Harald Schneider

 4.1 Sterne bei 118 Bewertungen
Autor von Ernteopfer, Schwarzkittel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Harald Schneider

Harald Schneider, geboren 1962, aufgewachsen im Rhein-Neckar-Dreieck bei Ludwigshafen. Beginn mit Schreiben bereits während seines Studiums, zunächst für diverse Studentenzeitungen. Es folgten immer mehr Kurzkrimis- und Geschichten für die "Yellow-Press". Tätig heute als Betriebswirt in einem Medienkonzern mit dem Arbeitsschwerpunkt: Strategieplanung im Verlagswesen.

Neue Bücher

Ein Mörder aus Kurpfalz

Erscheint am 13.02.2019 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

Alle Bücher von Harald Schneider

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Ernteopfer

Ernteopfer

 (15)
Erschienen am 01.02.2008
Schwarzkittel

Schwarzkittel

 (11)
Erschienen am 04.02.2009
Räuberbier

Räuberbier

 (9)
Erschienen am 07.02.2011
Ahnenfluch

Ahnenfluch

 (9)
Erschienen am 01.07.2013
Erfindergeist

Erfindergeist

 (9)
Erschienen am 01.07.2009
Künstlerpech

Künstlerpech

 (8)
Erschienen am 04.02.2013
Pilgerspuren

Pilgerspuren

 (8)
Erschienen am 09.07.2012
Tote Beete

Tote Beete

 (6)
Erschienen am 05.02.2014

Interview mit Harald Schneider

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Meine Schriftstellerkarriere begann während meines BWL-Studiums. Damals schrieb ich unter englischsprachigem Pseudonym (Deutsche Autoren galten noch nicht so viel) Kurzkrimis für die Yellow Press. Seit zehn Jahren schreibe ich verschiedene Kinderkrimiserien, so z.B. die interaktive Meisterschnüffler-Reihe mit 12 Billionen Lesevarianten. Anfang 2008 erschien im Gmeiner-Verlag mein erster Erwachsenenkrimi „Ernteopfer“. Der skurrile und chaotische, aber clevere Hauptkommissar Reiner Palzki kämpft in der Metropolregion Rhein-Neckar nicht nur gegen die Widrigkeiten des Alltags, sondern ist auch um sein Familienleben stets bemüht. Dummerweise kommen ihm immer wieder neue Kriminalfälle in die Quere. Gerade (2011) erscheint mit „Räuberbier“ der fünfte Palzki-Roman, die nächsten beiden sind bereits in der Pipeline.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Ich habe jeden Tag Ideen für hundert neue Bücher aber leider nicht die Zeit, alle zu verwirklichen. Egal was ich sehe, wo ich bin, was ich mache, mir fallen ständig die abstrusesten Ideen ein. Das Meiste davon wird sofort in mein Diktiergerät gesprochen. Auch durch das regelmäßige Zeitungslesen werde ich permanent inspiriert.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Alle Fragen, die mich über meine Homepage www.palzki.de über Email, Telefon, schriftlich etc. erreichen, werden ausführlich beantwortet. Auch bei meinen Lesungen darf man mich Löcher in den Bauch fragen.

Wann und was liest Du selbst?

Ups, das habe ich zum Teil bereits weiter oben beantwortet. Oft liest man Statistiken über die Dauer des Fernsehkonsums der Deutschen. Mit meinen zwei Stunden ziehe ich den Schnitt ziemlich nach unten. Pro Jahr, wohlgemerkt. Wenn andere vor der Glotze sitzen, schreibe ich, lese ich oder unternehme etwas mit meiner Familie.

Neue Rezensionen zu Harald Schneider

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Rezension zu "Pfälzer Eisfeuer" von Harald Schneider

Palzki und die Landfrauen
MickeyKvor 3 Monaten

Kommissar Palzki ermittelt in der scheinbar heilen Welt der LandFrauen. Eine nahezu friedliche Idylle – mit Intrigen und Mord.

Als bei einer Weinprobe der LandFrauen in Landau ein Feuer ausbricht, wird ein toter Außenprüfer des Finanzamtes entdeckt. Als in Zeiskam bei »Schickes Lädel« eine zweite Scheune abbrennt, ist klar, dass die alte Salat-Züchtung Eiskraut das verbindende Element ist. Palzki erkennt nach weiteren Verbrechen, dass die scheinbar heile Welt der LandFrauen voller Intrigen und Lügen ist. Während diese den neuen Likör »Pfälzer Eisfeuer« vorstellen, versucht Palzki unter widrigen Umständen bei einer Versammlung der LandFrauen in Rockenhausen den Täter zu entlarven …

Der 16. Fall für Kriminalhauptkommissar Palzki gefiel mir leider, wie auch schon der 15. Fall ("Hambacher Frühling"), bei weitem nicht mehr so gut wie die ersten Bücher dieser Krimireihe. Die Geschichte wirkte zum einen arg konstruiert, zum anderen entwickeln sich die Hauptfiguren seit mehreren Büchern keinen Schritt weiter: viele Haupt-und Nebenfiguren (Jungkollege Jürgen, Jutta und Gerhard, Frau Ackermann und Palzkis Familie wie auch Dietmar Becker und allen voran KPD und der Not-Notarzt Metzger nebst Gehilfe) laufen seit mehreren Büchern nur noch nebenbei her, ohne wirklich eine merkliche Entwicklung durchzumachen. Der dauerhafte Streit zwischen KPD und Palzki ist nicht mehr erheiternd oder gar lustig sondern nur noch nervig.

Die Krimihandlungen an sich waren schon immer sehr skurril, was ich zu Beginn der Krimireihe als erfrischend neu empfand, aber mit der Zeit hat sich auch dieses Muster totgelaufen. Was ich von Herrn Schneider aber gar nicht kenne, ist ein Schluss, der dem Leser mit nur 2-3 Sätzen hingeknallt wird. Mörder entlarvt-fertig. Geschichte aus. Hier kam es mir so vor, als ob der Autor keine Lust bzw, keine Zeit mehr gehabt hätte, um die Geschichte noch ein wenig "runder" zu bekommen.

Insgesamt enttäuschte mich dieser Teil doch sehr. Vll. sollte der Autor nicht 2-3 Bücher pro Jahr auf den Markt bringen, sondern sich mehr Zeit lassen, um wieder an die alte Qualität anknüpfen zu können.

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Tanzmauss avatar

Rezension zu "Pfälzer Eisfeuer" von Harald Schneider

Todschick
Tanzmausvor 5 Monaten

„Es hätte so ein schöner Tag werden können.“  … wäre man nicht von seinem Chef KPD zu einer Weinprobe verdonnert worden. Reiner Palzki sucht verzweifelt nach einem Ausweg aus dieser Situation, aber auch seine Frau möchte unbedingt an der Weinprobe teilnehmen und da sie sogar einen Babysitter organisiert hat, bleibt ihm gar nichts anderes übrig, als sich seinem Schicksal zu fügen.

 

Und während Palzki noch überlegt, ob der Besitzer des Weinguts in Landau-Mörzheim seinen Chef absichtlich abfüllt,  gibt es einen Brand auf dem Gut. Eine Scheue geht in Flammen auf. Palziks Chef sieht seinen neuen Dienstwagen in akuter Gefahr und eilt herbei, um diesen zu retten. Dabei kommt er nur knapp mit dem Leben davon. Ein anderer hatte leider nicht das Glück und ehe Palzki sich verdrücken kann, muss er sich in die Ermittlungen einmischen.

 

Kriminalhauptkommissar Palzki ermittelt bereits in seinem 16. Fall. Dieses Mal geht es in die Region um Landau – Mörzheim – Zeiskam und Kusel. Eine Weinprobe gerät etwas aus dem Trott, als eine Scheune abbrennt. In der Scheune wird neben einem toten Steuerprüfer auch das wiederentdeckte Eiskraut gefunden, welches dort mühsam von den Landfrauen nachgezüchtet wird. Als kurz darauf eine weitere Scheune abbrennt, in der ebenfalls Eiskraut-Setzlinge gezogen wurden, vermutet Palzki den Täter unter den Landfrauen. Doch wie passt der Steuerprüfer dazu?

 

Gemeinsam mit Reiner Palzki, der in diesem Band zum Glück nur wenig von KDP ausgebremst wird, da dieser sich voll und ganz auf seine Heilung konzentrieren muss, erkundet der Leser die Gegend um Landau, erfährt viel Wissenswertes über das Eiskraut und die Landfrauen und kommt in Ecken, die er vielleicht noch gar nicht kannte. So ging es mir mit der Burg Lichtenberg, die bei diesem Fall ebenfalls eine Rolle spielt. Ob Pfälzer oder nicht, man wird mit Kopfkino in der Pfalz herumgejagt und bekommt Lust gemacht, die Schauplätze einmal selbst zu besuchen.

 

Harald Schneider hat in diesem Buch auch wieder einige Rollen mit Echtpersonen besetzt. Die Handlung wirkt für mich dadurch authentischer, denn jede Echtrolle hat ihren ganz eigenen Charakter, den der Autor Harald Schneider einzufangen und festzuhalten weiß. So wirkt auch der 16. Fall nicht wie eine Kopie der vorherigen, sondern eigenständig und erfrischend anders. Der regionale Bezug macht für mich als zugezogene Kurpfälzerin einen besonderen Reiz aus.

 

Der Krimi ist in sich abgeschlossen und rund, so dass man ihn theoretisch als Quereinsteiger auch lesen kann. Schöner ist es jedoch, wenn man die ganzen zwischenmenschlichen Beziehungen schon kennt und weiß, warum manche Leute wie agieren und vor allem, wer Frau Ackermann ist und wieso man bei ihrem Anblick besser flüchten sollte.

 

Fazit:

Leider wieder viel zu schnell gelesen. Dafür war es ein spannender, verzwickter und interessanter Ausflug in die Welt der Landfrauen rund um Landau. Im Anhang findet man wieder 3 Kurzgeschichten – Boni mit Reiner Palzki.

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Tanzmauss avatar

Rezension zu "Hambacher Frühling" von Harald Schneider

Freiheit, Demokratie und Mord
Tanzmausvor 9 Monaten

Eigentlich wollte Kommissar Reiner Palzki doch nur ein ruhiges Wochenende verbringen. Der Rasen musste gemäht werden und seine Schwiegermutter wollte vorbeischauen. Aber es sollte jedenfalls ruhiger werden als das, was sein Chef Klaus P. Diefenbach, kurz KPD, mit ihm geplante.

Da dieser nicht an einem Managementseminar auf dem Hambacher Schloss teilnehmen kann, soll Palzki ihn vertreten. Flucht sinnlos. Palzki muss sich in das Unvermeidliche fügen und nicht nur mit seiner Frau einkaufen gehen – immerhin soll er gediegen angezogen sein, sondern auch noch das ganze Wochenende seinen Chef bei dem Seminar vertreten.

Doch kaum beim Schloss angekommen, stolpert Palzki über skurrile Typen, die sich als Burschenschaft ausgeben, hoch motivierte Seminarteilnehmer, Tagesgäste und eine Hochzeitsgesellschaft. Als wäre dies nicht schon genug, findet der Schlosshund Edgar ihn einfach nur liebenswert.

Dennoch hätte es ein recht gutes Wochenende werden können, würde es nicht plötzlich Todesopfer geben. Ein schweres Unwetter macht die Zufahrtsstraßen zum Hambacher Schloss unpassierbar und Palzki muss schließlich alleine ermitteln, um weitere Todesfälle zu vermeiden...

In seinem bereits 15. Fall verschlägt es den in der Kurpfalz bekannten Kommissar Palzki auf das Hambacher Schloss. Ich selbst durfte bei der Buchpräsentation mir ein Bild von der Lokation machen und mich auf die Spuren von Palzki begeben. Dies hat mir gerade beim Lesen unheimlich geholfen. Gemeinsam mit Palzki wanderte ich durch die Gänge und Räume des Hambacher Schlosses, suchte nach Motiven und wunderte mich, wie verwinkelt eine Kästenburg doch sein kann.

An jenem Tag durfte ich den Schlosshund Edgar, sowie weitere Personen, die in dem Roman eine Lebendrolle übernahmen, persönlich kennenlernen. Ich kann nur bestätigen, der Autor hat die Personen sehr gut in seinem Roman getroffen.

Das Wiederlesen mit Palzki ist immer eine Freude und so war ich schnell drin in der Geschichte, welche ich nach kürzester Zeit wieder verlassen musste. Verworren, geschickt gestrickt und dabei lebensnah, was nicht nur an den mir bekannten Echt-Proagonisten liegen mag, entführte der Autor mich noch einmal auf das Hambacher Schloss.

Auch an Leser, die das Hambacher Schloss nicht kennen, wurde bei diesem Krimi gedacht. Erstmals im 14. Fall „Parkverbot“ eingeführt, findet der Leser in diesem Krimi 11 s/w-Fotos von den Handlungsorten im Buch.

Harald Schneider weiß aber den Leser nicht nur zu fesseln, sondern ihn mit geschickter Situationskomik zu unterhalten. Spannung und Wortwitz gehen hier Hand und Hand.

Das Ende ist überraschend, aber der Autor bietet dem Leser zusätzlich ein alternatives Ende an. Als kleiner Boni gibt es zum Schluss einem Kurz- und einen Ratekrimi, sowie einige Anmerkungen und Erklärungen des Autors zu den mitspielenden Personen und dem Hambacher Schloss mit seiner Dauerausstellung zum Hambacher Fest 1832.

Fazit:
15 Fälle hat Kommissar Reiner Palzki bisher gelöst und glaubt man den Worten des Autors, werden wir Palzki schon bald in seinem 16. und 17. Fall wiedersehen. Ich bin  schon gespannt darauf und freue mich auf weitere Fälle mit Reiner Palzki, KPD und dem krimischreibenden Dauerstudenten Dietmar Becker.

Einen Bericht zur Buchpräsentation auf dem Hambacher Schloss sowie weitere Bilder vom Hambacher Schloss findet man auf meinem Blog Carmens Bücherkabinett.

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Zusätzliche Informationen

Harald Schneider wurde am 14. Juni 1962 in Speyer (Deutschland) geboren.

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