Harald Rosenløw Eeg

 3.9 Sterne bei 7 Bewertungen

Alle Bücher von Harald Rosenløw Eeg

Caulfield

Caulfield

 (6)
Erschienen am 23.01.2012
Aber raus bist du noch lange nicht

Aber raus bist du noch lange nicht

 (1)
Erschienen am 23.06.2014

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Rezension zu "Aber raus bist du noch lange nicht" von Harald Rosenløw Eeg

empehlenswert
Blacksallyvor 4 Jahren

Das Cover:
Ich finde das Cover echt cool gemacht. Erst dachte ich das ist Blut auf dem Cover, aber es scheint mir tatsächlich Farbe zu sein, denn das Zeichen das darunter ist Anjo 2-11 ist ein Bild das ein Jugendlicher unserer Geschichte an eine Tunnelwand sprayt.
Mir gefällt das Cover wirklich gut, es ist mal etwas anderes und passt super zur Geschichte

Die Protagonisten:
Hier gibt es 5 Protagonisten:
Sherpa: Er ist ein Drogenkurier und immer darauf bedacht alles richtig zu machen, ich mochte ihn aber sehr gerne. Er ist eher der Stille Typ der trotzdem versucht alles zu retten.
Anjo: Sie schwimmt in ihrer Freizeit gerne und lernt von einem Typ den sie "Den Vogel" nennt den Koran. Auch sie mochte ich sehr gerne, sie ist intelligent und aufmerksam.
Bruno: Er ist der Sprayer (sagt man das so?) der sich gerne in Ubahn Tunneln aufhällt und Piece-Zeichen an die Wand sprüht. Anscheinend scheint er aber auch sehr krank zu sein, denn er nimmt Medikamente.
Ida: Sie kam mir sehr neurotisch vor, sie hat irgendwelche Ticks das sie nicht auf Striche treten darf (das kenn ich gut) und denkt immer an bestimme Wörter die sie beruhigen. Sie mochte ich nicht so sehr, irgendwie war sie unsympatisch für mich
Albert: Er ist der Sohn der Ministerpräsidentin und macht gerne einen auf dicke Hose. Er feiert monströse Partys und möchte immer beliebt sein. Ihn fand ich auch irgendwie ein bisschen seltsam, sowohl seinen Charakter als auch seine beziehung zu seinem Bodyguard.

Der Schreibstil:
Zuerst möchte ich sagen das der Schreibstil wohl nicht etwas für jedermann zu sein scheint. Er ist etwas eigen und ich finde den Schreibstil einfach klasse. Mir hat es gut gefallen das man in dem Buch auf die einzelnen Protagonisten so gut eingeangen ist und man sie richtig gut kennen lernen konnte. Schade finde ich aber das man nicht wirklich erfahren hat wie sie aussehen, denn ich hab immer gerne ein Bild davon im Kopf. Ich musste mich nach dem Buch erstmal ein bisschen hinsetzen und darüber nachdenken was in dem Buch alles geschehen ist und wie die Personen sich verhalten haben und genau so müsste es eig. bei jedem Buch sein.

Mein Fazit:
Ich finde diese Geschichte wirklich super umgesetzt und toll geschrieben. Auch die Aufmachung des Buches, die Kapitellänge und das Ende haben mir sehr gut gefallen.
Von mir gibts auf jeden Fall eine Kaufempfehlung
und 4 von 5 Sternen ;)

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gurkes avatar

Rezension zu "Caulfield" von Harald Rosenløw Eeg

Rezension zu "Caulfield" von Harald Rosenløw Eeg
gurkevor 6 Jahren

Klaus hat eigentlich überhaupt keine Lust auf die neue Stadt, das neue Haus und vor allem auf neue Freunde. Doch was bleibt ihm anderes übrig, als das beste aus der Situation zu machen? Nach dem Umzug mit seiner Mutter, der Sozialpädagogin seiner ebenfalls neuen Schule, versucht er sich schnell neue Freunde zu suchen und anzuknüpfen. Dabei gerät er ausgerechnet an den zunächst coolen Sturla. Doch dieser scheint Probleme zu haben und verhält sich von Anfang an seltsam. Und dann kommt er schließlich um. Was hat es mit dem mysteriösen Tod von Sturla auf sich. Klaus beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt er immer wieder auf Caulfield. Was soll das bitte schön bedeuten? Eines ist für Klaus sicher, der Tod von Sturla war auf keinen Fall ein Unfall. Doch dann gerät er selbst in immer größer werdende Gefahr...

Der Jugendthriller reißt von Anfang an mit. Der Autor schafft es nicht nur typische Ängste eines Jugendlichen einfühlsam auf den Punkt zu bringen, sondern das auch mit einer spannenden Handlung zu vereinen.
Die Neugier wird immer mehr geweckt und man hat als Leser den unbändigen Drang, das Buch zu Ende zu lesen. Man möchte einfach erfahren, was es denn nun mit Caulfield auf sich hat.
Der Autor lässt seine Helden lebendig werden und auch die Handlungen scheinen immer schlüssig zu sein. Gleichzeitig wirkt Klaus auch richtig intelligent und schaut gerne hinter die Kulissen, ohne dabei alles zu glauben, was man ihm vormachen möchte.
Es herrschte außerdem von Anfang an eine etwas gefährliche und geheimnisvolle Atmosphäre, was absolut zu dem Buch gepasst hat. Der Schreibstil ist zwar jugendgerecht, allerdings nicht so flüssig und leicht, dass man das Buch eben mal schnell lesen kann. Ist allerdings gar nicht schlimm, denn so gibt die Geschichte ein harmonisches Gesamtbild ab, da alles zusammenpasst. Weglegen möchte man "Caulfield" auf jeden Fall nach den ersten Seiten ganz und gar nicht mehr.

Mir hat das Buch nicht von der ersten Seite an gefallen, als ich dann aber in der Geschichte drin war, wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Zu sehr wurde meine Neugier geweckt. Nach und nach wurde ich als Leser immer mehr gefesselt und muss am Ende sagen, dass ich begeistert bin und das Jugendbuch gerne weiterempfehlen möchte.

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robotermaedchens avatar

Rezension zu "Caulfield" von Harald Rosenløw Eeg

Rezension zu "Caulfield" von Harald Rosenløw Eeg
robotermaedchenvor 6 Jahren

Wer ist Caulfield?
Klaus und seine Mutter sind neu in der Stadt. Sie wird Sozialpädagogin ausgerechnet an seiner Schule, und Klaus fällt es auch im neuen Ort schwer, Anschluss zu finden. Nach ein paar eher flüchtigen Begegnungen kommt Sturla, ein Mitschüler, zu ihm nach Hause, will seine Mutter sprechen. Er läuft davon und stirbt. Ein Unfall? Die Dinge werden immer verworrener, Mitschüler verhalten sich seltsam, eine Party eröffnet Klaus Einblicke hinter die Maskerade einer ganzen Schule. Caulfield befiehlt, soviel scheint klar, und alle gehorchen und haben Angst. Aber wer ist Caulfield? Der vielleicht homosexuelle Sturla, seine Alibifreundin? Der junge attraktive Lehrer, mit dem Sturla im Streit auseinander ging (aber worum ging es?), mit dem nun ausgerechnet Klaus Mutter ein engeres Verhältnis einzugehen scheint, aber auch dessen Hund - wer hat den nun eigentlich umgebracht?

Am Ende bleibt Caulfield eine difuse Angst, der ungreifbare allgegenwärtige Druck der Gleichaltrigen, die Angst vor dem Anderssein, der Wunsch, Verantwortung abzugeben an einen mysteriösen Niemand und Jedermann. Die tatsächliche Auflösung, die das Ende des Romanes anbietet, wirkt dabei fast lieblos, unwahrscheinlich und unehrlich, und lässt einen nicht weniger verwirrt und nachdenklich zurück.

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