Hardy Pundt Wattentod

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Inhaltsangabe zu „Wattentod“ von Hardy Pundt

Nach dem Tod des ostfriesischen Großunternehmers Ennenga sterben kurze Zeit später auch dessen drei Söhne. Die Obduktionen ergeben durchweg natürliche Todesursachen. Die Presse spekuliert jedoch, ob es sich wirklich nur um unglückliche Zufälle handelt. Die Kommissare Tanja Itzenga und Ulfert Ulferts werden vom Auricher Polizeipräsidenten beauftragt, die Sachlage zu klären, um schnell einen Schlussstrich ziehen zu können. Doch bereits bei der ersten Befragung der Witwen stoßen sie auf Widersprüche …

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    Wattentod
    gaby2707

    gaby2707

    10. September 2014 um 21:44

    Vater Arend Ennenga ist verstorben und seine beiden Söhne Wilbert und Renke, Erben eines großen Bauunternehmens, machen sich mit ihrem Segel-boot Sophia bei rauer See auf den Weg von Wangerooge nach Cuxhaven. Renke geht bei einem gewagten Manöver über Bord; Wilbert wird tags darauf tot auf dem Segelboot gefunden, dass auf einer Sandbank ankert. Als auch noch der dritte Sohn des Bauunternehmers tot im Harz gefunden wird, glauben die Kommissare Tanja Itzenga und Ulfert Ulferts nicht mehr an natürliche Todesursachen. Als sich auch noch einige Ungereimtheiten erge-ben, versuchen sie zusammen mit Kommissar Hinnerk Bergmann aus Cuxhaven die wahren Hintergründe zu ermitteln... Da in dieser Geschichte sehr viel von Segelbooten und schiffstechnischen Begriffen geschrieben wird, hat mir ein Glossar gefehlt, das diese Begriffe wie Fockschott, reffen, Plicht, Pinne usw. erklärt. Hier könnte man dann auch gleich einige Begriffe aus dem friesischen mit aufnehmen, die ich auch nicht verstanden habe.   Die Geschichte selbst ist gut ausgefeilt, fundiert und wird im Laufe der Ermittlungen immer spannender und hat es schließlich geschafft, mich zu fesseln. Die vielschichtigen und interessanten Figuren, vor allem der Familie Ennenga, bei denen man nie weiß, welche Wahrheit die richtige ist, kann ich mir sehr gut vorstellen und bin gleich mitten drin in der Geschichte und ihren Intrigen und Falschheiten. Ich lerne nicht nur die Nordseeküste etwas kennen, sondern pendle auch zu Hannes an die Ostsee mit seinem kleinen Feinschmeckerrestaurant und zusammen mit seiner polnischen Freundin zu einem tragischen Kurztrip in der Harz. Obwohl der Krimi anfangs etwas dahin geplätschert ist, hat er mir doch gut gefallen und mich gut unterhalten.  

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  • Der Fall Ennenga

    Wattentod
    ChrischiD

    ChrischiD

    10. August 2014 um 23:05

    Nachdem der Großunternehmer Ennenga stirbt, dauert es nicht lange, bis auch seine drei Söhne sterben. Bei allen wird eine natürliche Todesursache bescheinigt. Doch kann es einen solchen Zufall wirklich geben? Die Presse glaubt nicht daran und setzt die Polizei somit unter Zugzwang. Die Kommissare Tanja Itzenga und Ulfert Ulferts werden auf den Fall angesetzt, um diesen schnell zum Abschluss zu bringen. Dazu müssten aber alle kooperieren, was vor allem den Witwen scheinbar sehr schwer fällt... Glaubt die Polizei tatsächlich an einen Zufall, wenn kurz hintereinander vier Mitglieder derselben Familie sterben? Schließlich geht es hier darum ein Großunternehmen zu erben und dieses weiterzuführen. Sicherlich spricht vieles dafür, wenn natürliche Todesursachen bescheinigt werden, aber kann man wirklich davon ausgehen, dass kein Fremdverschulden vorliegt? Der Leser weiß ein bißchen mehr als die ermittelnden Beamten, allerdings reicht dieses Wissen nicht aus, um jeglichen Tathergang rekonstruieren zu können. Bevor es überhaupt ans Ermitteln geht, vergeht eine recht lange Zeit, in der der Leser zwar die Teile der Familiengeschichte der Ennengas erläutert bekommt, aber keine wirkliche Spannung aufkommen will. Hier plätschert die Handlung vor sich hin, nicht alle Informationen hätte man zu diesem Zeitpunkt schon erhalten müssen, dann wäre man nämlich auf demselben Stand wie die Polizei gewesen. Etwa nach einem Drittel nimmt die Geschichte dann endlich an Tempo zu, so dass auch die Spannung fast schon sprunghaft ansteigt. Auch wenn man immer noch einen klaren Wissensvorsprung gegenüber den Ermittlern hat, so kommt noch immer einiges ans Licht, mit dem man nicht gerechnet hätte. Zum Ende hin wird das Geschehen dann allerdings wieder ein wenig vorhersehbarer, was wirklich schade ist, da man schon fast den zähen Anfang vergessen hatte. Da die Charaktere zwangsläufig einige Geheimnisse zu verbergen haben, lernt man sie erst mit der Zeit genauer kennen. Doch gerade die Personen rund um die Familie Ennenga bleiben dem Leser fremd, da man hier nie weiß wem man trauen kann und wer möglicherweise ein falsches Spiel spielt. Im Großen und Ganzen handelt es sich bei „Wattentod“ um einen soliden Krimi, der aber leider nicht durchgängig und in allen Teilen überzeugen kann.

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  • Zwei mögen Zufall sein, drei niemals

    Wattentod
    Baerbel82

    Baerbel82

    20. July 2014 um 13:33

    „Wattentod“, der vierte Küsten-Krimi von Hardy Pundt, beginnt mit einem Prolog: Eine Frau wird seit Tagen irgendwo gefangen gehalten. Wer ist diese Frau, wer der Täter und wo liegt das Motiv? Anschließend lernen wir Wilbert und Renke Ennenga kennen. Ihr Vater, ein ostfriesischer Großunternehmer war erst vor kurzem verstorben. Nun sind beide mit der Jacht der Familie auf der Nordsee unterwegs von Wangerooge nach Cuxhaven. Die Wetterbedingungen sind nicht gerade ideal: Starker Wind und hohe Wellen, eine exzellente Kulisse für dramatische Szenen auf See. Und so kommt, was kommen muss: Einer der Brüder geht über Bord und ertrinkt. Am nächsten Tag stirbt auch der andere Bruder bei einem spannenden Akt mit einer Prise Mystik auf dem Wattenmeer zwischen Neuwerk, Scharhörn und dem Knechtsand. Warum hatte er den Tod seines Bruders nicht gemeldet? Was hat er mit seiner Frau am Telefon besprochen? Als kurz darauf auch noch Hannes, der dritte Bruder, ums Leben kommt, der in Haffkrug an der Ostsee lebte und dort ein Restaurant betrieb, sollen die Auricher Kommissare Tanja Itzenga und Ulfert Ulferts möglichst geräuschlos die ominösen Todesfälle klären, um schnell die Akten schließen zu können. Unterstützt werden sie hierbei von dem sympathischen Cuxhavener Kommissar Bergmann. Drei Todesfälle, drei Tatorte, eine Flucht bis an die polnisch-weißrussische Grenze, eine Geiselnahme - wie passt das zusammen? Stück für Stück setzen die drei Kommissare ein Puzzle zusammen, das auch die drei Witwen nicht in bestem Licht erscheinen lässt. Aber erst ganz am Ende schließt sich dann der Kreis - im vermeintlich beschaulichen Ostfriesland… „Wattentod“ lässt sich wieder leicht und locker lesen. Ich bin ein großer Fan von Hardy Pundts Küsten-Krimis und liebe sein Plattdeutsch genauso wie Tee mit Kluntje und Sahne. Und so freue ich mich schon heute auf ein Wiedersehen mit Tanja, Ulfert und Kommissar Bergmann. Fazit: Ein gelungener Küsten-Krimi, vor der idyllischen Kulisse Ostfrieslands. Atmosphärisch dicht, unheimlich gut!

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