Harald Schneider Pilgerspuren

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Inhaltsangabe zu „Pilgerspuren“ von Harald Schneider

Osterzeit im Bistum Speyer. Haarscharf entkommen der Geschäftsführer und der Chefredakteur der Bistumszeitung „Der Pilger“ im Speyerer Dom einem Attentat. Je tiefer Kommissar Palzki im Umfeld des Bi-schöflichen Ordinariats recherchiert, desto mehr erlangt er die Gewissheit, dass im Dom nicht nur Bischöfe, Könige und Kaiser ihre letzte Ruhestätte finden sollten … Er kann weitere Anschläge nicht verhindern und gerät selbst in Lebensgefahr.

Ganz nett, aber zum Schluss leider sehr mau.

— MickeyK
MickeyK

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  • Rezension zu "Pilgerspuren" von Harald Schneider

    Pilgerspuren
    goat

    goat

    24. September 2012 um 18:01

    Und wieder erfreut uns Harald Schneider mit einem Roman aus der beliebten Palzki-Reihe. Dass bezüglich der Themenwahl vor Harald Schneider keiner sicher ist, beweist sein neuester Krimi mit dem Titel „Pilgerspuren“. Diesmal gerät die katholische Kirche ins Visier von Palzkis Ermittlungen. Bei einem Speyrer Dombesuch mit seiner Familie rettet Palzki zwei Männern das Leben, die ohne sein Eingreifen von einem herunterfallenden Absturzgitter der Orgelempore erschlagen worden wären. Bei den Geretteten handelt es sich um den Chefredakteur sowie den Geschäftsführer der Peregrinus GmbH, dem Verlag, der die Bistumszeitung „Der Pilgerer“ herausbringt. Schnell stellt sich heraus, dass es sich keineswegs um einen Unfall, sondern um einen Mordversuch handelt und Palzki erfährt, dass dies nicht der erste Anschlag auf die beiden war. Da sein Vorgesetzter KPD bereits mit der überaus wichtigen Aufgabe beschäftigt ist, den Einbau einer Klimaanlage in seinem Büro zu beaufsichtigen, muss sich Palzki dieses Falls annehmen. Doch dieser erweist sich als sehr kniffelig und dem Kommissar sitzt die Zeit im Nacken, weil jeden Augenblick ein Anruf seiner hochschwangeren Frau kommen kann, dass der Nachwuchs nun die Nase voll hat von Hotel Mama … Mehr möchte ich zu dem Fall selber eigentlich gar nicht schreiben. Vielmehr möchte ich auf das eher ungewöhnliche Ermittlungsumfeld des neuen "Palzkis" zu sprechen kommen. Das Thema katholische Kirche in Verbindung mit einem Krimi – kann das gut gehen? Dafür ist doch einiges an Recherche notwendig. Und wer Schneiders Krimis kennt, wird Bedenken haben, dass sich die verrückten und überzeichneten Charaktere in dieses Umfeld einfügen können. Ob die Kirche mit ihren etwas verstaubten Ansichten da mitgespielt hat? Ja, sie hat! Und darüber bin ich doch etwas verwundert. In seinem Vorwort schreibt Harald Schneider, dass auch er erstaunt war, dass die katholische Kirche so viel Humor besessen hat. Mithilfe des tatsächlich existierenden Peregrinus-Verlags hat Harald Schneider viele Kontakte knüpfen können – unter anderem zum Bischöflichen Ordinariat. Die Geschichte strotzt wieder vor Handlung, sodass Langeweile von vornherein gar nicht erst aufkommen kann. Ein Gag jagt den nächsten und die alt bekannten skurrilen Figuren haben mich immer wieder den Kopf schütteln lassen. Trotzdem sollte der Autor die kriminalistische Handlung vor lauter Satire nicht vernachlässigen, denn in erster Linie trägt das Buch immer noch den Zusatz Kriminalroman. Ich lache gerne, aber das sollte nicht zulasten der Spannung gehen. In diesem Band wird es nun in meinen Augen etwas grenzwertig. Ein dickes Lob vergebe ich für die Coverauswahl. Passendere Cover als die in dieser Krimi-Reihe habe ich noch keine gesehen. Wenn die Abbildung des Speyerer Doms hier nicht passt, was dann? Positiv anzumerken ist auch, dass sich das Personenglossar erstmalig gleich am Anfang des Romans befindet und nicht erst am Schluss. Hier fällt nun die Sucherei weg, die sich aufgrund der vielen „Extras“ so langsam etwas schwierig gestaltete. Die Auflösung des Falls ist wie der ganze Roman – spektakulär und so verzwickt, dass ich niemals auf den Täter und seine Beweggründe gekommen wäre. Und wer jetzt in puncto Nachwuchs meint, der Autor kann es nicht weiter hinauszögern, der irrt gewaltig, denn er kann! Den neugierigen Lesern wird erst im nächsten Band verraten, ob Mädchen oder Junge, ein oder zwei Kinder. Bis dahin heißt es abwarten und vielleicht zwischendurch Harald Schneiders 2. Band mit Palzkis Rätselkrimis lesen und mitraten. Apropos Mitraten: Auch dieser Band enthält als Zugabe wieder einen Ratekrimi (die Lösung ist auf der Homepage nachzulesen) und eine Kurzgeschichte. Ich vergebe trotz der minimalen Kritik in meiner Rezension wieder fünf Sterne.

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  • Rezension zu "Pilgerspuren" von Harald Schneider

    Pilgerspuren
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    31. August 2012 um 15:46

    Zitat des Autoren "Pilgerspuren ist ein Parodie-Krimi" und als solchen muss man ihn auch sehen. Die Figuren wirken stark überzeichnet aber trotzdem sympathisch. Die Story wurde in Ich-Form geschrieben und ist allerdings schnell erzählt. Im Bistum Speyer recherchiert Kommissar Palzki mehrfache Anschläge auf Mitarbeiter der Bistumszeitung und fällt auch selbst bei seinen Ermittlungen einem Attentat zum Opfer, das jedoch mit einem Streifschuss am Ohr recht glimpflich endet. Nachdem er selbst einen der Bedrohten nach einer Veranstaltung bewusstlos auffindet, kommt er endlich dem Motiv und dem Täter auf die Spur, die beide direkt mit der Vergangenheit des Doms von Speyer zu tun haben. Was mir an diesem Buch gefiel: Der flotte Schreibstil des Autoren und die sehr menschlichen Protagonisten sowie die detaillierten Beschreibungen selbst von Nebenfiguren und regionalen Schauplätzen. Auch schön der im Anschluss an den Hauptkrimi eingefügte Ratekrimi mit Verweis auf die Homepage www.palzki.de Was mir nicht gefiel: Der manchmal doch recht erzwungene Humor, der teilweise auf eine mangelnde Allgemeinbildung des Kommissars schließen lässt. Leider kam für mich nie so richtige Spannung auf, was ich bei einem Krimi voraussetze. Alles in allem ein sehr harmloser Krimi, der sich als flotte Urlaubslektüre eignet und für Leute, die kein Blut sehen können. Drei von fünf Punkten.

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  • Rezension zu "Pilgerspuren: Palzkis siebter Fall" von Harald Schneider

    Pilgerspuren
    sab-mz

    sab-mz

    19. August 2012 um 10:11

    Wieder einmal ermittelt Kommissar Palzki in um die Pfalz. Diesmal gerät der Speyerer Dom in den Mittelpunkt des Geschehen. Und kein Palzki-Krimi ohne Dr.Metzger, der sich für die Pilgerer wieder etwas Besonderes als Geldquelle hat einfallen lassen und auch der Student Becker ist wieder mit von der Partie. Dazu Palzkis private Seite, er wird Vater. Kann er den Fall vorher lösen? Palzki ist Zeuge eines Anschlags auf den Geschäftsführer und den Chefredakteur der Speyerer Bistumszeitung. Der Anschlag ist kein Einzelfall, wie er erfährt. Palzki bekommt Hilfe bei den Ermittlungen durch den Kanzleidirektor Wolf von der kirchlichen Seite. Gibt es da noch Leichen im Keller? Die beiden ermitteln im Umfeld des Bistums und des Verlages und geraten immer tiefer in den Strudel der kirchlichen Abgründe und Verstrickungen. Fast hätte dies Palzki selbst das Leben gekostet. Leicht chaotisch, wie bei den Palzki-Krimis gewohnt, kommen die Beiden dem Ganzen auf die Spur. Wie bei Harald Schneider Usus, wird es nie langweilig, bleibt spannend von der ersten bis zur letzten Seite und der Krimi ist angereichert mit einer Reihe von heiteren Anekdoten. Ein Kirchenkrimi der besonderen Sorte. Und durch fachkundige Hilfe aus Kirchen- und Verlagskreisen, auch immer ganz nah dran an der Realität.

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