Hardy Krüger Zarte Blume Hoffnung

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Inhaltsangabe zu „Zarte Blume Hoffnung“ von Hardy Krüger

Briefe aus einer geteilten Stadt in einer zerrissenen Welt - die Liebe von Vera Ahrens und John Ribbeck ist die Geschichte eines Wunders. Sie erzählt von Zärtlichkeit und Hingabe, Schuld und Verantwortung, von Sehnsucht und dem "Unerklärlichen" zwischen Himmel und Erde - Diese anrührende Liebesgeschichte ist zugleich eine Liebeserklärung Hardy Krügers an sein Berlin.

Leider noch ein Mauerblümchen an der Wand der deutschen Literatur.

— Laupez
Laupez

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    Zarte Blume Hoffnung
    Laupez

    Laupez

    18. May 2014 um 21:08

    In Briefen, Notizen, Tagebucheinträgen und Artikeln fasst John Ribbeck eine Liebesgeschichte zusammen, die vor ein scheinbar unumgängliches Hindernis gestellt wird: die Berliner Mauer. Jahr für Jahr Hoffnung, Zerrissenheit, Misstrauen, Unsicherheit, Sehnsucht.Eine Geschichte über Vergänglichkeit.Ein überraschender Roman. Trotz Cover und Grundgedanke eine unerwartet kitschlose, rührende Geschichte, die zugleich eine gewisse Portion Lehrreiches zu bieten hat. Für alle, die nicht hundertprozentig über den Ost-West-Konflikt Deutschlands informiert sind.Ich kann mir vorstellen, dass eine ähnliche, wahre Geschichte wirklich dagewesen sein könnte, obwohl die Hauptfiguren des Romans rein fiktiv sind.Es geht um die Vergänglichkeit weiblicher Schönheit, um den Wunsch nach künstlerischer, romantischer, menschlicher Anerkennung: aktuelle Themen in historischen Kleidern. Gleichzeitig wird ein Bild von wahrer Liebe gezeichnet, welches zugleich realistisch und doch auch idealistisch ist. Je nachdem, wie der Leser Leerstellen interpretiert.Hardy Krüger komponiert eine kurze, aber intensive, traurige und doch wunderschöne Geschichte. Geschickt verbirgt er vor dem Leser, was er sich selbst erdenken soll. Und doch zeigt er so viel, dass er denselben in eine bestimmte Richtung zu lenken vermag. Das Einbringen eigener Erfahrungen als Weltreisender bewirkt eine ungeahnte Authentizität, die das Lesen zum Vergnügen macht und zugleich Fernweh sät. Allerdings ist das Bild, welches von der DDR gezeichnet wird, fast einseitig negativ, gar abschreckend und schockierend. Müsste man möglichst differenziert und ausgewogen informieren, wären weitere, sicher auch positive Aspekte angebracht gewesen - nun handelt es sich jedoch um die ganz und gar subjektive Wahrnehmung zweier Liebender, die eben gerade die harten Seiten des Konflikts zu spüren bekommen. Beide wissen außerdem, was vor sich geht, sie brauchen sich nicht gegenseitig darüber informieren. Das ist ja das Reizvolle an der Briefwechsel-Methode.Diese wird zudem hervorragend angewandt. Krüger spart sich lästige Formalitäten, kürzt aufs Wesentliche und erreicht dadurch sogar Spannungsmomente.Ein wirklich empfehlenswerter Roman für wenige kurze, aber intensive Lesestunden.

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  • Rezension zu "Zarte Blume Hoffnung" von Hardy Krüger

    Zarte Blume Hoffnung
    lavendelfreund

    lavendelfreund

    23. January 2010 um 14:43

    "Es gibt Liebende, die sich niemals trennen lassen. Nicht mal von einem Gott!" Das wäre wohl die beste Kurzrezi für dieses Buch! Im Hintergrund ein Kurzdurchlauf der deutschen Geschichte des letzten Jahrhunderts, im Blickpunkt die Liebe zwischen Vera und John, die trotz langen und entbehrungsreichen Zeiten der Trennung, die teilweise erzwungen worden waren, ihre Liebe nie aufgaben. Ihrem Gedankenaustausch zu folgen wird nie langweilig, da auch die sprachliche Schönheit einen nicht kalt läßt! Leider hatte ich das Buch in kürzester Zeit durchgelesen, gern hätte ich noch viel mehr an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben wollen!!!

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