Harald Schmidt Aber schön müssen sie sein

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Inhaltsangabe zu „Aber schön müssen sie sein“ von Harald Schmidt

Auf den Fund bereits verwesender Leichenteile hätte Patrick Schreiber gut und gerne verzichten können — hier im Sauerland. Schließlich wollte der Kanadier die Idylle nutzen, um seine Depressionen und Alkoholprobleme zu bekämpfen. Vielleicht sogar einen neuen Roman zu schreiben?! Stattdessen offenbart ihm der beschauliche Herbstwald ein schreckliches Geheimnis und konfrontiert ihn mit einem Serienmörder, der ihm an Raffinesse weit überlegen scheint. Mit Gewalt wird er in einen Strudel aus Mord, Lynchjustiz und Intrigen gezogen. Um ungewöhnlich brutale Frauenmorde aufzuklären, schaltet sich der bärbeißige LKA-Mann Franz Kalkove ein — als Team setzen sie alles daran, den Wahnsinn zu stoppen. Fehlende Spuren lassen die Ermittlungen jedoch ins Leere laufen. Weitere Morde können dadurch geschehen. Die Dorfgemeinschaft wird zur Menschenjagd getrieben. Erst als Patricks alte Liebe in den Vorhof zur Hölle gerissen wird, scheint eine Lösung dieses Falles erst möglich. Mit Wortwitz wird der Leser durch das Geschehen geführt, ohne jedoch auf den erwarteten Grusel verzichten zu müssen. Humor, Sex & Crime fesseln die Krimifans bis zur letzten Seite. Wird das Duo den Fall lösen? Nach der Lektüre wird man die kleinen Orte und Wälder rund um das sauerländische Winterberg mit ganz anderen Augen sehen. Und nichts wird so sein wie vorher.

Gut geschriebener Thriller. Die Figur des LKA-Ermittlers Kalkove ist mir sehr sympathisch geworden.

— LionsAngel
LionsAngel
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  • Cooler Thriller mit schönen Dialogen, Lokalkolorit und Spannung!

    Aber schön müssen sie sein
    Marlene-Menzel-Autorin

    Marlene-Menzel-Autorin

    16. August 2015 um 20:54

    Sehr flüssig geschriebener Thriller mit kultigen Charakteren und einem Hauch Romantik. Immer wieder werden dem Leser neue Brocken hingeworfen, die es zu verdauen gilt. Ich fand Personen und Handlung gut getroffen und spannend beschrieben. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, ohne zu langweilen. Leider war es sehr kurz, die eine oder andere Szene verging dadurch etwas schnell. Man hätte die Handlung hier und da also ruhig ausweiten dürfen, ohne dass es schlimm wird. Und sprachlich war es ebenfalls sehr fließend und mit guten Formulierungen geschmückt, wobei mich bloß die Tatsache störte, dass das "Sie" bei Anreden fast immer klein geschrieben wurde. Doch sobald man das ändert, habe ich nichts mehr daran zu bemängeln. Verwirrend war dann nur noch an manchen Stellen, wenn der Blickwechsel von der Hauptfigur zum Kommissar z.B. ging und dies nicht durch eine Absatzlücke oder ähnliches gekennzeichnet war. Fazit: Cooler Thriller mit schönen Dialogen, knuffigen und auch weniger netten Charakteren, Lokalkolorit, Spannung und Romantik. Hätte ruhig länger sein dürfen, war aber dadurch auch absolut perfekt für zwischendurch! Meine Bewertung: 4 / 5 Sterne

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