Harlan Coben In ewiger Schuld

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Inhaltsangabe zu „In ewiger Schuld“ von Harlan Coben

Maya – Pilotin und nach einem umstrittenen Einsatz aus dem Militär entlassen – blickt fassungslos auf die Filmaufnahmen ihrer Nanny-Cam: Dort spielt ihre kleine Tochter seelenruhig mit Mayas Ehemann Joe. Doch Joe wurde zwei Wochen zuvor brutal ermordet – und Maya hat tränenblind an seinem Grab gestanden. Kann Maya ihren Augen trauen? Wer würde sie so grausam täuschen? Und was geschah wirklich in der Nacht, in der Joe ermordet wurde? Um Antworten auf all ihre Fragen zu finden, muss Maya sich den düsteren Geheimnissen nicht nur ihrer eigenen Geschichte stellen. Sie muss auch tief in die Vergangenheit von Joes reicher Familie eintauchen. Doch dort ist sie plötzlich nicht mehr willkommen ...

Abgesehen von ein paar Schwachstellen und unrealistischen Handlungen liest sich der Thriller sehr gut.

— tinstamp

Ein absoluter Page-Turner!

— merlin78

Spannung, die kribbelt.

— Frau_Kochlese

Tolles, spannendes Buch mit einem Ende, das es in sich hat. Top!

— Lissy77

Klasse Buch, sehr spannend und super gut geschrieben.

— Maddl90

Nicht wirklich ein Thriller aber ganz nett für zwischendurch

— Waldi236

Ein nettes Buch für zwischendurch aber bestimmt keines für echte Thriller und Krimiliebhaber.

— annahrcg

Toller Thriller - Spannung bis zum Schluss !

— Zara89

Durchweg eine seichte Spannung, die sich zu einem Höhepunkt einer der krassesten Storywendungen zuläuft!

— Ashimaus

Ein Thriller wie er sein muss. Wahnsinnig gut!

— Shadow2709

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Eine interessante Geschichte mit sehr unerwarteten Wendungen, die dieses Buch ausmachen... hat mir insgesamt gut gefallen...

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  • Facettenreicher Thriller mit ein paar kleinen Schwachstellen

    In ewiger Schuld

    tinstamp

    15. December 2017 um 16:54

    Ich habe bereits einige Thriller von Harlan Coben gelesen. Sehr oft verarbeitet der Autor dasselbe Grundthema, wie das Verschwinden einer Person oder dessen Tod.Auch in seinem neuen Thriller "In ewiger Schuld" ist dieses Thema der rote Faden seiner Geschichte. Mit Maya, unserer Hauptprotagonistin, lernen wie eine äußert toughe Frau kennen, die als Kampfpilotin Einsätze in diversen Kriegsgebieten flog. Nach einem problematischen Einsatz, bei dem Zivilisten getötet wurden, wurde sie aus dem Militärdienst entlassen. Dieses Trauma verfolgt Maya als Albtraum noch immer jede Nacht. Seit ihrer Entlassung arbeitet sie als Fluglehrerin und kümmert sich um ihre 2-jährige Tochter Lily. Nach dem gewaltsamen Tod ihrer Schwester steht sie nun wiederum vor einem Grab, nämlich dem ihres Ehemannes Joe. Als sie ein paar Tage später die Aufnahmen ihrer Nanny-Cam ansieht, die sie von ihrer Freundin Eileen geschenkt bekommen hat, ist sie fassungslos. Sie sieht ihren toten Ehemann mit ihrer Tochter und dem Kindermädchen. Natürlich glaubt ihr niemand, als kurz darauf die Aufnahme verschwunden ist. Maya beginnt nachzuforschen und bemerkt sehr schnell, dass der Tod ihrer Schwester und ihres Mannes einige Gemeinsamkeiten aufweisen und Joe's reiche Familie involviert zu sein scheint....Der Thriller beginnt nach einer kurzen Anlaufzeit rasant und lässt sich wunderbar schnell lesen, auch wenn er mich nicht gänzlich packen konnte. Eines von Cobens Markenzeichen ist die Raffinesse, wie er seine Figuren dargstellt. Man weiß nie, wen man vertrauen kann.Als Leser verfolgt man Maya's Gedanken und Handlungen. Coben versteht es viele falsche Fährten auszulegen und überraschende Wendungen einzubauen.Das Thema Waffen und Militär ist ein zentrales und ist typisch amerikanisch. Maya ist eine Waffennärrin und liebt es zu schießen. Ihre besten Freunde sind ebenfalls beim Militär, wie ihr bester Freund Shane. Obwohl er eine zentrale Figur im Buch spielt, fehlte es ihm an Tiefe. Im Gegensatz zu Shane hat der Autor Maya sehr gut charakterisiert. Wirklich sympathisch war sie mir jedoch nicht. Sie ist extrem stur und eine sehr gute Beobachterin. Sie verliert in Stresssituationen nicht den Kopf und bleibt ruhig. Beides Fähigkeiten, die sich sich durch ihren Beruf angeeignet hat. Ihre Bemühungen eine gute Mutter zu sein, ihre Weigerung in ihrem Zustand auf medizinische Hilfe zurückzugreifen und ihre wenig schmeichelhaften Ansichten über ihre angeheirateten Verwandten machen sie zu einer vielschichtigen Figur mit Ecken und Kanten.Die immer wiederkehrende amerikanische Glorifizierung der Army und der selbstverständliche Besitz von Waffen, nervte mich jedoch sehr.Das Ende war eine richtige Überraschung und ich bin mir noch immer nicht richtig sicher, ob ich es mochte oder nicht... Auf jeden Fall hält es für den Leser einige Überraschungen bereit.Schreibstil:Harlan Coben schreibt packend und der Thriller lässt sich richtig gut und flüssig lesen. Die zahlreichen Wendungen und falschen Fährten, die der Autor eingebaut hat, heben den "Miträtseleffekt". Zeitsprünge und Perspektivenwechsel erhöhen die Spannung.Fazit:Ein spannender und facettenreicher Thriller mit überraschenden Wendungen, bei dem man perfekt miträtseln kann. Einige kleine Schwachstellen und unrealistische Handlungen fallen passionierten Thrillerlesern jedoch ins Auge. Abgesehen von diesen kleinen Kritikpunkten lässt sich "In ewiger Schuld" aber sehr gut und schnell lesen.

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  • Ein absoluter Page-Turner!

    In ewiger Schuld

    merlin78

    06. December 2017 um 07:16

    Gerade erst hat sie ihre Schwester verloren, da stirbt auch ihr Mann. Maya muss sich den Schicksalsschlägen annehmen und sich dennoch um ihre kleine Tochter kümmern. Von einer Freundin bekommt sie eine Nanny-Cam geschenkt, mit der sie fortan ihre Tochter mit der Betreuerin beobachten kann. Als sie eines Tages nach der Arbeit die Videos sichtet, entdeckt sie ihren toten Mann Joe auf den Bildern, wie er ihre Tochter auf dem Schoß hat. Das kann doch nicht sein, oder? Schließlich ist Joe tot. Oder bildet sie sich das alles bloß ein? Maya macht sich auf die Suche nach Antworten.Harlan Coben wurde mit drei wichtigen amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet, dem Edgar Award, dem Shamus Award und dem Anthony Award. Und das absolut zurecht, denn der amerikanische Autor versteht es meisterhaft, seine Leser an der Nase herumzuführen und so für ordentlich Spannung und Dramatik zu sorgen.Maya Stern war Pilotin bei der Armee, bis sie nach einem schweren Fehler aus dem Dienst entlassen worden ist. Heute lebt sie mit ihrer Tochter und ihrem Mann friedlich zusammen, doch dann passiert etwas, dass alles aus dem Gleichgewicht bringt. Sie verliert ihren Mann. Er wird erschossen und die Ermittlungen der Polizei schließen auch sie als Mörderin nicht ganz aus. Ständig muss sie sich mit dem Polizisten herumschlagen, der sie regelmäßig aufsucht. Doch dann sieht sie Joe auf den Aufnahmen der Nanny-Cam und muss selbstständig auf Antwortsuche gehen. Dazu ist sie in jedem Fall in der Lage, denn sie ist eine sehr starke und kluge Frau. Sie weiß sich zu schützen und ist bereit, auch große Risiken einzugehen.Maya selbst ist ein interessanter Charakter, der nicht unbedingt sympathisch, doch dafür sehr authentisch wirkt. Sie ist clever, spielt dieses Wissen auch oft aus und ist bereit, über sich hinauszuwachsen. Eine unglaublich facettenreiche Persönlichkeit, die den Leser schnell begeistern kann.Die Handlung ist übersichtlich, dennoch überraschend beschrieben worden. Alles was der Leser erfährt, erscheint plausibel und logisch, doch nach und nach schleichen sich Zweifel ein, die alles in Frage stellen. Es bleibt von Beginn an aufregend und spannend, denn gemeinsam mit Maya begibt der Leser sich auf Entdeckungstour.Ein absoluter Page-Turner!Mein persönliches Fazit:Diese Geschichte hat mich vom ersten Moment an begeistert. Vor allem deswegen, weil Maya ein ganz besonderer Mensch ist. Sie ist selbstbewusst, charismatisch und schlau. Sie weiß genau, was sie will und wie sie es erreichen kann. Das hat es mir so leicht gemacht, sie anzuerkennen und mich in ihre Person hineinzuversetzen. Außerdem ist die Geschichte abwechslungsreich und interessant gestaltet worden, so dass ich bis zum Schluss mitgefiebert habe.Harlan Coben hat mich durch seine Worte begeistert, denn er hat einen fantastischen und mitreißenden Schreibstil. Er hat es hervorragend geschafft, mich bis fast zum Ende im Dunkeln tappen zu lassen. Ein großartiger Autor. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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  • Spannend, aber kein Pageturner

    In ewiger Schuld

    Becky_loves_books

    14. November 2017 um 20:55

    Cover: Dem Cover stehe ich eher neutral gegenüber. Ja, es wirkt zwar etwas düster und das rote Laub gibt einen schönen Kontrast, aber ansonsten ist das Bild eher langweilig. Meinung: Da ich Harlan Coben sehr gern lese, war ich auch auf dieses Buch gespannt. Der Trailer, den ich vorab gesehen hatte, machte mich schon sehr neugierig. Die frische Witwe Maya sieht ihren toten Mann in einem aktuellen Video. Kann das sein oder wird sie verrückt? Die Grundidee fand ich schonmal interessant. Mit Maya selbst wurde ich nicht so richtig warm, obwohl sie wirklich Sympathie und Mitgefühl verdient hätte. Dennoch entwickelte sich die Geschichte um Maya recht spannend und mir ging es so, dass ich oftmals zu wissen glaubte, was vor sich geht. Meine Ansätze bewahrheiteten sich allerdings allesamt nicht. Das Ende und somit die Auflösung kam für mich etwas überraschend, diese Möglichkeit hatte ich so gar nicht auf dem Schirm. Ich mag es, wenn Bücher nicht vorhersehbar sind und das ist Harlan Coben hier gelungen. Fazit:  "In ewiger Schuld" ist ohne Frage ein gutes Buch, dennoch reicht es nicht an seine anderen Bücher heran, die ich von ihm bisher gelesen habe. Dieser Roman ist spannend erzählt, war für mich allerdings kein Pageturner, bei dem ich unbedingt ununterbrochen lesen musste.

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  • «In ewiger Schuld» - Unglaublich fesselnd

    In ewiger Schuld

    Frau_Kochlese

    12. November 2017 um 19:16

    In ewiger Schuldvon Harlan Coben«In ewiger Schuld», ein Thriller von Harlan Coben, erschienen im August 2017 im Goldmann Verlag, der Verlagsgruppe Random House GmbH.Aus dem englischen von Gunnar Kwisinski.Maya muss in ihrem Leben zurzeit ziemlich viel verkraften. Die Pilotin und Ex-Militär ist seit kurzem Witwe und alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter. Ihr Mann Joe wurde auf brutale Art ermordet. Von ihren Kriegseinsätzen und dem Verlust ihres Mannes ist Maya völlig traumatisiert. Ihre kleine Tochter überlässt sie über Tag einer Nanny und installiert eine Cam, die ihr ein wenig Sicherheit verleihen soll. Doch bei der Durchsicht der Aufnahmen entdeckt Maya etwas Schockierendes. Seelenruhig und lebendig spielt nicht die Nanny mit ihrer Tochter, sondern ihr totgeglaubter Ehemann. Was wirdhier gespielt? Kann Maya ihren Augen trauen, oder ist sie wahnsinnig geworden? Um Gewissheit zu bekommen, begibt sie sich nicht nur auf eine Reise in ihre eigene problematische Vergangenheit, sondern stößt auch auf Joes wohlhabende und einflussreiche Familie, deren Mayas Fragerei und Spurensuche merklich missfällt...Dies war mein erstgelesener Thriller von Harlan Coben. Da «In ewiger Schuld» schon eine Weile auf der Spiegel Paperback Belletristik auf Platz 1 steht, lächelte er mich bei meinen wöchentlichen Buchhandlungsbesuchen ständig an und verleitete mich schlussendlich auf eine anziehende Art dazu, mir den Autor nun mal genauer anzuschauen und seinen neuen Thriller unter die Lupe zu nehmen.Das Cover wirkt schon sehr bedrückend und etwas angsteinflößend. Im Vordergrund der Palisadenzaun und dahinter das heruntergekommen, verwitterte in die Jahre gekommene gräulich wirkende Haus, was wohl mal im schönen weiß gestrichen wurde. Die aufstehende Tür, das ganze zerstreute Herbstlaub in rot - gelb, welches das Bild abrundet, verleiht etwas Geheimnisvolles & Erschreckendes - wie die Story. Auch der Titel passt - wie ich finde - in zweierlei Hinsicht ziemlich genau zur Geschichte. Im Nachhinein kann ich behaupten, dass das Cover und der Titel harmonieren.Der Thriller wird aus Mayas Perspektive erzählt. Dies verleitete mich natürlich noch mehr zum - gemeinsamen - Grübeln und lässt vieles im Dunkeln stehen, sodass ich sämtliche mögliche Varianten und Fragen "wer, aber warum - wieso, wo,..." während des Lesens aufgestellt und durchgespielt habe. Die Schreibweise gefiel mir. Einige Ausdrücke, gerade aus dem militärischen Bereich musste ich allerdings hin und wieder nachschlagen. Harlan Coben hat einen eigensinnigen, angenehmen Schreibstil, der mir allerlei Bilder zu bieten hatte und zudem faszinierend zu lesen war. Die Charaktere aus Joes Familie erschienen mir alle sehr undurchsichtig. Mit viel Skepsis und Argwohn ließ ich sie zurück. Maya kämpft mit den traumatischen Erlebnissen ihrer Kampfeinsätze im Irak, und das wird während des Plots immer wieder bedeutungsvoll aufgegriffen. Die unruhigen, schlaflosen Nächte, abwertende, eingebrannte Bilder und akustische Erinnerungen quälen sie Tag ein, Tag aus. Wie die Beziehung zu ihrer Tochter beschrieben wurde, mochte ich - es hatte etwas Authentisches und Menschliches, es passte zu Maya und der Geschichte. Der Leser lernt auch viele Personen und Namen kennen, jedoch hatte ich nie das Gefühl, den Faden zu verlieren und nochmal nachlesen zu müssen, wer derjenige war, in welcher Verbindung er zu wem stand und und und... Das Ende überraschte mich. So hatte ich es in meinen ganzen Variationen und Hypothesen kein einziges Mal phantasiert. Die letzten Seiten ahnte ich schon, worauf es hinaus gehen könnte, jedoch hatte ich vorher nicht ein einziges Mal in diese Richtung gedacht und spekuliert. Eigentlich komisch, denn eigentlich ist es so naheliegend...Ein spannender Thriller, in dem viele Geheimnisse schlummern und eine angeschlagene Witwe um Gewissheit und Gerechtigkeit kämpft. Der Thriller bietet einiges an Raffinesse und Kaltblütigkeit.

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  • Richtig gut !

    In ewiger Schuld

    Shadow2709

    02. November 2017 um 11:43

    Maya ist eine aus dem Dienst entlassene Pilotin die ihren Mann beerdigt. Da sie von den Kriegserlebnissen leicht paranoid und misstrauisch ist, lässt sie sich von ihrer Schwägerin eine Nannycam aufschwatzen die ihre Tochter mit der Nanny aufzeichnen soll. Beim ansehen der Aufzeichnung glaubt Maya ihren Augen nicht als ihr verstorbener Mann auf dem Video auftaucht, wem kann sie die Entdeckung mitteilen ohne als Verrückt abgestempelt zu werden? Maya macht sich selbst auf um das Geheimnis zu lüften und entdeckt ein düsteres Geheimniss nach dem anderen. Wahnsinnig gut! Harlan Coben versteht sein Handwerk und beweist es mit In ewiger Schuld eindrucksvoll. Sein Schreibstil ist wie immer hervorragen und das Buch liest weg wie nichts. Unbedingt lesen!!

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  • In ewiger Schuld

    In ewiger Schuld

    Zeilentraumfaenger

    29. October 2017 um 16:57

    In ewiger Schuld war mein erster Coben und leider konnte er mich nicht so begeistern, wie die meisten anderen. Ich muss hier mal wieder kurz oberflächlich sein.. Das Cover und allgemein die ganze Optik des Buches ist wunderschön und ich hab es zwischendurch so gerne einfach nur angeguckt :DDas Buch an sich hat mir dann aber leider nicht so gut gefallen. Es begann schon direkt mit einer Beerdigung, wovon ich kein großer Fan bin. Diese Beerdigung hat sich dann auch ein bisschen gezogen und das blieb dann leider auch nicht die einzige Länge im Buch.Zwischendurch war ich fast schon gelangweilt, aber durch den grandiosen Schreibstil von Harlan Coben lies es sich zum Glück doch sehr schnell und flüssig lesen.Leider kam zu den Längen noch dazu, dass Maya keine sonderlich sympathische Protagonistin war. Anfangs fand ich es noch cool, mal eine starke Protagonistin vorgesetzt zu bekommen, die wirklich kämpft, aber schnell wurde daraus nur noch mimimi und auch die Gespräche waren sehr gewöhnungsbedürftig. Ich kam also nicht wirklich mit Maja klar und ihr ständiges Gerede über die Army und Waffen und sowas war ziemlich anstrengend. Mich hat das alles überhaupt nicht interessiert und dadurch, dass ich mit ihr einfach nicht warm wurde, kam auch kein Mitleid auf."Vorsicht war besser als Nachsicht. Man konnte Dinge später ansprechen, man konnte sie aber nicht mehr ungehört machen." S.207 Wirklich schrecklich fand ich dann auch die 'Auflösung'. Ich weiß nicht, wann ich zum letzten mal so ein konstruiertes und einfach komisches Ende gelesen hat. Bei mir hat es mehr Fragen aufgeworfen, als beantwortet und auch, wenn das manchmal ganz cool sein kann, hat es mich hier einfach nur aufgeregt.In ewiger Schuld ist ein solider Thriller, den man zwischendurch relativ schnell lesen kann, der aber nichts besonders gutes hat und auch nicht wirklich im Gedächtnis bleibt. 

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  • spannend !

    In ewiger Schuld

    abuelita

    26. October 2017 um 16:18

    Wir befinden uns auf einem Friedhof - „bring‘s hinter dich. Lenk dich ab“…..Maya muss ihren Mann Joe drei Tage nach seiner Ermordung beerdigen...und nur mit der erlernten "Formel"  - dem Schlüssel, um vieles zu überstehen - kann sie diese Situation gefasst überstehen. Sie ist Pilotin und Ex- Militär, ihr absoluter Traumberuf; nie konnte sie sich etwas anderes vorstellen. Aber nach einem Ereignis an der syrisch-irakischen Grenze (von dem der Leser erst nach und nach häppchenweise etwas näheres erfährt) wurde Maja dazu angehalten, ihren ehrenhaften Entlassung zu zustimmen. Soldatin im Ruhestand sozusagen, aber es blieb ihr auch nichts anders übrig… Eine Freundin schenkt ihre eine Nanny-Cam – eher unwillig nimmt Maja diese entgegen, aber als sie doch die Aufnahmen betrachtet, sieht sie eines Tages nicht nur Tochter Lily mit ihrem Kindermädchen Isabella, sondern auch ihren verstorbenen Ehemann Joe, der mit Lily im Wohnzimmer spielt…Einfach nur spannend, von Anfang an ! Wie immer bei Harlan Coben nicht unbedingt realistisch, aber das stört hier einfach nicht. Es geht nicht blutig oder ekelerregend zur Sache, sondern eher mit psychologischen Feinheiten. Dass Maja an einem Trauma leidet, war mir von vornherein klar, auch wenn ich ewig lange warten musste, bis mal die volle Aufklärung dazu erfolgte…und WIE sie damit umgeht, ist zwar verständlich und ihr eine Hilfe im Moment, aber eben nicht richtig - und das äussert sich auch sehr konkret und wird bildhaft und nachvollziehbar beschrieben. Das Ende konnte ich zwar ab der Hälfte vorausahnen, aber hundertprozentig sicher war ich mir natürlich nicht. Und bis dahin eben hat mir der Autor viel Spass und vor allem spannende Stunden  bereitet… *g*

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  • Ich hätte mehr erwartet...

    In ewiger Schuld

    annahrcg

    23. October 2017 um 15:50

    In Ewiger Schuld von Harlan Coben   Maya ist ehemalige Soldatin, Witwe und Mutter einer zweijährigen Tochter bis ihr Leben völlig aus den Fugen läuft. Sie entdeckt auf der Aufnahme ihrer Nanny Cam plötzlich Joe, ihren toten Ehemann. Spielt ihr Verstand ihr einen Streich? Oder ist Joe tatsächlich noch am Leben? Und was hat das alles mit ihrer Schwester Claire zu tun? Meinung. Ich habe das Buch über das Bloggerportal vom Goldmannverlag erhalten. Vielen lieben Dank. Das Buch schwirrte bei mir schon öfter über den Handybildschirm. Der Goldmannverlag hat nämlich einen wirklich spannenden Buchtrailer dazu veröffentlicht, der mich sehr neugierig auf das Buch machte. Ich war also sehr gespannt auf das Buch und hatte hohe Erwartungen. Vielleicht etwas zu hohe? Das Buch arbeitet die ganze Zeit auf DEN Super Gau hin. So verschiedene Gaus (sagt man das so) kommen auch immer wieder, doch dieser Super Gau blieb leider aus. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und aufgebaut, das fand ich sehr toll, besonders zum Ende hin. Für mich war das Ende leider auch nicht wirklich überraschend. Ich fand den Inhalt auch sehr gut und die Idee dahinter, hat mich wirklich begeistert, nur wie gesagt, ich hätte viel mehr erwartet, mehr von einem WOW. Ich weiß gar nicht wie ich es richtig beschreiben soll. Ich hoffe man versteht mich. Trotz allem, fand ich es sehr spannend mit Maya auf die Reise zu gehen um dem plötzlichen Auftauchen von Joe auf den Grund zu gehen. Sie erfährt sehr viel über ihren Ehemann und über seine Familie, dass sie nicht wusste. Leider erfuhr man aber meiner Meinung nach zu wenig über die Beziehung zu ihrem Mann. Mir wäre lieber gewesen, zu erfahren, wie sehr sie ihn geliebt hat, und wie Joe so war, man bekommt von ihm, finde ich recht wenig Info. Wurde er eher gemocht oder eher gemieden? Wie lernten sich die beiden kennen? Usw. Ich fand es auch eher befremdlich, dass sich Maya so oft in sehr gefährliche Situationen gebracht hat und dabei nur wenig an ihre Tochter dachte. Natürlich hat sie immer dafür gesorgt, dass ihre Tochter in Sicherheit ist, aber trotz allem fand ich besonders den Schluss nicht sehr gut. Ich glaube eine Mutter würde viel mehr an ihr Kind denken besonders wenn es schon seinen Vater verloren hat. Maya hat nie wirklich aufgehört wie eine Soldatin zu sein, zu kämpfen und zu leben. Das kann man ihr auf keinen Fall zum Vorwurf machen, jedoch hat sie dabei viel zu oft vergessen, dass sie auch Mutter ist. Zum Buch selbst. Ich fand die Schrift vielleicht etwas zu klein gewählt, das ist aber nur mein Geschmack. Das Cover ist sehr schön gestaltet nur leider verstehe ich bis heute nicht, was es mit dem Buch selbst zu tun hat. Es zeigt ein Haus, das leicht heruntergekommen wirkt, so als würde darin niemand wohnen. Überall liegen orange und rote Blätter, das passt natürlich sehr gut zum Herbst aber zum Buch selbst leider nicht. Vor allem weil wir Maya als sehr organisiert und strukturiert kennen lernen, also passt das Haus nicht zu ihr. Es könnte auch das Haus der Burketts sein, was ich aber auch nicht glaube, da die Burketts Angestellte haben, die sich um das Haus kümmern. Ein wunderschönes Buch, das leider nicht so gut zum Buch und zum Inhalt selbst passt.   Fazit. Ein sehr spannendes Buch über eine ehemalige Soldatin, die nie wirklich aufhörte Soldatin zu sein. Ich würde das Buch zwar weiter empfehlen aber eher mit gemischten Gefühlen, ich hätte mir (leider) mehr Erwartet, besonders hätte ich mir den Schluss anders vorgestellt. Ein nettes Buch für zwischendurch aber bestimmt keines für echte Thriller und Krimiliebhaber.

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  • Ein weiterer grandioser Coben!

    In ewiger Schuld

    Ashimaus

    09. October 2017 um 11:47

    Typisch Coben fliegt man nur so durch das Buch. Was erstens an dem super flüssigen Schreibstil liegt und zweitens an der seichten Spannung, die fast das komplette Buch über herrscht. Auf den ersten 60 Seiten passiert zwar nicht wirklich etwas, dafür nimmt danach die Story richtig Fahrt auf und reißt einen mit. Die Paperbackausgabe hat eine recht große Schrift sowie Zeilenabstand, dadurch lässt sich das Buch natürlich noch angenehmer lesen. Maya wirkt auf mich sehr authentisch. Ihr Verhalten und ihre Handlungen sind sehr zielgerichtet. Sie verliert in Stresssituationen nicht den Kopf und bleibt ruhig und gefasst – typisch Soldat eben! Auch die Beziehung zu ihrer Tochter wirkt sehr real. Der Zwiespalt zwischen mütterlichen Gefühlen und der emotionslosen Kälte eines Soldaten, kommt für den Leser richtig rüber. Coben führt den Leser durch die Geschichte, in der vieles nicht zu sein scheint, was es ist. Daher wandert der Leser auf einem schmalen Grat, auf dem ihm nicht immer klar ist, ob Maya nun geistig verwirrt oder alles real ist. Wir erleben in dem Buch viele „Oha“-Momente und bis kurz vor Schluss glaubt man, dass das Rätsel gelöst ist. Doch da baut Coben eine richtig krasse Storywendung ein und dem Leser klappt der Unterkiefer runter :-O Und als wäre das fulminante Ende nicht genug, ist der Epilog einer der Traurigsten, die ich je gelesen habe Ich habe ein paar Tränen vergossen und danach war ich emotional auf einem solchen Tiefpunkt, dass ich mich erstmal sammeln musste… In ewiger Schuld ist für mich einer der besten Cobens bisher! Viel Verwirrung, merkwürdige Charaktere, die einen auf der Hut sein lassen, authentische Beziehungen, Spannung durch und durch, etwas Action, man weiß oftmals nicht wie einem geschieht und dann ein fulminantes, absolut unerwartetes, Ende mit einem emotionalen Höhepunkt! Sowas kann einfach nur Coben! Ich bin begeistert und freue mich schon auf meinen nächsten Coben Daher gibt es 5 Sterne!

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  • Spannungsgeladen, packend, irreführend...

    In ewiger Schuld

    Geschichtenentdecker

    06. October 2017 um 12:32

    Das Cover wirkt auf den ersten Blick schon so geheimnisvoll und mystisch, dass man sofort in das Buch eintauchen möchte. Hinzu kommt, dass Harlan Coben ein fantastischer Thriller-Autor ist und man auch ohne den Klappentext zu lesen weiß, dass dieses Buch von der ersten Seite an spannend sein wird. Und so ist es.Mit dem ersten Satz ist man im Geschehen. Maya hat während ihrer umstrittenen Einsätze beim Militär viele Morde und Anschläge mit ansehen müssen, aber nichts ist so hart, wie der Verlust geliebter Menschen. Nun muss sie ihren Mann Joe zu Grabe tragen, wo doch erst vor kurzem ihre Schwester ermordet wurde. "Der Tod verfolgt dich, Maya. […] Vielleicht hat der Tod dich in irgendeinem Dreckskaff in der Wüste gefunden. Vielleicht hast du ihn aber auch schon immer in dir getragen und irgendwie freigelassen … oder er hat dich nach Hause verfolgt." (Zitat/Seite48) Nachdem sie auf der SD-Karte der Nanny-Cam ihren toten Ehemann mit ihrer kleinen Tochter Lily spielen sieht, beschließt Maya auf eigene Faust zu ermitteln. Doch während sie den Mörder ihres Mannes sucht, tuen sich immer mehr Geheimnisse vor ihr auf – hat womöglich der Tod ihrer Schwester etwas mit dem Mord ihres Mannes zu tun? Und war der Tod seines Bruder wirklich ein Unfall? Bei ihren Ermittlungen erfährt sie Dinge über die Familie von Joe und über ihren Mann selbst, die Fragen aufwerfen, aber keiner Hilft ihr diese Rätsel zu lösen oder zu verstehen und irgendwann weiß Maya nicht mehr, was Wahrheit oder Wahnsinn ist und wem kann sie vertrauen?…Der Schreib – und Erzählstil, sorgt dafür, dass man Das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es ist spannungsgeladen, packend, irreführend und dabei sehr flüssig zu lesen. Harlan Coben hat eine Hauptprotagonistin geschaffen, die nicht die klassische Rolle eines Frauenbildes einnimmt. Ihre Handlungen sind oft fragwürdig und sorgen beim Leser für Unverständnis, mir hat dieser kontroverse Charakter aber gut gefallen. Fazit:Die Handlung dieses Buches ist nicht immer realistisch, aber hochspannend und zwischendurch sehr emotional. Dies ist nicht nur ein blutiger Thriller, sondern eine Geschichte voller psychologischer Feinheiten!

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  • In ewiger Schuld

    In ewiger Schuld

    catching_words

    30. September 2017 um 13:36

    SchreibstilDer Schreibstil war einfach toll.Das Lesen hat super Spaß gemacht. Selbst inhaltlich langatmige Stellen, konnte der Schreibstil retten, da es immer auf gewisse Weise spannend erzählt war.Man kam sehr schnell voran und ist geradezu über die Seiten hinweg geflogen.CharaktereMaya steht im Zentrum der ganzen Geschichte.Ihr Ehemann wurde umgebracht, ihre militärische Karriere ist vorbei, sie ist fast allein.Von ein paar Menschen wird sie noch unterstützt.Zu Beginn tut Maya einem wirklich leid. So viele Schicksalsschläge.Nach dem Tod ihres Mannes spielt sie Hobby-Detektivin, womit die meisten Leute in Büchern und Filmen ja immer sehr erfolgreich sind. So auch Maya. Sie ist zielstrebig und hat einen klaren Plan, was sie will und wie.Im Laufe der Handlung wird Maya jedoch immer unsympathischer und gerade das Ende stellt sie in ein ganz anderes Licht.Aber im Grunde ein sehr starker Charakter, bei dem man eine Entwicklung miterlebt, die man zwar nicht gut heißen muss, die aber doch interessant ist.Die Familie Burkett ist die Familie von Joe, Mayas Ehemann.Eine ziemlich abgekapselte Familie, die scheinbar durch Geld alle ihre Probleme zu lösen versucht.Eine kalte Familie, der man nicht so einfach vertrauen sollte.Meine MeinungEin ziemlich spannender Thriller, der gerade durch seinen Schreibstil überzeugt.Das Buch beginnt mit einer Beerdigung. Nach meinem Geschmack nicht der beste Einstieg in ein Buch, zumal es auch etwas langgezogen wirkte.Aber danach nimmt die Story relativ schnell an fahrt auf. Maya glaubt ihren toten Ehemann auf einer Kamera gesehen zu haben. Sie beginnt Nachforschungen anzustellen und auf einmal kommen Verbindungen zum Mord an ihrer Schwester und Joes toten Bruder zum Vorschein.Es wirkt dabei teilweise leider ziemlich konstruiert und als müsste der Autor das ganze unnötig kompliziert machen.Die ganze Geschichte beginnt sich zuzuspitzen, es werden immer mehr Leute mit hinein gezogen. Da kann man leicht mal den Überblick verlieren, wer nun zu wem gehört, und wer für welche Seite kämpft.Auch Probleme aus Mayas Vergangenheit werden mit aufgerollt. Irgendwann wirkt das Ganze leider etwas zu überspitzt. Ein oder zwei Geheimnisse weniger hätten dem Buch nicht geschadet und das Ganze nicht so verwirrend wirken lassen.Die letzten 50 Seiten waren dann der Showdown. Leider lief dort auch alles auf einmal so schnell ab. Maya springt hin und her, noch mehr Leute werden in die Geheimnisskrämerei mit eingezogen.Die Auflösung am Ende scheint auf der einen Seite Sinn zu ergeben, auf der anderen Seite wirkte es aber auch unrealtistisch.Ohne spoilern zu wollen, muss trotzdem gesagt werden, dass Mayas ganze Handlungen nach diesem Ende teilweise einfach nicht nachvollziehbar sind und nur wie unnötiges Drama wirken.Auch wenn jetzt relativ viel Kritik zum Inhalt kam, bin ich immernoch vom Schreibstil, von der äußerlichen Aufmachung und der Atmosphäre im Buch begeistert. Obwohl man an vielen Stellen verwirrt und hinters Licht geführt wird, hat das Lesen einfach Spaß gemacht.Viele Kapitel enden mit einem kleinen Cliffhänger und man will einfach weiterlesen.Wer Thriller liebt, die ein bisschen mit dem Leser spielen und die unerwartete Plottwists bereithalten, dazu durch Schreibstil und Atmosphäre überzeugen, ist hier ziemlich gut aufgehoben.

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  • spannender Thriller !

    In ewiger Schuld

    Journeythroughbooks

    30. September 2017 um 12:58

    Rezension . In ewiger Schuld – Harlan CobenZum Inhalt:Maya – Pilotin und nach einem umstrittenen Einsatz aus dem Militär entlassen – blickt fassungslos auf die Filmaufnahmen ihrer Nanny-Cam: Dort spielt ihre kleine Tochter seelenruhig mit Mayas Ehemann Joe. Doch Joe wurde zwei Wochen zuvor brutal ermordet – und Maya hat tränenblind an seinem Grab gestanden. Kann Maya ihren Augen trauen? Wer würde sie so grausam täuschen? Und was geschah wirklich in der Nacht, in der Joe ermordet wurde? Um Antworten auf all ihre Fragen zu finden, muss Maya sich den düsteren Geheimnissen nicht nur ihrer eigenen Geschichte stellen. Sie muss auch tief in die Vergangenheit von Joes reicher Familie eintauchen. Doch dort ist sie plötzlich nicht mehr willkommen ... https://www.randomhouse.de/Paperback/In-ewiger-Schuld/Harlan-Coben/Goldmann/e503743.rhdDanke an das Bloggerportal und Randomhouse für dieses Rezensionsexemplar!Meine Meinung: Das Cover hat mich sehr fasziniert, weshalb ich mich näher mit dem Inhalt beschäftigen wollte. Der Anfang des Buches plätschert so dahin, man lernt einige Personen und die gegebenen Umstände kennen.Noch deutet nichts auf einen richtigen Thriller hin, außer der Mord an Joe Burkett,der betrauert wird.Der Spannungsbogen wird nach und nach aufgebaut.Das Buch lässt sich super lesen, der Stil von Coben ist absolut angenehm.Im Mittelteil nimmt die Spannung rasant zu und ich war ab dem Zeitpunkt so gefesselt, sodass ich das Buch dann in einem Rutsch beendet habe. Maya die Hauptperson in diesem Buch ist sehr interessant, sie ist eine ehrenhaft entlassene Soldatin, die nun als alleinerziehende Mutter klarkommen muss. Dabei beschäftigt sie sich mit den Todesumständen ihres Ehemannes. Da sie an einer Ptbs (Posttraumatischenbelastungsstörung) leidet ist sie herrlich wirr an manchen Stellen, was die Stimmung noch anstachelt. Bildet sie sich alles nur ein?Ist es ein Traum?Wirklichkeit?Oder will ihr jemand einen Streich spielen? Man ist zwischen diesen Möglichkeiten völlig hin und hergerissen.Familiengeheimnisse und verwirrende Handlungsstränge machen diese Geschichte zu einem gelungenen und spannenden Thriller!Da ich sonst nur Thriller mit gewissen Horroranteil gelesen habe, war ich ein wenig skeptisch, aber ich wurde nicht enttäuscht.Lediglich der lange Spannungsaufbau am Anfang hat mich ein wenig gestört.Ich denke ich werde auch noch andere Bücher von Harlan Coben lesen, nachdem mich dieses sehr gut unterhalten hat!

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  • Spannend und temporeich

    In ewiger Schuld

    eulenmatz

    20. September 2017 um 13:55

    INHALT: Maya – Pilotin und nach einem umstrittenen Einsatz aus dem Militär entlassen – blickt fassungslos auf die Filmaufnahmen ihrer Nanny-Cam: Dort spielt ihre kleine Tochter seelenruhig mit Mayas Ehemann Joe. Doch Joe wurde zwei Wochen zuvor brutal ermordet – und Maya hat tränenblind an seinem Grab gestanden. Kann Maya ihren Augen trauen? Wer würde sie so grausam täuschen? Und was geschah wirklich in der Nacht, in der Joe ermordet wurde? Um Antworten auf all ihre Fragen zu finden, muss Maya sich den düsteren Geheimnissen nicht nur ihrer eigenen Geschichte stellen. Sie muss auch tief in die Vergangenheit von Joes reicher Familie eintauchen. Doch dort ist sie plötzlich nicht mehr willkommen... MEINUNG: Harlan Coben hatte ich als Fan von Thrillern schon lange auf dem Schirm, doch nie hat es sich ergeben, bis jetzt. In ewiger Schuld ist also mein erster Roman von dem Autor und er hat nun einen Fan mehr, nämlich mich. Die Geschichte beginnt mit der Beerdigung von Joe und beginnt dann ohne große Vorgeplänkel gleich an Fahrt auf. Schon nach den ersten 50 Seiten konnte ich das Buch nur schwer zur Seite legen. Der Schreib- und Erzählstil von Harlan Coben lässt einen flüssigen Lesefluss zu ohne dabei trivial zu sein. Auch die Mischung aus Erzählung und Dialogen empfand ich als stimmig. Mir gefiel gut, dass man hier das Gefühl hatte einer Wahrheit näher zu kommen, auch wenn am Ende nochmal alles anders war. Außerdem fand ich toll mal ein Einblick ins amerikanische Militär zu bekommen, ein Thema, dass ich bisher nur selten in Romanen hatte. Mit seiner Hauptprotagonistin Maya wirft Harlan Coben auch relativ viele Kontroversen auf. Sie ist eine Frau an der man sich gerne reibt, denn sie ist nicht die klassische Mutter und Hausfrau. Mayas Berufung ist das Militär und sie liebt Waffen ebenso sehr wie das Schießen. Ein Frauenbild, welches mit Sicherheit bei einigen Geschlechtsgenossinnen auf Unverständnis stößt. Maya tut zweifelsohne Dinge, die mehr als fragwürdig sind und sich auch manchmal auch nicht mehr im legalen Bereich befinden, aber sie bleibt sich bis zum Ende treu. Mir tat es dennoch etwas um ihre zweijährige Tochter Lily leid, denn Maya hat bei ihren Handlungen wohl weniger daran gedacht, welche Konsequenzen es für Lily hat. Das Ende hat mich wirklich umgehauen, denn es war unvorhersehbar und vor allem mutig. Man wird als Leser sprichwörtlich an der Nase herum geführt. Vergleiche zu anderen Romane spare ich mir mal, weil sonst der Überraschungseffekt weg bleibt. FAZIT: Für diese spannenden, temporeichen Thriller kann ich nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Viele Wendungen und ein überraschendes Ende machen das Buch zu einem grandiosen Leseerlebnis. Am Ende war nur traurig, dass es schon so schnell vorbei war.  Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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  • Ein ewiger Schuld

    In ewiger Schuld

    SophieNdm

    13. September 2017 um 10:54

    Inhalt:Maya – Pilotin und nach einem umstrittenen Einsatz aus dem Militär entlassen – blickt fassungslos auf die Filmaufnahmen ihrer Nanny-Cam: Dort spielt ihre kleine Tochter seelenruhig mit Mayas Ehemann Joe. Doch Joe wurde zwei Wochen zuvor brutal ermordet – und Maya hat tränenblind an seinem Grab gestanden. Kann Maya ihren Augen trauen? Wer würde sie so grausam täuschen? Und was geschah wirklich in der Nacht, in der Joe ermordet wurde? Um Antworten auf all ihre Fragen zu finden, muss Maya sich den düsteren Geheimnissen nicht nur ihrer eigenen Geschichte stellen. Sie muss auch tief in die Vergangenheit von Joes reicher Familie eintauchen. Doch dort ist sie plötzlich nicht mehr willkommen. Meine Meinung:Zu allererst muss man wirklich mal erwähnen was dieses Buch/Hörbuch für ein wunderschönes Cover hat!Ein eigentlich sehr entspanntes, ruhiges Bild, welches aber unterschwellig einiges an Spannung und Gefahr in sich birgt. Wirklich perfekt gewählt für diese Geschichte.Wäre ein absoluter Coverkauf bei mir!Die Geschichte beginnt sehr mysteriös. Wie ist es möglich, dass Maya jemanden sieht der doch gerade erst beerdigt wurde? Man zweifelt etwas ob es hier mit rechten Dingen zugeht, oder ob doch Wahnvorstellungen oder etwas anderes im Spiel ist.Das fand ich sehr gut und überzeugend gemacht, auch die Szene mit dem Kindermädchen Isabella.Dann aber wird die Geschichte stellenweise extrem zäh, diese ganzen Verschwörungstheorien mit dem "Whistleblower" usw. waren auch nicht so meins.Irgendwie wird alles immer unrealistischer, die ganze Story mit Mayas Schwester und dem Stripclub fand ich ziemlich unglaubwürdig und etwas weit hergeholt.Das Ende konnte mich dennoch überraschen, nur leider konnte ich das Buch aufgrund des Sprechers überhaupt nicht genießen.Zum Hörbuch:Der Sprecher dieses Hörbuchs ist Detlef Bierstedt.Prinzipiell hat er eine angenehme, beruhigende Stimme wenn der "normal" spricht.Wenn er allerdings seine Stimme verstellt, z.B. bei allen Personen anderen als Maya, hört er sich total theatralisch und künstlich an.Die Charaktere wirken durch seine Tonlage immer schockiert oder misstrauisch, auch wenn es gar nicht zum Kontext gepasst hat.Viel wirkte dadurch auch überspitzt dargestellt, was mich beim Hören immer ziemlich raus gebracht hat.Die Tonlage und auch die Betonung haben fast nie zur Situation gepasst und waren meist ungünstig gewählt.Ich hätte auch eher eine oder mehrere weibliche Sprecherinnen für dieses Hörbuch passender gefunden.Alles in allem hat mir die Vertonung durch Detlef Bierstedt leider nicht gefallen, was aber weniger an seiner "echten" Stimme als an der Umsetzung des Hörbuchs lag.Ich fand es wirklich anstrengend und nervig ihm zuzuhören und musste mich ab der Hälfte echt durchquälen.Fazit:Als Buch mag dieser Thriller besser sein, das Hörbuch kann ich allerdings leider gar nicht empfehlen.Die Story war auch nicht so meins, irgendwie zu "abgespaced", zu viel Verschwörung und unrealistische Handlungen.Schade, ich hätte das Buch wirklich gern gemocht!

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  • In ewiger Schuld

    In ewiger Schuld

    Fanti2412

    11. September 2017 um 21:45

    Zum Inhalt: Maya – Pilotin und nach einem umstrittenen Einsatz aus dem Militär entlassen – blickt fassungslos auf die Filmaufnahmen ihrer Nanny-Cam: Dort spielt ihre kleine Tochter seelenruhig mit Mayas Ehemann Joe. Doch Joe wurde zwei Wochen zuvor brutal ermordet – und Maya hat tränenblind an seinem Grab gestanden. Kann Maya ihren Augen trauen? Wer würde sie so grausam täuschen? Und was geschah wirklich in der Nacht, in der Joe ermordet wurde? Um Antworten auf all ihre Fragen zu finden, muss Maya sich den düsteren Geheimnissen nicht nur ihrer eigenen Geschichte stellen. Sie muss auch tief in die Vergangenheit von Joes reicher Familie eintauchen. Doch dort ist sie plötzlich nicht mehr willkommen ... (Kurzbeschreibung gem. Goldmann Verlag) Leseprobe TrailerDer Autor: Harlan Coben wurde 1962 in New Jersey geboren. Nachdem er zunächst Politikwissenschaft studiert hatte, arbeitete er später in der Tourismusbranche, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seine Thriller wurden bisher in über 40 Sprachen übersetzt und erobern regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten. Harlan Coben, der als erster Autor mit den drei bedeutendsten amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet wurde – dem Edgar Award, dem Shamus Award und dem Anthony Award – gilt als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Thrillerautoren seiner Generation. Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in New Jersey. (Quelle: Goldmann Verlag) Meine Meinung: „In ewiger Schuld“ erzählt die Geschichte von Maya, einer ehemaligen Militär-Pilotin. Sie wurde nach einem umstrittenen Kampf-Einsatz, bei dem auch Zivilisten getötet wurden, aus dem Militär entlassen. Aber sie muss nicht nur mit diesem Trauma zurechtkommen, denn ihre Schwester wurde ermordet und nun wurde auch ihr Ehemann Joe vor ihren Augen erschossen. Die Geschichte beginnt mit Joes Beerdigung, die Maya mit der gemeinsamen 2-jährigen Tochter Lily in ihrer tiefen Trauer wie in Trance über sich ergehen lässt. Da sie nun alleine mit der kleinen Lily in ihrem Haus lebt, schenkt ihre Freundin Eileen ihr eine Nanny-Cam, die in einem digitalen Bilderrahmen versteckt ist. Obwohl Maya ihrem Kindermädchen vertraut, installiert sie die Nanny-Cam. Wenige Tage später ist sie total geschockt, als sie inzwischen gewohnheitsmäßig die Videos der Kamera sichtet. Sie sieht ihren getöteten Mann Joe, der mit der kleinen Lily spielt. Das kann nicht sein, oder doch? Denn Joes Lieblingshemd, das er auf dem Video trägt, fehlt plötzlich in seinem Kleiderschrank. Was geht da vor? Als sie Isabelle, das Kindermädchen, zur Rede stellt, wird sie von dieser mit Pfefferspray angegriffen. Daraufhin lässt Maya ihren Job als Fluglehrerin ruhen und beginnt selbst zu ermitteln. Sie begibt sich damit in ein Abenteuer, dessen Ausmaße sich erst zeigen sollen. Dem Autor ist es gelungen, mich von Beginn an in Mayas Geschichte hinein zu ziehen, denn mit langem Vorgeplänkel hält er sich nicht auf. Maya ist eine interessante Protagonistin und sehr facettenreich. Sie tat mir leid, nach allem was sie durch machen musste, aber ich habe sie auch für ihre Kraft bewundert, die sie aufbringt, um der Sache mit dem mysteriösen Video auf den Grund zu gehen. Und schnell ist klar, dass sie eigentlich niemandem mehr vertrauen kann. Es war unglaublich fesselnd mit Maya in diese Geschichte einzutauchen und Stück für Stück die Wahrheit aufzudecken. Dabei gestaltet sich diese Story so komplex, dass man, kaum dass ein Rätsel gelöst wurde, schon wieder neue Ungereimtheiten vor sich hat. Das macht das Buch letztendlich für mich zu einem Pageturner, da trotz etlicher Nebenschauplätze alles irgendwie zusammen zu hängen scheint. Aber für mich war nicht erkennbar, welche Zusammenhänge es genau gibt und vor allem wer für die Morde verantwortlich ist. Von der Polizeiarbeit erfährt man als Leser, wie oft bei Coben, relativ wenig, bis auf einzelne Fakten, die für den Verlauf der Story wichtig sind. In diesem Fall spielten aber auch der ermittelnde Polizist sowie weitere Personen aus Mayas Umfeld wichtige Rollen. Wobei auch hier lange unklar bleibt, wer vertrauenswürdig ist und zu den „Guten“ gehört. Erst ganz zum Ende verknüpfen sich alle Fäden und die Auflösung bringt eine entscheidende Wendung mit einem Paukenschlag, der mich sehr überrascht und fassungslos gemacht hat. Dieser Thriller bietet durchgängig unglaubliche und knisternde Spannung, wobei er fast ohne blutige Szenen auskommt und mit seinem ausgeklügelten, raffinierten Plot überzeugt. Mich hat dieser Thriller wirklich begeistert und ich gebe gerne eine Leseempfehlung! Fazit: 5 von 5 Sternen © Fanti2412

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