Harlan Coben Kein Sterbenswort

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Inhaltsangabe zu „Kein Sterbenswort“ von Harlan Coben

Seit vor acht Jahren seine Frau Elisabeth von einem Serienkiller entführt und ermordet wurde, ist der Kinderarzt David Beck ein gebrochener Mann. Bis ihm jemand eine verschlüsselte Botschaft zuspielt. Daraus scheint hervorzugehen, dass seine Frau noch am Leben und das Verbrechen nie wirklich geschehen ist. Gleichzeitig warnt man ihn, kein Wort davon zu verraten. Doch als kurz darauf das FBI auftaucht und David selbst des Mordes an seiner Frau verdächtigt, bleibt ihm keine andere Wahl, als sich auf die Suche nach Elisabeth zu machen. Eine Suche, aus der bald eine lebensgefährliche Jagd wird.

"Kein Sterbenswort" ist eine packende Geschichte, die allerdings nicht immer weiß, wie sie den Leser packen soll

— Krimisofa_com
Krimisofa_com

Ich mag Bücher, die bis zum Schluss nicht verraten, wer der wahre Mörder ist. Auch hier hatte ich einen anderen Verdacht.

— KZoesche
KZoesche

Spannend, clever durchdacht! Pageturner...

— Shadow2709
Shadow2709

Hammer Buch - spannend, durchdacht und die nötige Prise Witz!

— MeiLingArt
MeiLingArt

Ein wirklich gutes Buch!

— EFST79
EFST79

Ein packender Thriller mit überraschendem Ende

— sweetyente
sweetyente

Tempo- und spannungsreicher Thriller um eine verschwundene Frau, aber sehr konstruiert und mit vielen Klischees.

— Barbara62
Barbara62

Fragen,Rätsel,Mord,Wettlauf gegen die Zeit, Überraschung. Ein sehr guter Thriller!

— rike84
rike84

Sehr spannend und wie immer eine große Überraschung zum Schluss! Wirklich lesenswert!

— Miyu
Miyu

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  • Hauptstrang sehr gut - Rest schwach

    Kein Sterbenswort
    Krimisofa_com

    Krimisofa_com

    14. April 2017 um 14:34

    Ich bin der Überzeugung, dass jeder von uns ein oder mehrere  dunkle Geheimnisse hat, die wir nie mit jemanden teilen würden, weil es uns unangenehm wäre. Das kann ein Hobby wie das Hören von fürchterlicher Musik sein oder auch etwas ganz Anderes. Doch manchmal gibt es Menschen, denen wir blind vertrauen, weil wir sie ewig kennen; wir würden ihnen alles erzählen – aber auch von unserem dunkelsten Geheimnis?David – der von allen eigentlich nur bei seinem Nachnamen Beck genannt wird – und Elisabeth aus Kein Sterbenswort sind genau solche Menschen wie oben beschrieben, sie kannten sich, seit beide sieben Jahre alt waren. Als sie 25 waren wurden sie getrennt, weil Elisabeth ermordet wurde; ermordet an ihrem Lieblingsort, dem Lake Charmaine. Heute, acht Jahre später, geht Beck immer noch trauernd durch die Welt, dabei hat er einen Hang zum Misanthropischen und wurde mir dadurch sofort sympathisch.Man wird sofort in die Geschichte von Kein Sterbenswort hineingeworfen, wofür ich Harlan Coben unendlich dankbar bin. Ich mag Prologe normalerweise nicht wirklich, weil man zu Beginn eines Buches nur wenig bis gar nichts mit dem dort Erzähltem anfangen kann, doch Coben macht es – für meine Begriffe – genau richtig; er erklärt auf den ersten Seiten des Buches den Sachverhalt, and that’s the story. Genau darum geht es dann in der restlichen Geschichte – und ich finde es so um Welten besser, als irgendwelche kryptischen Schilderungen, die man erst nach x Seiten oder gar erst am Ende versteht.Was mir auch sehr gut gefallen hat, war, dass der Ich-Erzähler Beck die Leser in die Geschichte miteinbezieht. Nicht dass man als Leser mitreden kann – gut, können schon, nur wird es die Geschichte nicht beeinflussen –, es ist eher so, dass Beck immer wieder ein „Sie wissen, was ich meine“ oder Ähnliches einwirft und man sich als Leser denkt „Ja klar, Mann“ – oder einfach nur mit dem Kopf nickt. Das gibt der Geschichte eine gewisse Dynamik.Aber vielleicht tut genau das der Geschichte auch nicht gut, denn neben dem Beck-Strang, der aufgrund Becks Geschichte und dem Miteinbeziehen des Lesers ziemlich persönlich ist , gibt es noch andere Stränge, die mich im Gegensatz zum Hauptstrang kalt ließen, wo man wenig bis gar nichts über die Charaktere erfährt, wo im Gegensatz dazu alles klinisch wirkt, wie in einem Krankenhaus  – und ich mag keine Krankenhäuser, und genau so wenig mochte ich diese Stränge. Abgesehen davon – um gleich bei den negativen Aspekten zu bleiben – ist der Ausgang der Geschichte relativ früh klar und so wird man beim Showdown, der ohnehin eher unaufgeregt ist, nicht wirklich überrascht; dafür am Ende, wo es eine Wendung gibt, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte, umso mehr.Fazit: Kein Sterbenswort ist eine packende Geschichte, die allerdings nicht immer weiß, wie sie den Leser packen soll und deshalb nicht zu hundert Prozent zu überzeugen weiß. Kann man lesen, muss man aber nicht gelesen haben.

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  • Bis zum Ende ein rätsel um den wahren Täter

    Kein Sterbenswort
    Missmuffini

    Missmuffini

    25. December 2016 um 11:33

    Ich habe dsd Buch als eine gute Urlaubslektüre empfunden. 
    Bis zum Schluss weiß man nicht wer hinter dem wahren Täter steckt. Allerdings hat das Buch seine Längen und eher langweiligen Passagen, deswegen kann ich das Buch als Urlaubslektüre am Strand auf jeden Fall empfehlen.... man muss es aber nicht unbedingt gelesen haben, meiner Meinung nach. 

  • 7 Jahre lang...

    Kein Sterbenswort
    KZoesche

    KZoesche

    20. September 2016 um 11:28

    ...ich mag Bücher, die bis zum Schluss nicht verraten, wer der wahre Mörder ist. Auch hier hatte ich einen anderen Verdacht. Ich habe das Buch innerhalb ein paar Tagen durchgelesen. Wer Krimi mit Herzschmerz mag, ist hier richtig.

  • Sie beobachten dich....

    Kein Sterbenswort
    MeiLingArt

    MeiLingArt

    28. June 2016 um 12:05

    Ramschtisch-Alarm ermöglichte mir diesen unglaublichen Lesegenuss, denn genau auf so einer Auslage ergatterte ich mein Exemplar von "Kein Sterbenswort" von Harlan Coben. (David) Beck und Elizabeth sind seit ihrer ersten Begegnung mit damals sieben Jahren unzertrennlich und später immer ein Paar. Heute mit 25 Jahren, gerade einige Monate verheiratet, wird Elizabeth bei einem nächtlichen Ausflug an einen See entführt und kurz darauf ermordet aufgefunden. Verdächtigt wird ein Serienmörder, da Elizabeth das für ihn typische Brandzeichen trägt, allerdings wird dieser nie dafür verurteilt. 8 Jahre später erhält Beck Emails mit verschlüsselten Botschaften, die nur er knacken und somit auch nur Elizabeth ihm schicken kann. Doch, wie ist das möglich, er hat sie doch vor 8 Jahren verloren... ?Meine persönliche Meinung:Mannmannmann, da hatte ich aber ein Glückshändchen bei diesem Griff auf den Ramschtisch! Unglaublich, was für ein spannender Thriller!Dies war das erste Buch, das ich von Harlan Coben lesen durfte, doch sicher nicht mein letztes. Coben´s Schreibstil zeichnet sich durch Leichtigkeit und eine besondere Fluffigkeit aus, die es mir ermöglichte, das Buch förmlich zu verschlingen. Es fesselte mich direkt und ich wollte die Geschichte von Elizabeth und Beck unbedingt so schnell als möglich kennen. "Kein Sterbenswort" ist in der Ich-Perspektive geschrieben und wir erfahren die Handlung aus der Sicht von Beck, der uns berichtet, was ihm und Elizabeth widerfahren ist. Beck ist ein junger Kinderarzt, der seit dem Tod seiner Frau sein Leben auf die Reihe bekommt, doch nie über deren Tod hinweg kam. Er vermisst sie sehr, träumt von ihr, hat auch keine neue Partnerin. Sie war einfach die Frau seines Lebens und das wird uns in wunderbaren Worten geschildert und nahe gebracht, dass in diesen Momenten das Wort "Thriller" ganz weit in den Hintergrund rutscht.  Beck´s beste Freundin und treueste Seele ist Shauna, die auch mit Beck´s Schwester Linda liiert ist. Shauna ist eine starke Charaktere, die viel Schwung in die Geschichte bringt und ebenso wunderbar skizziert ist wie Beck.Beide haben in ihrer Art einen tollen Humor, etwas trocken und subtil, das mag ich sehr. Ich schreibe diesen Humor Coben zu, der ihn hier geschickt ins Buch einfließen ließ und nicht kramphaft versuchte, einen Protagonisten besonders witzig erscheinen zu lassen.Auch hervorheben möchte ich die Figur des Eric Wu, den ich besonders spannend dargestellt fand.Die Handlung nimmt einen sofort mit und was anfangs ziemlich klein erscheint, nimmt rasant an Fahrt auf. Hier muss man schon dran bleiben, denn es gibt Zusammenhänge, die einen bei guter Kombinationsgabe selbst zum Agenten werden lassen. Absprachen, Machenschaften, Unmengen an Geldern.... und am Ende Menschen, die aus Liebe andere schützen wollen. Das Ende fand ich richtig gut und echt nochmal nen "Hau-raus"!Was mir am Besten an diesem Buch gefallen hat, war die sprachliche Fähigkeit Coben´s, die mündlichen Reden so packend zu schreiben, dass ich beim Lesen richtig den Eindruck hatte, ich höre die Charaktere das sagen. Ich hatte richtig Lautstärke, Betonungen, Höhen & Tiefen, die Stimmen, Pausen - einfach all das, was mit der Stimme beim Sprechen möglich ist, im Ohr! Unglaublich genial!Ein Buch, das ich auf jeden Fall empfehlen kann und möchte!

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    • 3
  • Fesselnd bis zur letzten Seite

    Kein Sterbenswort
    sweetyente

    sweetyente

    27. May 2016 um 17:13

    Wer einen spannende Thriller sucht, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Von Beginn an ist es spannend, sodass es einem schwer fällt, das Buch zur Seite zu legen. Die Spannung bleibt wirklich bis zur letzten Seite erhalten - also unbedingt lesen!!

  • Ein Wettlauf gegen die Zeit

    Kein Sterbenswort
    Barbara62

    Barbara62

    07. April 2016 um 09:02

    David Beck ist Kinderarzt in einer Klinik für sozial Schwache. Vor acht Jahren hat er seine Frau Elisabeth kurz nach der Hochzeit durch ein Verbrechen verloren. Sie waren zur Feier ihres "Kusstages" an einen einsamen See gefahren, David wurde bewusslos geschlagen und seine Frau entführt. Tage später fand man ihre Leiche, die ihr Vater identifiziert hat. Der Mord wurde einem Serientäter zugeschrieben. David hat sich von diesem Verlust nie erholt, zumal er und Elisabeth seit ihrem siebten Lebensjahr unzertrennlich waren. Doch nun erhält David plötzlich in der Klinik eine Mail, die Einzelheiten ihrer Beziehung enthält, die nur Elisabeth kennen kann. Der Zusatz: "Kein Sterbenswort - Sie beobachten dich". Als David mit Nachforschungen beginnt, stößt er auf Ungereimtheiten und fehlende Akten. Gleichzeitig ist ihm das FBI auf den Fersen, denn man hat am See zwei alte Leichen gefunden und glaubt nicht mehr an die Täterschaft des Serienmörders. David taucht unter. Selten ist es mir so schwer gefallen, nicht auf die letzten Seiten zu spicken. Harlan Coben schafft es meisterhaft, Tempo und Spannung zu erzeugen. Andererseits ist der Thriller sehr konstruiert, enthält viele Klischees und konzentriert sich vollkommen auf die Haupthandlung, was mir für eine Fünf-Sterne-Bewertung zu wenig ist. Für einen verregneten Urlaubstag ist das Buch jedoch genau richtig!

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  • Spannung, Fragen, Versteckspiel und Überraschung

    Kein Sterbenswort
    rike84

    rike84

    11. March 2016 um 18:43

    Vor 8 Jahren hat sich das Leben von David Beck schlagartig geändert. Die Liebe seines Lebens, Elisabeth, wurde von einem Serienmörder namens Killroy brutal ermordet –und er konnte ihr nicht helfen. Heute lebt er ein einfaches Leben im Haus seines dementen Großvaters und arbeitet als Kinderarzt. Sein Leben ist nicht das aufregendste und den Tod seiner Frau hat er noch nicht überwunden, doch dann erhält er eine verschlüsselte Botschaft. Natürlich kann die nicht von seiner toten Frau kommen, denn die wurde ja nicht nur umgebracht, sondern auch als das Mordopfer identifiziert. Trotzdem kann die Nachricht nur von ihr kommen, denn in der Nachricht gibt es eine Information, die nur die beiden kennen. Und in der Nachricht steht ganz klar: Kein Sterbenswort! Als dann noch eine Nachricht kommt, das FBI ihn des Mordes an seiner Frau verdächtigt und eine weitere Person stirbt, ist David plötzlich auf der Flucht. Ist er unschuldig? Lebt seine Frau vielleicht doch? Fragen über Fragen, und Spannung bis zur letzten Seite. Stil, Machart, Meinung Zu meiner großen Freude kommt dieses Buch sofort zur Sache. Dr. Beck und seine Frau vor 8 Jahren, sie gehen an ihrem Jahrestag zu einem abgelegenen See. Durch die Informationen auf der Rückseite des Buches weiß man ja schon, wer gleich dran glauben muss. Man erlebt diese Situation durch die Augen der Hauptperson und ist dann mit der nächsten Seite auch schon im „hier und jetzt“ des Buches, in dem der noch immer trauernde Ehemann auf einmal eine Email seiner toten Frau bekommt. Die Fragen sind: ist die Email wirklich von seiner Frau? Ist die Frau wirklich tot? Der Leser wird gekonnt mit Informationen gefüttert, die Polizei und Hauptperson nicht haben. Aber es gibt auch immer wieder nur ein paar Häppchen,  sodass ich am Ende einiges an Theorien parat hatte, aber trotzdem sehr überrascht war als auch das letzte Geheimnis gelüftet wurde. Das finde ich sehr gelungen. Grundsätzlich treten irgendwann nach längerer Einführung (die auch nicht langweilig ist) ein Wettlauf gegen die Zeit und noch dazu ein Kampf um Leben und Tod ein. Wem kann man trauen, wem nicht? So mag ich das von Thrillern, besonders wenn sie gekonnt mit Krimi-Elementen gekreuzt werden. Mitraten, Sachen aus der Vergangenheit erforschen und Stück für Stück das Rätsel lösen – während die Zeit läuft und eine Menge passiert. Der Plot ist stimmig und die Auflösung an mehreren Stellen überraschend. Ein sehr guter Thriller, in dem etwas kleineren Format als sonst auch gut für unterwegs und schnell durchgelesen. Es ist alles da, was ich mag. Und lange, unnötige, schwülstige Beschreibungen sucht man vergebens. Ganz im Gegenteil ist in Dialogen und den Gedanken der Hauptperson auch noch ein knackiger Humor zu finden, den ich mag. Hier habe ich jetzt gekürzt, die beiden Themen „Zielgruppe und Reihe“ + „was lernen wir daraus?“ gibt es exclusiv auf meinem Wordpress- Blog: http://wp.me/p6tREn-1oJpx Fazit Ich vergebe 4 Sterne. Ich habe in letzter Zeit einfach so viele wirklich gute Thriller gelesen, die meiner Meinung nach noch ein bisschen mehr Suchtpotential, Überraschung, Brillanz und Außergewöhnliches aufweisen konnten. Trotzdem ist dieser Thriller hier wirklich sehr gut und 4 Sterne sind auch ein Lob! Damit der Thriller-Fan von heute absolut nichts falsch machen.

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  • Kein Sterbenswort

    Kein Sterbenswort
    Querbeetleserin

    Querbeetleserin

    ..soll der Kinderarzt David verlauten lassen, so die Botschaften die er erhält.Wie kann es sein,das seine vor acht Jahren ermordete Frau ihm jetzt Nachrichten schickt?Vor wem will der Verfasser ihn warnen und warum erst jetzt? Viele Fragen,doch die Polizei kannn ihm keine Hilfe sein,verdächtigten ihn doch als Mörder seiner Frau.Jetzt liegt es an ihm seine Unschuld zu beweisen. Eine gelungen Story,die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten,der Schreibstil ist fesselnd und macht es fast unmöglich,das Buch aus der Hand zu legen!!

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    • 3
    Querbeetleserin

    Querbeetleserin

    28. December 2015 um 10:51
  • Kein Sterbenswort

    Kein Sterbenswort
    -sabine-

    -sabine-

    18. November 2015 um 20:42

    Mich konnte das Buch von der ersten Seite an packen. Die Geschichte um David Beck, dessen Frau 8 Jahre zuvor durch einen Serienkiller getötet worden ist und der nun geheimnisvolle Mails erhält, die andeuten, dass sie noch lebt, hat mich wirklich mitgerissen. Ist David zuerst noch der über den Verlust nicht hinwegkommende Witwer, wird er bald selber zum Verdächtigen, und befindet sich auf einer dramatischen und spektakulären Flucht. Es gibt viele überraschende Wendungen und selbst, als alles geklärt zu sein scheint, hat der Autor noch einen Joker in der Hand, der alles in ein neues Licht rückt. Gefesselt war ich von Anfang an von der Geschichte, und der Autor konnte die Spannung über das gesamte Buch wirklich halten – sogar noch steigern bis zu dem spektakulären Finale, das zunächst alle Fragen zu beantworten scheint. Die ganze Zeit habe ich mit David gefiebert und auch gelitten, dabei wechseln sich Phasen ab, in denen es wirklich sehr actionreich ist und der Autor auch an zum Teil sehr blutigen Details nicht spart, dann aber gibt es auch wieder Kapitel im Buch, in denen die Gedanken Davids im Vordergrund stehen – und selbst diese Abschnitte waren zu keinem Zeitpunkt langweilig oder langatmig. Die Charaktere sind zum Teil ein wenig klischeehaft geraten, gerade wenn ich an die Figuren des FBI denke oder auch an den Drogenboss Tyrese, trotzdem aber fand ich sie gut gestaltet. Gerade David mochte ich von Anfang an, auch wenn seine Entwicklung vom unschuldigen Kinderarzt zum flüchtenden Kriminellen nicht ganz glaubhaft war. Dafür aber hat der Autor wunderbar seine Verzweiflung und Not einfangen können, die ihn letztlich in die gefährliche Lage gebracht haben, auch Davids Gedankenwelt und –karussell waren sehr interessant und vor allem nachvollziehbar – kurzum: ich habe mich gut in seine Situation hineinversetzen können und ihn in vielen Dingen wirklich verstanden. Das Buch ist in 46, zum Teil sehr kurze Kapitel, eingeteilt, die mal aus Sicht Davids in Ich-Form geschrieben sind, mal aber auch aus Sicht eines allwissenden Erzählers. Den Schreibstil habe ich sehr gerne gemocht, er ist eindringlich und fesselnd und schafft eine unglaubliche Atmosphäre, lässt sich aber dennoch gut und flüssig lesen. Ich zumindest konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich so gepackt war und habe es in kürzester Zeit beendet. Einziger Kritikpunkt ist für mich die nicht glaubhafte Entwicklung Davids und das vielleicht etwas überzogene und sehr amerikanische Finale – dafür ziehe ich einen halben Stern ab, gebe aber gerne 4,5 von 5 Sternen. Mein Fazit Ein rasanter und spannender Thriller, der mich von der ersten Seite an gepackt hat und den ich kaum aus der Hand legen konnte. Ein sympathischer Protagonist, ein interessanter Plot mit vielen Überraschungen und Wendungen sowie das spektakuläre Finale haben mir spannende Lesestunden geschenkt. Ich gebe diesem Buch 4,5 von 5 Sternen und bin neugierig auf weitere Bücher des Autors.

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  • Kein Sterbenswort

    Kein Sterbenswort
    rallus

    rallus

    03. September 2015 um 12:29

    "Die Leute sagen oft, die Welt sei krank. Sie wissen gar nicht, wie Recht sie haben." Doktor Beck arbeitet für sozial Schwache in einem Krankenhaus. Er hat ein ruhiges, zurückgezogenes Leben, seit vor 8 Jahren seine große Liebe ermordet wurde. Bei dem Überfall an dem verlassenen See an einem alten Familiensitz wurde auch Beck (wie er genannt wird) schwer verletzt, trotzdem macht er sich Vorwürfe, dass er seiner Frau Elisabeth nicht helfen konnte. Wie er es geschafft hatte mit einem Schädelbasisbruch aus dem See, den Notarzt zu informieren, ist ihm auch schleierhaft. Aber mit den Jahren senkt sich eine Decke aus Vergessen über die Vorfälle. Der Mörder wurde gefasst, die Leiche seiner Frau von ihrem Vater identifiziert. Doch diese Decke wird ruckartig angehoben, als Beck eine Mail bekommt, die Information enthält, die nur seine verstorbene Frau und er kannten. Lebt Elisabeth noch? Gleichzeitig werden 2 Leichen an dem See gefunden, mit einem Baseballschläger der Becks Blut enthält. Der Fall gerät wieder in das Interesse des FBI, die Beck für den Mörder halten. Plötzlich gerät eine Lawine ins Rollen, die das beschauliche Leben Becks durcheinanderwirbelt und einige unliebsame Wahrheiten ans Tageslicht bringt. Coben hat einen spannenden und atemlosen Krimithriller geschrieben, mit Ansätzen von Gesellschaftskritik und einer Hauptfigur Beck, der mit seiner lakonischen und trockenen Art serh viel Witz in die Geschichte bringt. Manches Mal wechselt er die Figuren und bringt interessante Sichtwechsel in die Geschichte, hält so die Spannung hoch. Miniziös bringt er logisch den Fall zu einem atemberaubenden Schluss, auch wenn er allzu oft in die Klischee Kiste greift, bleibt sein Buch spannend und unterhält bis zum Schluss. 2006 in Frankreich unter dem Titel 'Ne le dis a personne' verfilmt.  

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  • Ein Buch, das Lust auf mehr macht....!

    Kein Sterbenswort
    Thommy28

    Thommy28

    10. August 2013 um 14:00

    Klappentext: Acht Jahre ist es her, dass David Becks Frau Elizabeth entführt und von einem Serienkiller ermordet wurde. Seither ist der Kinderarzt ein gebrochener Mann. Doch plötzlich scheint ihm jemand Botschaften von Elizabeth zuzuspielen: Dr. Beck erhält die Nachricht, dass seine Frau noch lebt. Man warnt ihn, kein Sterbenswort davon zu verraten, aber als das FBI auftaucht und David selbst des Mordes an seiner Frau verdächtigt, nimmt er die Suche nach ihr auf ... Das Buch kann die Spannung von Beginn bis zum Schluss halten - das ist auch bei Thrillern nicht immer gegeben. Gut gemacht! Der Autor erzählt die Geschichte in vielfach wechselnden Perspektiven. Aus Sicht des Protagonisten David Beck erzählt er zudem in Ich-Form, was die Handlung zusätzlich auflockert. Die handelnden Personen sind gut gezeichnet und interessant dargestellt. Ein Buch, das Lust auf mehr macht....!

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  • Besser als ein packender Film

    Kein Sterbenswort
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    16. July 2013 um 14:47

    Dieses Buch wird sie fesselnd von Anfang bis Ende! Ein sehr spannendes Buch mit unerwartetem Schluss. GENIAL Darum verrate ich nicht zuviel: Einfach LESEN!

  • Kein Sterbenswort - Spannend

    Kein Sterbenswort
    Addy

    Addy

    14. April 2013 um 19:54

    Ein junger Arzt verliert seine Ehefrau durch einen Mord. Acht Jahre später erhält er seltsame Botschaften von ihr. Ob sie doch noch lebt? Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich mag den Schreibstil von Coben, der es fertig bringt, mich als Leser an der Handlung teilhaben zu lassen. Auch wird man permanent auf falsche Fährten gelockt und die Auflösung am Ende ist einfach ganz anders als erwartet. 

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  • Kein Sterbenswort

    Kein Sterbenswort
    Manu2106

    Manu2106

    11. April 2013 um 12:55

    "Acht Jahre ist es her, dass David Becks Frau Elisabeth entführt und von einem Serienkiller ermordet wurde. Seither ist der Kinderarzt ein gebrochener Mann. Doch plötzlich scheint ihm jemand Botschaften von Elizabeth zuzuspielen: Dr. Beck erhält die Nachricht, dass seine Frau noch lebt. Man warnt ihn, kein Sterbenswort davon zu verraten, aber als das FBI auftaucht und David selbst des Mordes an seiner Frau verdächtigt, nimmt er die Suche nach ihr auf ..." Das Buch ist sehr spannend, hat viele Wendungen und das auch bis zur letzten Seite, man wird von der ersten Seite sofort in den Bann der Handlung gezogen. Alle Charaktere haben irgendwelche Geheimnisse, die es dem Leser erschweren, dem Fall auf die Spur zu kommen. In dem Buch gibt es viel Action und Tempo, ein cleveres Ende auf das man wirklich kaum kommt. Sprachlich ist es sehr gut erzählt und auch nicht zu ausschweifend. Einfach mal lesen :)

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  • Rezension zu "Kein Sterbenswort: Roman" von Harlan Coben

    Kein Sterbenswort
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    23. December 2012 um 22:10

    Buchkritik: Das 451seitige Buch ist in 46 Kapitel unterteilt und ist im Original unter dem Titel "Tell no one" erschienen. Mir bleibt nicht wirklich viel dazu zu sagen, ausser, das es auch wieder zu den Büchern gehört, in die ich sehr viel Hoffnungen gesteckt hatte, das sie mich aufgrund ihrer Spannung vom Hocker hauen würden und ich abermals enttäuscht wurde. Ersteinmal tauchen sehr viele Namen auf, die zuzuordnen teilweise schon recht schwierig war. Es ist klar, das ein Buch erstmal eine Zeitlang braucht, bis sich die Spannung aufbaut, jedoch hatte ich immer noch die Hoffnung, das wenigstens das Ende furious werden würde. War es aber leider nicht. Ich las und las und dachte mir, wann die Geschichte denn endlich mal mit Spannung aufwarten würde. Mit anderen Worten, die auf dem Rückentext so viel beworbene Hochspannung blieb bei mir schlichtweg aus. Aufgrund dieser Tatsachen werde ich das nächste, schon bereitliegende Buch von ihm, ersteinmal hinten anstellen und andere Bücher vorziehen. Fazit: Ein Buch mit viel beworbener Hochspannung, die leider - jedenfalls nicht für meinen Geschmack - erfüllt wurde. Fällt unter die Kategorie: Kann man lesen, muss man aber nicht

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