Hardy Pundt Friesenwut

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Inhaltsangabe zu „Friesenwut“ von Hardy Pundt

Eine Landstraße in Ostfriesland, weit nach Mitternacht. Es kracht. Die Landwirtstochter Freya Reemts, mit dem Fahrrad von der Disco nach Hause unterwegs, wird von einem Auto erfasst und in den Straßengraben geschleudert. Kurz darauf verliert der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallt gegen einen Baum.
Für Kommissarin Itzenga und ihren Kollegen Ulferts von der Kripo Aurich scheint der Fall klar - der Unglückswagen war viel zu schnell unterwegs. Bis ein Stückchen Stoff am Unfallort entdeckt wird. Es ist Teil eines Kleidungsstücks, das keiner der beteiligten Personen zugeordnet werden kann …

Seitenweise Stammtisch-Phrasen zur Bankenkrise und ein mehr als ärgerliches Ende. Schade um den eigentlich schönen Schreibstil.

— silberfischchen68

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  • Teewerbung oder Mord?

    Friesenwut

    kellermaeuse

    19. June 2013 um 20:14

    Ich gebe ja zu, das ich Küstenkrimis liebe. Aber von diesem war ich irgendwie enttäuscht. Um das mal gleich vor weg zu sagen. Da dies, wie ich im nach hinein feststellen musste, ein Buch aus der Mitte einer Reihe war blieben für mich viele Fragen einfach unbeantwortet. Zum Beispiel warum der eine Kommissar so einen merkwürdigen Namen hat. Auch war nicht ersichtlich wer den nun den Fall wirklich klären sollte Ulferts oder Tanja? Oder wer denn der Chef wäre. Was mir gehörig auf die Nerven ging war die permanente Erklärung von Teezubereitung. Speziell von Ostfriesentee. Das hatte schon echt was von Schleichwerbung. Und ich bin selber eine leidenschaftliche Teetrinkerin. Doch dies war echt des guten zu viel. Auch die „Schleichwerbung“ für die Karl May Festspiele ging mir nach zwei Seiten auf die Nerven. Ich habe mich ja schon mal zum Thema Dialekte in einem anderen Buch geäußert. Bloß gut das ich des Plattdeutschen mächtig bin. In diesem Buch wurde ja damit nur so um sich geworfen. Das war eindeutig zu viel und ich kann mir echt nicht vorstellen das jemand aus den südlichen Gefilden diese Buch bis zum Ende lesen wird, wenn er ständig eine „Sprache“ lesen muss die er nicht versteht. Ich habe am Ende irgendwo den Faden bei diesem Krimi verloren. Kein Wunder bei dem vielen plattdeutsch, der Schleichwerbung für eine Teesorte und einem Festspielort. Und genau das ist der springende Punkt. Es gab zwar eine Reihe von Verdächtigen. Doch deren Verdacht sich im laufe des Buches immer mehr in Wohlgefallen auflöse oder die man durch logische Schlussfolgerungen ausschließen konnte. Und am Ende welch eine Überraschung war der Täter dann.... Nein das verrate ich jetzt nicht. Aber er gehörte nicht zum Kreis meiner Verdächtigen. Wie auch? Da er kaum in Erscheinung trat. Und um die Sache noch „perfekt“ abzurunden gab es ganz zum Schluss beim Thema Mordopfer eine Überraschung die ihres gleichen sucht. Mein Fazit: Diese Buch ist bei mir gnadenlos durchgefallen.

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  • Rezension zu "Friesenwut" von Hardy Pundt

    Friesenwut

    Buechereule

    04. October 2010 um 20:00

    Klappentext: RASENDE WUT. Eine Landstraße in Ostfriesland, weit nach Mittenacht. Es kracht. Die Landwirtstochter Freya Reemts, mit dem Fahrrad von der Disco nach Hause unterwegs, wird von einem Auto erfasst und in den Straßengraben geschleudert. Kurz darauf verliert der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Baum. Für Kommissarin Itzenga und ihren Kollegen Ulferts von der Kripo Aurich scheint der Fall klar – der Unglückswagen war viel zu schnell unterwegs. Bis ein Stückchen Stoff am Unfallort entdeckt wird. Es ist Teil eines Kleidungsstücks, das keiner der beteiligten Personen zugeordnet werden kann… Inhalt: Pewsum/Ostfriesland. Frühmorgens fährt ein Bauer mit seinem Traktor die Straße entlang und entdeckt heruntegedrücktes Schilf. Erstaunt darüber, da die Straße völlig gerade ist, verlässt er seinen Traktor und geht der Spur nach. Was er vorfindet erschreckt ihn! Ein Fahrrad liegt im Graben und an der anderen Böschungsseite findet er Freya, die einzige Tochter von Bauer Reemts, bewusstlos vor. Er rennt zu einem benachbarten Hof und alarmiert die Rettungskräfte. Kurze Zeit später wird Freya geborgen und ins Krankenhaus eingeliefert. Als die Polizei mit Kommissar Ulferts von der Kripo Aurich eintriftt, befragen sie den Bauern. Irritiert darüber wie so ein Unfall auf einer geraden Strecke passieren konnte, stellt sich ein Polizist aufs Fahrzeugdach des Polizeiwagens und sieht mehrere hundert Meter weiter, dass ein Auto gegen einen Baum gefahren ist. Der Fahrer des Wagens, ein Bankangestellter namens Aldenhoff wird geborgen. Was zunächst wie ein Unfall mit Fahrerflucht aussieht, entpuppt sich nach einiger Recherche von Ulferts als wesentlich mehr. Er bedrängt seine Vorgesetzte Itzenga den Fall selber zu übernehmen und nicht an eine andere Stelle abzugeben. Sie finden schnell heraus, dass Aldenhoff in der kleinen Gemeinde nicht sehr beliebt war. Denn als Bankberater in Zeiten der Finanzkrise hat er sehr viele Bauern verärgert in dem er die laufenden Kredite nicht verlängert hat. Aber nicht nur die Bauern hat er gegen sich aufgebracht, sondern auch den Grundschullehrer Manninger, denn ihm hat er die Freundin ausgespannt, die verletzte Freya. So haben Itzenga und Ulferts mehrere Verdächtige und auch Motive, aber durch die vielen Spuren tappen sie immer mehr im Dunkeln. Erst als sie einen Verdächtigen verhaften kommen sie der Lösung des Falls auf die Spur. Meinung: Friesenwut ist Hardy Pundts zweiter Kriminalroman mit dem Handlungsort Ostfriesland. Er erzählt den Kriminalfall und die Ermittlung mit sehr vielen Einzelheiten und legt auch viele Fährten, so dass der Leser genauso wie die Kommissare lange Zeit im Dunkeln tappen. Die Idee die Finanzkrise in Deutschland in die Krimihandlung mit einzubinden finde ich gelungen, allerdings bringt sie einen auch des öfteren durcheinander, was aber nicht weiter schlimm ist, da es nur ein Aspekt dieses Buches ist. Vor allem der Kniff zum Ende des Buches fand ich gelungen. Sehr gut gefallen hat mir die Beschreibung der Landschaft, denn man konnte sich die Orte sehr gut vorstellen. Weniger gut gefallen haben mir dagegen die beiden Kommissare, sie waren mir nicht deutlich genug beschrieben, ihr Charakter war nur oberflächlich und dadurch für den Leser nicht greifbar. Positiv hingegen war wieder der sprachliche Stil und auch die Einbindung des ostfriesischen Dialektes, der das Buch stimmig gemacht hat. Denn die Eigenheiten der Ostfriesen dürfen nun einmal bei einem Regionalkrimi nicht fehlen. Ein guter Regionalkrimi, der einen bis zum Schluss mit rätseln lässt.

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  • Rezension zu "Friesenwut" von Hardy Pundt

    Friesenwut

    goat

    02. October 2010 um 16:18

    Die junge Freya, Tochter des Landwirtes Menno Reemts aus Krummhörn, wird auf dem Rückweg von der Disko nach Hause von einem Auto erfasst und mit ihrem Fahrrad in einen Graben geschleudert. Der Fahrer des Unfallwagens prallt kurze Zeit später gegen einen Baum. Auf dem ostfriesischen Land kennt jeder jeden und schnell spricht sich herum, dass es sich bei dem Unglücksfahrer um keinen geringeren als Freyas neuen Freund Alex Aldenhoff handelt. Druckstellen an seinem Hals und ein Stück Stoff am Unfallort lassen darauf schließen, dass eine Person das Ableben des jungen Bankers etwas beschleunigt hat ... Ich entdeckte das Buch mit dem Pilsumer Leuchtturm auf dem Cover auf der Seite des Gmeiner-Verlags. Einigen ist dieser Leuchtturm sicher noch als Ottos Leuchtturm im Film "Otto - der Außerfriesische" bekannt. Da ich selber in Ostfriesland lebe, war für mich klar, dass ich das Buch unbedingt haben muss. Hardy Pundt kann mit einer sehr interessanten Geschichte aufwarten, die durch die Landschaftsbeschreibungen und die eingestreuten plattdeutschen Sätze sehr lebendig wirkt. Aber so ganz überzeugen konnte er mich letztendlich mit seinem Schreibstil nicht. Die Figuren blieben einfach zu blass und mit der Kommissarin Itzenga konnte ich mich so gar nicht anfreunden. Sie kam mir einfach zu lieblos und barsch rüber. Sie fällt anderen Leuten gerne ins Wort und hört nicht gewissenhaft zu. Auch der Umgang mit den Kollegen lässt zu wünschen übrig. Da kann auch das Ende nichts mehr rumreißen, als scheinbar vorher nie vorhandene Gefühle zum Vorschein kommen, dass ich als Leser so überrollt wurde, dass ich dachte, ich hätte es plötzlich mit einer ganz anderen Kommissarin zu tun. Geärgert habe ich mich über folgenden Satz: "Menno sah es, nahm sie zärtlich in den Arm, so zärtlich, wie es einem friesischen Bauern möglich war ... " Da wird ein Bauer doch tatsächlich mal wieder als ein plumper, gefühlskalter und liebloser Trampel hingestellt. Vorurteil lässt grüßen ... (und nein, ich bin nicht mit einem Bauern liiert). Natürlich habe ich fleißig mitgerätselt, wer der Täter sein könnte - ein Motiv hätten viele gehabt. Umso erstaunter war ich, als die Geschichte zum Schluss hin eine komplette Wende nahm. Aber das lest lieber selbst ... "Friesenwut" ist ein grundsolider Küstenkrimi, der zwar meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte, aber in meinen Augen durchaus lesenswert ist.

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  • Rezension zu "Friesenwut" von Hardy Pundt

    Friesenwut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. August 2010 um 09:38

    Inhalt: Eine Landstraße in Ostfriesland, weit nach Mitternacht. Es kracht. Die Landwirtstochter Freya Reemts, mit dem Fahrrad von der Disco nach Hause unterwegs, wird von einem Auto erfasst und in den Straßengraben geschleudert. Kurz darauf verliert der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallt gegen einen Baum. Für Kommissarin Itzenga und ihren Kollegen Ulferts von der Kripo Aurich scheint der Fall klar – der Unglückswagen war viel zu schnell unterwegs. Bis ein Stückchen Stoff am Unfallort entdeckt wird. Es ist Teil eines Kleidungsstücks, das keiner der beteiligten Personen zugeordnet werden kann … Meine Meinung: Ein wirklich interessanter Küstenkrimi der mich aufgrund der vielen verschiedenen Möglichkeiten in seinen bann ziehen konnte. 2 Opfer und ein ganzes Dorf voller Verdächtige. Was geschah wirklich bei diesem Unfall? Die Protagonisten Itzenga und Ulferts beginnen ihre Ermittlungen und stoßen immer wieder auf Ungereimtheiten. Es fehlt an Beweisen, und ein Geständnis ist aus den Ostfriesen eh nicht heraus zu bekommen. Ulferts und Itzenga sind mit ihrem Latein am Ende und bekommen Druck von „oben“. Sehr gut gefiel mir die Beschreibung der einzelnen Personen. Die Charaktere waren allesamt interessant, auch blieben die Ostfriesen hier nicht von Humor und Sturheit verschont. Auch das Dorfleben wird hier klar vor Augen geführt und so erlebt man im Krimi das typische Getratsche und die Geheimnistuereien. Teil dieses Falles ist auch die Bankenkrise, die die Bauern hart trifft. Jeder der Bauer kämpft um seine Existenz. So kommen schnell viele Verdächtige zusammen und ich habe bis zum Ende eifrig mit gerätselt. Verschiedene Schicksale und Handlungen sind miteinander verbunden und entwickeln so ein einziges Geflecht rund um die tatverdächtigen. Der Autor ließ es sich nicht nehmen dem Küstenkrimi noch die richtige Atmosphäre zu geben, in dem er zahlreiche Dialoge mit dem regionalen Dialekt ausschmückt. Dies hat mich anfangs als „Nicht –Ostfriese“ etwas beim lesen irritiert aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Dies gehört für mich aber auch zu einem guten regionalen Kriminalroman. Der Schreibstil ist sehr einfach, bis auf den Dialekt leicht zu lesen. Teilweise zog sich der Roman etwas, ab und an erschienen mir die stockenden Ermittlungen zu langwierig,, dennoch wurde es zum Ende hin nochmal richtig spannend. Das Cover ist passend zum Ort, es zeigt meines Wissens nach den Pilsumer Leuchturm Fazit: Ein guter Küstenkrimi, den man in Ruhe lesen sollte. Kein Roman den man nicht mehr aus der Hand legt, dennoch aufgrund der Tatsache das man bis zum Schluss rätselt, sehr lesenswert. Genau das was für mich einen guten Krimi ausmacht.

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