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von Harlan Coben 
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Positiv (80):
stefanbs avatar

Ein interessantes Thema spannend verpackt.

Kritisch (13):
Amilyns avatar

Unsympathische Charaktere, altbackene Moralvorstellungen, haufenweise Verallgemeinerungen, und spannend ist auch anders

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Inhaltsangabe zu "Sie sehen dich"

Harlan Cobens bislang beklemmendster Thriller!

Der Teenager Spencer Hill ist tot: Selbstmord. Oder doch Mord? Als sein engster Freund Adam Baye verschwindet, befürchten dessen Eltern Mike und Tia das Schlimmste. In der Sorge um ihren Sohn haben sie heimlich ein Spionageprogramm auf Adams Computer installiert, das schon bald eine bedrohliche E-Mail zu Tage fördert. Alarmiert und schockiert macht sich nun Mike selbst auf, um seinen Sohn nach Hause zu holen – koste es, was es wolle. Doch er und seine Frau sind nicht die einzigen, die andere ausspionieren .

Virtuos durchkonstruiert und psychologisch perfekt!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442468621
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:24.08.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 04.03.2010 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Amilyns avatar
    Amilynvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Unsympathische Charaktere, altbackene Moralvorstellungen, haufenweise Verallgemeinerungen, und spannend ist auch anders
    Sexistisch, unsympathisch, unspannend

    Nach dem Selbstmord eines Freundes ist der 16jährige Adam verschlossen und lässt niemanden mehr an sich heran. Seine Eltern befürchten, er könne auf die schiefe Bahn geraten und lassen eine Spysoftware auf seinem Computer installieren. Nachdem sie eine besorgniserregende E-Mail lesen, ist der Junge plötzlich verschwunden. Sein Vater Mike geht auf die Suche nach ihm.


    Das ist so ziemlich der Hauptplot, aber es gibt noch:


    - ein bis zwei Morde aus der Sicht des Täters
    - die Ermittlungen zu den Morden aus der Sicht der Polizei
    - eine Nachbarin, deren Sohn eine neue Niere benötigt
    - ein Lehrer, der eine unangemessene Bemerkung einer Schülerin gegenüber macht
    - der Vater der Schülerin, der sich an diesem Lehrer rächen will, aber sich nicht richtig traut
    - die Eltern des Jungen, der Selbstmord begangen hat und versuchen müssen, ihr Leben weiterzuleben


    Noch was vergessen? Mal schauen ... Auf jeden Fall klappere ich diese Plotpunkte mal der Reihe nach ab und erläutere dabei mein mickriges Sternchen, das ich für den Roman vergeben habe.


    1. Mike, Tia, Adam und die Spysoftware
    Die Eltern Mike und Tia lassen also eine Spysoftware auf dem Computer ihres 16jährigen Sohnes installieren (damit ein bisschen Konflikt aufkommt, ist natürlich einer voll dafür und einer nur so halb), weil er erwartungsgemäß aufgrund des Selbstmords seines Freundes etwas durch den Wind ist. Die Eltern sind dann auch völlig aus dem Häuschen, als sie bei der Durchsicht der Spy-Berichte Pornos und Party-Mails finden. Erstaunlich. Bei einem 16Jährigen. Ist ja noch nie vorgekommen.


    Das mag vielleicht diese typische amerikanische Prüderie sein, aber komplett auszurasten, weil das Kind sich Pornos ansieht und so zu tun, als sei eine Party ohne Aufsichtsperson das direkte Tor zur Hölle hat mich gleich zu Anfang etwas verwirrt. Das Schlimmste finde ich jedoch, dass genau das vom Autor tatsächlich als Aufhänger für einen (Möchtegern)Thriller benutzt wird. Die eindeutige Botschaft, die ich am Ende herausgelesen habe, war: wenn ein Jugendlicher eine Einladung zu einer Party bekommt, ist er so gut wie tot. Und (natürlich): die Komplettüberwachung deines Kindes wird es vor dem sicheren Tod bewahren.


    2. Brutale Morde und der Täter
    In diesem Teil haben wir einen sehr bösen Mann, der Frauen umbringt. So weit, so gut. Weil er ja so böse ist, darf er auch ein bisschen verallgemeinern. Auch ok, wären da nicht schon so einige Sichtweisen von Papa Mike gewesen (unserem Romanhelden), die die Einstellung des Täters stützen und bei mir so ankamen, als würde nicht der Antagonist so denken sondern Harlan Coben selbst, und diese Einstellung lautet:


    Alle Männer schaffen es, mit einem einfachen Bürojob, alleine eine fünfköpfige Familie zu ernähren, ein großes Haus in einem schicken Vorort zu unterhalten, und nur, wenn die Frau aus irgendeinem verrückten Grund mal über Nacht weg ist, sind sie in der Lage, sich um ihre Kinder zu kümmern und sich selbst ein Brot zu schmieren, WENN sie vorher einen zweiwöchigen Kurs in Sachen Kühlschrankbenutzung hinter sich hatten.


    und:


    Alle Frauen sitzen sich derweil zu Hause den Arsch platt, gehen zwischendurch ausgiebig shoppen und haben selbstverständlich eine viel größere Bindung zu den gemeinsamen Kindern.


    3. Super-Ermittlerin Muse und ihre unfähigen Untergebenen
    In dem Buch fand ich durch die Bank weg alle Charaktere unsympathisch, aber Chefermittlerin Loren Muse hat den Vogel abgeschossen. Zunächst mal ist diese Frau ziemlich geil auf den Zusatz "Chef" in ihrem Titel. Dann ist sie natürlich die Einzige, die bei einer fein säuberlich vom Täter präparierten Leiche auf den ersten Blick erkennt, dass alles inszeniert ist. Und ihre dicken, alten, sprücheklopfenden Untertanen haben selbstredend null Komma gar keine Ahnung von der Polizeiarbeit, denn die sind ja dick und alt und Männer und deshalb sexistisch bis zum Abwinken. Und faul. 


    Worüber ich erst ca. in der Mitte des Buches nach dem Lesen einer anderen Rezension gestolpert bin: Paul Copeland, wiederum Loren Muses Chef, spielte bereits die Hauptrolle in Harlan Cobens Das Grab im Wald, zufälligerweise das einzige andere Buch des Autors, das ich gelesen habe, und das ich wirklich sehr gut fand. Hier ist Paul Copeland kaum wiederzuerkennen, hat die klitzekleinste Nebenrolle von allen abbekommen, das Buch endet aber trotzdem so, als hätte sich das ganze Universum 445 Seiten lang nur um ihn gedreht, was ich, auf Deutsch gesagt, einfach saublöd fand.


    4. Susan und der nierenkranke Sohn
    Noch so ein Fall von: sieht gut aus, kann aber sonst nicht viel. Klar, sie ist ja auch eine Vorstadt-Mutti.


    5. Der Lehrer und seine schnauzbärtige Schülerin


    und


    6. Der Vater und seine schnauzbärtige Tochter


    Wie diese beiden und die Vorstadt-Mutti in den ganzen Fall mit eingewebt werden, ist einfach nur überkonstruiert und vollkommen verkrampft. Natürlich sind in einem Thriller sämtliche Handlungsstränge miteinander verknüpft (ok, sooooo klar ist das auch nicht immer), aber das war mir einfach ein bis drei Zufälle zuviel. Und alle auch noch in der unmittelbaren Nachbarschaft, als hätten sie sich magisch angezogen: Augenrollalarm auf ganzer Linie.


    7. Die Wie-hießen-sie-noch-gleich? und der tote Sohn
    Und hier noch ein Fall von: Papa sind die Kids ja egal, er ist ja schließlich nur der Vater.


    Zusatz-Punkt: der Grufti des Grauens
    Ja, schrecklich: der Sohn kleidet sich nur noch in Schwarz und hängt mit selbigen Leuten rum. Nicht nur, dass hier auch wieder von jeder Perspektivfigur das ätzende Wort "Grufti" verwendet wurde, es wurden besagte Gruftis auch von allen (und somit mal wieder vom Autor persönlich) als stumpfsinnig, mitläuferisch, zweitklassig und auf einer Entwicklungsstufe unter einem Voll-Loser angesehen. Drogen nehmen die ja auch alle, und in der Gosse landen sie sowieso. Sobald man mal ein schwarzes T-Shirt angezogen hat, ist die Zukunft praktisch verbaut.


    Zusatz-Punkt 2: die Spannung
    Eigentlich das größte No-Go in dem Buch ist die Spannung, denn die ist überhaupt nicht vorhanden. Deshalb schreibe ich auch "Buch" und nicht "Thriller". In meinen Augen hat Sie sehen dich rein gar nichts mit einem Thriller zu tun. 


    Fazit: War das denn überhaupt schon alles? Nun, ich glaube, ich habe meine 1*-Bewertung auch so recht gut verdeutlicht. Aufgrund des durchaus ordentlichen Schreibstils hatte ich eigentlich 2** vergeben wollen, aber dann dachte ich: "Nein, wieso?" Ein Buch so voll von beidseitigem Sexismus, Verallgemeinerung, Abwertung von "Randgruppen" und zweifelhaften Aussagen ("Hab 'ne Knarre im Haus, und alles wird gut" kommt übrigens auch noch dazu) verdient einfach keinen Stern mehr, auch, wenn der Autor schreiben kann. 

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    Soerens avatar
    Soerenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Auf leisen Sohlen und trotzdem die ganze Zeit über packend
    Auf leisen Sohlen und trotzdem die ganze Zeit über packend

    „Sie sehen dich“ war nach „Kein böser Traum“ und „Das Grab im Wald“ mein dritter Roman von Harlan Coben. Und auch hier trifft der Meister wieder voll ins Schwarze. Dabei steht in dem Roman gar kein ausufernder Fall im Vordergrund. Es gibt zwar einige Todesfälle, aber die sind eher Beiwerk. Viel mehr geht es um die Frage, wie weit Eltern gehen, um ihre Kinder zu schützen. Die Eltern von Adam Baye installieren heimlich Spionagesoftware auf dessen Computer und stoßen so auf einen geheimnisvollen Club in der New Yorker Bronx, der Vater von Jasmin überlegt derweil, wie er sich an dem Lehrer rächen kann, der seine Tochter im Unterricht durch eine unbedachte Bemerkung zutiefst beleidigt hat. Das alles sind an für sich relativ harmlose Sachen, aber wie immer bei Harlan Coben verwebt sich alles auf packende Weise und spitzt sich im Laufe der Handlung deutlich zu. Ich jedenfalls fand den Roman zu keiner Zeit langweilig. Schön fand ich auch, dass Staatsanwalt Paul Copeland und Chefermittlerin Loren Muse einen kleinen Part in der Geschichte bekamen und ich so erfuhr, wie es ihnen seit den Ereignissen aus „Das Grab im Wald“ ergangen ist.

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    crazy_julchens avatar
    crazy_julchenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein packender Thriller mit einer wahnsinns Idee und einer passablen Umsetzung
    Ein guter Thriller

    Ein guter Thriller mit einer passablen Umsetzung. Allerdings könnte man es besser machen.

    Klapptext:
    Der Teenager Spencer Hill ist tot: Selbstmord. Oder doch Mord? Die Umstände bleiben rätselhaft. Als kurz darauf Spencers engster Freund Adam verschwindet, befürchten dessen Eltern Mike und Tia das Schlimmste. Denn das Spionageprogramm, das sie heimlich auf Adams Computer installiert haben, fördert eine schockierende Email zu Tage. Sofort macht sich Mike auf, um seinen Sohn nach Hause zu holen - koste es, was es wolle. Doch er und seine Frau sind nicht die einzigen, die andere ausspionieren..

    Cover:

    Auf dem Cover sieht man eine Fliege. Allerdings ist mir ein Rätsel was das mit der Geschichte zu tun hat. Ich finde, das Cover ist nicht gut ausgewählt.

    Meine Meinung:

    An sich ein super Thriller. Spannend und flüssig geschrieben. Ich kam sofort in die Geschichte herein und konnte mitfiebern. Die Problematik über Spionage und das Vertrauen in die Kinder zu haben ist ein gut gewähltes Thema. Wie weit erzählen einem die Kinder etwas? Muss ich etwas als Elternteil wissen oder erzählen sie mir alles? Die Besorgnis der Eltern konnte ich nachvollziehen, allerdings nicht das Spionageprogramm. Privatsphäre sollte man wahren, bei jedem.

    Die Charaktere fand ich gut ausgewählt und polarisierend. Man konnte sich sofort in sie hineinversetzen.

    Die Geschichte war super, aber der Schluss war für mich einfach dahingeklatscht. Da hat mir der Hintergrund ein wenig gefehlt und wie es weiter geht. Das war ein abruptes Ende. Da hätte man mehr eingehen sollen.

    Fazit:

    Ein Thriller für zwischendurch mit Spannung und einem gut gewähltem Thema.

    Charaktere 4/5

    Cover 2/5

    Idee 5/5

    Umsetzung 3/5

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 5 Jahren
    Coben enttäuscht hier

    Inhalt: Der Teenager Spencer Hill ist tot: Selbstmord. Oder doch Mord? Als sein engster Freund Adam Baye verschwindet, befürchten dessen Eltern Mike und Tia das Schlimmste. In der Sorge um ihren Sohn haben sie heimlich ein Spionageprogramm auf Adams Computer installiert, das schon bald eine bedrohliche E-Mail zu Tage fördert. Alarmiert und schockiert macht sich nun Mike selbst auf, um seinen Sohn nach Hause zu holen – koste es, was es wolle. Doch er und seine Frau sind nicht die einzigen, die andere ausspionieren ...

    Cover: Ich verstehe das Cover nicht. Was soll das überhaupt sein? Ist das ein Käfer mit einer Krone auf einem Kopf? Man weiß es nicht. Mich jedenfalls überzeugt das Cover nicht, weil ich irgendwie davon ausgehe, dass es sich um ein Buch über eine Insektenplage oder so handelt. Keine Ahnung. ^^

    Schreibstil: Harlan Coben ist für mich ein Autor, dessen Schreibstil ich einfach liebe. Klar strukturierte Sätze, tolle Charaktere, es könnte besser nicht sein. Könnte. Denn in „Sie sehen dich“ sind mir die Charaktere irgendwie viel zu stereotyp. Ich weiß auch nicht, aber wirklich gefallen und überzeugen tun sie mich nicht. Das Buch müsste ja auch im Prinzip eine Fortsetzung von „The woods“ (ich weiß nicht, wie das Buch im Deutschen heißt) sein, aber Paul zum Beispiel spielt ja die geringste aller Nebenrollen.

    Die Story: Ich muss sagen, dass mich das Ende wirklich überrascht hat. Also, dafür absolut Daumen hoch an Coben. Alles andere war aber einfach nur enttäuschend. Der Weg zum Ende war quälend langsam und auch stellenweise einfach langweilig. Ich meine, das Thema war eigentlich recht interessant, aber das was Coben daraus gemacht hat, war mit Verlaub gesagt einfach Mist. Musste Coben ein Buch schreiben? Hat sein Verlag ihn unter Druck gesetzt? Denn genauso wirkte diese Story auf mich. Wenig bis gar nicht konstruiert und an vielen Stellen gezwungen.

    Fazit: Ich kann mich nicht dazu überwinden, Coben eine schlechte Punktzahl zu geben. Aber bis auf das Ende war das Buch für mich leider sehr enttäuschend. Schade, denn alle anderen Bücher, die ich bislang von Coben gelesen habe, waren echt toll!

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    deraltenihremeinungvor 5 Jahren
    Es wird eine 2. Chance geben

    Hmmm... Ich hatte zunächst Schwierigkeiten mich einzulesen und muss leider sagen, dass mich dieses Buch auch bis zum Ende hin nicht überzeugt hat. Das Ende ist mir zu einfach gestrickt und erzwingt geradezu Lösungen für alle bis dahin bestehenden Probleme ...
    Jetzt liegt hier noch ein Harlan Coben, der es über Umwege in mein Bücherregal geschafft hat. Mal sehen ob diese Art der Auflösung zum festen Repertoire des Schriftstellers gehört.

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    MissRichardParkers avatar
    MissRichardParkervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Grandios! Harlan Coben in seiner Bestform! Spannend wie eh und je!
    Zum Verschlingen

    Harlan Coben schreibt wie immer sehr spannend und anschaulich. Innert kürzester Zeit hatte ich das Buch regelrecht verschlungen.

    SEHR spannend!

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    Birkhennes avatar
    Birkhennevor 5 Jahren
    Sie sehen dich

    Harlan Coben hat mich mit diesem Thriller wiedereinmal begeistert. Habe mich diesmal für das Hörbuch entschieden, obwohl ich auch das Buch besitze. Da ich die Lesestimme von Detlef Bierstedt schon aus Harlan Cobens "Das Grab im Wald" kannte, freute ich mich besonders auf entspannte Stunden beim Zuhören. Noch vor einiger Zeit hätte ich es nicht für möglich gehalten, daß mich ein Thrillerhörbuch derart fesseln könnte.
    "Sie sehen dich" ist vielleicht eher ein psychologischer Spannungsroman als ein Thriller im herkömmlichen Sinn.
    Die Geschichte bietet sehr viel mehr als man auf dem Cover zu lesen bekommt. Eigentlich sind es eine Unmenge an Puzzleteilen, wie man es bei Harlan Coben gewohnt ist, die den Thriller zu einem Ganzen machen.
    Vielleicht benötigt man schon etwas Lebenserfahrung, um sich in dieser Geschichte wiederzufinden. Gerade der psychologische Aspekt und der realistische Bezug haben mich hier begeistert.



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    Naokis avatar
    Naokivor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Man lebt die Geschichte, man liest sie nicht nur. Die Verbindungen zu den Charakteren ist erschreckend eng.
    Rezension zu "Sie sehen dich" von Harlan Coben

    Du kannst dich nicht verstecken...
    Der Teenager Spencer Hill ist tot: Selbstmord. Oder doch Mord? Die Umstände bleiben rätselhaft. Als kurz darauf Spencers engster Freund Adam verschwindet, befürchten dessen Eltern Mike und Tia das Schlimmste. Denn das Spionageprogramm, das sie heimlich auf Adams Computer installiert haben, fördert eine schockierende Email zu Tage. Sofort macht sich Mike auf, um seinen Sohn nach Hause zu holen - koste es, was es wolle. Doch er und seine Frau sind nicht die einzigen, die andere ausspionieren...
    Der Tod seines besten Freundes lässt Adams Welt zusammenstürzen. Er macht sich Vorwürfe, haut von zu Hause ab. Nebenher wird eine Frau aus einer Bar entführt und totgeschlagen. Marianne. Mike und Tia wiederum, die Eltern von Adam installieren ein Spionageprogramm auf seinem Computer, überwachen alles, was er macht. Hester Crimstein, Anwältin und Tias Cheffin, droht Tia mit einer Kündigung. Mike hat mit der Krankheit eines Patienten zu kämpfen. Der Sohn seiner Nachbarin hat segmentale Glomeruloskerose (FSGS) und benötigt dringend eine Nierenspende. Auch Spencers Mutter, Betsy Hill, mischt sich in die Angelegenheiten der Bayes ein. Sie fängt Adam ab, will ihn zwignen zu erzählen, was an dem Tag bei Spencers Selbstmord passiert ist. Alles gerät drunter und drüber. Auch aus der Sicht des Mörders wird geschrieben, wie er siene Opfer quält, was sein Ziel ist, warum er sie umbringt.
    Und alles läuft prallel zueinander auf verschiedenen Schienen, die sich erst nach 359 Seiten zu treffen scheinen. Ganz langsam wird am Ende alles aufgedeckt. Es dauert etwas, bis man es begreift, bis man hinter die Hüllen der Menschen tauchen und sie verstehen kann. Auch die Kinder der Hills und Bayes stecken tief in der Sache mit drin.
    Obwohl die Geschichte oft verwirrend wirkt, man denkt, dass man mit so vielen Charakteren und Geschichten nicht zurecht kommt, ist es letzendlich doch einleuchtend. Ich habe mich zwischenzeitlich beim Lesen gefragt, was denn nun diese Person A mit Person B zu tun hat, wieso weshalb und warum. Für das Buch braucht man Geduld, um es zu verstehen.
    Ein sehr spannender Thriller mit einem interessanten und ich denke auch zufriedenstellenden Ende. Sehr zu empfehlen.
    - Jedes Buch ist es wert, gelesen zu werden.

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    trollchens avatar
    trollchenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Sie sehen dich" von Harlan Coben

    Psychiologisch und nervenaufreibend! Obwohl ich mir ein wenig mehr Tiefe bei den Recherchen am Computer und im Handynetz gewünscht hätte.
    Adam ist verschwunden und seine Eltern lassen ihn nirgend sunüberwacht, aber reicht die ganze Überwachung aus, umihn wiederzubekommen. In dem Buch war alles schlüssig, aber es gab dann doch ein etwas anderes Ende, als ich vermutet hätte. Aber das hat dem bucvh nichts abgetan, obwohl ich glaube, dass es mein Sohn dann wahrscheinlich doch nicht lesen wird, denn ihm ginge es auch mehr um die Problematik von Computer und Handy. Aber ansonsten las sich das buch sehr schnell, ich hab nur ein Wochenende gebraucht und auch relativ flüssig. Denn ab der 50. seite kannte man die Hauptprotagonisten und wußte, wie die ticken, nur bei dem Täter sah es anders aus, das hat man erst auf dne letzten Seiten erfahren. Aber sehr nervenaufreibend und Angstschürend, denn , wenn man sich überlegt, was man heutzutage schon alles mit dem Computer anfangen kann und was andere dafür herausbekommen über dich und jeden anderen........sehr beängstigend!
    Topbuch mit einem fesselndem Thema, aber wie gesagt, ein wenig mehr Fachsimpelei wäre schön gewesen.

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor 6 Jahren
    Rezension zu "Sie sehen dich" von Harlan Coben

    So packend und fesselnd wie das Buch laut Ausschreibung auf dem Cover angepriesen wurde, fand ich es überhaupt nicht. Es wird zwar ein sehr aktuelles Thema aufgegriffen, wie sehr man heute eigentlich durchleuchtet ist, gerade in dem Zeitalter der Computertechnik, aber trotz allem war es für mich nie wirklich spannend. Es war zwar ganz interessant wie sehr man jemand ausspionieren kann und besonders das keine Spur zurück führt, aber dennoch.
    Ich habe mir mehr versprochen von dem Buch, schade...

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