist die betuchte Bevölkerung Roms. An ihr will sich der Junge für vermeintlich erlittenes Unrecht rächen. Doch im Grunde ist Marius nur ein aufbrausender Jugendlicher, der gedankenlos sich und andere in Gefahr bringt. Sein Bestreben ist, wie die jedes Diebes, möglichst rasch zu viel Geld zu kommen, ohne dafür arbeiten zu müssen. Marius begehrt auf. Im Kleinen wie im Großen. Gegen seinen Vater, wie gegen die Gesellschaft. Das liegt in seinem Naturell. Er ist ein Hitzkopf, ungeduldig, übermütig, stur. Das liegt auch an seinem Alter. Er ist noch mitten in der Pubertät und wehrt sich dagegen, wie seine Eltern zu leben.

Die Geschichte hat seine spannenden Höhepunkte, aber leider gibt es keinen nennenswerten Höhepunkt im Gesamtablauf.

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Zusätzliche Informationen

Harald Parigger wurde am 01. Januar 1953 in Flensburg (Deutschland) geboren.

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