Harlan Coben Sie sehen dich

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Inhaltsangabe zu „Sie sehen dich“ von Harlan Coben

Harlan Cobens bislang beklemmendster Thriller! Der Teenager Spencer Hill ist tot: Selbstmord. Oder doch Mord? Als sein engster Freund Adam Baye verschwindet, befürchten dessen Eltern Mike und Tia das Schlimmste. In der Sorge um ihren Sohn haben sie heimlich ein Spionageprogramm auf Adams Computer installiert, das schon bald eine bedrohliche E-Mail zu Tage fördert. Alarmiert und schockiert macht sich nun Mike selbst auf, um seinen Sohn nach Hause zu holen – koste es, was es wolle. Doch er und seine Frau sind nicht die einzigen, die andere ausspionieren . Virtuos durchkonstruiert und psychologisch perfekt!

Unsympathische Charaktere, altbackene Moralvorstellungen, haufenweise Verallgemeinerungen, und spannend ist auch anders

— Amilyn

Auf leisen Sohlen und trotzdem die ganze Zeit über packend

— Soeren

Ein spannender Schreibstil. Es geht um einen wahnsinnigen Mörder und fatale Kettenreaktionen.

— KleeneSonne

Ein spannender Schreibstil. Es geht um einen wahnsinnigen Mörder und fatale Kettenreaktionen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein packender Thriller mit einer wahnsinns Idee und einer passablen Umsetzung

— crazy_julchen

Sehr spannend.

— MrsLinton

Spannend, wenn auch am Anfang sehr verwirrend. Durch Protagonisten -und Zeitsprünge!

— VanesssaOmoni

Man lebt die Geschichte, man liest sie nicht nur. Die Verbindungen zu den Charakteren ist erschreckend eng.

— Naoki

Grandios! Harlan Coben in seiner Bestform! Spannend wie eh und je!

— MissRichardParker

Ich bin erst vor einiger Zeit auf Harlan Coben gestossen und lese mich gerade nach und nach durch seine Bücher. Bisher war eines besser als das nächste :). "Sie sehen dich" ist für mich bis jetzt sein bestes Buch. Coben konstruiert seine Geschichten dermassen perfekt und gestaltet Charaktere und Handlung psychologisch einfach so was von ausgefeilt ... auch dieses Buch "musste" ich auf einen Rutsch lesen. Zwischendurch weglegen ging einfach nicht. Was mich bei diesem Autor immer fasziniert: Ihm sind seine Themen wirklich wichtig ... Absolut lesens- und empfehlenswert.

— BTOYA

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  • Sexistisch, unsympathisch, unspannend

    Sie sehen dich

    Amilyn

    11. May 2017 um 10:42

    Nach dem Selbstmord eines Freundes ist der 16jährige Adam verschlossen und lässt niemanden mehr an sich heran. Seine Eltern befürchten, er könne auf die schiefe Bahn geraten und lassen eine Spysoftware auf seinem Computer installieren. Nachdem sie eine besorgniserregende E-Mail lesen, ist der Junge plötzlich verschwunden. Sein Vater Mike geht auf die Suche nach ihm.Das ist so ziemlich der Hauptplot, aber es gibt noch:- ein bis zwei Morde aus der Sicht des Täters- die Ermittlungen zu den Morden aus der Sicht der Polizei- eine Nachbarin, deren Sohn eine neue Niere benötigt- ein Lehrer, der eine unangemessene Bemerkung einer Schülerin gegenüber macht- der Vater der Schülerin, der sich an diesem Lehrer rächen will, aber sich nicht richtig traut- die Eltern des Jungen, der Selbstmord begangen hat und versuchen müssen, ihr Leben weiterzulebenNoch was vergessen? Mal schauen ... Auf jeden Fall klappere ich diese Plotpunkte mal der Reihe nach ab und erläutere dabei mein mickriges Sternchen, das ich für den Roman vergeben habe.1. Mike, Tia, Adam und die SpysoftwareDie Eltern Mike und Tia lassen also eine Spysoftware auf dem Computer ihres 16jährigen Sohnes installieren (damit ein bisschen Konflikt aufkommt, ist natürlich einer voll dafür und einer nur so halb), weil er erwartungsgemäß aufgrund des Selbstmords seines Freundes etwas durch den Wind ist. Die Eltern sind dann auch völlig aus dem Häuschen, als sie bei der Durchsicht der Spy-Berichte Pornos und Party-Mails finden. Erstaunlich. Bei einem 16Jährigen. Ist ja noch nie vorgekommen.Das mag vielleicht diese typische amerikanische Prüderie sein, aber komplett auszurasten, weil das Kind sich Pornos ansieht und so zu tun, als sei eine Party ohne Aufsichtsperson das direkte Tor zur Hölle hat mich gleich zu Anfang etwas verwirrt. Das Schlimmste finde ich jedoch, dass genau das vom Autor tatsächlich als Aufhänger für einen (Möchtegern)Thriller benutzt wird. Die eindeutige Botschaft, die ich am Ende herausgelesen habe, war: wenn ein Jugendlicher eine Einladung zu einer Party bekommt, ist er so gut wie tot. Und (natürlich): die Komplettüberwachung deines Kindes wird es vor dem sicheren Tod bewahren.2. Brutale Morde und der TäterIn diesem Teil haben wir einen sehr bösen Mann, der Frauen umbringt. So weit, so gut. Weil er ja so böse ist, darf er auch ein bisschen verallgemeinern. Auch ok, wären da nicht schon so einige Sichtweisen von Papa Mike gewesen (unserem Romanhelden), die die Einstellung des Täters stützen und bei mir so ankamen, als würde nicht der Antagonist so denken sondern Harlan Coben selbst, und diese Einstellung lautet:Alle Männer schaffen es, mit einem einfachen Bürojob, alleine eine fünfköpfige Familie zu ernähren, ein großes Haus in einem schicken Vorort zu unterhalten, und nur, wenn die Frau aus irgendeinem verrückten Grund mal über Nacht weg ist, sind sie in der Lage, sich um ihre Kinder zu kümmern und sich selbst ein Brot zu schmieren, WENN sie vorher einen zweiwöchigen Kurs in Sachen Kühlschrankbenutzung hinter sich hatten.und:Alle Frauen sitzen sich derweil zu Hause den Arsch platt, gehen zwischendurch ausgiebig shoppen und haben selbstverständlich eine viel größere Bindung zu den gemeinsamen Kindern.3. Super-Ermittlerin Muse und ihre unfähigen UntergebenenIn dem Buch fand ich durch die Bank weg alle Charaktere unsympathisch, aber Chefermittlerin Loren Muse hat den Vogel abgeschossen. Zunächst mal ist diese Frau ziemlich geil auf den Zusatz "Chef" in ihrem Titel. Dann ist sie natürlich die Einzige, die bei einer fein säuberlich vom Täter präparierten Leiche auf den ersten Blick erkennt, dass alles inszeniert ist. Und ihre dicken, alten, sprücheklopfenden Untertanen haben selbstredend null Komma gar keine Ahnung von der Polizeiarbeit, denn die sind ja dick und alt und Männer und deshalb sexistisch bis zum Abwinken. Und faul. Worüber ich erst ca. in der Mitte des Buches nach dem Lesen einer anderen Rezension gestolpert bin: Paul Copeland, wiederum Loren Muses Chef, spielte bereits die Hauptrolle in Harlan Cobens Das Grab im Wald, zufälligerweise das einzige andere Buch des Autors, das ich gelesen habe, und das ich wirklich sehr gut fand. Hier ist Paul Copeland kaum wiederzuerkennen, hat die klitzekleinste Nebenrolle von allen abbekommen, das Buch endet aber trotzdem so, als hätte sich das ganze Universum 445 Seiten lang nur um ihn gedreht, was ich, auf Deutsch gesagt, einfach saublöd fand.4. Susan und der nierenkranke SohnNoch so ein Fall von: sieht gut aus, kann aber sonst nicht viel. Klar, sie ist ja auch eine Vorstadt-Mutti.5. Der Lehrer und seine schnauzbärtige Schülerinund6. Der Vater und seine schnauzbärtige TochterWie diese beiden und die Vorstadt-Mutti in den ganzen Fall mit eingewebt werden, ist einfach nur überkonstruiert und vollkommen verkrampft. Natürlich sind in einem Thriller sämtliche Handlungsstränge miteinander verknüpft (ok, sooooo klar ist das auch nicht immer), aber das war mir einfach ein bis drei Zufälle zuviel. Und alle auch noch in der unmittelbaren Nachbarschaft, als hätten sie sich magisch angezogen: Augenrollalarm auf ganzer Linie.7. Die Wie-hießen-sie-noch-gleich? und der tote SohnUnd hier noch ein Fall von: Papa sind die Kids ja egal, er ist ja schließlich nur der Vater.Zusatz-Punkt: der Grufti des GrauensJa, schrecklich: der Sohn kleidet sich nur noch in Schwarz und hängt mit selbigen Leuten rum. Nicht nur, dass hier auch wieder von jeder Perspektivfigur das ätzende Wort "Grufti" verwendet wurde, es wurden besagte Gruftis auch von allen (und somit mal wieder vom Autor persönlich) als stumpfsinnig, mitläuferisch, zweitklassig und auf einer Entwicklungsstufe unter einem Voll-Loser angesehen. Drogen nehmen die ja auch alle, und in der Gosse landen sie sowieso. Sobald man mal ein schwarzes T-Shirt angezogen hat, ist die Zukunft praktisch verbaut.Zusatz-Punkt 2: die SpannungEigentlich das größte No-Go in dem Buch ist die Spannung, denn die ist überhaupt nicht vorhanden. Deshalb schreibe ich auch "Buch" und nicht "Thriller". In meinen Augen hat Sie sehen dich rein gar nichts mit einem Thriller zu tun. Fazit: War das denn überhaupt schon alles? Nun, ich glaube, ich habe meine 1*-Bewertung auch so recht gut verdeutlicht. Aufgrund des durchaus ordentlichen Schreibstils hatte ich eigentlich 2** vergeben wollen, aber dann dachte ich: "Nein, wieso?" Ein Buch so voll von beidseitigem Sexismus, Verallgemeinerung, Abwertung von "Randgruppen" und zweifelhaften Aussagen ("Hab 'ne Knarre im Haus, und alles wird gut" kommt übrigens auch noch dazu) verdient einfach keinen Stern mehr, auch, wenn der Autor schreiben kann. 

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  • Auf leisen Sohlen und trotzdem die ganze Zeit über packend

    Sie sehen dich

    Soeren

    21. December 2016 um 18:06

    „Sie sehen dich“ war nach „Kein böser Traum“ und „Das Grab im Wald“ mein dritter Roman von Harlan Coben. Und auch hier trifft der Meister wieder voll ins Schwarze. Dabei steht in dem Roman gar kein ausufernder Fall im Vordergrund. Es gibt zwar einige Todesfälle, aber die sind eher Beiwerk. Viel mehr geht es um die Frage, wie weit Eltern gehen, um ihre Kinder zu schützen. Die Eltern von Adam Baye installieren heimlich Spionagesoftware auf dessen Computer und stoßen so auf einen geheimnisvollen Club in der New Yorker Bronx, der Vater von Jasmin überlegt derweil, wie er sich an dem Lehrer rächen kann, der seine Tochter im Unterricht durch eine unbedachte Bemerkung zutiefst beleidigt hat. Das alles sind an für sich relativ harmlose Sachen, aber wie immer bei Harlan Coben verwebt sich alles auf packende Weise und spitzt sich im Laufe der Handlung deutlich zu. Ich jedenfalls fand den Roman zu keiner Zeit langweilig. Schön fand ich auch, dass Staatsanwalt Paul Copeland und Chefermittlerin Loren Muse einen kleinen Part in der Geschichte bekamen und ich so erfuhr, wie es ihnen seit den Ereignissen aus „Das Grab im Wald“ ergangen ist.

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  • Ein guter Thriller

    Sie sehen dich

    crazy_julchen

    07. July 2015 um 10:20

    Ein guter Thriller mit einer passablen Umsetzung. Allerdings könnte man es besser machen. Klapptext: Der Teenager Spencer Hill ist tot: Selbstmord. Oder doch Mord? Die Umstände bleiben rätselhaft. Als kurz darauf Spencers engster Freund Adam verschwindet, befürchten dessen Eltern Mike und Tia das Schlimmste. Denn das Spionageprogramm, das sie heimlich auf Adams Computer installiert haben, fördert eine schockierende Email zu Tage. Sofort macht sich Mike auf, um seinen Sohn nach Hause zu holen - koste es, was es wolle. Doch er und seine Frau sind nicht die einzigen, die andere ausspionieren.. Cover: Auf dem Cover sieht man eine Fliege. Allerdings ist mir ein Rätsel was das mit der Geschichte zu tun hat. Ich finde, das Cover ist nicht gut ausgewählt. Meine Meinung: An sich ein super Thriller. Spannend und flüssig geschrieben. Ich kam sofort in die Geschichte herein und konnte mitfiebern. Die Problematik über Spionage und das Vertrauen in die Kinder zu haben ist ein gut gewähltes Thema. Wie weit erzählen einem die Kinder etwas? Muss ich etwas als Elternteil wissen oder erzählen sie mir alles? Die Besorgnis der Eltern konnte ich nachvollziehen, allerdings nicht das Spionageprogramm. Privatsphäre sollte man wahren, bei jedem. Die Charaktere fand ich gut ausgewählt und polarisierend. Man konnte sich sofort in sie hineinversetzen. Die Geschichte war super, aber der Schluss war für mich einfach dahingeklatscht. Da hat mir der Hintergrund ein wenig gefehlt und wie es weiter geht. Das war ein abruptes Ende. Da hätte man mehr eingehen sollen. Fazit: Ein Thriller für zwischendurch mit Spannung und einem gut gewähltem Thema. Charaktere 4/5 Cover 2/5 Idee 5/5 Umsetzung 3/5

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  • Coben enttäuscht hier

    Sie sehen dich

    Krimifee86

    14. March 2014 um 12:59

    Inhalt: Der Teenager Spencer Hill ist tot: Selbstmord. Oder doch Mord? Als sein engster Freund Adam Baye verschwindet, befürchten dessen Eltern Mike und Tia das Schlimmste. In der Sorge um ihren Sohn haben sie heimlich ein Spionageprogramm auf Adams Computer installiert, das schon bald eine bedrohliche E-Mail zu Tage fördert. Alarmiert und schockiert macht sich nun Mike selbst auf, um seinen Sohn nach Hause zu holen – koste es, was es wolle. Doch er und seine Frau sind nicht die einzigen, die andere ausspionieren ... Cover: Ich verstehe das Cover nicht. Was soll das überhaupt sein? Ist das ein Käfer mit einer Krone auf einem Kopf? Man weiß es nicht. Mich jedenfalls überzeugt das Cover nicht, weil ich irgendwie davon ausgehe, dass es sich um ein Buch über eine Insektenplage oder so handelt. Keine Ahnung. ^^ Schreibstil: Harlan Coben ist für mich ein Autor, dessen Schreibstil ich einfach liebe. Klar strukturierte Sätze, tolle Charaktere, es könnte besser nicht sein. Könnte. Denn in „Sie sehen dich“ sind mir die Charaktere irgendwie viel zu stereotyp. Ich weiß auch nicht, aber wirklich gefallen und überzeugen tun sie mich nicht. Das Buch müsste ja auch im Prinzip eine Fortsetzung von „The woods“ (ich weiß nicht, wie das Buch im Deutschen heißt) sein, aber Paul zum Beispiel spielt ja die geringste aller Nebenrollen. Die Story: Ich muss sagen, dass mich das Ende wirklich überrascht hat. Also, dafür absolut Daumen hoch an Coben. Alles andere war aber einfach nur enttäuschend. Der Weg zum Ende war quälend langsam und auch stellenweise einfach langweilig. Ich meine, das Thema war eigentlich recht interessant, aber das was Coben daraus gemacht hat, war mit Verlaub gesagt einfach Mist. Musste Coben ein Buch schreiben? Hat sein Verlag ihn unter Druck gesetzt? Denn genauso wirkte diese Story auf mich. Wenig bis gar nicht konstruiert und an vielen Stellen gezwungen. Fazit: Ich kann mich nicht dazu überwinden, Coben eine schlechte Punktzahl zu geben. Aber bis auf das Ende war das Buch für mich leider sehr enttäuschend. Schade, denn alle anderen Bücher, die ich bislang von Coben gelesen habe, waren echt toll!

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  • Es wird eine 2. Chance geben

    Sie sehen dich

    deraltenihremeinung

    15. September 2013 um 16:23

    Hmmm... Ich hatte zunächst Schwierigkeiten mich einzulesen und muss leider sagen, dass mich dieses Buch auch bis zum Ende hin nicht überzeugt hat. Das Ende ist mir zu einfach gestrickt und erzwingt geradezu Lösungen für alle bis dahin bestehenden Probleme ... Jetzt liegt hier noch ein Harlan Coben, der es über Umwege in mein Bücherregal geschafft hat. Mal sehen ob diese Art der Auflösung zum festen Repertoire des Schriftstellers gehört.

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  • Zum Verschlingen

    Sie sehen dich

    MissRichardParker

    16. July 2013 um 14:50

    Harlan Coben schreibt wie immer sehr spannend und anschaulich. Innert kürzester Zeit hatte ich das Buch regelrecht verschlungen.

    SEHR spannend!

  • Sie sehen dich

    Sie sehen dich

    Birkhenne

    08. April 2013 um 18:09

    Harlan Coben hat mich mit diesem Thriller wiedereinmal begeistert. Habe mich diesmal für das Hörbuch entschieden, obwohl ich auch das Buch besitze. Da ich die Lesestimme von Detlef Bierstedt schon aus Harlan Cobens "Das Grab im Wald" kannte, freute ich mich besonders auf entspannte Stunden beim Zuhören. Noch vor einiger Zeit hätte ich es nicht für möglich gehalten, daß mich ein Thrillerhörbuch derart fesseln könnte. "Sie sehen dich" ist vielleicht eher ein psychologischer Spannungsroman als ein Thriller im herkömmlichen Sinn. Die Geschichte bietet sehr viel mehr als man auf dem Cover zu lesen bekommt. Eigentlich sind es eine Unmenge an Puzzleteilen, wie man es bei Harlan Coben gewohnt ist, die den Thriller zu einem Ganzen machen. Vielleicht benötigt man schon etwas Lebenserfahrung, um sich in dieser Geschichte wiederzufinden. Gerade der psychologische Aspekt und der realistische Bezug haben mich hier begeistert.

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  • Rezension zu "Sie sehen dich" von Harlan Coben

    Sie sehen dich

    Naoki

    05. February 2013 um 18:49

    Du kannst dich nicht verstecken... Der Teenager Spencer Hill ist tot: Selbstmord. Oder doch Mord? Die Umstände bleiben rätselhaft. Als kurz darauf Spencers engster Freund Adam verschwindet, befürchten dessen Eltern Mike und Tia das Schlimmste. Denn das Spionageprogramm, das sie heimlich auf Adams Computer installiert haben, fördert eine schockierende Email zu Tage. Sofort macht sich Mike auf, um seinen Sohn nach Hause zu holen - koste es, was es wolle. Doch er und seine Frau sind nicht die einzigen, die andere ausspionieren... Der Tod seines besten Freundes lässt Adams Welt zusammenstürzen. Er macht sich Vorwürfe, haut von zu Hause ab. Nebenher wird eine Frau aus einer Bar entführt und totgeschlagen. Marianne. Mike und Tia wiederum, die Eltern von Adam installieren ein Spionageprogramm auf seinem Computer, überwachen alles, was er macht. Hester Crimstein, Anwältin und Tias Cheffin, droht Tia mit einer Kündigung. Mike hat mit der Krankheit eines Patienten zu kämpfen. Der Sohn seiner Nachbarin hat segmentale Glomeruloskerose (FSGS) und benötigt dringend eine Nierenspende. Auch Spencers Mutter, Betsy Hill, mischt sich in die Angelegenheiten der Bayes ein. Sie fängt Adam ab, will ihn zwignen zu erzählen, was an dem Tag bei Spencers Selbstmord passiert ist. Alles gerät drunter und drüber. Auch aus der Sicht des Mörders wird geschrieben, wie er siene Opfer quält, was sein Ziel ist, warum er sie umbringt. Und alles läuft prallel zueinander auf verschiedenen Schienen, die sich erst nach 359 Seiten zu treffen scheinen. Ganz langsam wird am Ende alles aufgedeckt. Es dauert etwas, bis man es begreift, bis man hinter die Hüllen der Menschen tauchen und sie verstehen kann. Auch die Kinder der Hills und Bayes stecken tief in der Sache mit drin. Obwohl die Geschichte oft verwirrend wirkt, man denkt, dass man mit so vielen Charakteren und Geschichten nicht zurecht kommt, ist es letzendlich doch einleuchtend. Ich habe mich zwischenzeitlich beim Lesen gefragt, was denn nun diese Person A mit Person B zu tun hat, wieso weshalb und warum. Für das Buch braucht man Geduld, um es zu verstehen. Ein sehr spannender Thriller mit einem interessanten und ich denke auch zufriedenstellenden Ende. Sehr zu empfehlen. - Jedes Buch ist es wert, gelesen zu werden.

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  • Rezension zu "Sie sehen dich" von Harlan Coben

    Sie sehen dich

    trollchen

    20. January 2013 um 16:18

    Psychiologisch und nervenaufreibend! Obwohl ich mir ein wenig mehr Tiefe bei den Recherchen am Computer und im Handynetz gewünscht hätte. Adam ist verschwunden und seine Eltern lassen ihn nirgend sunüberwacht, aber reicht die ganze Überwachung aus, umihn wiederzubekommen. In dem Buch war alles schlüssig, aber es gab dann doch ein etwas anderes Ende, als ich vermutet hätte. Aber das hat dem bucvh nichts abgetan, obwohl ich glaube, dass es mein Sohn dann wahrscheinlich doch nicht lesen wird, denn ihm ginge es auch mehr um die Problematik von Computer und Handy. Aber ansonsten las sich das buch sehr schnell, ich hab nur ein Wochenende gebraucht und auch relativ flüssig. Denn ab der 50. seite kannte man die Hauptprotagonisten und wußte, wie die ticken, nur bei dem Täter sah es anders aus, das hat man erst auf dne letzten Seiten erfahren. Aber sehr nervenaufreibend und Angstschürend, denn , wenn man sich überlegt, was man heutzutage schon alles mit dem Computer anfangen kann und was andere dafür herausbekommen über dich und jeden anderen........sehr beängstigend! Topbuch mit einem fesselndem Thema, aber wie gesagt, ein wenig mehr Fachsimpelei wäre schön gewesen.

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  • Rezension zu "Sie sehen dich" von Harlan Coben

    Sie sehen dich

    cvcoconut

    13. January 2013 um 19:15

    So packend und fesselnd wie das Buch laut Ausschreibung auf dem Cover angepriesen wurde, fand ich es überhaupt nicht. Es wird zwar ein sehr aktuelles Thema aufgegriffen, wie sehr man heute eigentlich durchleuchtet ist, gerade in dem Zeitalter der Computertechnik, aber trotz allem war es für mich nie wirklich spannend. Es war zwar ganz interessant wie sehr man jemand ausspionieren kann und besonders das keine Spur zurück führt, aber dennoch. Ich habe mir mehr versprochen von dem Buch, schade...

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  • Rezension zu "Sie sehen dich" von Harlan Coben

    Sie sehen dich

    Bücherwurm

    Ja, hier haben wir wieder das Problem: Auf dem Buchcover steht: "Psychologisch perfekt", "Temporeicher Thriller", "Fesselnd geschrieben". Was hat man als Leser dann? Eine recht hohe Erwartung. Da ich es liebe die Thriller von Gregg Hurwitz zu lesen und dessen Stil mit Harlan Coban häufiger verglichen wurde, wollte ich diesen Thriller unbedingt lesen. Tja, das wars dann aber auch: Der Spannungsfaktor vor dem Lesebeginn war wesentlich höher als der während des Lesens! Wobei ich nicht sagen möchte, dass dieses Buch nicht lesenswert ist, so für Zwischendurch, so als nette Lektüre, die man abends durchaus zufrieden und gemütlich beiseite legen kann, wenns in Richtung Bett geht. Nichts, was den Leser ausser Atem weiterlesen lässt, bis es morgens dämmert. Zum Inhalt: Eine Familie mit 17 jährigem "schwierigem" Sohn entschliesst sich, ein Computerprogramm zu installieren, mit dessen Hilfe man die Aktivitäten des rebellischen Sohnes im Internet überwachen kann. Big Brother is watching you, innerhalb der Familie! Der beste Freund des Jugendlichen hatte kurze Zeit zuvor Suizid begannen, und die Hilflosigkeit der zurückgebliebenen Eltern gibt den entscheidenden Schubs, sich doch zu dieser schweren Entscheidung durchzuringen. Allerdings ist die Frage, was die unverständlichen Chat-Beiträge und mails bedeuten, v.a. ist nicht unbedingt ersichtlich, wer sich hinter den Nicks verbirgt. Als der Sohn aber plötzlich verschwindet, die Mutter des toten Freundes Hinweise auf Mordverdacht findet und sich plötzlich des Suizids ihres Sohnes nicht mehr sicher ist, beginnt eine Welle des Alptraumes für die Eltern. Gleichzeitig begleitet den Leser ein zweiter Geschichtsfaden, der so gar nichts mit dem Klappentext zu tun hat: Ein Serienmörder entführt Frauen, um diese auf bestialische Weise umzubringen. Ich hatte zu Beginn grosse Probleme, die beiden Geschichtsfäden haben so gar nichts gemein, sind so selbstständig, dass ich es eher als störend empfand. Wirklich Tempo konnte ich auch nicht erkennen, eher zogen sich für mich die Geschichten schleppend, unverständlich und umständlich dahin. Der Schreibstil ist nicht schlecht, aber dieses flüssige Reinrutschen, was ich doch von anderen Thrillern kenne, dieses "Einsinken" in die Sätze, das hatte ich hier nicht, eher holperig und unzusammenhängend reihten sich Satz an Satz. Spannung habe ich gänzlich vermisst, das kam auch bis zum Schluss niemals wirklich auf, ich sage ja, ein gemütlicher Roman, der so gar nicht mitreisst. Ob es daran liegt, weil ich keine Kinder habe, die im Teenager-Alter stecken und drogenverdächtig sind? Ich glaube es eher weniger, ich denke eher, ich bin durch die Thriller von Gregg Hurwitz verwöhnt, die mich so als Leser am Arm packen und durch die Seiten ziehen, dieses Identifizieren mit den Protagonisten, dieses Mitfiebern, das mich hier nicht ein einziges Mal ergriff, auch so gar nicht im Vordergrund stand, ich wurde weder mit Vater, Mutter noch mit Sohn richtig warm. Schade eigentlich.

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  • Rezension zu "Sie sehen dich" von Harlan Coben

    Sie sehen dich

    Arthanis

    01. August 2012 um 00:04

    Sehr angenehm und spannend zu lesen mit vielen Reflexionen darüber, wie weit Eltern ihre Kinder aus Schutzgründen kontrollieren dürfen. Dürchaus nachdenkenswert in unserer heutigen Zeit.

  • Rezension zu "Sie sehen dich" von Harlan Coben

    Sie sehen dich

    Ira

    07. June 2012 um 17:01

    Ein Jugendlicher begeht einen Selbstmord; Eltern eines anderen machen sich Sorgen und spionieren ihrem Sohn nach, ihn hat der Selbstmord seines besten Freundes sehr mitgenommen; ein Paar schlägt unschuldige Frauen tot; ein Lehrer beleidigt eine seiner Schülerinnen u.a.m......irgendwie hängt das alles zusammen und wird selbstverständlich am Ende zu einem Bild... Ist ein interessanter Thriller, nicht so alles um sich herum vergessen lassender, aber wohl empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Sie sehen dich" von Harlan Coben

    Sie sehen dich

    NiniMic

    02. July 2010 um 06:39

    ...habe es leider nicht zu Ende gelesen.... bin in diesem Harlan Coben leider nicht reingekommen.... schade!

  • Rezension zu "Sie sehen dich" von Harlan Coben

    Sie sehen dich

    Desire

    15. June 2010 um 22:19

    Es war mal ganz was anderes als ich sonst lese, ich kann nicht sagen hat mich gepackt oder hat mich gefesselt, aber es war doch irgendwie spannend und ich habs zu ende gelesen, war auf jeden fall gut geschrieben.

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