Harald Saul Alte Familienrezepte aus dem Sudetenland

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Inhaltsangabe zu „Alte Familienrezepte aus dem Sudetenland“ von Harald Saul

Noch mehr feine Rezepte und Geschichten aus dem Sudetenland
Sauerkrautsuppe, Kartoffelgulasch, Pilzragout auf Böhmische Art oder Gablonzer Husarenkrapfen zeigen, dass das Sudetenland einiges an kulinarischer Vielfalt zu bieten hat. Nach dem Erfolg seines ersten Bandes über die Küche des Sudetenlands präsentiert Harald Saul mit dem zweiten Band einen köstlichen Nachschlag. Auch dieses Kochbuch basiert auf handgeschriebenen Kochbuchaufzeichnungen, Aufnahmen aus privaten Fotoalben und Geschichten von Menschen aus der Region. Auf diese Weise werden die Küchenschätze des Sudetenlands geborgen und wertvolle Erinnerungen weitergegeben.

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    Alte Familienrezepte aus dem Sudetenland

    78sunny

    07. December 2015 um 18:34

    Auf das Buch bin ich durch das Cover aufmerksam geworden. Außerdem gefiel mir die Konzeptidee hier alte traditionelle Rezepte aus Familien zu zeigen und noch dazu etwas über die Familien zu berichten. Das Buch ist ein dünnes Hardcover. Die Aufmachung finde ich wirklich sehr schön. Die Bilder im Buch sind in Sepia gehalten und zeigen die verschiedenen Familien von denen die Rezepte stammen. Meist stammen sie aus der Zeit um 1910 bis 1950. Die Familiengeschichten waren unglaublich interessant, weil sie meist ja die Kriegszeit enthielten und es wirklich viele verschiedene Erlebnisse und Schicksale gab. Diese Familiengeschichte haben mir noch viel besser gefallen als die Rezepte. Teilweise reichten die anfänglichen Familienerlebnisse auch ins 19 Jahrhundert und wurden bis ins 21 Jahrhundert beschrieben. Es waren teilweise wirklich bewegende Schicksale. Man ließt hier von einfachen aber sehr liebevoll beschriebenen Kindheiten mit sehr persönlichen Erinnerungen. Aber auch traurige Geschichten über Verlust, Krankheit, Vergewaltigungen, Kriegsschicksale und vieles mehr. Am Anfang des Buches gibt es eine Karte des Sudetenlandes. Alles wirklich sehr schön aufgemacht. Die Rezepte waren meist sehr einfach und rustikal. Das hat mir grundsätzlich gefallen, da einiges für mich sehr unbekannt war. Allerdings haben sich viele Rezepte sehr geähnelt. Das lag sicher an den doch begrenzten Zutaten in der Kriegszeit bzw. Vor- und Nachkriegszeit aus der viele Rezepte stammen. Zum anderen mag ich Koch- und Backbücher ohne Bilder zu den Rezepten grundsätzlich nicht. Die Bilder bezogen sich hier immer auf die Familie - also Familienfotos und Fotos der Umgebung. Die Rezepte wurde übersichtlich dargestellt und einfach beschrieben. Man bekommt hier Rezepte von Kuchen über deftige Eintöpfe, Hauptgerichte und Vorspeisen. Es gibt Fleischgerichte, Aufläufe, Suppen, Knödel und vieles mehr. Viele wirklich leckere bzw. sehr interessante und neugierig machende Rezepte. Ich habe bisher 4 Gerichte nachgekocht bzw. -gebacken und alle waren durchweg interessant, aber sind bisher nicht in mein Hightlight-Rezeptebuch eingezogen. Hier noch ein Bespiel eines für mich sehr ausgefallenen Rezeptes. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen wie das funktionieren soll. Hier wird nämlich ein Teig nur aus trockenen Zutaten hergestellt und man gießt dann eine Quark-Schmand-Mischung darauf. So etwas kannte ich noch nicht und es hat überraschend gut funktioniert und kam bei den Testessern sehr gut an. Es handelt sich um den Stangendorfer Quarkkuchen. (Bilder nur auf meinem Blogbeitrag und bei Amazon sichtbar) *Fazit:* 4 von 5 Sternen Von den Rezepten her war es für mich eher ein durchschnittliches Koch- und Backbuch und die fehlende Rezeptbebilderung hat mich auch gestört. Die Familiengeschichten bzw. Familienschicksale und Kindheitserinnerungen haben mich aber so richtig fesseln können und machten das Buch dann doch zu einen Highlight für mich.

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  • tolle Familiengeschichten

    Alte Familienrezepte aus dem Sudetenland

    78sunny

    07. December 2015 um 18:32

    Auf das Buch bin ich durch das Cover aufmerksam geworden. Außerdem gefiel mir die Konzeptidee hier alte traditionelle Rezepte aus Familien zu zeigen und noch dazu etwas über die Familien zu berichten. Das Buch ist ein dünnes Hardcover. Die Aufmachung finde ich wirklich sehr schön. Die Bilder im Buch sind in Sepia gehalten und zeigen die verschiedenen Familien von denen die Rezepte stammen. Meist stammen sie aus der Zeit um 1910 bis 1950. Die Familiengeschichten waren unglaublich interessant, weil sie meist ja die Kriegszeit enthielten und es wirklich viele verschiedene Erlebnisse und Schicksale gab. Diese Familiengeschichte haben mir noch viel besser gefallen als die Rezepte. Teilweise reichten die anfänglichen Familienerlebnisse auch ins 19 Jahrhundert und wurden bis ins 21 Jahrhundert beschrieben. Es waren teilweise wirklich bewegende Schicksale. Man ließt hier von einfachen aber sehr liebevoll beschriebenen Kindheiten mit sehr persönlichen Erinnerungen. Aber auch traurige Geschichten über Verlust, Krankheit, Vergewaltigungen, Kriegsschicksale und vieles mehr. Am Anfang des Buches gibt es eine Karte des Sudetenlandes. Alles wirklich sehr schön aufgemacht. Die Rezepte waren meist sehr einfach und rustikal. Das hat mir grundsätzlich gefallen, da einiges für mich sehr unbekannt war. Allerdings haben sich viele Rezepte sehr geähnelt. Das lag sicher an den doch begrenzten Zutaten in der Kriegszeit bzw. Vor- und Nachkriegszeit aus der viele Rezepte stammen. Zum anderen mag ich Koch- und Backbücher ohne Bilder zu den Rezepten grundsätzlich nicht. Die Bilder bezogen sich hier immer auf die Familie - also Familienfotos und Fotos der Umgebung. Die Rezepte wurde übersichtlich dargestellt und einfach beschrieben. Man bekommt hier Rezepte von Kuchen über deftige Eintöpfe, Hauptgerichte und Vorspeisen. Es gibt Fleischgerichte, Aufläufe, Suppen, Knödel und vieles mehr. Viele wirklich leckere bzw. sehr interessante und neugierig machende Rezepte. Ich habe bisher 4 Gerichte nachgekocht bzw. -gebacken und alle waren durchweg interessant, aber sind bisher nicht in mein Hightlight-Rezeptebuch eingezogen. Hier noch ein Bespiel eines für mich sehr ausgefallenen Rezeptes. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen wie das funktionieren soll. Hier wird nämlich ein Teig nur aus trockenen Zutaten hergestellt und man gießt dann eine Quark-Schmand-Mischung darauf. So etwas kannte ich noch nicht und es hat überraschend gut funktioniert und kam bei den Testessern sehr gut an. Es handelt sich um den Stangendorfer Quarkkuchen. (Bilder nur auf meinem Blogbeitrag und bei Amazon sichtbar) *Fazit:* 4 von 5 Sternen Von den Rezepten her war es für mich eher ein durchschnittliches Koch- und Backbuch und die fehlende Rezeptbebilderung hat mich auch gestört. Die Familiengeschichten bzw. Familienschicksale und Kindheitserinnerungen haben mich aber so richtig fesseln können und machten das Buch dann doch zu einen Highlight für mich.

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