Harald Weinrich

 4.8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Linguistik der Lüge, Über das Haben und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Harald Weinrich

Sortieren:
Buchformat:
Harald WeinrichLinguistik der Lüge
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Linguistik der Lüge
Linguistik der Lüge
 (1)
Erschienen am 29.08.2016
Harald WeinrichLethe
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Lethe
Lethe
 (1)
Erschienen am 15.03.2005
Harald WeinrichVom Leben und Lesen der Tiere
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Vom Leben und Lesen der Tiere
Vom Leben und Lesen der Tiere
 (1)
Erschienen am 22.08.2008
Harald WeinrichÜber das Haben
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Über das Haben
Über das Haben
 (1)
Erschienen am 23.08.2012
Harald WeinrichTextgrammatik der deutschen Sprache
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Textgrammatik der deutschen Sprache
Textgrammatik der deutschen Sprache
 (0)
Erschienen am 01.03.2003
Harald WeinrichKnappe Zeit
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Knappe Zeit
Knappe Zeit
 (0)
Erschienen am 15.02.2008
Harald WeinrichTempus
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Tempus
Tempus
 (0)
Erschienen am 22.08.2001
Harald WeinrichKleine Literaturgeschichte der Heiterkeit
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Kleine Literaturgeschichte der Heiterkeit
Kleine Literaturgeschichte der Heiterkeit
 (0)
Erschienen am 06.12.2000

Neue Rezensionen zu Harald Weinrich

Neu
cosima73s avatar

Rezension zu "Über das Haben" von Harald Weinrich

Rezension zu "Über das Haben" von Harald Weinrich
cosima73vor 6 Jahren

Aristoteles stellte in einer Kategorienschrift 10 Kategorien fest, welche als Elementarbegriffe des Denkens zu gelten hätten. Die erste Kategorie war das Sein, die achte erst das Haben. Betrachtet man die Philosophie seit Aristoteles, so wurde dem Haben im vergleich zum Sein wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Kant zum Beispiel kritisierte die Kategorisierung, setzte ihr eine eigene entgegen und liess das Haben ganz weg. Dieser Haltung schliessen sich auch die kommenden Philosophen mehrheitlich an.

Harald Weinrich will dem stiefmütterlichen Dasein des Habens ein Ende bereiten mit seinem neuen Werk. Er beleuchtet das Haben bei Philosophen wie Aristoteles und Kant, lässt Schopenhauer und Heidegger zu Wort kommen. Er geht des Weiteren auf eine Sprachreise, beleuchtet Das Wort „haben“ etymologisch sowie aufgrund seiner Beziehungen und seines Gebrauchs.

Seine Reise geht weiter von der Bibel hin zu Thomas Mann, streift die Märchenwelt und führt in die Malerei. Weinrich stellt den Begriff anhand von Robinson, Mephistopheles und Romeo und Julia dar, führt den Leser auf Inseln, in die Schweiz und nach Preussen, greift auf Hitler zurück und den Sängerkrieg vom Rhein und führt schlussendlich zu den Menschenrechten, welche er als Haben-Rechte deklariert.

Harald Weinrich streift in seinem Buch über das Haben kreuz und quer durch alle möglichen Bereiche, die sich um das Haben drehen. Er streift sie kurz, schneidet sie an, hinterfragt am Rande, geht weiter. Dies tut er teilweise wissenschaftlich, teilweise aufgrund biographischer Erlebnisse, ab und an mit Witz, oft ganz ernst. Er liefert damit ein vielseitiges Buch, das viele Einblicke liefert, dabei ab und an die Tiefe vermissen lässt. Oft stellt man sich die Frage, was genau der Sinn dahinter ist. Weiss man nun, was Haben ist? Hat man nun den Durchblick?

Das Werk lässt ein wenig den roten Faden vermissen, der nur in dem einen Wort besteht – dem Haben. Es fehlt der Aufbau, die Abfolge. Die einzelnen Kapitel wirken wie lose aneinander gereihte Boote, welche auf der Oberfläche eines Sees schwimmen. Die Tiefe des Sees erreicht keines davon. Diese Oberflächlichkeit, die man dem Buch vorwerfen kann, hilft auf der anderen Seite, kein Thema über Gebühr zu strapazieren und sorgt für eine abwechslungsreiche Lesereise.

Fazit:

Ein vielseitiges Buch von einem auf vielen Gebieten bewanderten Autor.

Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 16 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks