Harald Schneider Künstlerpech

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Inhaltsangabe zu „Künstlerpech“ von Harald Schneider

Der Kurpfälzer Comedian Pako soll im Frankenthaler Congressforum auftreten, doch noch vor der Show stirbt ein Bühnenarbeiter. Kommissar Reiner Palzki ermittelt im tiefen Sumpf des Künstler- und Veranstaltungsmilieus. Galt der Anschlag eigentlich Pako? Weitere Mordversuche kann Palzki unter Einsatz des eigenen Lebens verhindern. Schließlich stellt sich die entscheidende Frage: Wer ist die geheimnisvolle rothaarige Frau, die überall auftaucht und die doch niemand zu kennen scheint?

Skurril wie immer. Ich mag's ;o)

— MickeyK
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Witzig, spannender und unterhaltsamer Krimi aus der Pfalz

— ChattysBuecherblog
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    Künstlerpech
    gaby2707

    gaby2707

    10. March 2014 um 21:09

    Im Congresszentrum Frankenthal stolpert Kriminalhauptkommissar Reiner Palzki im wahrsten Sinne des Wortes über eine Leiche. Der Anschlag sollte aber allem Anschein nach dem Kurpfälzer Comedian und Original Pako gelten. Palzki und seine Kollegen Gerhard Steinbeißer, Jutta Wagner und der ihm von seinem Chef zugeteilte Archäologiestudent, inoffizieller Polizeire-porter und verkappter Schriftsteller Dietmar Becker beginnen mit den Ermittlungen. Immer wieder kommt ihnen hierbei eine Frau mit langen roten Haaren in die Quere.  Kriminalhauptkommissar Reiner Palzki von der Dienststelle im Waldspitzweg in Schifferstadt hat mich mit seinen sehr unkonventionellen Ermittlungs-methoden anfangs schon sehr überrascht. Aber als ich mich mit ihm angefreundet hatte, kam ich aus dem Schmunzeln nicht mehr raus. Ob er zusammen mit seiner kleinen Tochter bei seiner Lieblings-Currywurstbude eine Werbekampagne für Fastfood startet, von der seine Frau natürlich absolut nichts wissen darf, oder er versucht seinem skurrilen und verrückten Chef Klaus Peter Diefenbach, genannt KPD, bei einem Vortrag lächerlich zu machen - immer steckt ihm der Schalk im Nacken und es kommen köstliche Szenen dabei heraus. Durch die liebevoll gezeichneten Personen bin ich sehr schnell in die Geschichte eingetaucht und mein Kopfkino lief auf Hoch-touren. Anfangs habe ich die Spannung etwas vermisst. Aber als die Ermitt-lungen Fahrt aufgenommen haben, stellte sich auch diese ein und hielt das Niveau bis zum Schluss. Immer wieder hatte ich einen Verdächtigen auf dem Schirm, der es aber, wie es sich zum Schluss rausgestellt hat, wieder nicht war. Ich habe einen Kommissar kennengelernt, der mich zum Lachen und zum Staunen gebracht hat und von dem ich bestimmt noch mehr lesen werde.

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  • 8. Fall für Kommissar Reiner Palzki

    Künstlerpech
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    21. January 2014 um 12:40

    Zum Inhalt: Der 45jährige, leicht chaotische aber durchaus clevere Kommissar Reiner Palzki wird durch Zufall Zeuge eines Attentats auf den Kurpfälzer Comedian Pako. Weitere Attentatsversuche folgen. Und immer wieder befindet sich eine rothaarige Frau in der Nähe. Palzki ermittelt.   Meine Meinung: Selten bei einem Krimi so gelacht. Der Autor hat mit seinem Hauptprotagonisten Palzki eine Figur erschaffen, die einem beim Lesen Lachfalten ins Gesicht zaubert. Die Story ist gut durchdacht, die Örtlichkeiten sehr gut beschrieben, so dass es dem Leser wirklich sehr leicht gemacht wird, sich in die Gedanken der Protagonisten reinzuversetzen. Sehr gut hat mir auch der Extrabonus im Anhang gefallen. Hier werden 2 Kurzkrimis präsentiert, welche ihre Auflösung auf einer genannten Homepage haben. Ich bin eigentlich nur durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden (durch eine Wanderbuchrunde), habe mir aber direkt nach dem Lesen die Vorgängerbände gekauft, da ich unbedingt mehr über Palzki wissen möchte. Dieses Buch kann jedoch ohne Vorkenntnisse gelesen werden.   Vorgängerbände: 1.) Ernteopfer (2008) 2.) Schwarzkittel (2009) 3.) Erfindergeist (2009) 4.) Wassergeld (2010) 5.) Räuberbier (2011) 6.) Blutbahn (2012) 7.) Pilgerspuren (2012) Palzki ermittelt (2012) - 30 Kriminalfälle

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  • Comedians leben gefährlich ...

    Künstlerpech
    goat

    goat

    20. May 2013 um 20:58

    Im Frankenthaler Congressforum ist ein Auftritt des Kurpfälzer Comedians Pako geplant. Doch noch bevor dieser die Bühne betreten kann, gibt es einen Toten. Ein Bühnenarbeiter wird unter dem umstürzenden Bühnenbild begraben. Was zunächst wie ein Unglücksfall aussieht, stellt sich jedoch schnell als ein Mord heraus. Doch galt dieser Anschlag wirklich dem Bühnenarbeiter oder hat es doch jemand auf den Künstler selber abgesehen? Im Mannheimer Capitol kann Palzki dann einen weiteren Anschlag vereiteln, der eindeutig Pako galt. Einen Tag darauf wird Palzki Opfer eines tätlichen Angriffs durch den mutmaßlichen Mörder – doch dieser entkommt wieder einmal unerkannt. Einziger Hinweis: An allen Tatorten wurde immer eine unbekannte rothaarige Frau gesehen. Wer hat es auf den Comedian abgesehen und vor allen Dingen warum? Mit diesem Band aus der Palzki-Reihe ist Harald Schneider die Mischung zwischen Humor und Krimi hervorragend gelungen. Das Hauptaugenmerk liegt definitiv auf der kriminalistischen Handlung und wird dieses Mal nicht vom Humor überlagert. Die Spannung wird durchgängig von der ersten bis zur letzten Seite gehalten – beginnend mit der Auflösung um den Nachwuchs im Hause Palzki. Endlich wissen wir, dass Stefanie … … zwischenzeitlich entbunden hat. Natürlich kommt Palzki seinen Vaterpflichten auch während der Ausübung seines Berufes gewissenhaft nach und erweist sich in Notsituationen als sehr kreativ, wenn es zum Beispiel ums Improvisieren bei fehlenden Windeln geht. Die Schauplätze wie das Congressforum Frankenthal oder auch das Capitol in Mannheim sagen mir zwar leider nicht viel, sind aber so gut beschrieben, dass ich mir davon ein sehr gutes Bild machen kann. Besonders die Verfolgungsjagd im Ludwigshafener Pfalzbau hat mir sehr gefallen. Auch das permanente Imponiergehabe von KPD (Klaus P. Diefenbach), welches schon immense Ausmaße annimmt, ließ mich so manches Mal schmunzeln. Ich entdecke immer wieder gewisse Parallelen zwischen Palzkis Vorgesetzten und dem Vice-Questore Patta von Donna Leon. Gut finde ich, dass Palzki sich nicht alles kommentarlos gefallen lässt, sondern auch ein paar ironische Sprüche zum Besten gibt, die KPD natürlich gar nicht so verstanden hat, wie sie gemeint waren. Mir gefallen diese kleinen Sticheleien, in denen sich wahrscheinlich manch ein Leser wiederfindet, denn wer kennt sie nicht, die eitlen Blender auf der Arbeit, die einem tagtäglich das Leben „versüßen“?! Ich denke in fast jedem Betrieb gibt es zumindest einen dieser Sorte – dumm nur, wenn es wie im Fall unseres armen Palzkis auch noch gerade der Chef selber ist … Harald Schneider weist in seinem Vorwort explizit darauf hin, dass seine Geschichten frei erfunden sind (das scheinen wohl nicht alle Leser so zu sehen). In diesem Band hat er aber tatsächlich zwei Figuren untergebracht, die es auch im realen Leben gibt. Allerdings hat der Comedian Christian „Chako“ Habekost auch sein Einverständnis gegeben, dem Charakter Pako „Modell“ zu stehen. Ebenso wie Doris Steinbeißer, die nicht nur den gleichen Namen trägt, sondern auch tatsächlich den Beruf der Journalistin ausübt. Ein dickes Lob an den Gmeiner Verlag möchte ich für das wieder einwandfrei ausgewählte, sehr passende Cover aussprechen. Abgebildet ist ein großer Scheinwerfer, der seinen Strahl auf eine leere Bühne wirft. Sehr stimmig in Verbindung mit der Geschichte und dem Titel. Hier beweist der Verlag eigentlich immer ein gutes Händchen. In „Künstlerpech“ treffen wir auch wieder auf gute alte Bekannte wie Dietmar Becker und Dr. Metzger mit seiner mobilen Arztpraxis. Wir lernen in diesem Band sogar einen Familienangehörigen von Dr. Metzger kennen und der ist alles andere als begeistert über die bestehende Verwandtschaft. Den nötigen Überblick über die Charaktere in diesem Band verschafft das bereits bekannte Personenglossar am Ende der Geschichte. Und wie bereits in den Vorgängerbänden gibt es auch hier wieder eine Kurzgeschichte und einen Ratekrimi als Bonus. „Künstlerpech“ ist für mich beste Band aus der Reihe, den ich uneingeschränkt empfehlen kann, deswegen gibt es von mir gerne fünf Sterne. Für Krimifans (die nicht alles so bierernst nehmen) auf jeden Fall ein Muss!!! Reihenfolge der Palzki-Bände: 1. Ernteopfer 2. Schwarzkittel 3. Erfindergeist 4. Wassergeld 5. Räuberbier 6. Blutbahn 7. Pilgerspuren 8. Künstlerpech 9. Ahnenfluch (erscheint im Juli)

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  • Rezension zu "Künstlerpech" von Harald Schneider

    Künstlerpech
    sab-mz

    sab-mz

    03. March 2013 um 17:12

    Wieder ein neuer Palzki - Krimi von Harald Schneider. Ein toter Bühnenarbeiter im Frankenthaler Congressforum sorgt für Arbeit für Kommissar Palzki und seine Kollegen. Harald Schneider hat auch diesen Krimi in seiner gewohnten Art, akribisch recherchiert und wie immer mit einem gehörigen Schuß Humor geschrieben. Palzki dieser etwas knorrige aber liebenswerte Kommissar und sein Chef Diefenbach, genannt KPD, der unter einer massiven Profilneurose leidet, ebenso die Kollegen und die Kollegin von Palzki sind die Hauptpersonen von der kriminalistischen Seite her. Na klar fehlt auch Palzkis Familie nicht, die Tochter sorgt für eine Menge Aufruhr und viel Gelächter, oh wie soll er das nur seiner Frau Stefanie beibringen?? Dr.Metzger mit seiner mobilen Praxis spielt auch eine Rolle, diesmal sogar als Beteiligter und nicht nur, wie gewohnt als Zaungast. War der Bühnenarbeiter eigentlich das Ziel?? Oder ein Versehen? Wer ist das eigentliche Anschlagsziel? Was hat Pako damit zu tuen? Das Vorbild für Pako ist der Künstler Chako Habekost. Pako ein Comedian mit einer Vorliebe für vegetarische Küche. Auf keiner Seite wird es langweilig und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen. Neben dem eigentlichen Fall ist Palzki auch noch von KPD eingespannt für einen Vortrag und auch das meistert er mit ganz viel Humor und Einfallsreichtum. Harald Schneider hat eine Reihe reale Personen, mit deren Genehmigung, eingebaut in die Handlung, z.B. Frau Steinbeißer, auch im realen Leben eine Journalistin. Die Orte der Handlung sind u.a. das Capitol in Mannheim, das Congressforum Frankenthal, das Lukom und natürlich die nähere Umgebung. Auch als Leserin, die keinerlei Ortskenntnis hat, kann ich sagen, dass der Autor sehr viel Zeit inverstiert haben muss, um die Gebäude so exakt beschreiben zu können. Ein rundum gelungener Krimi für alle Freunde der Gegend, für alle, die humorvolle Krimis mögen und erst recht für Palzki - Liebhaber. Palzki ist wie alter Wein, er wird immer besser. Und alle,die Palzki noch nicht kennen, sollten dies nun tuen, es lohnt sich.

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