Pfälzer Eisfeuer

von Harald Schneider 
3,5 Sterne bei2 Bewertungen
Pfälzer Eisfeuer
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Naja, es lässt sich recht gut lesen, aber der Schluss ist vollkommen missraten!

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Inhaltsangabe zu "Pfälzer Eisfeuer"

Als bei einer Weinprobe der LandFrauen in Landau ein Feuer ausbricht, wird ein toter Außenprüfer des Finanzamtes entdeckt. Als in Zeiskam bei »Schickes Lädel« eine zweite Scheune abbrennt, ist klar, dass die alte Salat-Züchtung Eiskraut das verbindende Element ist. Palzki erkennt nach weiteren Verbrechen, dass die scheinbar heile Welt der LandFrauen voller Intrigen und Lügen ist. Während diese den neuen Likör »Pfälzer Eisfeuer« vorstellen, versucht Palzki unter widrigen Umständen bei einer Versammlung der LandFrauen in Rockenhausen den Täter zu entlarven …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839223284
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:307 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:04.07.2018

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    MickeyKs avatar
    MickeyKvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Naja, es lässt sich recht gut lesen, aber der Schluss ist vollkommen missraten!
    Palzki und die Landfrauen

    Kommissar Palzki ermittelt in der scheinbar heilen Welt der LandFrauen. Eine nahezu friedliche Idylle – mit Intrigen und Mord.

    Als bei einer Weinprobe der LandFrauen in Landau ein Feuer ausbricht, wird ein toter Außenprüfer des Finanzamtes entdeckt. Als in Zeiskam bei »Schickes Lädel« eine zweite Scheune abbrennt, ist klar, dass die alte Salat-Züchtung Eiskraut das verbindende Element ist. Palzki erkennt nach weiteren Verbrechen, dass die scheinbar heile Welt der LandFrauen voller Intrigen und Lügen ist. Während diese den neuen Likör »Pfälzer Eisfeuer« vorstellen, versucht Palzki unter widrigen Umständen bei einer Versammlung der LandFrauen in Rockenhausen den Täter zu entlarven …

    Der 16. Fall für Kriminalhauptkommissar Palzki gefiel mir leider, wie auch schon der 15. Fall ("Hambacher Frühling"), bei weitem nicht mehr so gut wie die ersten Bücher dieser Krimireihe. Die Geschichte wirkte zum einen arg konstruiert, zum anderen entwickeln sich die Hauptfiguren seit mehreren Büchern keinen Schritt weiter: viele Haupt-und Nebenfiguren (Jungkollege Jürgen, Jutta und Gerhard, Frau Ackermann und Palzkis Familie wie auch Dietmar Becker und allen voran KPD und der Not-Notarzt Metzger nebst Gehilfe) laufen seit mehreren Büchern nur noch nebenbei her, ohne wirklich eine merkliche Entwicklung durchzumachen. Der dauerhafte Streit zwischen KPD und Palzki ist nicht mehr erheiternd oder gar lustig sondern nur noch nervig.

    Die Krimihandlungen an sich waren schon immer sehr skurril, was ich zu Beginn der Krimireihe als erfrischend neu empfand, aber mit der Zeit hat sich auch dieses Muster totgelaufen. Was ich von Herrn Schneider aber gar nicht kenne, ist ein Schluss, der dem Leser mit nur 2-3 Sätzen hingeknallt wird. Mörder entlarvt-fertig. Geschichte aus. Hier kam es mir so vor, als ob der Autor keine Lust bzw, keine Zeit mehr gehabt hätte, um die Geschichte noch ein wenig "runder" zu bekommen.

    Insgesamt enttäuschte mich dieser Teil doch sehr. Vll. sollte der Autor nicht 2-3 Bücher pro Jahr auf den Markt bringen, sondern sich mehr Zeit lassen, um wieder an die alte Qualität anknüpfen zu können.

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    Tanzmauss avatar
    Tanzmausvor 3 Monaten
    Todschick

    „Es hätte so ein schöner Tag werden können.“  … wäre man nicht von seinem Chef KPD zu einer Weinprobe verdonnert worden. Reiner Palzki sucht verzweifelt nach einem Ausweg aus dieser Situation, aber auch seine Frau möchte unbedingt an der Weinprobe teilnehmen und da sie sogar einen Babysitter organisiert hat, bleibt ihm gar nichts anderes übrig, als sich seinem Schicksal zu fügen.

     

    Und während Palzki noch überlegt, ob der Besitzer des Weinguts in Landau-Mörzheim seinen Chef absichtlich abfüllt,  gibt es einen Brand auf dem Gut. Eine Scheue geht in Flammen auf. Palziks Chef sieht seinen neuen Dienstwagen in akuter Gefahr und eilt herbei, um diesen zu retten. Dabei kommt er nur knapp mit dem Leben davon. Ein anderer hatte leider nicht das Glück und ehe Palzki sich verdrücken kann, muss er sich in die Ermittlungen einmischen.

     

    Kriminalhauptkommissar Palzki ermittelt bereits in seinem 16. Fall. Dieses Mal geht es in die Region um Landau – Mörzheim – Zeiskam und Kusel. Eine Weinprobe gerät etwas aus dem Trott, als eine Scheune abbrennt. In der Scheune wird neben einem toten Steuerprüfer auch das wiederentdeckte Eiskraut gefunden, welches dort mühsam von den Landfrauen nachgezüchtet wird. Als kurz darauf eine weitere Scheune abbrennt, in der ebenfalls Eiskraut-Setzlinge gezogen wurden, vermutet Palzki den Täter unter den Landfrauen. Doch wie passt der Steuerprüfer dazu?

     

    Gemeinsam mit Reiner Palzki, der in diesem Band zum Glück nur wenig von KDP ausgebremst wird, da dieser sich voll und ganz auf seine Heilung konzentrieren muss, erkundet der Leser die Gegend um Landau, erfährt viel Wissenswertes über das Eiskraut und die Landfrauen und kommt in Ecken, die er vielleicht noch gar nicht kannte. So ging es mir mit der Burg Lichtenberg, die bei diesem Fall ebenfalls eine Rolle spielt. Ob Pfälzer oder nicht, man wird mit Kopfkino in der Pfalz herumgejagt und bekommt Lust gemacht, die Schauplätze einmal selbst zu besuchen.

     

    Harald Schneider hat in diesem Buch auch wieder einige Rollen mit Echtpersonen besetzt. Die Handlung wirkt für mich dadurch authentischer, denn jede Echtrolle hat ihren ganz eigenen Charakter, den der Autor Harald Schneider einzufangen und festzuhalten weiß. So wirkt auch der 16. Fall nicht wie eine Kopie der vorherigen, sondern eigenständig und erfrischend anders. Der regionale Bezug macht für mich als zugezogene Kurpfälzerin einen besonderen Reiz aus.

     

    Der Krimi ist in sich abgeschlossen und rund, so dass man ihn theoretisch als Quereinsteiger auch lesen kann. Schöner ist es jedoch, wenn man die ganzen zwischenmenschlichen Beziehungen schon kennt und weiß, warum manche Leute wie agieren und vor allem, wer Frau Ackermann ist und wieso man bei ihrem Anblick besser flüchten sollte.

     

    Fazit:

    Leider wieder viel zu schnell gelesen. Dafür war es ein spannender, verzwickter und interessanter Ausflug in die Welt der Landfrauen rund um Landau. Im Anhang findet man wieder 3 Kurzgeschichten – Boni mit Reiner Palzki.

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