Harald Schmidt Gib mir dein Wort

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Inhaltsangabe zu „Gib mir dein Wort“ von Harald Schmidt

Als der vierzehnjährige Claudio ungewollt durch einen Freund in die Drogengeschäfte der ›Organisation‹ hineingezogen wird, beginnt sein Leidensweg. Verrat und Misstrauen bringen ihn in allergrößte Gefahr. Zu seiner eigenen Sicherheit muss er Kalabrien, Familie und Freunde verlassen. Auf sich selbst gestellt, begibt er sich auf den steinigen Weg nach Deutschland. Hier hofft er, sich aus dem Netz der Mafia, der Ndrangheta, befreien zu können. Doch das Leben zeigt ihm mit aller Härte, was es bedeutet, der Vergangenheit entfliehen zu wollen. Kann Claudio untertauchen in einer für ihn völlig fremden Welt? Wird er eine Zukunft mit eigener Familie aufbauen können? Findet er ›LA DOLCE VITA‹ auch in Deutschland? Inspiriert von einer wahren Geschichte, schildert der Roman in ungeschönten Bildern, wie das Verbrechen Leben zerstören kann. Ein Sumpf von Gewalt, Drogen und Korruption, aber auch tiefe Freundschaften begleiten den Jungen auf der Suche nach einer neuen Heimat.

Kann man der Mafia entfliehen? Claudio versucht es, doch ob er damit Glück hat oder nicht, wird erst im Laufe Zeit klar.

— Mauela

Was bedeutet es in einer Mafia Familie zu sein? In diesem Buch erhält man, in meinen Augen, einen perfekten Einblick. Lesenswert!

— Buecherseele79

Ich habe noch nie einen Roman mit Tatsachen-Hintergrund gelesen, der so authentisch, spannend und lebensnah geschrieben wurde.

— RitaKlussmann

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  • Gib mir dein Wort

    Gib mir dein Wort

    Mauela

    30. September 2016 um 15:29

    Der 14jährigeClaudio,  jüngste Spross einer italienischen Familie, macht nur Probleme. Eines Tages wird er zusammen mit seinen Freunden von der Polizei aufgegriffen und es stellt sich heraus, dass Giovanni, einer dieser Freunde, als Drogenkurier der Mafia arbeitet. Damit die Mafia kein Exempel an Claudio und seinen Freunden statuiert, schickt ihn seine Familie zu seiner großen Schwester. Dort jedoch, wie könnte es anders sein gerät Claudio erneut in Schwierigkeiten und wird weiter zu seinem Bruder verfrachtet, der in Deutschland lebt. Dort versucht Claudio Fuß zu fassen, aber mit der Ehrlichkeit und deutschen Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit hapert es etwas und so holt ihn seine Vergangenheit immer wieder ein. Mich persönlich hat der Roman „Gib mir dein Wort“ von Harald Schmid nicht angesprochen. Obwohl ich die Idee der Geschichte gut finde, finde ich sie nicht logisch aufgebaut und vor allem die Dialoge nicht sehr flüssig  zu lesen. Das größte Problem jedoch ist, so denke ich, die fehlende Zeitangabe. Auf Seite 178 wird Claudio zum Beispiel 19 Jahre alt. Hat man seinen Lebensweg bis dorthin verfolgt, ist man doch etwas erstaunt, was er denn so alles bis dahin erlebt hat, wo er überall gearbeitet hat und wie schnell der ungebildete Junge, der auf Seite 110 noch ein Buch „Deutsch für Anfänger“ liest und kein Wort Deutsch kann, Deutsch gelernt hat. Man vermutet eher, dass der Junge zwischenzeitlich deutlich älter ist, als 19 Jahre. Was mich auch gestört hat ist die übergangslose Veränderung, ohne erklärende Worte und ohne erkennbaren Spannungsbogen, die Claudio in seinem Geschäftsfeld vollführt. Die ganze Zeit wird von ihm als Drogenhändler gesprochen und auf Seite 211 dealt er auf einmal mit gefälschten Ausweisen, was nur mit einem Nebensatz „Über Kontakte hatte er sich außerdem ein zweites Standbein aufgebaut, den Handel mit gefälschten Ausweisen…“  abgetan wird. Dazu kommen noch mehrere Aussagen und Wendungen, die ich so nicht nachvollzeihen kann. Ich möchte hier nur ein Beispiel nennen. Auf Seite 174 wird Marcos gefesselt und geknebelt kann sich aber am Ende der Szene auf Seite 177 mit einem unmenschlichen Schrei aus der Angststarre befreien. Entweder ich bin geknebelt oder ich kann schreien, beides geht nicht. Und so gibt es für mich einige Ungereimtheiten und nicht nachvollziehbare Wendungen, die an sich nicht weiter tragisch sind,  aber im Gesamtbild mein Lesevergnügen leider geschmälert haben, obwohl die Geschichte an sich sehr interessant und informativ ist. Von mir daher nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.

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  • Flucht vor der Mafia

    Gib mir dein Wort

    Alex1309

    28. September 2016 um 07:35

    Das Cover des Buches ist toll gestaltet und macht Lust auf den Inhalt. Der Schreibstil ist flüssig und ansprechend und hatte auch eine gewisse Spannung. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und ich konnte mir von Ihnen ebenso ein gutes Bild machen, wie von den Handlungsorten. Was mich etwas gestört hat, dass die Kapitel keine Zeitangaben haben. Ich habe an manchen Stellen etwas gerätselt, wie viele Jahre jetzt wohl vergangen sind. Aber ansonsten ein gutes Buch, das mich gut unterhalten hat.

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  • Enttäusche nie die Familie...

    Gib mir dein Wort

    Buecherseele79

    10. September 2016 um 00:03

    Claudio Zanetti ist der Jüngste in der Familie und laut seiner Mutter auch der grosse Schandfleck.Ständig ist er in kleinere Straftaten verwickelt und blamiert die ganze Familie in dem kleinen, italienischen Dorf.Dann begleiten Claudio und seine 2 Freunde Giovanni der von der Polizei aufgegriffen wird- er war ein Kurier für Drogen.Denn in dem kleinen Dorf hat die Mafia, unter der Hand, überall ihre Finger im Spiel und man muss auf seine Worte achten.Aus Angst vor Vergeltung wird Claudio erst nach Mailand zu seiner Schwester geschickt und auch da gerät er an die falschen Leute und wird zu seinem Bruder nach Deutschland geschickt.Dort hat Claudio aber auf die Schikanen von seinem Bruder keine Lust und versucht auf eigenen Beinen zu stehen- er wird Kurier für diverse Geschäfte, verkauft Drogen, schlägert sich, erledigt Aufträge und versucht ständig das grosse Geld zu machen.Mehr oder minder knapp entkommt er oft den Behörden und irgendwann hat er die Nase voll und will wieder zurück nach Italien, zu seiner Familie.Doch seine Freundin Elena macht ihm einen gehörigen Strich durch die Rechnung und dann ist da noch die Mafia Familie für die Claudio immer wieder Aufträge erledigt hat, denn er weiss- die Familie belügt und betrügt man nicht, ein Wort ist ein Wort und wehe man stellt sich gegen sie...und dann ist da immer noch die Wut auf seinen ehemaligen Bekannten Giovanni....Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen!Der Autor hat eine einfache aber tolle Schreibweise und zieht den Leser sofort in seinen Bann.Was mir an diesem Buch unheimlich gut gefallen hat- es geht jetzt nicht um ständige Drogenverkäufe, Misshandlungen, Streit oder Mord, sondern was es bedeutet in einer Mafia Familie einzusteigen.Wenn man den Schwur leistet dann hat man Verbündete an seiner Seite aber man soll nicht quatschen sondern zu der Familie stehen.Jedes falsche Wort wird irgendwann gehört, jeder Verrat enttarnt und jeder der flüchtet wird irgendwann gefunden denn einer singt immer...Was es auch für ein unruhiges Leben bedeutet wenn man der Familie nicht gehorcht, dass ein Schwur sehr genau genommen wird- in diesem Buch findet man es heraus.Ein Buch was unheimlich gut geschrieben ist und genau das hält was es verspricht.Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

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  • Buchverlosung zu "Gib mir dein Wort" von Harald Schmidt

    Gib mir dein Wort

    harald2066

    Der 14jährige Claudio wird ungewollt in Drogengeschäfte verwickelt. Er muss durch den Verrat eines Freundes seine Heimat, seine Familie in Kalabrien verlassen. Die Mafia (Ndrangheta) sucht den wahren Verräter. Basierend auf tatsächlichen Geschehnissen, schildert der Roman seine abenteuerliche Flucht vor der Rache der "Familie". Folgt dem steinigen Weg des Jungen nach Deutschland, auf der Suche nach seinem La Dolce Vita.Zur Verlosung stehen 4 signierte Bücher.Weiterhin verlose ich 4 Ebooks (bitte Format angeben)Eine Frage gilt es zu beantworten:Wo hat die Ndrangheta ihren Ursprung?

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  • Spannung pur ... ein Damoklesschwert, das überall hin mitreist.

    Gib mir dein Wort

    RitaKlussmann

    07. July 2016 um 16:16

    Diese Geschichte eines kalabrischen Jungen beruht in den Grundzügen auf Tatsachen. Das machte diesen sowieso schon durchgehend hoch spannenden und sehr mitreißend erzählten Roman für mich noch spannender. Der flüssige und lebensnahe Schreibstil mit vielen Dialogen gab mir als Leserin einen tiefen Blick in die Seele Claudios mit all seinen Ängsten, Gefühlen, seinen Wünschen und Zielen. Auch alle anderen Protagonisten sind wunderbar authentisch beschrieben, sodass man sie bildlich vor Augen hat. Die Atmosphäre innerhalb der Handlung und in der Umgebung, wie auch die italienische Lebensart innerhalb der Familie und im engen Freundeskreis habe ich sehr intensiv wahrgenommen. Zum Inhalt: Der 13jährige Claudio Zanetti wächst in einem kleinen Dorf Kalabriens bei seinen moralisch vorbildlichen Eltern auf. Der Vater arbeitet viel, verdient aber sehr wenig. Die Familie ist arm. Claudio macht diese Armut zu schaffen. Er hat zwei gute Freunde, mit denen er Einnahmequellen sucht, nicht ganz legal, aber noch relativ harmlos. Claudio besucht mit seinen beiden Freunden an einem Feiertag einen dritten Freund, der jetzt im Nachbardorf lebt. Sie feiern zusammen. Auf der anderen Straßenseite sitzt vor dem Haus eine Gruppe Männer. Dieses Dorf, wie andere auch, unterliegt dem Einfluss der N'Drangheta. Ein Auto fährt vor. Die Jungen erleben in panischer Angst und Starre eine Exekution. Sie werden von den Killern entdeckt und drohend gewarnt, was sie sofort verstanden haben. Claudio will schon richtig arbeiten und eine Lehre in einer Schlosserei beginnen. Er vereinbart ein Bewerbungsgespräch ohne das Wissen seiner Eltern. In der Werkstatt bekommt er allerdings keine Lehrstelle, sondern Kontakt mit einem Mitglied der "Familie", das ihn "prüfen" will. Durch einen älteren "Freund" tappen die drei Freunde in eine Falle. Sie werden von der Polizei verhört. Die Eltern haben unsägliche Ängste, weil sie wissen, dass ihre Söhne jetzt durch die N'Drangheta bedroht sind und verfolgt werden. Sie beschließen, dass ihre Kinder an unterschiedlichen geheimen Orten untertauchen müssen. Claudio lebt zunächst bei seiner Schwester in Mailand, muss aber nach einigen Jahren auf Weisung seines Vaters nach Düsseldorf zu seinem älteren Bruder ziehen, bei dem er sich so gar nicht wohlfühlt und dann doch lieber allein zurechtkommen will ... er sucht ein normales ruhiges Leben, kämpft darum, allerdings nicht immer erfolgreich ... Mehr will ich nicht verraten. Nur noch, dass Claudio im Erwachsenenalter durch seinen guten Kern, seine Liebe zu seinen Eltern, seinen Ehrgeiz, seinen positiven Willen und seine Treue zu den Menschen, denen er vertrauen konnte, immer mehr Sympathie bei mir gewonnen hat, obwohl ich auch manchmal den Kopf geschüttelt habe. Ich habe mitgelitten, war so gespannt, hatte aber auch oftmals richtig Spaß beim Lesen. Ganz klare Leseempfehlung von mir!

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