Harlan Coben Missing You

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Inhaltsangabe zu „Missing You“ von Harlan Coben

It's a profile, like all the others on the online dating site. But as NYPD Detective Kat Donovan focuses on the accompanying picture, she feels her whole world explode, as emotions she's ignored for decades come crashing down on her. Staring back at her is her ex-fiancé Jeff, the man who shattered her heart eighteen years ago. Kat feels a spark, wondering if this might be the moment when past tragedies recede and a new world opens up to her. But when she reaches out to the man in the profile, her reawakened hope quickly darkens into suspicion and then terror as an unspeakable conspiracy comes to light, in which monsters prey upon the most vulnerable. As Kat's hope for a second chance with Jeff grows more and more elusive, she is consumed by an investigation that challenges her feelings about everyone she ever loved - her former fiancé, her mother, and even her father, whose cruel murder so long ago has never been fully explained. With lives on the line, including her own, Kat must venture deeper into the darkness than she ever has before, and discover if she has the strength to survive what she finds there. (Quelle:'E-Buch Text/10.04.2014')
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  • Cop im Chaos, Internetdating von einer anderen Seite,

    Missing You
    takaronde

    takaronde

    08. August 2014 um 17:09

    Zuerst einmal die Vorbemerkung, dass dieser Harlan Coben kein typischer Harlan Coben ist. Man wird diesmal nicht -wie sonst üblich- mitten ins Geschehen geworfen, sondern muss sich langsam reinlesen. Eigentlich geht es um zwei/drei Geschichten:  Da ist Kat Donovan, eine New Yorker Ermittlerin, die unbedingt herausfinden will, wer ihren Vater ermordet hat. Sie setzt alles daran, endlich den wahren Mörder zu finden- und geht dabei nicht gerade zimperlich mit ihrem Vorgesetzten und ihren Freunden um. Brandon Phelps dagegen sucht seine Mutter, die mit einer Bekanntschaft über eine Datingplattform im Internet angeblich in Urlaub gefahren ist. Angeblich, weil Brandons Mutter eigentlich ständig per SMS oder Anruf mit ihrem Sohn kommuniziert- nur jetzt tut sie es nicht.... Genau bei dieser Datingplattform wurde auch Kat Donovan von einer Freundin angemeldet und sie findet dort einen Mann wieder, der sie vor 18 Jahren verlassen hat- Jeff. Nur seine Antworten auf ihre Fragen lassen sie zweifeln, ob es sich wirklich um Jeff handelt... Brandon wendet sich mit seiner verzweifelten Suche nach seiner Mutter an Kat, die wiederum so der Sache um Jeff auf den Grund gehen kann... Dies ist der erste Harlan Coben wo ich das Gefühl habe der Autor kennt sich nicht wirklich aus. So braucht bei ihm Brandon seine Kommilitonen und den Computer der Universität, um Bilder zu suchen. Weil nur der angeblich Programme hat, um das zu finden...Genau diese Gruppe braucht mehr als zwei Stunden, um sich wieder in die Datenbank der Datingplattform einzuhacken? Wieder? Sie waren ja schon mal drin, warum haben sie sich also nicht ein Hintertürchen eingerichtet, um wieder hineinzukommen beim ersten Mal. Wenn meine Mutter verschwunden wäre und ich solche Genies in der Nähe hätte, diese Datingplattform der einzige Weg wäre an meine Mutter heranzukommen, ich hätte mir eine Hintertür einbauen lassen. Schließlich ginge es um das Leben meiner Mutter- daher finde ich den Bereich, wo es um das Hacken der Plattform geht unglaubwürdig. Genau so wenig kann ich verstehe, dass Titus sich mit nur 4 schweizer Bankkonten begnügt. Er wird als Sicherheitsfanatiker beschrieben und macht seine kriminellen Geschichtchen mit nur 4 Konten? Da kann er ja gleich nur eines nutzen- hat denselben Effekt- man findet es leichter. Niedlich ist auch, dass er dann eines, welches die Polizei näher untersuchen will, gleich schließt. Was absoluter Unsinn ist. Denn ob das Konto geschlossen ist oder nicht, die Daten des Kontos sind immer noch greifbar und die würden ausreichen, um Titus ins Gefängnis zu bringen. Wo im Bereich der Bilder das Internet nie vergisst, soll es bei Titus Bankdaten anders sein? Nein, ist es nicht... Wie gesagt, die Internetsache kam mir entweder schlecht recherchiert oder halt auf einen alten Sachstand beruhend vor.  Aber ich habe da schon einiges drüber gelesen, vielleicht bin ich da voreingenommen... Ansonsten war es wieder spannend bis zum Schluss. Die Geschichte um Kats Vater wirkte mir ein wenig überzogen, der eigentliche Täter passte mir nicht und auf  "Aqua" (eine Figur in der Geschichte) hätte ich gerne verzichten können. Lesenswert auf jeden Fall, auch wenn ich es nicht als eines seiner besten Bücher einschätzen würde - aber auch nicht als sein schlechtestes.  

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