Harald Schneider Ernteopfer

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Inhaltsangabe zu „Ernteopfer“ von Harald Schneider

Erntezeit im vorderpfälzischen Obst- und Gemüseanbau. Hauptkommissar Reiner Palzkis Träume von einem erholsamen Wochenende mit seinen Kindern zerplatzen jäh, als ein polnischer Erntehelfer mit eingeschlagenem Schädel aufgefunden wird. Die Spur führt in den Gemüsegroßmarkt "S. R. Siegfried" in Limburgerhof.
Während Palzki den undurchsichtigen Inhaber in die Mangel nimmt, wird ein zweiter Toter im Wildschweingehege des Rheingönheimer Tierparks entdeckt. Langsam dämmert dem Kommissar, dass er einem Verbrechen auf der Spur ist, gegen das die dubiosen Machenschaften der Gemüsebranche Kavaliersdelikte sind.

Ein leichter Krimi mit sehr viel Lokalkolorit. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

— ChattysBuecherblog

Locker und unterhaltsam. Mir gefällt's und der nächste Teil wartet schon auf dem Reader.

— MickeyK

Locker flockiges Lesevergnügen, ermittlungstechnisch nicht so glaubhaft, zu viele Alleingänge des Kommissars, aber unterhaltsam...

— parden

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  • Mein Leseeindruck zu Band 1 der Palzki Reihe

    Ernteopfer

    ChattysBuecherblog

    19. June 2017 um 08:04

    Es hätte so ein schöner Tag werden können. (1. Satz - Seite 7) Beginnen wir mit dem Cover: Eindeutig: es ist Erntezeit. Meines Erachtens ist das Cover absolut stimmig zum Buchtitel.  Es entführt den Leser bereits beim Anblick auf das Land und macht neugierig, was es mit dem Ernteopfer auf sich hat. Kommen wir nun zum Inhalt: Schon nach einer kurzen Einleitung treffen wir auf den pfälzer Hauptkommissar Reiner Palzki. Der Autor hat hiermit eine Person erschaffen, die sofort sympathisch wirkt und jemand wie Du und Ich sein könnte. Sein privates Umfeld wird ebenfalls beleuchtet, so dass ich mich auch da in den Protagonisten rein versetzen konnte. Seine Probleme Beruf und Privatleben zu trennen, fällt wohl den meisten Polizisten nicht leicht. Jedoch fand ich sein Bemühen den beiden Kindern gegenüber nachvollziehbar und authentisch. Das Thema wurde meines Erachtens sehr gut aufgegriffen und als Krimi verarbeitet. Es war für mich durchaus stimmig und zeitgemäß. Witzig fand ich die regionalen Passagen im "Pälzer" Dialekt. Klar, manches musste ich laut lesen um es klingen zu lassen. Ob die sog. Nordlichter es aber auch verstehen? Ich habe jedenfalls herzhaft darüber gelacht und fühlte mich sehr heimisch. Das Personen- und Ortsverzeichnis im Anhang fand ich sehr gelungen. Vielleicht wäre ein Hinweis zu Beginn des Buches hilfreich gewesen. Fazit: Ein leichter Krimi mit sehr viel Lokalkolorit. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die mithilfe von Dietmar Becker bereits angekündigt wurde. Spannung: 🔪🔪🔪   Unterhaltung: 🔪🔪🔪🔪🔪 Protagonist: 🔪🔪🔪🔪

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  • Mehr Glück als Verstand...

    Ernteopfer

    parden

    MEHR GLÜCK ALS VERSTAND... Erntezeit im vorderpfälzischen Obst- und Gemüseanbau. Hauptkommissar Reiner Palzkis Träume von einem erholsamen Wochenende mit seinen Kindern zerplatzen jäh, als ein polnischer Erntehelfer mit eingeschlagenem Schädel aufgefunden wird. Die Spur führt in den Gemüsegroßmarkt "S. R. Siegfried" in Limburgerhof. Während Palzki den undurchsichtigen Inhaber in die Mangel nimmt, wird ein zweiter Toter im Wildschweingehege des Rheingönheimer Tierparks entdeckt. Langsam dämmert dem Kommissar, dass er einem Verbrechen auf der Spur ist, gegen das die dubiosen Machenschaften der Gemüsebranche Kavaliersdelikte sind. Nicht ganz ernstzunehmen sind hier wohl die Ermittlungen im ersten Fall des Kriminalhauptkommissars Reiner Palzki. Ein ernstes Thema und reichlich Gesellschaftskritik als Hintergrund, wird der Krimi doch in erster Linie humorvoll verpackt. Dabei gerät für meinen Geschmack jedoch einiges zu flapsig bzw. zu krampfhaft originell: Posteingangssammelbehälter (für 'Briefkasten') und Oxid des Wasserstoffs (für 'Wasser') lassen ein Gefühl von 'er hat sich stets bemüht' aufkommen - und was das verklausuliert in Zeugnissen bedeutet, ist ja hinlänglich bekannt... Der Kommissar selbst ist sympathisch gezeichnet, wenn auch chaotisch. Der 45-Jährige lebt von Frau und Kindern getrennt und ist haushaltstechnisch eine wandelnde Katastrophe. Er ernährt sich in erster Linie von Fastfood und schafft es, selbst die Pizza in der Mikrowelle explodieren zu lassen. Bezüglich der Ermittlungen hat er einen guten Riecher, doch seine zahlreichen und hinlänglich bekannten Alleingänge sind kaum vorstellbar und doch reichlich überzogen - keinesfalls eine authentische Beschreibung der Polizeiarbeit. Und so löst Reiner Palzki den Fall schließlich mit mehr Glück als Verstand. Harald Schneider hat einen Regionalkrimi mit einigen Passagen heftigsten pfälzischen Dialekts geschrieben und dabei für meinen Geschmack manchmal ein wenig mit der genauen Orts- und Wegbeschreibung übertrieben - für Ortskundige mag das anders wirken. Immerhin wird eine interessante Geschichte erzählt, und es gibt einige launige Passagen zum Schmunzeln. Ein Krimi, der zu unterhalten weiß, aber keineswegs für Euphorie sorgt... © Parden

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    • 10

    NiWa

    01. August 2015 um 17:10
  • Rezension zu "Ernteopfer" von Harald Schneider

    Ernteopfer

    nic

    Gleich vorweg - die Rezensionen bei Amazon klingen verdächtig nach Bekanntenkreis des Autors... Das ärgert mich, weil Harald Schneiders Stil auf gar keinen Fall mit dem Kishons verglichen werden kann, diese Aussage ist sowas von lächerlich! Ebenfalls ist nicht korrekt, dass das Buch keine Landchaftsbeschreibungen beinhaltet - tut es sehr wohl - die Geschichte strotzt vor Lokalkolorit, was ich nicht negativ empfinde, im Gegenteil. Allerdings bin ich nicht sicher, ob sich eine breite Leserschaft dafür interessiert, wie es in der Umgebung in und um Schifferstadt und Ludwigshafen bzw. Speyer aussieht. Mich hat es interessiert, ich kenne die Straßen, die örtlichen Gegebenheiten, ich bin sogar aufs gleiche Gymnasium gegangen wie einer der Protagonisten. Ich kann mich in den Erntekram hineinversetzen, weil das hier in der ländlichen Gegend eben so ist - Kartoffeln, Spargeln, Salat, hier sogar Wein (in Schifferstadt nicht ( :P ) Den ganzen Sommer über trifft man hier auf Erntehelfer. Großbauern gibt es wie Sand am Meer. (Nein, Landwirte, sorry) Die Geschichte ist schon recht spannend, aber der Tiefgang fehlt doch. Die Protagonisten sind ganz nett, aber eben auch ziemlich flach. Alles in allem ist Ernteopfer ein Buch, was man zwischendurch schnell mal weglesen kann, was mir ausgesprochen gut gefallen hat, ist der Humor des Komissars und die ein oder andere Redensart ist hier Gang und Gäbe. Ich habe mich auch über den Dialekt gefreut, den einer der Leute im Buch spricht und den ein hochdeutscher Leser sicher nicht versteht. Daher ist es mir unverständlich wieso die Bewertung bei amazon.de so abläuft. Finde ich ziemlich traurig, denn nötig hat das Buch sowas mE nicht.

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    • 3
  • Rezension zu "Ernteopfer" von Harald Schneider

    Ernteopfer

    goat

    10. May 2010 um 18:29

    "Ernteopfer" ist der Auftakt der Pfalz-Krimireihe mit Kriminalhauptkommissar Reiner Palzki. Der 45-jährige lebt von Frau und Kindern getrennt und ist das, was Frau schlechthin als wandelndes Chaos auf zwei Beinen im Haushalt bezeichnen würde. Er ernährt sich von Fastfood und schafft es, selbst die Pizza in der Mikrowelle explodieren zu lassen. Sein erster Fall hat es in sich. Ein polnischer Erntehelfer wird mit eingeschlagenem Schädel tot aufgefunden. Verdächtig ist Gemüsegroßhändler S. R. Siegfried - ein sehr zwielichtiger Geschäftsmann. Als jedoch im Wildschweingehege eines Tierparks ein zweiter Toter gefunden wird, müssen Palzki und sein Team recht schnell feststellen, dass die beiden Morde zusammenhängen und es weit mehr als nur einen Verdächtigen gibt. Der Schreibstil von Harald Schneider hat mich sehr positiv überrascht. Es ist ihm gelungen, einen spannenden Krimi mit einer gehörigen Portion Humor zu vermischen, ohne dass die Spannung darunter leidet. Sein Protagonist ist beruflich ein Ass, kommt aber in seinem Privatleben manchmal so unbeholfen daher, dass man ihn einfach mögen muss. Der Autor serviert dem Leser viele Figuren, aber es wird zu keiner Zeit undurchsichtig oder verwirrend. Praktischerweise ist am Ende des Buches noch ein Personenverzeichnis. Die Auflösung des Falles ist nicht vorhersehbar. Das Schlusswort des Autors bezüglich der frei erfundenen Figuren hat mich das Buch mit einem Lächeln schließen lassen.

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