Harlan Coben Darkest Fear

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Inhaltsangabe zu „Darkest Fear“ von Harlan Coben

News from the past leads to a race against time... A gripping Myron Bolitar novel from the SUNDAY TIMES bestselling author of CAUGHT and PLAY DEAD. (Quelle:'Flexibler Einband/28.05.2009')

Man nehme zwei Drittel Krimi und ein Drittel moralisch-familiäres Dilemma und fertig ist ein guter Coban!

— Soeren83
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  • Über das Recht zu schweigen und die Pflicht zu reden

    Darkest Fear

    Soeren83

    12. September 2016 um 11:07

    Bei Harlan Coben wird nicht immer sofort ein Mörder gesucht: Schon in „Six Years“ war die Hauptfigur zunächst auf der Suche nach ihrer alten Freundin, bevor „unterwegs“ die Leute starben. In „Darkest Fear“ ist es ähnlich: Sportagent Myron Bolitar sucht einen Knochenmarkspender, der einem kranken Jungen (Myrons Sohn) das Leben retten kann. Eines Tages erhält er einen Anruf vom ominösen „Sow the seeds“-Mörder, der sich eigentlich nur als Ankündigung einer Kindesentführung verstehen lässt. Aber Myron Bolitar versteht eben nicht! Autor Coben lässt seine Leser an dieser Stelle etwas schlauer sein als seine Hauptfigur. Das ändert sich: Wie Myron Bolitar den Fall aufklärt, ist beeindruckend; die Erklärungen, welche sich im Nachhinein für viele Handlungen – auch nebensächlich erscheinende – ergeben, lassen einem den Kopf schwirren. In „Darkest Fear“ rücken mehrere Vater-Sohn-Beziehungen in den Mittelpunkt, was zum Nachdenken über die Frage anregt, ob Blut wirklich dicker ist als Wasser. Kostprobe (sinngemäß und frei aus dem Englischen übersetzt): „Nur die eigene Familie zählt, Fremde interessieren uns nicht. Würdest du deinen Vater sterben lassen, um 200 Menschen in einem Flugzeug zu retten." Realistische Antwort auf hypothetische Frage: „Wenn mein Vater drauf und dran wäre, das Flugzeug mit einer Rakete abzuschießen, ja.“ Außerdem: Tauschen Väter und Söhne im späteren Leben ihre Rollen? Was ist der Unterschied zwischen Vätern und Erzeugern? Darf einem Kind die Kenntnis über seinen biologischen Vater verwehrt werden? Es ist wie immer: In Cobens Büchern denkt man nicht nur über den Täter nach; man nimmt ein paar Fragen mit ins echte Leben.

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