Das Buch „Schweiß, Blut und Tränen“ ist ein Teil von Harley Kindreds Heptalogie, in der eine bekannte englische Sage mal aus einer anderen Perspwktive erzählt wird. In diesem Buch geht es um den Handwerker Will, der seinen Platz in der Welt finden möchte.
Auf das Buch war ich schon sehr gespannt, da ich bereits einen anderen Teil von Harleys Reihe gelesen und somit die Geschichte schon aus einer anderen Perspektive erlebt habe. Auch wenn die Grundgeschichte in Form der Sage bleibt, fand ich es doch spannend, die Story aus der Perspektive von Will zu erleben und zu erfahren, was er so alles erlebt. Da sich die Charaktere der Geschichte nicht immer alle am gleichen Ort aufhalten, erfährt man so auch Neues und es bleibt abwechslungsreich. Harleys Schreibstil ist wieder sehr angenehm zu lesen und ich bin sehr gut in die Geschichte hereingekommen. Ich mochte ihre bildhaften Beschreibungen der Charaktere, der verschiedenen Orte und auch der Geschehnisse sehr gerne, sodass man sich alles gut vorstellen konnte. Ebenso mochte ich die Atmosphäre im Buch, zum einen den mittelalterlichen Flair, zum anderen aber auch die Gemeinschaft innerhalb der Räuberbande. Hier spürte man den starken Zusammenhalt untereinander auch wenn es ab und an zu der ein oder anderen Streitere kam und der Ton untereinander auch etwas rauer ist. Hier gab es viel Abwechslung und Spannung in Form von Rettungsaktionen, Kämpfen und dem Alltag innerhalb der Gemeinschaft.
Die Charaktere gefielen mir wieder sehr gut und ich mochte es den ein oder anderen aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Will mochte ich in der Geschichte sehr gerne. Er ist ein tüchtiger Handwerker, der keiner Arbeit scheut und einfach nur seinen Platz im Leben finden möchte. Zwar bringt ihn seine Naivität ab und an in Schwierigkeiten und er wird auch von inneren Zweifeln heimgesucht, was er im Leben wirklich möchte, ein geregeltes und sicheres Leben oder Freiheit und eine Gemeinschaft, die ihn akzeptiert. Sein Weg in der Geschichte ist definitiv kein leichter und er tat mir auch ab und an sehr Leid, ebenso fand ich es aber auch schön zu sehen, wie er Freundschaften knüpft und mit seinen handwerklichen Fähigkeiten seinen Teil zu der Gemeinschaft beitragen kann. Ob Will aber seinen Platz letztendlich findet, das müsst ihr selbst herausfinden.
Mir hat „Schweiß, Blut und Tränen“ sehr gut gefallen und ich mochte es nochmal ein Abenteuer mit der Räuberbande aus einer anderen Perspektive zu erleben. Mir gefällt das Konzept von Harley Kindred wirklich sehr gut und ich bin schon gespannt, aus welcher Perspektive die englische Sage noch erzählt wird, denn es gibt immer etwas Neues zu erleben und es wird definitiv nicht langweilig. Von mir gibt es daher volle fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.













