Harald Rutzen , Ogata Granz Es gibt immer mal wieder Leute...

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Inhaltsangabe zu „Es gibt immer mal wieder Leute...“ von Harald Rutzen

"Leute befüllen Gehwege, Straßen, U-Bahnen und Busse. Sie tauchen nur für einen kurzen Moment im Blickfeld auf, fast leise und unbemerkt. Leute verschwinden hinter geschlossenen Türen in Kaufhäusern, Büros und Wohnungen. Sie erhalten keinen richtigen Namen, bleiben anonym. In ihren Gesichtern steht nicht viel mehr, als ein paar Sätze, grob aufgetragen wie ein paar hastige Pinselstriche einer Skizze. Kurzprosa in insgesamt 61 grotesken Geschichten."

Harald Rutzen hat hier ein Buch vorgelegt, in dem Kurzprosa in 61 Geschichten auf überschaubaren 116 Seiten beschrieben wird.

— Peter_Siehl

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    Es gibt immer mal wieder Leute...

    Peter_Siehl

    03. December 2014 um 23:54

    Harald Rutzen hat hier ein Buch vorgelegt, in dem Kurzprosa in 61 Geschichten auf überschaubaren 116 Seiten beschrieben wird. Motive, die oberflächlich betrachtet in ihrer Auswahl auch von der BILD-Zeitung hätten stammen können: Kurze Notizen aus dem Alltagsleben scheinbar gewöhnlicher Leute; Szenen von der Straße und aus den Häusern , wie eine Schlagzeile platziert. Rutzen spielt mit diesen Erwartungen des Gewöhnlichen, mit den Formalien einer Boulevard-Presse und karikiert dies. Er denunziert sie nicht, aber formt sie um, verzerrt sie, abstrahiert sie ins Surreale, ins Groteske, ins Absurde: oft zum Lachen, manches Mal fast zum Heulen, manchmal an der Grenze der Political Correctness und manchmal einfach nur bitterböse. Aber immer ist es äusserst lesenswert!

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