Hardy Kettlitz Die Hugo Awards 1953 – 1984

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Inhaltsangabe zu „Die Hugo Awards 1953 – 1984“ von Hardy Kettlitz

Der Hugo Award ist weltweit der wichtigste und bekannteste Preis für Science-Fiction-Werke. Er wird seit 1953 von den Mitgliedern der World Science Fiction Convention während einer feierlichen Zeremonie in zahlreichen, gelegentlich wechselnden Kategorien vergeben. In diesem Buch werden die ausgezeichneten Werke und die Preisträger aus dem Zeitraum 1953 bis 1984 gewürdigt und einzeln vorgestellt, und zwar nicht nur die bedeutenden Romane oder Filme, sondern auch Illustratoren, Herausgeber und Fans. Ein großartiges Lesebuch wie auch ein äußerst nützliches Nachschlagewerk für alle, die sich für die Science Fiction interessieren! "Der konkurrierende Preis, der Nebula Award, wird von professionellen Schriftstellern ausgelobt, aber es lässt sich nicht belegen, dass diese durchgängig Werke von höherem literarischen Niveau ausgesucht hätten. Manche Kritiker würden sogar das Gegenteil behaupten - dass sich die Hugo-Wähler ganz knapp als die besseren Preisrichter erwiesen hätten." Peter Nicholls, Encyclopedia of Science Fiction

Die Hugo-Awards sind neben den Nebula-Awards der bekannteste Award für Science Fiction. Seit 1953 werden die Preise vergeben. Da stellt ...

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Ein Lese-Spaß für alle SF-Interessierten

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ralf_boldt

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  • Die Hugo Awards 1953 - 1984, rezensiert von Götz Piesbergen

    Die Hugo Awards 1953 – 1984
    Splashbooks

    Splashbooks

    02. November 2015 um 11:30

    Wer einen "Hugo" gewonnen hat, der kann mit Fug und Recht stolz auf sich ein. Schließlich ist dies einer der bekanntesten und renommiertesten Awards für Science Fiction, neben dem Nebula Award. Doch anders als der Konkurrent werden die Preisträger des Hugos von den Teilnehmern der Worldcon bestimmt. Mit teils interessanten Folgen, wie Hardy Kettlitz in seinem Buch "Die Hugo Awards: 1953 - 1984" auflistet. Der Autor ist Herausgeber der Memoranda-Imprints des Golkonda Verlags, in dem auch dieses Buch herausgekommen ist. Er wurde 1966 in Angermünde geboren und gründete 1985 den Berliner Science Fiction-Club Andymon. Er studierte Wirtschaftsinformatik und war danach für eine große Berliner Tageszeitung und verschiedene Sachbuchverlage tätig. Von 1990 bis 2005 war er Mitarbeiter beim SF-Magazin "Alien Contact", wofür er unter anderem 300 Rezensionen schrieb. Für seine Arbeit wurde er 2002 mit dem Kurd Laßwitz Preis ausgezeichnet. Seit 2010 arbeitet er beim Golkonda Verlag. Worum geht es überhaupt in diesem Buch? Hary Kettlitz hat sich die Mühe gemacht, die Preisträger der einzelnen Kategorien des Hugo Awards zusammenzustellen und vorzustellen. Und zwar von den Jahren 1953 - dem Beginn der Awards - bis hin zum Jahr 1984. Danach hört er auf. Wieso? Ein Grund dafür wird nicht genannt. Aber hoffentlich wird es bald eine Fortsetzung geben, in dem er auch auf die "Sad Puppies"-Bewegung eingeht, die bei den letzten Awards für Furore sorgten. Natürlich richtet sich der Band vor allem an SciFi-Fans. Doch selbst solche, die von der Materie keine Ahnung haben, dürften in dieses Buch reinschauen können, da der Autor alles anschaulich erklärt. So bleiben keine Fragen offen, was zum Beispiel die Entstehungsgeschichte der Awards angeht.Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22592/die_hugo_awards_1953___1984

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  • Ein Lese-Spaß für alle SF-Interessierten

    Die Hugo Awards 1953 – 1984
    ralf_boldt

    ralf_boldt

    31. March 2015 um 17:52

    Der rührige Golkonda Verlag hat nun ein neues Imprint: Memoranda. Hier erschien nun von Hardy Kettlitz das Buch „Die Hugo Awards 1953-1984“. Die „Hugo Awards“ eigentlich „Science Fiction Achievement Award“ oder auch kurz der „Hugo“ ist ein Publikumspreis und benannt nach Hugo Gernsback, dem Erfinder(?) der modernen (technischen) Science-Fiction. Er wird von den Teilnehmern des alljährlichen WorldCon in verschiedenen Kategorien gewählt. Der Worldcon=World Science Fiction Convention ist die jährlich veranstaltete Versammlung der World Science Fiction Society (WSFS) und findet an wechselnden Orten statt. Die wichtigsten Kategorien sind der Roman, der Kurzroman und die beste Kurzgeschichte. Im Gegensatz zum deutschen Sprachraum gibt es nicht nur den Begriff der Kurzgeschichte, sondern es wird noch zwischen Novella (17.500 bis 40.000 Wörter) und Novellette (7.500 bis 17.500 Wörter) unterschieden. Der Hugo ist im deutschsprachigen Raum damit mit dem Deutschen Phantastik Preis (DPP) verwandt. Es gab auch einen deutschen Hugo. Gernsback hat dem Autoren Walter Ernsting 1957 die Erlaubnis für die Nutzung des Namens gegeben. Dieser wurde von Ernsting von 1957 bis 1959 verliehen. Der SFCD bekam 1966 und 1967 die Rechte übertragen und ließ seine Mitglieder wählen. Das Recht wurde wieder zurückgenommen und 1978 gab es den Hugo noch einmal und letztmalig wieder vom SFCD für Herbert W. Franke. Der „Original“-Hugo ist also ein Leserpreis und unterscheidet sich damit vom Nebula-Award, der von den Profis der „Science Fiction and Fantasy Writers of America Inc.“ (SFWA) vergeben wird. Die Preisträger können damit schon einmal sehr verschieden sein, aber es gibt auch Jahre, da ein Werk sowohl die Leser als auch die Profis überzeugt. Welcher Preis „wertvoller“ ist, bleibt damit dahingestellt. Neben den genannten Kategorien gibt es von Fall zu Fall noch weitere Kategorien, in den Abgestimmt werden kann. Filme, Fan-Autoren, Profi-Grafiker, Fan-Grafiker sind einige davon. Hardy Kettlitz hat in diesem Buch die Jahr ersten gut dreißig Jahre aufgearbeitet und eine schöne Arbeit abgeliefert. Die einzelnen Werke werden mit den Covern aufgelistet und jeweils kurz besprochen. Aber das Buch geht noch einen Schritt weiter und bewertet die Texte auch und ordnet sie in den jeweiligen zeitlichen Kontext ein. Manchmal gewinnt ja auch nicht der beste Roman, wie man den auch immer zu bewerten vermag, sondern einer, der das Publikum begeistert. Dennoch sind die Preisträger des Hugo ein who-is-who der (angloamerikanischen) SF-Szene und die meisten Werke sind auch ins deutsche übersetzt worden. Die Lektüre des Buches bringt für jeden SF-Interessierten wirklich eine Menge Spaß und ist damit absolut empfehlenswert.

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