Klappentext:
Seit vielen Jahrhunderten ist Prag eine der bedeutendsten Städte des europäischen Judentums. Neben den großen steinernen Denkwürdigkeiten (etwa die Altneusynagoge, die Pinchassynagoge, der alte jüdische Friedhof oder das Israelitische Rathaus) sind es insbesondere die Sagen und Legenden aus dem alten, geheimnisvollen Ghetto, die von dieser Kultur blieben. Die Geschichten um den weisen Rabbi Löw, den grobschlächtigen Golem oder den reichen Mordechai Maisel lassen die verklungene Welt des jüdischen Prags in unserer Vorstellung erneut aufleben.
Rezension:
Als seine Gemeinde bedroht wird, schafft Rabbi Löw aus Lehm und Magie einem Golem. Den Golem. Wie jeder Fantasy-Fan weiß, wird das jedoch nicht der letzte bleiben. Doch wer kennt die ursprüngliche Sage schon im Original?
Genau so erging es mir auch. Als Fantasy-Fan sind mir im Laufe der Jahre schon einige Golems begegnet, und natürlich kannte ich die jüdische Sage auch in ihren Grundzügen. Aber eben nicht im Detail. Das war der Hauptgrund, wieso dieses Büchlein von nur 64 Seiten mein Interesse auf sich zog. In ihm sind eine ganze Reihe jüdischer Sagen aus dem böhmischen Raum versammelt. 14, um genau zu sein. Das verrät natürlich schon, dass die einzelnen Sagen eher kurz wiedergegeben werden. Der Golem kommt in 3 davon vor. Manches ist, so wie es hier erzählt wird, im Detail schon etwas anders, als ich es bisher in groben Zügen kannte. Aber auch die anderen Sagen sind für Fans des Fantasy-Genres durchaus interessant zu lesen.
Ergänzt werden die Sagen durch diverse Illustrationen. Begriffe religiösen Hintergrunds werden in Fußnoten kurz erklärt.
Fazit:
Fans des Fantasy-Genres, die sich für die Hintergründe des heutigen Genres interessieren, kann diese kleine Sagen-Sammlung empfohlen werden.
Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.












