Harald Rosenløw Eeg Caulfield

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Inhaltsangabe zu „Caulfield“ von Harald Rosenløw Eeg

Klaus ist neu in der Stadt. Neu an der Schule, an der seine Mutter eine Stelle als Sozialpädagogin erhalten hat. Und er ist fest entschlossen, nicht mehr der ewige Loser zu sein. Wenn er nur bei den richtigen, den coolen Leuten andockt, kann er es schaffen. Doch dann kommt Sturla um, Sturla, sein Eintrittsticket. Aber war der Unfall wirklich ein Unfall? Und wer ist dieser ominöse Caulfield? Immer wieder fällt der Name und es stellt sich heraus, dass dieser Caulfield nicht nur an Sturlas Tod beteiligt war. Je mehr Klaus herausfindet, umso mehr bringt er sich in Gefahr, ohne es zu merken. Ein Thriller über den Sog der Macht, über die Manipulation von Wirklichkeit und darüber, dass mitunter nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

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  • Rezension zu "Caulfield" von Harald Rosenløw Eeg

    Caulfield
    fireez

    fireez

    In einem Satz: Ein Jugendthriller, wie er besser nicht erdacht werden könnte, der Spannung erzeugt und auch zum nachdenken anregt. . Inhalt: Klaus zieht mit seiner Mutter nach Oslo. Eine neue Schule, neue Freunde und jede Menge neue Probleme warten dort auf ihn. Noch bevor es für ihn zur ersten Stunde geläutet hat, muss er schon den Tod eines neuen Mitschülers erleben und gelangt in Besitz seines Tagebuchs. Viele Hinweise deuten darauf hin, dass ein gewisser "Caulfield" etwas damit zu tun hat, doch je mehr er sich der Lösung zu nähern scheint, desto seltsamer verhalten sich die Menschen um ihn herum ... . Meine Meinung: Mit "Caulfield" hat Harald Rosenløw Eeg einen mitreißenden Thriller geschaffen, der den Leser von den ersten Seiten an fesselt. Man landet mit Klaus im neuen Haus und in der neuen Schule und erlebt seine Ängste und Sorgen aus nächster Nähe mit. Werden die anderen Mitschüler akzeptieren? Wird er Freunde finden? Doch ehe sich diese Fragen aufklären, steckt Klaus schon mittendrin in knietiefen Problemen: Ein Junge aus seiner Schule sucht Hilfe und ist kurz darauf tot - und Klaus war der Letzte, der mit ihm gesprochen hat. Nun hat er sein digitales Tagebuch, zu dem ihm das Passwort "Caulfield" Zugang verschafft. Wem soll er davon erzählen? Wem kann er vertrauen? Und wer ist Caulfield? . An mehreren Orten begegnet er "Caulfield" immer wieder. Der Hund eines Lehrers trägt diesen Namen und andere Schüler scheinen ebenfalls jemanden namens Caulfield zu kennen, doch niemand will darüber reden. Und so wird Klaus in einen Strudel aus dunklen Geheimnissen und Intrigen gezogen und weiß bald nicht mehr, wem er noch glauben soll. Für mich war das Ende alles andere als klar. Immer wieder kamen neue Wendungen in die Geschichte und man wird die meiste Zeit ziemlich im Dunkeln gehalten, was mir sehr gefallen hat. Ich mag es nicht, wenn man als Leser schon am Anfang die Lösung hat und den Protagonisten nur noch gegen eindeutige Wände laufen sieht. Hier rennt man hingegen einfach gegen die gleichen Wände und stellt sich die gleichen Fragen, was Klaus äußerst glaubwürdig erscheinen lässt. . Klaus ist aber auch glaubhaft, da er sich wie ein typischer Jugendlicher verhält. Von der Natur nicht unbedingt nur mit Vorzügen beschenkt, ist er immer wieder mit sich selbst am Hadern. Er kritisiert sein Äußeres und ist unsicher, wie andere wohl auf ihn reagieren oder warum sie es auf die eine oder andere Weise tun. Und er ist beeinflussbar, wie es ein unsicherer Junge nun einmal ist. Er handelt nicht immer richtig und vertraut Personen, vor denen ihn seine Mutter wohl eher gewarnt hätte, aber man kann als Leser gut verstehen, warum er so handelt. . Etwas gestört hat es mich anfangs, dass er von seiner Mutter als "Mama" erzählt. Das lässt ihn sehr kindlich erscheinen und ich musste mich später erst einmal komplett neu einstellen, als ich merkte, dass er doch eindeutig keine 11 oder 12 mehr ist. Wenn ich eine Altersempfehlung aussprechen sollte, dann würde ich sagen, keinesfalls unter 14. Ich neige dazu, die Jugendlichen zu unterschätzen und der Verlag setzt es ab 14 an. Ich persönlich würde nicht darunter gehen, eher noch ein oder zwei Jahre warten, bis das vollständige Verständnis für die Handlung da ist. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass dieses Buch alles andere als nur ein Jugendbuch ist. Auch Erwachsene dürfen sich gerne von Harald Rosenløw Eeg in diesen Sog hineinziehen lassen.

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    • 2
    Arun

    Arun

    11. June 2014 um 17:28
  • Rezension zu "Caulfield" von Harald Rosenløw Eeg

    Caulfield
    gurke

    gurke

    18. September 2012 um 21:32

    Klaus hat eigentlich überhaupt keine Lust auf die neue Stadt, das neue Haus und vor allem auf neue Freunde. Doch was bleibt ihm anderes übrig, als das beste aus der Situation zu machen? Nach dem Umzug mit seiner Mutter, der Sozialpädagogin seiner ebenfalls neuen Schule, versucht er sich schnell neue Freunde zu suchen und anzuknüpfen. Dabei gerät er ausgerechnet an den zunächst coolen Sturla. Doch dieser scheint Probleme zu haben und verhält sich von Anfang an seltsam. Und dann kommt er schließlich um. Was hat es mit dem mysteriösen Tod von Sturla auf sich. Klaus beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt er immer wieder auf Caulfield. Was soll das bitte schön bedeuten? Eines ist für Klaus sicher, der Tod von Sturla war auf keinen Fall ein Unfall. Doch dann gerät er selbst in immer größer werdende Gefahr... Der Jugendthriller reißt von Anfang an mit. Der Autor schafft es nicht nur typische Ängste eines Jugendlichen einfühlsam auf den Punkt zu bringen, sondern das auch mit einer spannenden Handlung zu vereinen. Die Neugier wird immer mehr geweckt und man hat als Leser den unbändigen Drang, das Buch zu Ende zu lesen. Man möchte einfach erfahren, was es denn nun mit Caulfield auf sich hat. Der Autor lässt seine Helden lebendig werden und auch die Handlungen scheinen immer schlüssig zu sein. Gleichzeitig wirkt Klaus auch richtig intelligent und schaut gerne hinter die Kulissen, ohne dabei alles zu glauben, was man ihm vormachen möchte. Es herrschte außerdem von Anfang an eine etwas gefährliche und geheimnisvolle Atmosphäre, was absolut zu dem Buch gepasst hat. Der Schreibstil ist zwar jugendgerecht, allerdings nicht so flüssig und leicht, dass man das Buch eben mal schnell lesen kann. Ist allerdings gar nicht schlimm, denn so gibt die Geschichte ein harmonisches Gesamtbild ab, da alles zusammenpasst. Weglegen möchte man "Caulfield" auf jeden Fall nach den ersten Seiten ganz und gar nicht mehr. Mir hat das Buch nicht von der ersten Seite an gefallen, als ich dann aber in der Geschichte drin war, wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Zu sehr wurde meine Neugier geweckt. Nach und nach wurde ich als Leser immer mehr gefesselt und muss am Ende sagen, dass ich begeistert bin und das Jugendbuch gerne weiterempfehlen möchte.

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  • Rezension zu "Caulfield" von Harald Rosenløw Eeg

    Caulfield
    robotermaedchen

    robotermaedchen

    11. September 2012 um 16:55

    Wer ist Caulfield? Klaus und seine Mutter sind neu in der Stadt. Sie wird Sozialpädagogin ausgerechnet an seiner Schule, und Klaus fällt es auch im neuen Ort schwer, Anschluss zu finden. Nach ein paar eher flüchtigen Begegnungen kommt Sturla, ein Mitschüler, zu ihm nach Hause, will seine Mutter sprechen. Er läuft davon und stirbt. Ein Unfall? Die Dinge werden immer verworrener, Mitschüler verhalten sich seltsam, eine Party eröffnet Klaus Einblicke hinter die Maskerade einer ganzen Schule. Caulfield befiehlt, soviel scheint klar, und alle gehorchen und haben Angst. Aber wer ist Caulfield? Der vielleicht homosexuelle Sturla, seine Alibifreundin? Der junge attraktive Lehrer, mit dem Sturla im Streit auseinander ging (aber worum ging es?), mit dem nun ausgerechnet Klaus Mutter ein engeres Verhältnis einzugehen scheint, aber auch dessen Hund - wer hat den nun eigentlich umgebracht? Am Ende bleibt Caulfield eine difuse Angst, der ungreifbare allgegenwärtige Druck der Gleichaltrigen, die Angst vor dem Anderssein, der Wunsch, Verantwortung abzugeben an einen mysteriösen Niemand und Jedermann. Die tatsächliche Auflösung, die das Ende des Romanes anbietet, wirkt dabei fast lieblos, unwahrscheinlich und unehrlich, und lässt einen nicht weniger verwirrt und nachdenklich zurück.

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  • Rezension zu "Caulfield" von Harald Rosenløw Eeg

    Caulfield
    Blog_of_Books

    Blog_of_Books

    27. February 2012 um 12:40

    Inhalt: Klaus’ Mutter hat an der Schule einen Job als Sozialpädagogin erhalten und so ziehen die beiden zusammen nach Oslo. Bereits bei der Ankunft hat Klaus ein komisches Gefühl, denn nicht nur das neue Haus wirkt merkwürdig, sondern auch seine neuen Mitschüler. Als sein einziger “Freund” Sturla auf seltsame Weise stirbt und keiner sich dafür zu interessieren scheint, stellt Klaus selbst Nachforschungen an und gerät immer mehr in ein tiefes und gefährliches Geheimnis hinein. Immer wieder kommt der Name “Caulfield” zur Sprache, doch wer ist dieser Caulfield? Denn der gleichnamige Hund seines Klassenlehrers ist damit wohl nicht gemeint. Wird Klaus es schaffen, dass Geheimnis zu lüften? Oder wird er gar selbst sein Leben riskieren? Meine Meinung: Das Buch hat sehr gut angefangen und ich war wirklich befesselt von der Geschichte. Immer wieder stellt sich die Frage, wer ist Caulfield? Niemand scheint es erzählen zu wollen, denn alle haben Angst. Zwischendurch habe ich selbst Klaus’ Mutter verdächtigt, weil mir niemand mehr einfiel. Es ist wirklich ein großes Ratespiel für den Leser und doch wird man die Lösung niemals erahnen. Und genau das hat mich an dem Buch leider auch etwas gestört, denn des Rätsels Lösung ist doch etwas verwirrend und mir eindeutig zu komplex. Man erfährt erst in den letzten paar Seiten, worum es eigentlich im kompletten Buch ging und die Erklärung ist nicht sehr einleuchtend. Man hätte das Buch vielleicht noch ein wenig überarbeiten sollen und gerade die letzten Kapitel etwas ausdehnen können. Dann wäre es wirklich ein super Thriller gewesen, der sich auch lohnen würde zu lesen. Denn die Idee hinter dem Buch ist wirklich gut und der Autor hat sich viele Gedanken gemacht. Fazit: Eine sehr gute Geschichte, die man hätte besser umsetzen können.

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