Harald Schneider NAFD

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Inhaltsangabe zu „NAFD“ von Harald Schneider

Deutschland, kurz nach der Bundestagswahl 2017. Immer wieder brennen auf Autobahnen Lkws einer großen Speyerer Spedition aus, teilweise sind Todesopfer zu beklagen. Nachdem der Privatjet des Speditionsinhabers Herold Blauermann beschossen wurde, ist dieser gezwungen zu reagieren. Denn Blauermann ist oberste Führungspersönlichkeit der neuen Partei NAFD, die überraschend die Bundestagswahl gewonnen hat. Was niemand weiß: Blauermann herrscht im Verborgenen über die Partei wie ein Oligarch. Sein Fernziel, die Demokratie in Deutschland abzuschaffen, wird durch einen Unbekannten torpediert, der ihm keine Ruhe lässt …

Ein Buch, das ein politisches Thema überspitzt darstellt, sodass es nicht mit der Realität verbunden wird aber dennoch zum Nachdenken anregt

— our-red-carpet-of-books
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Der Roman eine ganz andere Seite des Autors zeigt. Spannend, verworren und dennoch fesselnd, so dass man als Leser bei der Stange bleibt.

— Tanzmaus
Tanzmaus

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  • Zum Glück eine Satire

    NAFD
    our-red-carpet-of-books

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    14. September 2017 um 13:04

    Das Cover gefällt mri sehr gut und auch im Allgemeinen gefallen mir die Bücher aus dem Gmeiner Verlag total gut.Wie Ihr schon den Klappentext entnehmen könnt findet ihr in NAFD ein Buch mit politischen Inhalt. Der Autor weißt in seinem Nachwort deutlich darauf hin, das es sich hierbei um rein erfundenes und eine Satire handelt.Dennoch fand ich das Buch sehr erschreckend. Es handelt von der neuen Partei NAFD, die von Bundeskanzler und Innenministerin vertreten werden aber deren Inhalte von fünf einflussreichen, reichen Menschen vorgegeben werden.Diese Personen handeln rein aus eigenem Interesse, es geht ausschließlich um Machtgewinnung und dafür ist kein Mittel zu Schade von Erpressung bis Mord ist alles vertreten. Die NAFD zielt hauptsächliche auf die gesellschaftliche "Unterschicht" an und formuliert Parolen, die sehr schwammig sind und sehr viel Interpretationsraum lassen, sodass sich die Menschen aus der Seele gesprochen fühlen.Es handelt sich hier um ein  sehr beängstigendes Buch bzw. Thema. Natürlich ist klar, dass hier alles überspitzt dargestellt wurde. Dennoch wird im zweiten Nachwort vom Autor erwähnt, das auch in Deutschland Titel oder Abschlüsse gefälscht oder verschwiegen wurden, wodurch Menschen in Berufen bzw. auf Stellen arbeiteten, die sie gar nicht antreten hätten dürfen, da ihnen der passende Abschluss bzw. Berufsabschluss dafür fehlte.Auch das Thema, das viel auf sich selbst geachtet wird und häufig zum eigenen Vorteil gehandelt wird, ist in sehr viel abgeschwächter Form auch im normalen Alltag zu erkennen.Zu Beginn braucht man etwas um in das Buch zu finden. Es gibt sehr viele Charaktere. Der Autor hat aber mitgedacht und auf den ersten Seiten ein Personenregister angelegt, was einem das Lesen sehr erleichtert.Harald Schneiders Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen, er hat ja eine sehr bekannte Kirmi Reihe geschrieben, die so weit ich weiß bereits 14 Bände umfasst und der erste Band wird auch bald bei mir einziehen damit NAFD nicht mein letztes und einziges Buch von Harald Schneider bleiben wird.NAFD ist ein Buch, das ein politisches Thema überspitzt aufgegriffen hat, sodass man es nicht mit der Realität verbindet - dennoch lässt es einen nicht zurück ohne einmal über das beschriebene System nachgedacht zu haben und man kann nur hoffen, das der Autor recht hat und es in der Realität eine Satire bleiben wird.Ein großes Dankeschön an den Gmeiner Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplares!

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  • Hoffen wir auf eine Satire ...

    NAFD
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    12. August 2017 um 09:22

    In Deutschland waren Bundestagswahlen und ein Kandidat der neugegründeten NAFD wird Bundeskanzler.  In dieser ganzen Umbruchsstimmung verfolgen viele Persönlichkeiten der NAFD Führungsriege ihre eigenen Interessen in Hinblick auf Macht und Geld. Gerade der Speditionsinhaber Herold Blauermann strebt nach höherem, aber aus dem Hintergrund. Vordergründig versucht er jeden möglichen Speditionskonkurrenten auszuschalten. Bis sich irgendwann das Blatt wendet und es Anschläge auf seine Firma gibt.Aber auch bei den anderen läuft nicht alles so rund, wie sie es sich erhofft haben und plötzlich ändert sich alles.Von Harald Schneider kenne ich vorrangig nur die Krimis mit Reiner Palzki. Von daher war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Als Politthriller angekündigt, taucht man bald schon ein in eine sehr verworrene Welt. Es gibt viele Protagonisten, weswegen ich über das im ersten Teil abgedruckte Personenregister froh war. Der Handlungsort wechselt immer wieder, man muss am Ball bleiben, die verschiedenen Fäden in der Hand behalten, mitdenken und die ganzen Winkelzüge und ihre Auswirkungen verstehen.  Der Schreibstil ist wieder gewohnt flüssig, leicht sarkastisch, zeitgleich aber auch der Geschichte angemessen neutral und sachlich. Im dritten Teil gibt der Autor noch einige Erklärungen in Form eines Essays.Manches wirkt überzogen oder zu viel auf den Zufall vertraut, aber leider klingt vieles auch wahrscheinlich und authentisch. Die beiden Nachworte des Autors stimmen den Leser abschließend noch einmal zusätzlich nachdenklich und man hofft, dass es das bleibt, was der Autor selbst herbeiwünscht, eine Satire zwischen zwei Buchdeckeln.Fazit:Satire oder nicht Satire – das sei hier mal dahingestellt. Fakt ist, dass dieser Roman eine ganz andere Seite des Autors zeigt. Spannend, verworren und dennoch fesselnd, so dass man als Leser bei der Stange blieben muss, ob man möchte oder nicht.

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