Harald Schneider Ahnenfluch

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Inhaltsangabe zu „Ahnenfluch“ von Harald Schneider

Ein Attentat auf den Schifferstadter Kommissar Reiner Palzki mit einer historischen Armbrust führt ihn ins Barockschloss Mannheim. Hier erfährt er von einem geheimnisvollen Schriftstück, das in der Gruft der Mannheimer Schlosskirche gefunden wurde. Die Informantin, eine Studentin, wird vor Palzkis Augen ermordet. Als er in der Gruft zusammen mit einem Kunsthistoriker einen bisher unbekannten Gang entdeckt, wird auch dieser umgebracht. Palzki hingegen wird von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt …

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  • Palzki wie er leibt und lebt

    Ahnenfluch
    sab-mz

    sab-mz

    22. September 2013 um 15:28

    Passend zur Wittelsbacher - Ausstellung in Mannheim ermittelt Palzki mal wieder auserhalb seiner eigentlichen Heimat Schifferstadt. Ups ein anderes Bundesland auch noch. Der neunte Palzki kommt hochmodern daher mit QR - Codes, aber keine Sorge, Sie können die Infos zu denen die Codes führen auch am Rechner einsehen. Eine nette Idee mit den QR - Codes, allerdings war es mir beim lesen zu lästig diese anzuschauen. Ich habe mir die immer mal wieder am Rechner angeschaut. Harald Schneider ist einmal mehr ein hervorragend recherchierter Krimi gelungen. Der typisch kauzige Pfälzer Kommissar Palzki wird wieder konfrontiert mit seinem Chef KPD, Dr.Metzger muss eingreifen, Jutta kocht Herztod. Sie kennen keinen Herztod den man kochen muss, dann müssen Sie das Buch lesen. Nach Mannheim kommt Palzki im Laufe der Ermittlungen, da auf ihn ein Attentat mit einer alten Armbrust verübt wird. Er kommt ins Schloß nach Mannheim, eine alte Gruft und ein bislang unentdeckter Gang spielen eine Rolle. Eine Informantin wird ermordet, ebenso der Kunsthistoriker, der Palzki helfen soll. Arg viele Leichen in seinem Umfeld. Was haben Frau Professor Stadelbauer und ihre Studenten mit dem Fall zu tuen? was die Wittelsbacher? Und Palzkis Tochter will schon sein Erbe antreten. Das ist aber viel zu früh oder? Ich möchte jedenfalls noch viele Palzki - Krimis lesen. Krimis, die hervorragend recherchiert sind, immer genau die Art der Pfälzer treffen, skurille Personen und Persönlichkeiten leben lassen und auch meist ganz hochaktuelle Ereignisse einbauen. Zuviel will ich nicht vorweg nehmen, nur soviel, dieses Buch kann man kaum aus der Hand legen. Danke an Harald Schneider für einen sehr spannenden Krimi, durch den man auch gleichzeitig Lust bekommt sich die Ausstellung und das Mannheimer Schloß anzusehen.

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  • Krimi mit QR-Codes

    Ahnenfluch
    goat

    goat

    26. July 2013 um 13:17

    In „Ahnenfluch“ begleiten wir den Schifferstadter Kommissar Reiner Palzki bereits bei seinem neunten Fall, in welchem er selber Opfer eines Attentats wird. Dienststellenleiter Klaus P. Diefenbach (kurz KPD – bekannt für seine Leidenschaft, sich mit fremden Federn zu schmücken) ist der brillanten Idee verfallen, eine Bildungsoffensive für seine Untergebenen zu starten. Unterstützt wird er von seinem Freund, dem Kunsthistoriker Ludwig-Wilhelm Zweier, der einen Auserwählten aus der Dienststelle auf einer externen Fortbildung unterrichten soll. Der glückliche Auserwählte darf sämtliche Museen der Region besuchen, um sich so in die Geschichte des Adelsgeschlechts Wittelsbach einzuarbeiten. Dass die Wahl auf KPDs bestes Pferd im Stall fällt, ist unschwer zu erraten. Zweier und Reiner Palzki machen sich also auf den Weg ins Heimatmuseum von Schifferstadt. Doch noch bevor die beiden das Museum betreten können, wird Palzki von einem Pfeil einer historischen Armbrust in den Arm getroffen. Die Spur führt ihn ins Mannheimer Barockschloss, in dessen Museum mit Hochdruck an den Umbauarbeiten der Wittelsbacher Ausstellung gearbeitet wird. Der etwas dubiose Schlosschef zeigt zunächst kein großes Interesse daran, Palzki auf der Suche nach dem Attentäter zu helfen. Per Zufall erfährt er von einer Studentin von einem geheimnisvollen Schriftstück, welches in der Gruft der Mannheimer Schlosskirche gefunden wurde. Er kann der Studentin noch einen Treffpunkt im Zeughaus des Reiss-Engelhorn-Museums entlocken und schafft es, diesen um eine halbe Stunde vorzuverlegen. Als er am nächsten Tag zur abgemachten Zeit auf die Studentin trifft, wird diese vor seinen Augen ermordet. Auch die nächste Leiche lässt nicht lange auf sich warten. Palzki entdeckt zusammen mit einem Kunsthistoriker in der Gruft der Mannheimer Schlosskirche einen Geheimgang. Kurze Zeit später entdeckt er die Leiche eben jenes Kunsthistorikers … Wer Harald Schneiders Schreibstil mag, wird diesen Krimi lieben. Wieder einmal ist dem Autor eine perfekte Mischung aus Spannung, gepaart mit Humor und wissenswerten Fakten gelungen. Mit sehr viel Liebe zum Detail beschreibt er die vielen bekannten Orte in der Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz, die so authentisch dargestellt werden, dass ich das Gefühl hatte, hautnah dabei zu sein. Und nicht nur das: Erstmals hat der Autor QR-Codes in seine Geschichte mit eingebunden, die mit einem QR-Code-fähigen Smartphone die zugehörige Internetseite aufrufen, mit den passenden Informationen zu den jeweiligen Orten des Geschehens. Aber auch Leser, die diese Funktion nicht nutzen können, finden auf der Seite http://www.ahnenfluch.palzki.de/ alle Informationen zum Barockschloss und der Schlosskirche Mannheim, den Reiss-Engelhorn-Museen (rem), der Universität Mannheim und dem Schloss Schwetzingen. Mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht, den Schifferstadter Kommissar bei seinen Ermittlungen zu begleiten, besonders, weil er in diesem Fall einen Attentäter fassen muss, der es auf ihn persönlich abgesehen hat. Warum ausgerechnet Palzki sein Opfer ist, werde ich natürlich nicht verraten. Die Auflösung ist auf jeden Fall wieder ebenso interessant wie skurril. Wie schon in den Bänden zuvor begegnen wir wieder vielen alten Bekannten wie Dr. Metzger, Dietmar Becker oder dem Erfinder Jacques Bosco, der erneut wesentlich am Aufklärungsfinale beteiligt ist. Das typische Personenglossar am Ende des Buches gibt es dieses Mal nicht, was ich nicht ganz verstehen kann. Für mich ist es zwar kein Problem, darauf zu verzichten, weil ich alle Bände kenne, aber Quereinsteigern ist das Glossar immer eine wertvolle Hilfe. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, ist es auch möglich, sich ohne Hintergrundwissen auf einen Quereinstieg einzulassen. Aber ich würde davon abraten, weil gerade die Protagonisten sich stetig weiterentwickeln. Der Anhang bietet wieder einige Extraboni, wie einen Ratekrimi, eine Kurzgeschichte und eine Anekdote, was bei Lesungen so alles schief gehen kann. Wie bei bereits allen Bänden aus der Palzki-Reihe kann ich hier wieder nur eine Empfehlung aussprechen für einen gelungenen Krimi und vergebe fünf Sterne. Reihenfolge der Palzki-Bände: 1. Ernteopfer 2. Schwarzkittel 3. Erfindergeist 4. Wassergeld 5. Räuberbier 6. Blutbahn 7. Pilgerspuren 8. Künstlerpech 9. Ahnenfluch

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