Harald Tondern Das Camp

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Inhaltsangabe zu „Das Camp“ von Harald Tondern

Albtraum Boot Camp

Wieder einmal ist Luk, 15-jähriger Arztsohn, straffällig geworden. Und diesmal kann selbst der Anwalt seines Vaters nicht helfen. Erziehungscamp statt Knast ist noch das Beste, was der Typ für Luk rausholen kann. Doch im Camp erwarten ihn erbarmungsloser Drill und brutales Mobbing. Aber Luk ist hart im Nehmen. Passt sich an. Steigt in der strengen Camp-Hierarchie auf. Bis er auf Harley trifft. Der einstige Gang-Chief will sich an ihm für seine Verurteilung rächen – und schiebt Luk den Tod seines Zimmerkumpels Benni in die Schuhe …

• Brisantes Thema: Jugendstrafrecht

• Erziehungscamps: auch bei uns heiß diskutiert

• Als Schullektüre geeignet

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  • Rezension zu "Das Camp" von Harald Tondern

    Das Camp

    erdbeerliebe.

    08. July 2012 um 23:55

    Luk ist ein ziemlich fauler, versoffener Jugendlicher der in seiner Freizeit gerne die Schule schwänzt, frech ist und Erwachsenen sowieso nicht zuhört. Da kann es schon mal kommen, dass der Vater sich von seinem Anwalt überreden lässt, seinen Jungen zwecks Umerziehung in ein sogenanntes "Boot Camp" steckt. Das Buch ist spannend und unterhaltsam geschrieben, nicht zu brutal - allerdings auch nicht sehr schonend. Letztendlich ist der Charakter von Luk nicht sehr tiefgründig - gerade gegen Ende hin erscheinen mir seine Gedanken und Handlungen zu blass, zu unglaubwürdig, als dass ich irgendwelche Sympathien für ihn haben könnte. Von Anfang an wird er als ziemliches Ekelpaket ohne Freunde beschrieben, im Buch jedoch wandelt er sich sehr schnell. Die Geschichte ist schnell erzählt, nimmt sich keine Zeit für Nebenhandlungen oder andere Nebencharaktere. Das Ende des Buches ist hauptsächlich positiv, alles geht gut aus und vertreibt irgendwie alle Sorgen aus meinem Kopf, die ich gegenüber dem Boot Camp noch hatte. Blub. Kein schlechtes Buch, allerdings hat es bei mir keinen großen Eindruck hinterlassen.

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  • Rezension zu "Das Camp" von Harald Tondern

    Das Camp

    jansdarling2002

    05. October 2011 um 16:12

    :::.. Luk ..::: Eigentlich dürfte sich der 15-jährige Luk nicht beklagen, hat er doch ein solides Zuhause, sein Vater ist Arzt einer recht gut gehenden Praxis und seine Mutter macht die Buchhaltung einiger Arztpraxen und Apotheken. Doch Luk will cool sein, und pflegt seine Kontakte zu anrüchigen Jugendbanden. Hat Luk mal etwas angestellt, dann schafft es der engagierte Anwalt, Luk da immer problemlos und straffrei heraus zu hauen. Doch seinem Vater ist das irgendwann einfach zuviel, denn der letzte Schlag der Jugendgruppe war dann doch zu ausufernd: Der gerade frisch renovierte Bahnhof, der auch als der gläserne Bahnhof bezeichnet wird ist das Ziel der Jugendgruppe geworden. Sie waren angetrunken und stellten eine Mutprobe auf, wer es schafft die eigentlich unkaputtbaren Glasscheiben eben dieses Bahnhofsgebäudes zu zerstören. Was schleppt die Gruppe nicht alles an…Ziegelsteine, Eisenstangen…Gullydeckel… mit vereinten Kräften macht man sich daran , ihrem Sinn nach Zerstörung nachzukommen …. Mit gravierendem Erfolg. Luk macht sich nicht viele Gedanken, dass er irgendwie zur Verantwortung gezogen werden könnte, denn sein Anwalt hat ihn bisher immer heraus gepaukt… doch diesmal… sein Anwalt Dr. Enno Schwarz teilt ihm mit, dass Luks Vater das Kostenübernahmemandat zurückgezogen hat, und reicht ihm lediglich ein Schriftstück, mit dem er sich verpflichtet, an einer Maßnahme teilzunehmen um einer Gefängnisstrafe zu entgehen. In seinem jugendlichen Desinteresse unterschreibt Luk das Schriftstück ohne es näher zu lesen…. . Luk hat von seiner Oma einen Gutschein für einen Rundflug bekommen, der baldigst abläuft, kleines Problem ist, Luk hat eigentlich keine Lust diesen Rundflug zu machen, aber die Bedingungen dieses Gutscheins sind gravierend, wenn er diesen Rundflug nicht macht, dann will seine Oma seinen Führerschein nicht finanzieren. Ferner ist der Gutschein auf zwei Personen ausgestellt. Wen soll Luk mitnehmen? Ihm fällt nur seine Klassenkameradin Judith ein, welche sich aufgrund der Einladung seitens Luk nun Chancen bei ihm ausrechnet. Luk ist nur an einem gelegen, diesen Rundflug so schnell wie möglich hinter sich zu bringen und sich dann aus Judiths Nähe zu entfernen, denn irgendwie ist er nur angenervt von ihrem Gebaren. Kaum das der kleine Flieger aufgesetzt hat ist Luke schon mit langen Schritten auf dem Weg zu seinem Fahrrad … Auf dem Heimweg macht er dann Bekanntschaft mit einem Transporter, der sich ihm in den Weg stellt … ohne Rücksicht drängen die männlichen Insassen Luk in den Laderaum des Transporters und fahren mit ihm ein Stück aus die Stadt raus. Dort zwingen sie ihn, seine Kleidung auszuziehen und einen viel zu engen Overall anzuziehen. Dann setzen sie die Fahrt fort. Bis sie an einem einsam gelegenen unscheinbaren Gehöft ankommen… empfangen von scharfen Hunden… Luk wird unsanft in das Innere des Gehöfts geführt und muss sich einer Prozedur unterziehen, die einiges nach sich zieht. So muss er zu Beginn einsam in einer Zelle darben… So langsam merkt Luk wo er gelandet ist: in einem Erziehungs-Camp… erst als er anfängt zu kooperieren, wird er anders behandelt und darf dann als "Stufe 1" Mensch an Waldläufen ohne Schuhe teilnehmen, darf im Akkord Baumwurzeln von Sand befreien… immer den Machenschaften der Menschen der ihm zugeteilten Gruppe ausgesetzt … Luk ist konsterniert … aber er fügt sich und gewinnt einen Anflug von Selbstvertrauen, zumal es dort Menschen gibt, die noch beschissener als er selber dran sind … doch dann… . :::.. Meinung / Kritik ..::: Ihr fühlt Euch nun spontan an die Werke von Morton Rue erinnert? Ja, so ging es mir nach wenigen Seiten des Lesens auch. Eigentlich mag ich diese Art von Unterhaltung nicht wirklich, denn es ist immer ein Funken Wahrheit an diesen Büchern dran, auch wenn der Autor auf seiner Homepage schreibt, dass seine Werke alle nur auf Fiktion basieren, er sich lediglich nur ganz entfernt an realen Menschen orientiert. . Kaum das ich mich hingesetzt und angefangen hatte zu lesen, war das Buch auch schon zu Ende ..ups .. es sind ja nur 200 Seiten mit einer Spannungsgeladenen Handlung die einem beim Lesen unter die Haut geht. Denn sehr realistisch schildert der Autor uns das Leben eines Jugendlichen, der es eigentlich sehr gut und schön haben könnte, wenn er denn nicht unter den Einfluss einer Gang geraten wäre. Da muss er nun mit den Konsequenzen leben, die seine Eltern gezogen haben. Die Handlung als solches ist keine leichte zu nehmende Lektüre , sie zerrt beim Lesen unheimlich an den Nerven, so manches Mal hatte ich mit einem Anflug von Gänsehaut und Entsetzen zu kämpfen , dann und wann war ich gewillt, dieses eBook beiseite zu legen, aber ich konnte einfach nicht, das Buch übte einen starken unsichtbaren Bann auf mich aus. Ist das Sensationslust oder einfach nur das Interesse zu erfahren, was denn nun mit dem Charakter Luk passiert? Diese Frage habe ich mir nach dem Auslesen mehrfach gestellt, kann sie aber nicht wirklich beantworten…. . Sehr direkt und unverblümt breitet der Autor hier ein Szenario vor dem Leser aus, dass vielleicht einen Funken Wahrheit enthalten mag, oder einfach nur ein indirekter Denkanstoss sein soll, denn bei dem vorliegenden Buch Das Camp handelt es sich um ein Jugendbuch, welches der Verlag ab einem Alter von ca. 12 Jahren empfiehlt. Ich muss an dieser Stelle ehrlich gestehen, dass ich diese Alterseinstufung ein wenig bedenklich finde , und meine, dass die Jugendlichen dieses Buch nicht alleine lesen sollten, sondern mit den Eltern – respektive gemeinsam in der Schule – lesen und im Nachhinein darüber sprechen sollten. Denn wenn ich das so einschätze, kann dieses Buch gewaltige Gedankenstürme auslösen' , einfallen würden mir da spontan folgende Gedankenansätze: - die Lust, Vandalismus zu betreiben, denn es kann ja mit Papas Anwalt nichts passieren, was aber heutzutage nicht so ausgelegt werden kann, oder .. - gerade aufgrund dessen, soviel Mist zu machen, weil die Abenteuerlust größer ist, um solch ein Erziehungscamp selber zu erleben … ich werde mich an dieser Stelle eindeutig von Aussagen und meiner persönlichen Meinung zu solchen Einrichtungen wie das hier fiktiv beschriebene Erziehungscamp ausdrücklich distanzieren, das würde den Rahmen sprengen…. Eines möchte ich hingegen doch anmerken, dieses Buch ist eine Grundlage für ausgiebige Diskussionen des Für und Wider. Auch in Bezug auf die vergleichbaren Werke von Morton Rue …. . Inhaltlich birgt dieses Buch vieles, was mit viel Fantasie eventuell durchaus der Wahrheit entsprechen könnte, denn der Autor schafft durch seine direkte, eindringliche und ungeschminkte Schreibe ein Kopfkino , dass nicht so leicht nach dem Lesen aus dem Kopf zu verbannen ist, dieses liegt meiner Meinung nach an den intensiv geschilderten Erlebnissen aus Sicht des Protagonisten Luk….. aber auch das Drumherum, so beschreibt der Autor hier diese Einrichtung sehr genau und detailliert ohne dabei aufdringlich oder gar langweilig zu wirken, man bekommt beim Lesen einen beklemmenden Eindruck Allerdings kann man auch aussagen, dass die Grundhandlung hier wirklich nur Fantasie ist, und nicht realistisch ist. Letztendlich muss das jeder mit sich selber ausmachen, in wieweit man selber als Leser hier den Wahrheitsgehalt des Grundgedankens einordnet. Gerade in diesem Punkt denke ich an zahlreiche Trash-Serien im Fernsehen, wie zB. Die strengsten Eltern der Welt oder, wenn ich mich recht entsinne, gab es mal vor geraumer Zeit ein Fernsehformat, welches auch diese Thematik aufgegriffen hatte, aber ich will mich da nicht festlegen. Man merkt schon, diese Themenstellung des Buches birgt viel Interpretationsfreiheit und auch Diskussionsgrundlagen …. . Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir nicht sicher war, wie meine Rezension ausfallen würde, denn beim Lesen war ich mehrfach gewillt, dieses Buch zu beenden und zu verbannen , da ich mit der Hauptfigur mit gelitten habe. Bei manchen dargestellte Szenen habe ich schmerzhaft das Gesicht verzogen und entsetzt dreingeschaut … so real kam mir alles vor…. Um mal einen Schritt weiter zu kommen: mir hat das Buch auf der einen Seite gefallen, auf der anderen Seite bin ich entsetzt, das es vielleicht…. . Man mag es vielleicht schon merken, dass es mir nicht gerade leicht fällt, die richtigen Worte zu finden, da mich das Buch auch jetzt noch beschäftigt. Von daher mag ich auch kein Einschätzung abgeben, ob es solche Art von Jugendliteratur nun wirklich geben muss oder nicht. Ich denke mal, letztendlich müssen die Eltern hier eine Entscheidung treffen, ob sie ihren Kindern, diese Lektüre zum lesen geben. Von der Verlagsseitigen Altersempfehlung her denke ich mal, ist 12 Jahre die unterste Grenze, ich tendiere doch eher zur Altersklasse 14-16, denn es ist nun mal keine leichte Lektüre, es ist halt abhängig von der Entwicklungsstufe des Kindes. . Schlussendlich möchte ich sagen, dass Das Camp ein spannendes Buch ist, welches doch trotz seiner Fiktivität einiges an Entsetzen bei mir hervorgerufen hat , aber durch die unterschwellig immer mehr ansteigende Spannung war es mir nicht wirklich möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Allerdings hätte ich da doch noch einen Kritikpunkt anzubringen: Das vermeintliche Ende des Buches ging mir dann zu schnell und wirkte auf mich irgendwie gekünstelt … mehr möchte ich zum Ende des Werkes nicht verraten, denn auch so was ist immer Empfindungssache. Bewertungstechnisch möchte ich hier gerne 4 Sterne vergeben, einen Stern ziehe ich für das mir persönlich im Kontext konträren Ausgangs des Buches ab.

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