Hardy Grüne Tour d’Afrique

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Inhaltsangabe zu „Tour d’Afrique“ von Hardy Grüne

Die Tour d´Afrique ist mit einer Rennstrecke von etwa 12 000 Kilometern und 120 Renntagen eines der längsten und härtesten Radrennen der Welt. Hardy Grüne ist diese Tour zwischen Rennen und Expedition im Sommer 2011 mitgefahren. Neben der sportlichen Herausforderung der Tour d´Afrique interessierte ihn die intensive, hautnahe Begegnung mit Afrika. Beides hat er in einem Bericht festgehalten.Hardy Grüne berichtet von einem Rennen für Selbstversorger. Der Veranstalter der Tour d´Afrique beschränkt sich auf Streckenkennzeichnung, Zeitnahme, Notfallhilfe und die Organisation der Lagerplätze. Übernachtet wird im Zelt in improvisierten Camps. Die Teilnehmer sind eine bunte Mischung aus Extremsportlern, Ausdauerfreaks und Abenteurern. Welche Motivation auch immer jeden Einzelnen antreibt – belastbar muss er sein. Als wären die langen Tagesetappen in Hitze und Staub nicht Strapaze genug, kommen mit der ungewohnten Ernährung und den hygienischen Einschränkungen weitere Belastungen für Körper und Seele dazu. Von den wechselhaften politischen Rahmenbedingungen einmal ganz abgesehen.Dieser spannende Bericht über die Tour d`Afrique ist zugleich radsportliche Reportage wie Reflektion über einen unruhigen Kontinent, dessen archaische Schönheit den Autor Hardy Grüne immer wieder überwältigt.
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    Tour d’Afrique
    Toazty

    Toazty

    12. November 2014 um 13:39

    Bisher kannte ich Hardy Grüne nur als Autor zahlreicher Fußballbücher, von denen mir vor allem die zwei Bände der Weltfußball-Enzyklopädie gefallen haben. Da ich selbst gerne mit dem Rad unterwegs bin (im Gegensatz zu ihm allerdings eher auf dem Mountainbike), habe ich schon seinen Blog zur Tour d'Afrique verfolgt. Und jetzt bin ich endlich dazu gekommen, das Buch zu lesen. Mir hat es so gut gefallen, dass es schwer fiel, das Buch zur Seite zu legen. Zu spannend und mitreißend war die Lektüre. Man fühlt sich beim Lesen, als wäre man hautnah dabei, so lebendig schreibt Hardy Grüne von der knapp 12.000 Kilometer lange Tour durch Afrika. Er versteht es, nicht nur das Rennen zu beschreiben, sondern vor allem das, was drum herum passiert in schöner Sprache zu schildern: die häufig traumhafte, manchmal aber auch öde Landschaft, die Begegnungen mit den Menschen ... Hier beeindrucken vor allem die Passagen über Erlebnissen mit den vielen Kindern, die die Fahrer unterwegs hatten. Schon beim Lesen bekommt man Lust darauf, selbst mit dem Rad durch Afrika zu fahren. Es scheint als habe Grüne Recht, wenn er schreibt, dass das Fahrrad das optimale Fortbewegungsmittel ist, um Afrika "richtig" kennenzulernen. Man ist nicht zu schnell oder hinter dicken Scheiben in einem klimatisierten Auto, man ist aber trotzdem schnell genug, um viel zu sehen. Mich hat das Buch und die Tour fasziniert und ich kann nur jedem, der sich für den Kontinent interessiert, empfehlen, es zu lesen. Kommentar

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