Harald Schmidt Niemand trägt die Schuld allein

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Inhaltsangabe zu „Niemand trägt die Schuld allein“ von Harald Schmidt

Vera und Peter Sobier genießen mit ihrem zwölfjährigen Sohn Patrick ein sorgenfreies Familienglück.. Das endet abrupt, als der erfolgreiche Rechtsanwalt einen folgenschweren Verkehrsunfall verursacht. Patrick erleidet ein Schädel-/Hirn-Trauma und fällt in ein Koma. Peter Sobier kommt mit leichten Verletzungen davon und sucht verzweifelt einen Weg, mit seiner schweren Schuld leben zu können. Die Liebe zu Vera wird auf eine harte Probe gestellt. Die härteste Zerreißprobe ihres Lebens fordert den Eltern alles ab, denn das Schicksal kann grausam sein. Verzweiflung, Glaubenskonflikte und Hoffnungslosigkeit zerfressen den Geist des Vaters. Außergewöhnliche Signale, die der Sohn aus seiner finsteren Welt aussendet, verändern die Sicht aller Beteiligten. Wird die Liebe der Eltern den vielen Prüfungen standhalten? Hat Patrick eine Chance, jemals wieder aus dem Koma zurück ins Leben zu finden? Auch in diesem Roman versteht es der Autor, den Leser tief eintauchen zu lassen in einfühlsame, aber auch emotional geführte Dialoge. Wie schon in früheren Titeln nimmt er ihn mit auf eine Gefühlsachterbahn - bis zum überraschenden Ende.

Ein Buch, was sehr zum Nachdenken anregt......

— Schmusekatze69

Emotional und dramatisch - ein Buch,wie das Leben!

— Zwillingsmama2015

Nur einen Augenblick nicht aufgepasst und nichts ist mehr so wie es war.

— Angelika123

Kein leichter Roman, sondern ein Thema, das sehr emotional und schwierig ist und hier sehr gut beschrieben wurde.

— Xoryvia

Emotionale Geschichte einer Familie

— Vampir989

Sehr glaubwürdige und sensible Darstellung über die Bewältigung eines Autounfalls, bei dem der Sohn schwer verletzt wurde und im Koma liegt.

— Funny1210

Ein bewegendes Buch über eine Familie deren Sohn ins Koma fällt. Wie soll das Leben danach weitergehen? Ein Buch das berührt.

— Buecherseele79
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  • Wie soll man mit der Schuld klar kommen????

    Niemand trägt die Schuld allein

    Schmusekatze69

    18. January 2017 um 15:56

    In diesem Buch geht es um eine Familien Tragödie, wie sie jedem zu jeder Zeit passieren kann.Dieser Punkt macht dieses Buch so real und emotional. Zum Inhalt:Vera, Peter und Patrick sind eine kleine glückliche Familie. Zurückgekommen aus einem traumhaften Urlaub, gerade ein Haus bauend, was in einigen Tagen bezugsfertig ist.Die ganze Familie freut sich drauf. Vor allem Patrick, wegen seinem neuen Zimmer und die Aussicht, auf einen Hund, den er sich so wünscht. Aber bevor alle Kisten ausgepackt werden sollen, möchte Peter Patrick einen großen Wunsch erfüllen und mit ihm ins Sea Life fahren.Damit nimmt das Unglück seinen Lauf……… Eine Sekunde unaufmerksam, ein ausscherender LKW und beide haben einen schweren Autounfall.Peter kommt ganz glimpflich weg, aber Patrick fällt ins Koma…….ein monatelanges Koma, mit kaum Aussicht auf Heilung.Die Eltern fallen in ein psychisches Trauma in dem rationales Denken nicht mehr zugelassen wird. Peter gibt sich an allem die Schuld alleine und versucht diese Last zu mindern und gibt sich dem Alkohol hin. Dadurch verliert er Vera und sein ganzes Leben geht den Bach runter. Er gibt sich und jegliche Hoffnung auf…….. Mein Fazit:Ein schwieriges Thema, was sehr authentisch geschrieben ist. Mich hat dieses Buch in seinen Bann gezogen und sehr zum Nachdenken angeregt. Manchmal muss man Schicksalsschläge ertragen und mit der Schuld klar kommen……wie, muss jeder für sich entscheiden.Die 5 Sterne sind echt verdient.

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  • Ein Familie zerreißt...

    Niemand trägt die Schuld allein

    Zwillingsmama2015

    24. October 2016 um 16:54

    Eigentlich ist doch alles pefekt. Vera und Peter sind glücklich und zufrieden mit ihrem Sohn Patrick. Doch dann passiert er, dieser verhängnisvolle Moment, den man einfach nicht kommen sieht. Peter baut einen Unfall, den er kaum verletzt gut übersteht, aber sein Sohn fällt aufgrund seiner Verletzungen ins Koma..."NIemand trägt die Schuld allein" von Harald Schmidt ist ein sehr kurzweiliges, höchst authentisches und bewegendes Familiendrama, dass einen auch nach der letzten Seite noch nicht komplett loslässt. Als Leser braucht man Zeit zum verdauen... Das Buch ist nicht sonderlich dick und auch der angenehme und sehr bildhafte, emotionale und einfühlsame Schreibstil des Autoren förden hier den Lesefluss ohne Frage. Auch wenn man oft durchatmen muss weil es so traurig ist.Als ob der Unfall, als Schicksalsschlag nicht schon schlimm genug gewesen wäre, kommt es noch dicker, als Peter sich immer weiter in die Arme des Alkohols stürzt und beginnt seiner Frau zu misstrauen, die ihm doch eigentlich keine Vorwürfe macht und lieber an der Familie festhalten möchte. Doch, dass Menschen Fehler machen und nicht immer direkt einsichtig sind, ist auch klar. Harald   Schmidt schafft es die Zerissenheit der Familie, die Ängste und das Misstrauen realistisch darzustellen-und uns auch bis zum bitteren Ende immer wieder zu überraschen.Wer dramatische, authentische Bücher mag,sollte sich diesen Autoren einmal genauer ansehen - genug Lesefutter gibt es auch schon!

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  • Nur eine Sekunde nicht aufgepasst

    Niemand trägt die Schuld allein

    Angelika123

    19. October 2016 um 19:23

    Eine Familie, die sorglos und glücklich lebt: Vater, Mutter, Kind – und dann - wusch! – eine Sekunde nicht aufgepasst und ein schwerer Unfall verändert das komplette Familienleben. Nichts ist so wie es einmal war. Der Sohn liegt im Koma und niemand weiß, ob er je wieder erwacht. Puh! Das ist ganz schön harter Tobak. Was eine Familie in so einer Situation erleidet und erlebt, kann ich mir wohl vorstellen. Da fahren deine Gedanken Achterbahn und du bist nur noch ein Schatten deiner selbst. Du grübelst und weißt nicht wohin mit deinem Schmerz. Das Cover in seiner Schlichtheit lässt den traurigen Blick des Jungen sehr gut zur Geltung kommen. Es bezieht sich schon sehr auf den Inhalt. Der Blick in das Gesicht des Jungen bedrückt mich und macht mich betroffen. Das Weiß symbolisiert für mich Unschuld und das Blau - wie der Himmel und das Meer - deute ich als Unendlichkeit und Hoffnung auf das, was noch verborgen ist und in der Ferne geschieht. Ein sehr passendes Cover zum Inhalt und auf jeden Fall erregt es Aufmerksamkeit. Ich würde es in einer Bücherei in die Hand nehmen und schauen, was sich dahinter verbirgt. Die Protagonisten sind sehr authentisch dargestellt. Ich nehme ihnen jedes Wort und jede Regung ab. Der Schreibstil gefällt mir und ich war zu jeder Zeit mitten drin im Geschehen. Das Ende des Buches war für mich erschreckend, dramatisch und unendlich traurig. Damit habe ich nun wirklich überhaupt nicht gerechnet. Das Buch hat mich erreicht, berührt und betroffen gemacht. Ich war gefesselt von Anfang an und war richtig in die Geschichte involviert. Es hat mich beeindruckt, wie die Spannung bis zum Schluss gehalten wurde und dann nicht in ein Happy End mündete. Obwohl ich mir ein solches gewünscht hätte, bin ich mit dem so ganz anderen Ausgang sehr zufrieden.

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  • Niemand trägt die Schuld allein; Harald Schmidt

    Niemand trägt die Schuld allein

    Xoryvia

    18. October 2016 um 11:31

    Was passiert, wenn das Leben einer glückliche Familie durch einen Unfall komplett aus den Fugen gerät?Peter macht mit seinem Sohn Patrick einen Ausflug, bei dem es zu einem Unfall kommt. Peter selbst passiert nichts, doch sein Sohn fällt ins Koma und nichts ist mehr, wie es vorher war. Vera, Patricks Mutter macht Ihrem Mann Vorwürfe, Peter beginnt mit Alkohol einen selbstzerstörerischen Prozess und Patrick versucht aus seiner Zwischenwelt mit den beiden zu kommunizieren. Das Buch ist absolut keine leichte Kost, die man mal eben liest und sich dann nicht mehr damit beschäftigt. Es geht um ein Thema, dass so viele Menschen etwas angeht, denn es gibt mehr als genug Eltern, die Ihre Kinder durch einen Unfall verlieren und sich tagtäglich damit auseinandersetzen müssen. Hier wurde eindrucksvoll beschrieben, wie verzweifelt und zerstörerisch so ein Ereignis sein kann. Harald Schmidt hat die Geschichte für mich auf den Punkt gebracht, das Buch hat mich berührt und oft musste ich denken, was, wenn ich irgendwann Kinder habe und was, wenn uns so etwas passiert? Ich denke sowas kann man sich nicht vorstellen und wie die Eltern letztendlich reagieren ist nicht vorhersehbar. Dass Vorwürfe, Verzweiflung und sogar Wut dabei eine Rolle spielen ist vielen glaube ich nicht klar. Man sieht nur die sorgenvollen Eltern, die tagtäglich am Bett des Kindes sitzen, aber nicht die Gedanken dahinter und wie schwer es sein kann, in dieser Situation Entscheidungen zu fällen. Ein sehr gutes Buch, das ich jedem nur empfehlen kann.

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  • Sehr emotional und keine leichte Kost

    Niemand trägt die Schuld allein

    Brunhildi

    07. October 2016 um 08:44

    Meine Meinung:Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich finde es wirkt sehr modern und ist gut auf den Inhalt zugeschnitten.Schauen wir zuerst einmal, worum es genau geht. Dieses Buch erzählt einen Ausschnitt aus dem Leben einer kleinen und glücklichen Familie. Vera und Peter sind schon lange verheiratet und haben einen gemeinsamen Sohn namens Patrick. Peter möchte mit Patrick zu Sea Life fahren, doch dort sollen sie nie ankommen. Sie haben einen schweren Verkehrsunfall und nun liegt Patrick im Koma. Von da an verändert sich viel in der Familie, denn Peter gibt sich selbst die Schuld daran.Dieses Buch ist keine leichte Kost. Es ist sehr bewegend und emotional. Die depressive Stimmung zieht sich durch das ganze Buch und wirkte auf mich immer ein wenig beklemmend. Mich persönlich stört das überhaupt nicht, denn ich lese ja gern mal Bücher mit ernster Thematik. Das sollte einem jedoch vor Beginn des Buches bewusst sein.Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich erst ein paar Seiten brauchte, um mich daran zu gewöhnen. Er ist flüssig und gut verständlich. Das Buch ist in der Erzähl-Perspektive geschrieben, so dass man vieles sofort weiß und die Karten immer offen auf dem Tisch liegen.Viele überraschende Momente gibt es hier nicht, was jedoch nicht weniger fesselnd ist. Die Charaktere konnten mich voll überzeugen. Sie haben immer authentisch und nachvollziehbar gehandelt. Die charakterliche Tiefe und Unterschiedlichkeit war gegeben. Mich hat nur gestört, dass es mir am Ende doch ein wenig zu übernatürlich bzw. übersinnlich wurde. Nur deshalb ziehe ich einen Stern ab. Das sollte jedoch reine Geschmackssache sein.FazitHier haben wir ein emotionales und fesselndes Buch mit einer sehr ernsten Thematik. Die depressive Stimmung zieht sich von Anfang bis Ende durch das Buch, so dass es keine leichte Kost ist. Von mir gibt es eine gute Leseempfehlung.4/5 Punkte(Sehr gut!)Vielen Dank an den Autor Harald Schmidt zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares für die Leserunde auf Lovelybooks.

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  • Tragische Geschichte

    Niemand trägt die Schuld allein

    Sway84

    03. October 2016 um 19:46

    Dieses Buch hat mich total gefesselt. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Eine sehr tragische Geschichte die einige Tränen verursacht hat.

  • Leserunde zu "Niemand trägt die Schuld allein" von Harald Schmidt

    Niemand trägt die Schuld allein

    harald2066

    Eine beklemmende Vorstellung, dass mein eigenes Kind durch einen von mir selbst verschuldeten Unfall schwer verletzt wird. Wie gehe ich mit dieser Schuld um? Wie reagiere ich, wenn die bisher vollkommene Beziehung zur Partnerin plötzlich in Frage gestellt wird? Überwindet die wahre Liebe auch solche Prüfungen?Folgen Sie den beiden Liebenden auf diesem Weg und versuchen Sie, sich in deren Lage zu versetzen. Können Sie deren Handlungen nachvollziehen und evtl. sogar rechtfertigen? Kann Ihr Glaube wirklich fest bleiben?Infos zum Buch (Klappentext): Vera und Peter Sobier genießen mit ihrem zwölfjährigen Sohn Patrick ein sorgenfreies Familienglück. Das endet abrupt, als der erfolgreiche Rechtsanwalt einen folgenschweren Verkehrsunfall verursacht. Patrick erleidet ein Schädel-/Hirn-Trauma und fällt in ein Koma. Peter Sobier kommt mit leichten Verletzungen davon und sucht verzweifelt einen Weg, mit seiner schweren Schuld leben zu können. Die Liebe zu Vera wird auf eine harte Probe gestellt. Die härteste Zerreißprobe ihres Lebens fordert den Eltern alles ab, denn das Schicksal kann grausam sein. Verzweiflung, Glaubenskonflikte und Hoffnungslosigkeit zerfressen den Geist des Vaters. Außergewöhnliche Signale, die der Sohn aus seiner finsteren Welt aussendet, verändern die Sicht aller Beteiligten. Wird die Liebe der Eltern den vielen Prüfungen standhalten? Hat Patrick eine Chance, jemals wieder aus dem Koma zurück ins Leben zu finden? Auch in diesem Roman versteht es der Autor, den Leser auf 192 Seiten tief eintauchen zu lassen in einfühlsame, aber auch emotional geführte Dialoge. Wie schon in früheren Titeln nimmt er ihn mit auf eine Gefühlsachterbahn - bis zum überraschenden Ende. Haben Sie Lust bekommen, sich an dieser Leserunde zu beteiligen? Bewerben Sie sich für insgesamt 10 Print-Bücher. Zusätzlich werde ich noch bis zu 10 Ebook-Dateien zur Verfügung stellen.  Geben Sie bitte Ihr gewünschtes Datei-Format an, falls Sie nicht zu den Buch-Gewinner gehören, aber auf dem Reader mitlesen möchten. Wenn Sie nicht zu den Gewinnern gehören, sich aber an der Leserunde beteiligen wollen, können Sie das Buch hier kaufen: https://www.amazon.de/Niemand-trägt-die-Schuld-allein-ebook/dp/B01LJN2RNE/ref=asap_bc?ie=UTF8 Freitag, 16. Sept., 09.00 Uhr Die Bücher sind schon im Briefkasten.

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  • Sehr bewegende Geschichte

    Niemand trägt die Schuld allein

    Vampir989

    01. October 2016 um 20:57

    Niemand trägt die Schuld allein-Die Geschichte einer Familie deren Glück durch einen Unfall plötzlich zerstört wird.Peter,Vera und Ihrv Sohn Patrick sind eine glückliche Familie .Bei einem Ausflug geschieht ein Unfall und Patrick fällt ins Koma.Von heut auf morgen verändert sich alles.Peter gibt sich die Schuld und macht sich schwere Vorwürfe.Er verfällt immer mehr dem Alkohol und die Familie scheint zu zerbrechen.Eine Geschichte mit unerwartendem Ausgang.Dem Autor gelingt es hervorragend die seelischen und emotionalen Gefühle wiederzugeben und die Probleme darzustellen die man in so einer Situation zu bewältigen hat.Durch den leichten und verständlichen Schreibstil kommt man mit dem Lesen gut vorran .Die Hauptdarsteller werden gut beschrieben und man kann sich bildlich alles gut vorstellen und sich in Ihre Lage versetzen.Dadurch wird man zum Nachdenken angeregt.Mich hat dieses Thema "Koma" sehr bewegt und ich bin froh das ich damit noch nicht konfrontiert worden bin.Ich habe das Buch mit viel Interesse gelesen und ich kann es nur empfehlen.

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  • Niemand trägt die Schuld allein

    Niemand trägt die Schuld allein

    CanYouSeeMe

    27. September 2016 um 13:45

    Vera und Peter Sobier genießen mit ihrem zwölfjährigen Sohn Patrick ein sorgenfreies Familienglück.. Das endet abrupt, als der erfolgreiche Rechtsanwalt einen folgenschweren Verkehrsunfall verursacht. Patrick erleidet ein Schädel-/Hirn-Trauma und fällt in ein Koma. Peter Sobier kommt mit leichten Verletzungen davon und sucht verzweifelt einen Weg, mit seiner schweren Schuld leben zu können. Die Liebe zu Vera wird auf eine harte Probe gestellt. Die härteste Zerreißprobe ihres Lebens fordert den Eltern alles ab, denn das Schicksal kann grausam sein. Verzweiflung, Glaubenskonflikte und Hoffnungslosigkeit zerfressen den Geist des Vaters. Außergewöhnliche Signale, die der Sohn aus seiner finsteren Welt aussendet, verändern die Sicht aller Beteiligten. Wird die Liebe der Eltern den vielen Prüfungen standhalten? Hat Patrick eine Chance, jemals wieder aus dem Koma zurück ins Leben zu finden? Der Schreibstil des Autors hat mich gleich auf den ersten Seiten fesseln können, er ist prägnant und nicht zu ausschweifend und lässt sich flüssig lesen. Auch die verwendete Sprache ist authentisch und passt sich den einzelnen Charakteren gut an. Die Charaktere sind solide und authentisch beschrieben und weisen mehrere Facetten in ihrer Persönlichkeit auf. Die Nebencharaktere sind wenig detailliert beschrieben, was der Handlung aber nicht schadet. Insgesamt konnte ich mir von allen Charakteren ein gutes, solides Bild machen. Die Handlung an sich hat mir gut gefallen, der Autor hat es vortrefflich geschafft keine Partei zu ergreifen und die Geschehnisse neutral, aber dennoch berührend und einfühlsam an den Leser zu bringen. Richtig packen konnte mich das Ganze dann leider irgendwie doch nicht, der letzte Funke wollte nicht überspringen. Es fällt mir aber schwer, genau zu konkretisieren, was ausschlaggebend dafür ist: Ich vermute zum einen die Schnelligkeit der Handlung, die einzelnen Szenen waren zwar alle sehr prägnant beschrieben, jedoch hatte ich das Gefühl, dass es Schlag auf Schlag ging und es wenige Momente der Ruhe gab. Auch die Signale, die Patrick seinen Mitmenschen gab, waren für mich etwas zu übersinnlich. Nichtdestotrotz habe ich ‚Niemand trägt die Schuld allein‘ als ein sehr emotionales und aufwühlendes Buch empfunden, dass mich auf die letzten Seiten nochmal in seinen Bann ziehen konnte!

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  • sehr sensibles Buch über ein tragisches Thema

    Niemand trägt die Schuld allein

    Funny1210

    26. September 2016 um 12:08

    In "Niemand trägt die Schuld allein"  wird das Familienglück von Mutter Vera, Vater Peter und Sohn Patrick durch einen tragischen Autounfall, den Peter verschuldet hat, zerstört. Patrick liegt im Koma und Vera und Peter versuchen mit der Siuation umzugehen.Sehr sensibel geht Harald Schmidt hierbei mit der Schuldfrage um. Er schildert die Probleme, die durch Peters Selbstvorwürfe entstehen und welche Probleme auch zwischen den Ehepartnern entstehen.Die handelnden Personen werden glaubwürdig mit ihren Schwächen beschrieben ohne dabei zu übertreiben. Auch wird die Geschichte an keiner Stelle kitschig. Es ist dem Autor wirklich gelungen die richtige Mischung zu finden. Der Leser wird bis zum Schluss von der spannenden Geschichte mitgezogen und auch nicht enttäuscht, da die Geschichte von Anfang bis zum Schluss durchdacht, glaubwürdig und logisch aufgebaut ist.Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil ung geht sehr sensibel mit der Problematik um.Auch wenn mich das Thema sehr aufgewühlt hat und ich hoffe nie wirklich in die Situation von Vera oder Peter zu kommen, war das Buch absolut lesenswert. Ich würde es jedem empfehlen, der etwas zum Nachdenken und auch mal etwas Sensibleres lesen möchte.

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  • Absolut zu empfehlen eine sehr fesseltet und packende Geschichte

    Niemand trägt die Schuld allein

    Missi1984

    23. September 2016 um 23:49

    Zusammenfassung: Peter ist Ein erfolgreicher Anwalt, hat Frau und ein Kind , Peter hat für seine Fam. ein Haus bauen lassen, leider hat das Schicksal andere Vorstellung vom Fam. leben. Peter hat einen schweren Autounfall bei dem er verletzt wird und Patrick schwer verletzt wird und ins Koma fällt. Und leider nie wiede Aufwacht, die Fam. verliert sich Kompl. Peter lebt nur noch für'n Alkohol und glaub alles was er erzählt bekommt . Fazit: Ich war von der ersten Seite an gefesselt, habe das Buch nicht aus der Hand nehmen können. Sehr zu empfehlen, leider kommt es ganz anderst als erwartet. Ich musste mehrmals schlucken .

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  • Sehr bewegend

    Niemand trägt die Schuld allein

    Langeweile

    23. September 2016 um 16:37

    Inhalt: Peter, Vera und der gemeinsame Sohn Patrick sind eine glückliche Familie . Sie wollen gerade ihr neues Haus beziehen, da schlägt das Schicksal zu. Durch eine kleine Unaufmerksamkeit verursacht Peter einen schweren Verkehrsunfall. Während er selber nur leicht verletzt wird, hat sein Sohn schwerste Verletzungen und fällt ins Koma. Während es von Veras Seite keinerlei Schuldzuweisungen gibt, macht Peter sich die größten Vorwürfe. Er kann mit der Situation nicht fertig werden und sucht immer mehr Trost im Alkohol. Vera verbringt viele Stunden am Krankenbett ihres Sohnes, sie liest ihm vor und versucht Kontakt zu ihm aufzubauen. Der Pfleger Micky und der behandelnde Arzt Dr. Haller sind ihr eine große Hilfe. Patrick seinerseits versucht sich seiner Umwelt mitzuteilen, das wird auf sehr eindrucksvolle Weise geschildert. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten. Meine Meinung: Die feinfühlige Schreibweise des Autors gefiel mir sehr gut. Die einzelnen Personen waren gut gezeichnet , mein Kopfkino wurde bestens bedient. Vor allen Dingen die Passagen von Patrick gefielen mir besonders. Ich habe zum Glück so etwas in meinem näheren Umfeld noch nicht erlebt und mich damit auch noch nicht auseinandergesetzt. Seit der Lektüre lassen mich die Gedanken nicht mehr los, ob und wie so etwas möglich ist. Ich spreche eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch aus.

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  • Wie mit der Schuld leben?!

    Niemand trägt die Schuld allein

    Buecherseele79

    23. September 2016 um 14:32

    Vera und Peter Sobier sind glücklich verheiratet und ihr Sohn Patrick macht ihr Leben komplett. Peter ist erfolgreicher Anwalt und die Familie ist kürzlich in ihr neues Haus umgezogen. Dann wollen Peter und Patrick einen Ausflug machen bei dem es zu einem Unfall kommt.... Peter erleidet kaum Verletzungen doch ihr Sohn Patrick fällt in´s Koma.Von gleich auf jetzt ist das Leben der Familie Sobier nicht mehr das welches es mal war..und gerade Patrick sein Vater macht sich unheimliche Vorwürfe weil er einen Moment unachtsam war. Peter flüchtet sich in den Alkohol und kommt mit der Schuld, die er sich selbst gibt, nicht mehr klar. Seine Frau Vera glaubt weiterhin an ihn aber Peter macht es mit seinem Verhalten unmöglich gemeinsam diese Tragödie durchzustehen. Und dann ist da noch Patrick...der versucht trotz Koma Kontakt mit seinen Eltern aufzunehmen. Auch der Pfleger Mickey merkt Veränderungen wenn er das Zimmer von Patrick betritt...und nur Peter weiss was sich Patrick von ihm wünscht...der schwerste Schritt für seinen Vater... Für mich ist, wie schon geschrieben, der Autor ein Glanzstück unter solchen Büchern. Harald Schmidt hat für mich diese einfühlsame Art solche Geschichten zu schreiben ohne Partei zu ergreifen oder Vorwürfe zu machen. Mich hat die Thematik an sich sehr berührt und es ist ein immer intensives Leseerlebnis. Ich kann mir vorstellen dass der ein oder andere Leser gerade mit der Thematik Koma und seine "unheimlichen" Vorkommnisse nichts anfangen kann bzw. es einem schwer fällt darauf einzugehen. Aber man muss auch die Realität sehen dass es solche Berichte nun mal gibt- von Menschen die im Koma gelegen sind, ihre Umgebung trotzdem stark wahrgenommen haben und auch andere Dinge fühlen konnten die für ein menschliches Auge nicht sichtbar sind. Die ganze Gesichte, mit der Veränderung der Familie, das Leben mit der Schuld und der Hoffnung auf ein gutes Ende- in diesem Buch perfekt dargestellt. Natürlich spreche ich ganz klar eine Leseempfehlung aus!

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